Solo Mining Software

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich schon länger mit Bitcoin und besonders mit Solo Mining, habe aber bisher noch keine Mining-Software gefunden, die mich wirklich überzeugt. Bevor ich selbst etwas von Grund auf entwickle, wollte ich erstmal hier im Forum nachfragen, ob es vielleicht schon passende Lösungen gibt.

Mein Ziel: Solo Mining betreiben und zwar mit beliebiger Hardware (aktuell noch ohne ASIC aber zu Weihnachten kommt hoffentlich eine Bitaxe dazu)

Den technischen Teil habe ich schon Größtenteils vorbereitet da ich meinen eigenen Full Node Betreiben werde. Dafür möchte ich meinen Raspberry Pi 5 (16GB RAM, 1TB NVME-SSD via HAT) nutzen der aktuell kaum ausgelastet ist. Er läuft momentan nur noch als DNS-Server und für einen mini Discord-Bot, der Rest der Leistung ist daher ungenutzt.

Zusätzlich möchte ich andere Geräte wie z.B. mein MacBook, Windows-PC usw. die gerade nicht aktiv genutzt werden, ebenfalls flexibel fürs Solo Mining einspannen können.

Gibt es dafür schon Software bzw. ein Setup (am besten OCI basiert) um das zu ermöglichen?

Vielen Dank schonmal für alle kommenden Gedanken und Tipps.

PS. Ich erwarte dadurch keinen Gewinn, ich will das mehr als Lotterie benutzen.

PPS. Steuerlich ist das auch kein Problem da ich bereits ein Gewerbe besitze.

Kauf den BitAxe und spar die die Zeit

um 1-2PCs mit Software anzubinden.

Die sind mittlerweile sowas von Leistungsschwach

dass die in SoloPools nichtmal

mehr aufgenommen werden.

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mit 1 TB brauchst gar nicht anzufangen …

Aktuell wird eine 2 TB SSD empfohlen, Blockchain momentan so bei 850 GB der Rest ist für das Betriebssystem.

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Mehr als 2TB machen (zumindest bei der Verwendung von Umbrel) keinen Sinn, wenn man nicht von der microSD, sondern von der NVMe-SSD starten möchte, was aus Stabilitätsgründen unbedingt zu empfehlen ist.

Der Grund ist, dass die Umbrel (1.5-) Installation auf der SSD nur mit MBR-Partitionen (max. 2TB) klar kommt. Um mit GPT-Setups zu arbeiten, muss Umbrel derzeit von der microSD-gestartet werden.

Ich hab den Fehler gemacht, mir eine 4TB zu „gönnen“ und Umbrel (mit diesem Adapter) auf die SSD zu flashen, weshalb jetzt 2TB des Speichers dort brach liegen.

Wenn man aber nur eine Bitcoin Node betreiben möchte, reichen 2TB auf absehbare Zeit reichlich aus!

wenn einen die technischen Aspekte interessieren und er was lernen möchte kann man das doch machen. Ich selbst werde auch noch nen eigenen pool aufbauen, auch wenn ich da nur meinen Bitaxe anschließe. Es geht ja auch nicht ums Block gewinnen, sondern darum was zu basteln und zu lernen wie alles funktioniert.

@somesortofdev kannst gerne hier posten wie weit du mit deinem solo-mining Projekt gekommen bist und welche Lösung du gefunden hast. Ansonsten sollte es hier im Forum noch Infos geben.

ich denke cgminer ist so eine mining-software die häufig genutzt wird, aber du solltest schon darauf achten wo du sie herbekommst. da hab ich leider noch keine Ahnung, weil ich mich so weit damit noch nicht beschäftigt habe. Hier haben viele einen Bitaxe laufen und sind mit einem solo-mining pool aus dem internet verbunden. Ist nicht so elegant, aber erfüllt für Anfänger seinen Zweck.

du kannst den Bootvorgang bei RaspberryOS’en schon von USB machen, für den Start in der cmdline.txt aud der SD-Karte einstellbar (also Bootpartition auf der SD, Rest auf …)
kommt aber aufs System an, bei HA hatte ich da auch Probleme

du kannst die übrigen 2 TB schon nutzen. Lege weitere Partitionen an und mounte die. Auch über /etc/fstab.
Bin mir sicher, dass ausser beim boot andere Filesystem gehen. Unix/Linux ist da sehr flexibel.

Dann müsste ich aber eine neue Partitionstabelle anlegen, da Umbrel die maximale Anzahl primärer Partitionen belegt und die Blockchain ein drittes Mal downloaden.

Nee, ich lass es erst mal auf 2TB laufen und warte auf kommende Umbrel-Versionen bzw. denke über Wechsel zu Raspibolt oder -Blitz nach. Umbrel ist ohnehin recht starr und ein wenig langweilig…

wenn rs nicht brauchst, ists es ja ok.

Nur nachrichtlich: eine extendeted Partition und darin dann die weiteren. Für Linux idealerweise Linux-Filesysteme

Würde momentan Raspiblitz bevorzugen da die Zukunft von Raspibold etwas ungewiss ist.
Es läuft noch auf Debian Bookworm das Raspibold und wird noch mit Updates bis Sommer 2026 versorgt. Ich habe schon eine Frage auf Github gestellt, ob es nun wie weiter geht:

Es wird daran gearbeitet aber keiner kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, wann und wo?

Danke für den Hinweis! Ich habe mich mit Raspiblitz schon mal beschäftigt und bin gerade dabei, mir debian genauer anzusehen, ich überlege, vorher meinen Haupt-PC auch auf eine deb-basierende Distri umzustellen. Eilt aber alles nicht, Umbrel läuft ja sehr stabil.

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Wenn ich dir einen kleinen Tipp geben darf, nimm einen alten Laptop oder PC und installiere dort LMDE 7 (Download: Download LMDE 7 - Linux Mint). LMDE läuft auf Debian und ist etwas einfacher zu bedienen. Wenn du dich mit Debian sicher fühlst, kannst du später auf die Original‑Distribution umsteigen. So kannst du Fehler gefahrlos ausbessern oder bei Bedarf neu installieren.

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Ich habe Mint schon einige Male auf Rechnern von Bekannten installiert, weil das ja meist Out-of-Box funktioniert. Und ich bin auch schon mehrmals an der Installation von Debian auf meinen Laptops gescheitert… :face_with_peeking_eye:

Wenn du willst kann ich dir mit Debian helfen?
Schreib mir eine PN wo das Problem ist.

Linux Mint = Ubuntu
LMDE = Debian

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