Du siehst schon, da hat jeder seine Meinung. Ich finde es wichtig alle PDFs (nicht nur csv) von allen Käufen herunterzuladen (zB 2 mal jährlich) und doppelt zu sichern. Dann kannst du das auch nachträglich noch in Excell oder Steuertools eintragen.
Alle paar Monate, sobald ein großer Betrag zusammengekommen ist. Das können 100€ sein aber auch 10.000€, je nachdem was für einen viel Geld ist.
Ich nutze gern Bison. Ist etwas teurer als andere, dafür gehören sie zu der Börse Stuttgart, bieten kostenlose Auszahlungen auf deine Wallet an und haben einen sehr schönen Steuerbericht fürs Finanzamt.
Coinfinity soll wohl auch ganz gut sein.
Als Wallet definitiv eine Hardwarewallet, sonst kannst du die Coins besser auf der Börse lassen. Irgendeine Bitbox wenn du maximale Sicherheit willst oder ein Ledger für 50€ wenn du noch nicht soviel ausgeben willst.
Ich mache beides. Immer wenn ich merke, dass zu viel Geld auf dem Konto ist, dann kaufe ich nach.
Teilweise auch 2 mal täglich, wenn die Fomo reinkickt.
Da würde ich den Betrag nehmen, wo du noch gut mit schlafen kannst. Bei mir liegt dies ca. bei 5k€.
Aktuell nutze ich gerne Strike, da ich dort kein xpub angeben muss. Davor war ich bei coinfinity & davor bei pocket & davor bei bitvavo.
Denke es macht keinen großen Unterschied welche Börse man verwendet, hauptsache man holt sich “echte“ BTC.
Im Zusammenhang mit den Dokumentationspflichten bzw. der Transaktionsnachverfolgung möchte ich hier nochmals die (kostenlose) OpenSource-Lösung „Money Manager EX“ empfehlen, die es für alle Plattformen gibt (ich verwende sie unter Linux und Android). Ich hatte hier auch schon mal darauf hingewiesen.
Sie ist cloudfrei und somit datenschutz- und privatsphärenfreundlich.
Es ist bei mir die komplette Finanzverwaltung und inzwischen auch Bitcoin-Dokumentation. Bitcoin wird dort als Währung geführt (Kurse sogar automatisch aktualisiert). Hardware-Wallets führe ich als „Bargeld“-Konten, für die Börsen verwende ich jeweils ein €- und ein ₿- „BankKonto“. So lassen sich €-Einzahlungen als Überweisung an die Börse genauso verwalten wie Transaktionen (₿-Käufe). Zudem könnt ihr auch eure Wertpapiere und ETF-Anteile sowie ggf. Vermögenswerte in dieser Software verwalten.
Sparpläne (wie mein täglicher bei Strike) lassen sich als „Geplante Buchung“ teilautomatisieren, es poppt bei mir nur jeden Tag ein Fenster auf, bei dem ich die jeweilige Summe an gekauften Sats eintrage.
Mit ein wenig Disziplin habt ihr so eine Zentrale Verwaltung, die auch als Grundlage für Steuer-Dokumentation verwendbar ist. Transaktionsnummern lassen sich in den Buchungsfeldern ebenso speichern, wie ggf. auch Kaufbelege als Anlagen.
Ihr erspart euch so die Risiken des Onlinespeichern, der kommerziellen Datenverwertung und vor allem die Kosten von Cointracking & Co.