Der Staat sollte nicht mehr das Studium bezahlen und damit diesem Lebensstil gegenüber anderem bevorteiligen.
Stattdessen sollte man sich alle Kosten vom Studium bis zu den Lebens Kosten während des Studium per Kredit vom Staat leihen können.
Die Zinsen sollten ungefähr die Inflation + Risiko und Opportunitätskosten betragen.
stimme ich dir im Grundsatz zu, zumal normalerweise die Einkommen dieser Gruppe später statistisch höher ist. Gerne angebliche höhere Wertschöpfung gegenrechnen.
Zugang zu freier Bildung ist eine Investition vom Staat die sich immer automatisch durch die höhere Wertschöpfung in der Wirtschaft und folglich höheren Steuererträgen rechnet.
Das sich da jetzt wieder private in dem ganzen Prozess bereichern sollen in dem sie Zinsen abgreifen finde ich eine der dümmsten Ideen überhaupt.
Wenn das Studium eine höhere Wertschöpfung bringt kann man dafür ja auch einen Kredit aufnehmen und später mit höherem Gehalt abbezahlen.
Wenn man das Studium gemeinnützig einsetzt, z. B ein Informatik Student der am Open Source Projekten arbeitet, kann der Staat das dem auch positiv anrechnen.
Was ich unterbinden will ist das Hobbymäßige studieren auf Kosten der Gemeinschaft
Äh hast du studiert? Das Wissen kriegst du nicht einfach von der Uni ins Hirn gepumpt, das ist harte Arbeit und wenn du keine guten Resultate lieferst fliegst du raus.
Jedenfalls in der Schweiz kannst du schon so hobbymässig in die Uni, zum Beispiel bei Amateurastronomen ist das beliebt, aber die bezahlen das selber und kriegen dafür nur eine Spassprüfung weil die das sonst niemals überstehen würden.
Ist doch sonst auch so.
Aber warum sollte der Staat keinen Kredit dafür geben statt alles zu bezahlen?
Das höhere Gehalt ermöglicht dann ja das zurück zahlen, ansonsten subventioniert der Staat doch Unternehmen dazu diese Kosten nicht zu tragen.
Das hast du doch bei Sozialleistungen kritisiert
Der Arbeitsmarkt lösst das ja bei der Subventionierung durch den Sozialstaat auch nicht, das geht nur mit Mindestlöhnen welche die Firmen zwingen den Arbeitern ein Gehalt zu zahlen welches den Lebensunterhalt finanziert.
Arbeiter haben eben nicht eine Verhandlungsbasis auf gleicher Augenhöhe und die Branchen sprechen die Löhne untereinander ab um die möglichst tief zu halten.
Du meintest mal das der Staat keinem fairer angerechnetes Bürgergeld zahlen soll weil er damit Arbeitgeber subventioniert.
Aber das tut er doch auch in dem er das Studium bezahlt welches er auch per Kredit geben könnte,was dann wiederum die Arbeitnehmerzwingt den Lohn da zu erhöhen weil sonst keiner mehr kommt
Finde ich grundsätzlich sinnvoll, aber nur, wenn die Kontrolle der Bildungsinhalte dann nicht mehr in staatlicher Hand sind (Stichwort Finanzierung der Universitäten).
”Wer zahlt, bestimmt die Musik” Und wenn das der Staat ist, bin ich mir sicher, wird er auch zukünftig die Ausbildungsinhalte in seinem Interesse steuern. Dann würde ich in der Tat nur sehr ungern dafür bezahlen müssen, konditioniert zu werden …
Dass es an einzelnen Stellen Eingriffe geben kann, ist möglich. Es könnte allerdings sein, dass du Trumps agieren bzgl. Forschung, Lehre, Meinungsfreiheit teilst.
Für die Ausbildung bezahlt der Ausbildungsbetrieb, fürs Nichtstun der Staat und fürs Studium macht man Schulden und bekommt dann evtl. in einer Wirtschaftsflaute keinen Job?
Und wenn man dann irgendwann nach Jahren mehr verdient und die Schulden bezahlt hat kommt die Steuerprogession. Hört sich ja nach einem super Deal an.
Da frage ich mal ganz vorsichtig, willst Du Ingenieure, IT Spezialisten, Wissenschaftler, Ärzte usw. haben oder doch lieber vergraulen und Dr. Google konsultieren wenn Du alt und krank bist?