Seed über die Grenze bringen

Hab mal kurz rein geschaut, und wenn man das benutzt, wie in Videos zu sehen, ist die Entropie ungenügend.

Aber für mich ja auch nicht mehr nötig, ich weiß meine unbenutzten Bug-out-Seeds ja schon…

Danke, aber dann muss ich mir ein Muster merken, statt Wörter. Ob das einfacher ist?

definitiv! Muster sind leichter zu merken.

Davon mal abgesehen für Leute die es lieber gespeichert haben:

  • Langweiligen Laptop mit Linux nehmen…
  • auf einem Air-Gapped-Rechner mit SHA256 eine Text-Datei mit dem Seed verschlüsseln
  • Datei mit einem unverfänglichen Namen in z.B. /usr/bin kopieren.
  • dem Zoll viel Spaß beim Suchen wünschen

Mir ist mein Brain-Wallet die Lösung, aber elektronisch gehts auch… keine Chance sowas zu finden…

EDIT: Natürlich ist AES256 Verschlüsselung gemeint, kein Hash… Sorrry

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Aber der Laptop könnte beschlagnahmt werden. Oder er fällt dem Zöllner aus der Hand. Es soll ja etwas nicht physisches sein, was leicht zu merken ist.

Warum sollte ein 08/15 Laptop beschlagnahmt werden? Runterfallen ist kein Problem, die SSD geht nicht kaputt.

Mein Plan A ist ja auch das Brain-Wallet, aber sowas mit Lappi kann man auch machen

Dumme Frage, aber: Warum merkst Du Dir einen ungenutzten Seed, und nicht Deinen aktuellen?

könnte es sein, dass sie einen gültigen aber leeren für eine Situation haben will, in der sie unter Druck ist?

SHA256 ist doch ein Hash Algorithm und nicht zum Verschlüsseln geeignet.
Einmal gehasht und du bekommst ihn nie wieder zurück.

teilt den seed in 3-5 teile auf und ladet ihn bei unterschiedlichen cloud anbietern hoch. Als bild, als word in den exif daten eines bildes…
Den zusammenhang bekommt keiner in wenigen wochen hergestellt.

24x das Wort BACON + eine Passphrase in der Art von „!achlecktsmichdochallemalamarschamMONTAGum5!“

Ich muss mir nur eine Passphrase merken, die lange genug ist.
Nach dem Grenzübertritt dann wieder auf ne HWW-Wallet transferieren.

was spricht dagegen?

Sorry, vertippt, Du hast Recht… gemeint ist natürlich AES256

Genau. Diese Seeds sind niemand bekannt, sie sind nur in meinem Kopf. Frei jederzeit benutzt zu werden.
Wären da meine aktuellen Seeds, ginge ich das Risiko eine $5 Wrench Attack ein. Für die aktuellen Seeds müsste ich einiges tun.

No one would have believed in the last years of the nineteenth century that this world was being watched keenly and closely by intelligences greater than man’s and yet as mortal as his own

Fest gemauert in der Erden
Steht die Form, aus Lehm gebrannt.
Heute muss die Glocke werden.
Frisch Gesellen, seid zur Hand

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden…

…Will sagen: Es gibt Dinge, die vergesse ich nie mehr, bzw. erst dann, wenn ich eh dement bin (und nicht mehr weiß, was Bitcoin ist). Die Seed meiner ersten Electrum-Wallet werde ich garantiert nicht mehr vergessen! Mach eine Geschichte draus. Oder ein Lied. Dein Kopf kann das! Fordere dich und wachse an der Herausforderung - if you don’t use it, you lose it!

Seeds gehören in den Kopf. Und Bitcoins erst auf eine Wallet, wenn der Seed in meinem Kopf verankert ist. Just my 2 cents!

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Fast so sehe ich das auch. Achte dennoch auf die $5 Wrench Attack. Ich habe nur Seeds im Kopf, die aktuell leer sind.

Man könnte die Datei zusätzlich ja auf USB Stick speichern.
Da sie verschlüsselt wurde besteht beim finden keine Gefahr

Oder MicroSD in der Unterhose :slight_smile:

Mein Oma hat sich bei der Flucht Goldmünzen in den BH genäht…

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Ich Frage mich gerade:
In wie weit ist es eigentlich sinnvoll den Seed mit einem Masterpasswort zu verschlüsseln und sich dann das Masterpasswort zu merken, im Vergleich dazu sich den Seed direkt einzuprägen?

Seed zu Private Key ist ja eine einfache Hash Funktion die sich schnell ausführen lässt.
Bei einem Masterpasswort kann man im Gegensatz dazu eine sehr aufwendige Hash Funktion wie Argon2 verwenden so das ein kürzeres Passwort gleiche Sicherheit erreicht.
Noch sicherer wäre ein Air Gaped Handy mit Sicherheitschip welcher die versuche zuverlässig so stark limitiert das schon 3-4 Wörter Passphrase fast unmöglich zu knacken wird.

Das schwierige an einem Air gaped Handy ist aber das man um es auf Hardware Levek zu air gapen stark umbauen muss: Also WLAN, Bluetooth, NFC und Mobile Daten Elektronik raus und das könmte problematisch werden.

Ein Handy würde ich eher nicht nehmen… ich würde von einem Linux-Live-Stick booten wollen.

Ein altes X86 Mainboard tuts aber auch…

Ein Librem 5 hab ich aber auch noch… das hat Hardware Schalter für alle Funkmodems: