Shortseller wetten gegen MicroStrategy

Who cares? Denn ein weiser Mensch sagte eins:

:wink:

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Das hat auch keiner Behauptet oder?

Was ich nicht verstehe ist die Tatsache , wenn man behauptet Bitcoin verstanden zu haben, dass man noch so Dinge wie Gold oder Aktien kaufen kann, denn die hat man ja zum Werterhalt seiner erbrachten Arbeitsleistung für die Zukunft angeschafft.

Und wer glaubt ernsthaft noch daran das sowas wie Gold oder Aktien in der Zukunft besser performen wie der Bitcoin.?

Was Aktien angeht: es ist nur eine Zeitfrage: Kurzfristig können diese Werte tatsächlich deutlich wertvoller werden als Bitcoin wenn kurzfristig viel Geld in diese Assets fließt. Die Chance, dass das Geldsystem also die Firmen weiterhin unterstützt und sehr viel Geld in diese Firmen Pumpt anstatt Bitcoin zu unterstützen ist tatsächlich nicht gerade klein.

Und man sollte nicht vergessen, dass diese Firmen ja nicht nur vom Geld der Anderen leben sondern auch tatsächlich einen Mehrwert bieten und Innovation schaffen. Diese Gewinne kommen ja noch oben drauf während der Bitcoin „nur“ durch Inflation und dem anfänglichem Wachstum bzw. dem Netzwerkeffekt an Wert steigt. Eine wirklich innovative Firma, z.B. wenn sie eine gute KI schafft kann deutlich mehr Gewinne erwirtschaften als Bitcoin es tut.

Bezüglich Gold würde ich dir aber zustimmen. Sowohl Gold als auch Bitcoin haben eigentlich den offensichtlich gleichen Zweck, die Inflation zu umgehen wobei Bitcoin nebenbei noch weitere Vorteile bringt, die Gold in der digitalen Welt nicht leisten kann. Gold für Schmuck oder Stromleiter zu verwenden ist zumindest der einzige große Pluspunkt, den Bitcoin nicht erfüllen kann, der mir einfällt, wiegen aber meiner Meinung nahc nicht die anderen guten Eigenschaften von Bitcoin z.B. als beliebig teilbares Zahlungsmittel auf.

Aber diese Bewertungen sind hochgradig subjektiv.

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Man muss nicht viel aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Allein aus den Systemeigenschaften lässt sich die Prognose ableiten, dass Bitcoin andere Assets über Jahrzehnte hinweg tendenziell outperformen wird. Nicht 5 oder 10 Jahre. Jahrzehnte. Denn ich glaube nicht dass wir das letzte mal erleben wie die Geldmenge eskaliert. Das wird sicher noch oft passieren und jedes mal wird Bitcoin gegenüber klassische Wertanlagen dadurch stark aufwerten. Auch die globale Adoption ist ein langwieriger Prozess und wird über Jahrzehnte die Nachfrage nach Bitcoin befeuern. Dabei wird es aber auch rückläufige und stagnierende Phasen geben. Aber langfristig wird denke ich Bitcoin alles nennenswerte übertreffen.

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Greater fool theory also.

MSTR ging heute 16% runter BTC 4% wurde wohl einiges an Premium abgebaut.

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Der Leverage von MSTR zum Bitcoin ist angebracht - über die Höhe lässt sich streiten. Wenn jemand versucht das gleiche Spiel zu spielen wie MicroStrategy und den Dollar shorted, um Bitcoin zu kaufen, dann wir das zwangsweise zu höheren BTC Kursen führen. Wer kann MSTR, die über 200.000 BTC halten, als Aktienunternehmen noch einholen, ohne massiv den BTC Kurs zu treiben?

Wieviele Firmen tatsächlich einen Mehrwert erschaffen bzw. innovativ sind, lässt sich objektiv selbst unter Berücksichtigung der Ertragszahlen kaum ermitteln. Ich würde mal behaupten, dass es sehr viele eigentlich verzichtbare Produkte und Dienstleistungen gibt, die nur aufgrund einer maßlosen Erweiterung des Bedürfnishorizontes vieler Menschen existieren. Seine Ersparnisse sicher vor Diebstahl und Inflation verwahren zu können, dürften die meisten indes als eine extrem wichtige Eigenschaft eines Produktes bewerten.

Die Messung von Mehrwert ist eigentlich relativ einfach: Sobald es Menschen gibt, die freiwillig ihre hart erarbeiteten Werte für ein Produkt (oder Dienstleistung) ausgeben, dann erschafft dieses Produkt Mehrwert weil die Produkte diesen Menschen Wert genug sind um Geld (oder andere Werte) dafür auszugeben. Die Quantifizierung des Mehrwertes ist dann auch relativ einfach: Wie viel der Recheneinheit Geld würde ein Mensch für dieses Produkt ausgeben?

Das Problem heutzutage ist, dass in dieses Marktprinzip zwischen den einzelnen Menschen hochgradig regulierend eingegriffen wird und das ändert die Anreitzstruktur für die Produkte von außen bzw. vom Staat aus. Was heutzutage nämlich passiert ist, dass der Staat Geld für bestimmte Produkte ausgibt, sie also subventioniert. Da verfälscht aber die Messung, ob die Menschen diese Produkte auch freiwillig gekauft hätten.

Ich meine stell dir mal vor du willst einen Apfel kaufen und es gibt zwei Firmen. Die eine Firma hat einen Apfelhain im Nachbardorf und die Andere einen Apfelhain in Spanien. Wenn du also in den Supermarkt gehst, dann sollte der Apfel aus Spanien deutlich teurer sein als der hiesige Apfel weil wir davon ausgehen können, dass es relativ gleich anstrengend ist so einen Apfelbaum zu pflegen aber der Transport aus dem Nachbardorf deutlich einfacher ist als der Transport aus Spanien. Wenn jetzt aber deine Regierung sagt: Die Äpfel sollen gleich teuer sein und sie subventioniert die Apfel aus Spanien in dem Maße, dass er im Laden genauso teuer ist, dann fallen dir die wahren Kosten im Laden nicht auf. Dass du diese Subvention aber als Staatsfinanzierer trotzdem bezahlt hast kommt dann maximal bei der Steuererklärung an, wird aber sicher nicht mehr mit dem Apfel in Verbindung gebracht.

Regularien können genauso lenkend in den Markt eingreifen und ihn verfälschen. Z.B. wenn der Apfelhain im Nachbardorf die Düngeverordnung nicht einhält, dann muss er strafe zahlen oder er bekommt weniger bzw. kleinere Äpfel wenn er nicht mehr düngen darf. In jedem Fall hat er somit mehr kosten und muss seine Äpfel teurer verkaufen als vielleicht ein Apfelhain aus Spanien ohne diese Vorschriften. Damit kann es sogar sein, dass der Anbau und Transport aus Spanien deutlich billiger ist als die Äpfel hier anzupflanzen.

Umso mehr man also den freien Markt aushebelt, desto weniger kann man ihn als Messung des Mehrwertes benutzen. Ein Extrembeispiel gab es z.B. in der DDR, wo die jugentlichen Studenten wenigstens einmal im Jahr aufs Land ziehen mussten und dort bei der Arbeit mithelfen mussten. Wenn es keine Arbeit gab mussten sie eben Bewässerungsgräben ausheben, die die nächste Gruppe dann wieder woanders verlegen musste. Arbeit und Lohn gab es dafür weil der Staat ja alles bezahlte aber einen Mehrwert hat es durch die sozialistische Marktverzerrung und Staatssubventionen nicht gegeben. In einem vernünftigen Markt hätte es keinen gegeben, der dafür bezahlt diese Gräben immer wieder neu auszubuddeln und wieder zu zu schütten und daran erkennt man eben auch den Mehrwert.

Aber man sollte vielleicht aus dazu sagen, dass Mehrwert für jeden Menschen, ja sogar für jede Firma oder Staat ander sein kann. Wer Äpfel nicht mag sondern lieber Brote oder Fleisch isst, dem ist der Apfelpreis relativ egal und er kauft sowiso keine Äpfel. Für ihn produziert der Apfelhain dann auch keinen Mehrwert und ihm stört es dann auch nicht, wenn es dort eine Düngeverordnung gibt.

Es ist mir schon klar, dass die Qualifizierung als Mehrwert einerseits eine subjektive Angelegenheit ist, andererseits eine große Zahl an Konsumenten in einem freien Markt darüber entscheiden, und dass staatliche Markteingriffe die Transparenz zerstören und Fehlanreize verursachen. Den studentischen Arbeitseinsatz würde ich nicht einmal als historisches Extrembeispiel bezeichnen, sondern eher den Einsatz von Millionen jungen Männern, die über Jahrzehnte den 1560 km (incl. Berlin) innerdeutschen Todesstreifen errichteten sowie bewachten, um die eignen Landsleute an der Flucht zu hindern und die Macht der linksextremistischen SED zu erhalten.

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