Sicherheitsvorfall 21bitcoin

Ich bin mir ziemlich sicher, dass andere Leute das ebenso negativ bewerten würden als „toll, die zahlen jetzt 100€ und denken damit ist alles wieder gut. Die wollen sich nur freikaufen.“

Wie mans macht, macht mans verkehrt… ;-)

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Was nützen Dir die 100€ wenn in ein paar Monaten der Maskenmann mit Schraubenschlüssel an deine Tür klopft? :smiling_face_with_sunglasses:

Dieser ganzen, übergriffigen Datensammelei gehört im großen Stil der Kampf angesagt.

Nein.

  1. Gibt es diese ganzen Urteile. Das ist ein Richtwert an den man sich halten sollte, wenn man seine Kunden schädigt.
  2. Wenn du einen Handwerker bestellst, zum Beispiel einen Dachdecker, und er das Dach nicht vernünftig baut und es dir reinregnet, dann entsteht ein Schaden. Dann muss der Dachdecker nicht nur das Dach vernünftig reparieren, sondern für die weiteren Schäden aufkommen und Schadensersatz leisten.
  3. 21bitcoin hat uns geschädigt, also sollten sich entsprechend auch Schadensersatz leisten. Ganz einfach. Dadurch erfahren sie auch einen finanziellen Schaden, genau so wie der Dachdecker. Soll ja motivieren zukünftig besser zu arbeiten. Lernen durch Schmerz. Ein „oops, Entschuldigung“ reicht mir nicht. Und dann kommt irgendwann wieder, „oops, i did it again“ ;) das muss jetzt weh tun.

Genugtuung. Wenn sie mir und uns schaden, sollen sie es auch selbst merken und entsprechend Verantwortung übernehmen und spüren - genug Urteile gibt es.

Wie schon in dem anderen Pocket-Thema. Ich kaufe nie wieder „regulierte“ Sats und verkaufe beim kommenden bullrun meine „regulierten“ Sats und danach werde ich nie wieder mit „regulierten“ Sats etwas zu tun haben. Das Thema ist bei mir durch.

Und dem Finanzamt melde ich anschließend auch schön und brav, dass ich alle meine Sats verkauft habe und keine mehr besitze. Damit diese mich zukünftig auch in Ruhe lassen und beim nächsten Daten-Leck bei denen auch klar wird, dass ich keine Sats habe.

So nebenbei, passt aber auch dazu:
Meine Frau hat gerade einen Brief von der österreichischen Arbeiterkammer bekommen. Die personenbezogenen Daten wurden gehackt. Auch hier ein Entschuldigungsschreiben mit der Info, man solle in naher Zukunft auf Betrugsversuche eingestellt sein.

Es ist aber ein unvergleichlicher Unterschied.

Uncool ist immer, dass die persönlichen Daten in fremde Hände kommen.

Es macht eben den Unterschied aus, ob neben den persönlichen Daten herauskommt ob man in einer Kammer etc ist, sich irgendwo Socken bestellt hat oder eben auf BTC sitzt. Nur letzteres kann dann zur Gefahr werden, dass Familie und man selbst Gewalt erfahren kann. Wegen Socken wird man nicht von ungebetenen Leuten besucht.

Und Pocket sowie 21bitcoin hatten nur eine einzige Aufgabe zu erfüllen, und zwar sich um unsere Daten sorgsam zu kümmern, damit es für uns und unsere Familien nicht gefährlich wird. Und diese einzige Aufgabe haben sie nicht hinbekommen.

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Perfekt zusammen gefasst :+1:

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Ohne deine Aussagen kleinreden zu wollen - aber, in der IT sagt man auch „assume breach“. Woher wissen wir, dass nicht vll ein der anderen Anbieter gehackt ist und all diese BTC Besitzer bekannt sind?

Am Ende sollte man davon immer ausgehen und dementsprechende Konsequenzen für sein setup ziehen.

Unternehmen sind unter der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (Artikel 34 DSGVO) gesetzlich dazu verpflichtet, betroffene Kunden über einen Datenhack zu informieren.

Die DSGVO schreibt vor, dass die Kunden „unverzüglich“ unterrichtet werden müssen. Das bedeutet, sobald das Unternehmen das hohe Risiko für die Kunden erkannt hat, darf es die Benachrichtigung nicht grundlos verzögern. → wir wurden, anstatt unverzüglich, 4 oder 5 Tage später informiert.

Und was ich zuvor selbst falsch darstellte ist, dass Kunden innerhalb von 72 Stunden, also 3 Tagen, zu informieren seien. Richtig ist, dass innerhalb 72 Stunden die Firma den Fall an die Datenschutzbehörde melden muss. → Kunden hingegen müssen so schnell wie möglich informiert werden. Das wurden wir auch nicht.

Wenn ein Unternehmen eine solche Datenpanne verschweigt oder Kunden zu spät informiert, drohen der Firma schwere Bußgelder durch die Datenschutzbehörden sowie mögliche Schadensersatzforderungen der betroffenen Kunden.

Also, wurde an jeder Front versagt!

Und zurück zu deiner Anmerkung. Es ist möglich, dass es andere Firmen nicht melden, klar. Sie machen sich dann aber strafbar. Ich schätze das als keine gute Idee ein und gehe davon aus, dass es lieber gemeldet wird.

Die einzige logische Konsequenz wäre, keine „regulierten“ BTC zu kaufen, um 100% zu verhindern dass die eigenen Kinder und oder die Frau gequält werden bis man die Coins frei gibt, und dabei hofft es überleben alle. Da hilft auch kein „Setup“

Stimmt. Da hast du natürlich recht.

Ich fand es nur interessant, dass genau jetzt auch der Brief der AK kam.

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Also docb ib1t

Das ist alles korrekt. Aber es gibt auch mehr als genug Unternehmen die gehackt sind, es aber gar nicht wissen. Gerade wenns um Datenklau und Spionage geht hat ein Angreifer auch Interesse nicht erkannt zu werden. Daher kommt auch das „assume breach“.

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Im Nachhinein war es auch sehr dumm das Kyc und die Regulation mitzumachen. Ich spiele dieses „regulierte“ Spiel nicht mehr mit.

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Verständlich. Allerdings muss klar sein, dass das so investierte Geld nie wieder in den „regulierten“ Fiatkreis zurück kann, alleine weil sie keine Börse mehr annehmen darf.

D.h. Du musst jemanden finden, dem Du Sachen abkaufen kannst und er nimmt dafür deine Sats als Bezahlung.

Kann man natürlich machen, Dir ist es vermutlich sowieso klar, aber evtl. anderen nicht, deshalb wollte ich es noch mal erwähnen.

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Scheinbar haben @21bitcoin und @daniel21bitcoin keine Lust mehr auf uns und unsere Fragen. Ist auch in Ordnung, denn jeder kann sich ein Bild davon machen, entsprechende Schlüsse ziehen und Bewertungen auf Trustpilot/App Store hinterlassen.

„Man kann nicht nicht kommunizieren."

— Paul Watzlawick

Man kann sozusagen schon das Gras über die Sache wachsen hören. :wink:

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Leider enttäuscht mich auch @Blocktrainer indem er kein Video über die Datenpanne veröffentlicht hat. Beim Trezor-Hack hatte er relativ zügig reagiert, auch wenn das Video mehr der Werbung für andere Dienste diente. Aber immerhin.

Dadurch, dass @21bitcoin keine E-Mails an Kunden rausgeschickt und die Kundschaft somit im Regen stehen lassen hat, hätte man die Reichweite auf YT wunderbar nutzen können, um vor Phishing zu warnen.

Verständlich, dass man seine Partner nicht ins schlechte Licht rücken möchte. Doch hatte Roman stets seine Neutralität gegenüber Werbepartner betont.

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Wahrscheinlich kommunizieren sie jetzt lieber mit ihren Anwälten.

Auch Trezor ist unser Partner… auch Pocket, auch BitBox… wir haben über ALLE berichtet.

Außerdem haben wir auch zu 21bitcoin berichtet auf dem Blog und in den sozialen Netzwerken.

Für ein eigenständiges Video hatte Roman afaik nur (noch) keine Zeit, aber ich denke im nächsten Livestream wird er es sicherlich erwähnen.

Abgesehen davon sind genau DAS die unsachlichen Vorwürfe, von denen ich sprach… :grinning_face:

Mach dich nicht lächerlich. Sobald es in einem Thread kritisch zugeht, wird es für dich unsachlich. Höre bitte auf damit und lasse Menschen ausreden ohne sie anzuprangern.

Was ist unsachlich für dich, wenn wir/ich ein Kommentar nach unserem/meinem besten Wissen und Gewissen verfassen? Natürlich können wir nicht wissen, was die andere Partei tut oder nicht tut, daher sind einige Kommentare mit Spekulation und Annahmen verknüpft. Das sind Meinungen.

Ob du ein Kommentar sachlich oder unsachlich findest, ist dein Problem. Auch solche Beiträge gehören hierher. Du kannst sie gerne widerlegen oder kommentieren, aber sie gehören zu Meinungsfreiheit.

Hätte man über den Hack berichten wollen, hätte @Blocktrainer das noch am Tag der Artikelveröffentlichung im Abend-Live-Stream erwähnt. Das lässt doch schon Raum für Spekulationen.

Nachtrag: Das Thema Datenleak hätte man auf das Live-Stream-Thumbnail packen und zum Hauptthema im Stream machen sollen. Aber nein, es gibt wohl wichtigere Dinge als gestohlene Kundendaten eines Werbepartners.

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