Russland und die Ukraine - Krieg mit Folgen?

Ist das so? Oder hat der Konflikt doch nicht schon früher angefangen, z.B. mit dem Maidanputsch? Dieser zeigt doch wirklich gut, dass es diese Spannungen schon weit vor dem militärischen Eingriff gab.

Und ja, wahrscheinlich gab es schon vorher im Hintergrund einige Fäden, die gezogen worden sind, aber das ist ziemlich sicher sowohl aus Russland als auch aus dem Westen.

Und ja, die Eskalation zur äußeren Staatsgewalt mit Waffen kann man Putin vorwerfen (Innerhalb der Ukraine gab es ja auch schon vorher Waffengewalt durch den Staat). Die Frage ist dabei aber: Was bringt es dir?

Wenn du den Krieg immer weiter eskalieren lassen willst, dann kannst du jede einzelne Gräueltat aufzählen und darauf pochen, dass der Westen in Russland genauso solche Gräueltaten verursacht, bevor wir weiter reden…

Wenn man diesen Eskalationszyklus aber durchbrechen will, dann muss man eben auch mal Zugeständnisse machen. Gerade weil es einfach Fakt ist, dass die Ukrainer genauso solchen Gräueltaten verursacht haben:

https://www.ohchr.org/en/press-releases/2016/07/un-report-2014-16-killings-ukraine-highlights-rampant-impunity

oder

www.komintern.at/odessa-2014-das-ungesuehnte-pogrom-inmitten-europas/

Die rechten Aktivisten waren mit Helmen, Schildern, Schlagstöcken, Luftdruckpistolen und offenbar auch mit scharfen Waffen ausgerüstet. […] Sie wollten den prorussischen Kräften in der Stadt, die vor dem Gewerkschaftshaus ein Zeltlager errichtet hatten, eine schlagkräftige Lektion erteilen.“
(auch geschildert vom Spiegel oder anderen Medien)
Ukraine: Europarat stellt vernichtendes Urteil zu Odessa-Ermittlungen aus - DER SPIEGEL


Kannst du heute wirklich noch sagen, wer da genau angefangen hat? Warum ist jetzt genau die Ukrainische Seite „heiliger“ als die russische Seite?

Nein, es mach genauso wenig Sinn, aufzuzählen, wie viele Verbrechen die eine Seite oder die andere Seite gemacht hat wie zu sagen: Der da hat aber angefangen.

Wo liegt „der Anfang“ in einer eskalierenden Gewaltspirale?

Meiner Meinung nach wäre die einzigst richtige Antwort von uns als Außenstehenden erstmal alle Kampfhandlungen zu unterbinden und zu verurteilen: die von Russland UND die von der Ukraine. Genauso wie ein Lehrer die streitenden Schüler erstmal voneinander trennt.

Stattdessen hat sich der Westen dazu entschieden, sich in diesem Konflikt komplett auf eine Seite zu stellen indem es die einen Streitkräfte zu „heiligen“ erklärt und die anderen zum „Bösen“, die es scheinbar wert sind, so abgeschlachtet zu werden. Das ist so, als ob der Lehrer dem kleinerem Schüler jetzt noch ein Messer gibt und ihm zuflüstert: Jetzt stich mal so richtig zu…

Nein, das kann und werde ich nicht mit unterstützen.

Hier mal ein Faktencheck aus dem Jahr 2022 kurz nach dem Kriegsausbruch:

[…] Der Bundeskanzler kontert: „Es musste ein Völkermord verhindert werden.“ Das will Putin so nicht stehen lassen: „Was im Donbass passiert, das ist ein Genozid.“


Im Wortlaut hast du zwar recht, Russisch selber ist mehr oder weniger eine legale Sprache in der Ukraine. Das „Verbot“ bezog sich lediglich auf Regierungsstellen, die vorher russisch gesprochen haben und es nach dem Gesetz 2019 nicht mehr durften (und z.B. Bücherimporten für Buchläden, die eine Sprachquote damit erfüllen mussten).

Übertrag das doch mal in die Schweiz: Da darf auf dem Amt Deutsch, Französisch und Italienisch gesprochen werden. Was würdest du davon halten, wenn morgen ein Gesetz kommen würde, dass vorgibt, dass dort nurnoch Italienisch gesprochen werden darf? Kein Deutsch, kein Französisch, alle Dokumente gibt es dann nurnoch auf Italienisch…

Dabei von einem Sprachverbot zu sprechen ist eben nicht ganz unbegründet, selbst wenn du legalistisch sagen kannst, dass diese Sprache für den Privatgebrauch nicht verboten wurde. Sie wurde aber eben für den offiziellen Gebrauch verboten.

Dazu kommt, dass es eine hochgradige Diskriminierung gibt, wenn man da russisch spricht (vorallem je südlicher man kommt). Und ja, das ist nur ein „anekdotischer“ Einzelfall, aber die Ukrainer, die ich kenne haben erzählt, dass sie mit Waffengewalt aus dem Auto geholt und gründlich durchsucht wurden, nur weil ihre Kinder bei einer Verkehrskontrolle auf der Rückbank auf einmal angefangen haben, in Russisch zu sprechen… Vorher lief die Kontrolle sehr einfach und unkompliziert. In dem Moment, wo auf einmal russisch gesprochen wurde, wurden sofort die Waffen gezückt und es herrscht auf einmal totale Anspannung.

Auch wenn das nur eine Einzelgeschichte ist zeigt es mir, dass diese Spaltung und Diskriminierung weit tiefer sitzt, als es hier ein einfacher Faktencheck sagt: Russisch ist doch nicht verboten…

Punkt für dich, da war ich zu schnell. Aber die Tatsache, dass ich da die einzelnen Menschen verwechselt habe, ändert ja nichts an dem Inhalt, dass ich eben KEINEN totalen Krieg will.

Hast du auch andere Argumente als den Gegner ins lächerliche zu ziehen?

Mündlich gegebene Verträge sind (in Deutschland zumindest) genauso bindend wie schriftlich festgehaltene Verträge. Nur der Nachweis ist eben schwieriger zu bringen, wenn es Streitigkeiten bezüglich der Verträge gibt.

Dass es diese Mündlichen zusagen gab, das ist doch wohl ausreichend belegt. Wenn du jetzt also darüber diskutieren willst, wie bindend diese Zusagen sind, dann kann man das zwar machen, aber es untergräbt wenigstens die Glaubwürdigkeit des Westens.

(Wer einmal lügt, …)

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Aus den Zustimmungswerten können wir erkennen, Russland wehrt sich lediglich gegen die Übergriffe der Ukraine.

Wie kommst du denn darauf?

An welcher Stelle wurde denn Russland als Land angegriffen (zumindest vor dem offiziellem Kriegsausbruch)?

Russland als Land hat in einen Bürgerkrieg eingegriffen, der in seinem Nachbarland stattgefunden hat.

Und ja, diesen Eingriff kann man verurteilen, aber das macht die Gegenseite nicht besser, denn auch sie waren schon im Bürgerkrieg beteiligt.

Ein Bürgerkrieg bedeutet nunmal Terror von beiden rivalisierenden Seiten: Sowohl Pro-Russisch als auch Pro-Ukrainisch.

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Nicht Russland als Land, aber das Volk wurde offen von den Ukrainern attackiert.

Jetz mal ernsthaft, dass die dummen Völker sich einfach anfangen anzugreifen und die heldenhaften Führer dann Armeen entsenden, um zur Hilfe zur eilen klingt schon ein bisschen nach eine Geschichte, die sich die Führer ausdenken oder?

Die Erzählung war jetzt also doch, russische Bürger wurden von ukrainischen Bürgern angegriffen und dann hat der Führer die Armee gesendet, um ihnen zu helfen. :thinking:

Oder aber den Einsatz der Armee mit Krieg zwischen unfähigen dummen Bürgern begründen.

Da gehe ich mit, will nur anmerken: Die ukrainischen Bürger haben einfach aus Wut oder so angefangen russische Bürger anzugreifen. Da musste einfach die Armee kommen.

Läuft doch immer so, wenn sich ein paar die Köpfe einhauen entsendet der Führer die Armee. :thinking:

Ja, aber was macht der Westen? (Also die Kampfpartei im Stellvertreterkrieg, auf die wir einen wenigstens geringen Einfluss haben)

Anstatt sich mit Russland zusammenzutun und gemeinsam „als neutraler Ausßenstehende“ den Bürgerkrieg unter Kontrolle zu bringen unterstützen wir alle, die sich den Russen entgegenstellen…
(Gemeinsam hätte man ja z.B. auch die russische Macht überwachen können)

Aber wenn nur und ausschließlich die ukrainische Seite unterstützt wird, dann ist es klar, dass es da dann noch mehr eskaliert. Genau das hebt den Bürgerkrieg aber erst zu einem richtigen Krieg an.

Und ja, jetzt so aus heutiger Sicht hätten wir (und Putin) vieles anders machen können, aber vielleicht hat „der Westen“ damals noch wirklich gedacht, den Konflikt anders lösen zu können. Was ich sagen will ist: Wir können die ganzen Entscheidungen der Vergangenheit nicht mehr ändern.

Aber wir (als der Westen) haben Einfluss auf die Zukunft. Wir könnten immernoch dafür sorgen, dass sich die Lage da unten entspannt. Aber das passiert eben nicht mit einer weiteren Eskalation und mehr Waffen sondern wie immer mit diplomatischen Gesprächen.

Was spricht also dagegen, dass sich dort z.B. ein neuer Staat gründen könnte, wenn die Ukraine intern so gespalten und uneins ist, dass sie eben nicht unter einer Flagge leben können?

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es gibt keine dummen Völker. es gab einen gewaltsamen Putsch in Kiev, bei dem ein Janukowytsch gestürzt worden ist. Die pro-westliche Ukraine war damit einverstanden und die pro-russische war damit nicht einverstanden. der Westen der Ukraine ist mehrheitlich pro-Putsch und der Osten der Ukraine ist mehrheitlich anti-Putsch. der Putsch war gewaltsam, nicht demokratisch. genau das hat dann zum Bürgerkrieg geführt. Die Leute sind ja nicht ohne Grund aufeinander losgegangen.

ist im Grunde so als würden Afd-nahe Kräfte mit ausländischer Hilfe Merz stürzen und Alice Weidel installieren. Einem Teil der Bevölkerung würde das gefallen und einem anderen Teil nicht.

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Welche Vorteile hätte Russland als gleichberechtigten Partner mit der USA im NATO-Pakt gehabt?

  • Vermutlich bessere Handelsbeziehungen durch mehr Vertrauen
  • Dadurch mehr Wirtschaftsleistung

Welchen Nachteil hätte Amerika damit:

  • Sie würden Europa mit einer Großmacht wie Russland stärken und in so einem Fall und großen Europäischen Vertrauen zu Russland würde die USA nicht mehr so wichtig sein oder könnte sogar obsolet werden. Wenn wir uns das Vorstellen würden, hätten wir in Europa dauerhaft günstige Rohstoffe und eine gute Wirtschaftsleistung.

Edit:

Damit möchte ich sagen, dass die USA durchaus ein Interesse hat, dass Europa nicht mit Russland kooperiert.

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Wer ist der Stellvertreter von Russland in dem Krieg?

Ist schon lustig das zu denken, muss ich zugeben.

So wie in der NATO Bewerbung, die Russland nicht gemacht hat, weil die russische Macht ihnen nicht groß genug gewesen wäre?

Witzig, da die Eskalation ja nie stattgefunden hat. Es hat sich festgefahren, weil die Ukraine unterstützt wurde. Wir wissen nicht, ob es eskaliert wäre hätte die Ukraine ganz leicht hilflos erobert werden können.

Also zuerst würde ich sagen es sind unsere Führer (Ursula) die das entscheiden, aber das ist kleinkariert.

Aber es ist auch ein Fakt, dass wegen dem Stillstand der Eroberung im Donbass usw. erst gute Verhandlungsgrundlagen für diplomatische Gespräche gefunden wurden.

Jetzt kann die EU sich hoffentlich mit Angeboten wie dem Aufheben der Sanktionen auf ein Angebot zubewegen, nachdem Russland nicht mehr so überzeugt ist von einer guten Verhandlungsposition.

Nicht viel, finde ich einen guten Vorschlag.

:flushed_face:

Ja, das wäre n dickes Ding, wenn Alice mit ausländischer Hilfe unterstütz werden würde.

Woher könnte die dann nur kommen? :thinking:

Also ein Militärputsch? Das Ding ist aber doch, wenn ein Militär putschen kann, dann wäre es ja extrem mächtig im Vergleich zur Bevölkerung.

Jetzt hat das Militär geputscht und die volle Kontrolle an sich gerissen und die einen Bürger sind so wütend, dass sie auf die Anderen los gehen?

Also um in deiner Analogie zu bleiben:
Wenn eine ausländische Kraft hier mit militärischer Unterstützung die AfD in die Macht hebt, dann würden linksgrüne anfangen AfD Wähler anzugreifen?

Das macht jetzt nicht so viel Sinn für mich, da die Wähler es ja literally nicht gewählt haben, sondern ein Militär kam und mit seiner Macht die Wahl überbrückt hat.

Warum sollte ich dann auf Wähler wütend sein?

Dennoch hat Russland selbst gesagt, es will keinen Antrag stellen, solange es nicht Sonderkonditionen genießt, die es auf eine Stufe mit den USA heben können.

Aus deiner Analyse kann korrekt geschlussfolgert werden, dass Russland nie beitreten wollte, wenn ihnen nicht die Mittel gegeben werden eben genau die USA zu verdrängen.

Fast so, als hätten sie ausdrücklich um die Mittel dein Szenario umzusetzen in einem Sondervertrag gebeten. :thinking:

Mit Russland verhandeln kann man über diesen Katalog von Mindestbedingungen für einen gerechten Frieden gemäß Völkerrecht:

  • Rückzug aus allen seit 2014 völkerrechtswidrig besetzten Gebieten der Ukraine
  • Rückführung aller ukrainischen Kriegsgefangenen und entführten ukrainischen Kinder
  • Leistung umfangreicher Reparationszahlungen an die Ukraine
  • Überführung der russischen Hauptkriegsverbrecher, insbesondere der Kreml-Führung, an ein internationales Tribunal
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Warum auch nicht?

Das kann natürlich sein. So funktioniert die Welt eben. Die USA haben ja da wohl auch nicht locker gelassen. Finden wir dabei auch jemanden der böser ist oder haben beide einfach die gleichen Interessen

Europa würde es Wirtschaftlich sicher besser an der Seite von Russland gehen. Natürlich mit Fairen Verträgen und nicht wie mit den USA das wen Sie Gas liefern wollen, tun Sie das. Wenn es auf dem Weg zu uns jemanden gibt der mehr zahlt, drehen Sie ab.

Da hat jemand Verstanden wie Diplomatie funktioniert. Mit dir an der Spitze würden wohl schon alle Atombomben der Weg geflogen sein und die Menschheit vernichtet.

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  • Was machst Du wenn Russland den Rest von Europa als Kriegspartei einstuft da die „Hilfen“ fast 100% darstellen, und da die Ukraine den Krieg anders garnicht fortsetzen könnte?
  • Wenn sie darauf hin USA und EU informieren, dass in 12 Stunden eine 150kT A-Bombe zwischen Warschau und Berlin detonieren wird, die „nur“ ein Warnschuss wäre, eine Erinnerung, dass Russland die größte Nuklearmacht der Erde ist?
  • Würde Frankreich oder UK mit ihren lächerlichen paar dutzend A-Bomben zucken, bekäme UK 1000 und Frankreich 1500 Detonationen, worauf immernoch 3500 übrig wären falls Washington doch zuckt (was wahrscheinlich nicht passieren wird). Es wäre ja „nur“ ein Warnschuss mit einigen tausenden Toten.
  • Wer hat danach noch Lust zu eskalieren?
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Wer Diplomatie mit der sofortigen Kapitulation vor nuklearer Erpressung verwechselt, schafft keinen Frieden, sondern belohnt Aggression.

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Nach 4 Jahren ist sofort?

Ok, und Internet ist Neuland, ich weiß.

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Eine A-Bombe auf NATO-Gebiet zwischen Warschau und Berlin ist kein ‚Warnschuss‘, sondern der Auslöser von Artikel 5. Und die britischen und französischen U-Boote auf See reichen für die Zweitschlagfähigkeit völlig aus – dafür braucht man keine 5.000 Bomben.

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Nein, braucht man nicht. Was ist übrig nach 1000 auf der Insel und 1500 in Frankeich… viel Spaß dann auch noch.

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Nukleare Erpressung funktioniert nur als Drohung. Sobald die erste Bombe auf NATO-Boden fällt, geht es nicht mehr um Verhandlungen, sondern um die gegenseitige Vernichtung. Genau deshalb passiert es nicht.

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Och, zumindest für D gäbe es da noch die Feindstaatenklausel.

es ist egal woher, das war nur ein Beispiel, weil ihr immernoch so tut, als wäre der Maidan eine demokratische Aktion gewesen. würde es dir gefallen, wenn Alice Weidel mit russischen Kräften unter Gewalt installiert worden wäre? würdest du kämpfen, um die alte Ordnung zurückzugewinnen? frag dich das. Vielleicht würdest du auch nicht kämpfen , aber es gäbe genug Leute die es machen würden. oder du würdest weil du in z.B. in Schleswig Holstein wohnst (geringer Afd-Zuspruch) für die die Angliederung an Dänemark kämpfen, weil du mit einer prorussischen Afd-Regierung, die durch Gewalt an die Macht kam, nichts zu tun haben willst. Vor allem, weil die dein Dänisch (in den Schulen, Ämtern und allen anderen staatlichen Organisationen) verbieten. Sagen wir 80% der Bevölkerung in Schleswig-Holstein wäre dänischer Abstammung und du wärst einer davon. Kann man das nicht verstehen?

für mich ist der Konflikt eigentlich simpel, nur leider wollten die Amis die ganze Ukraine auf die westliche Seite ziehen, anstatt nur den Teil, der das auch wollte, also den Westen und die Mitte der Ukraine. Es kam nach dem Maidan zum Bürgerkrieg. Ostukrainer gegen Westukrainer. das ist eigentlich nicht schwer zu verstehen. Putin hat sich das 6 Jahre angeschaut und immer wieder darauf hingewiesen, dass der schwächere Osten dort unterdrückt wird (die Westukraine war besser organisiert und ausgerüstet) und das man doch lieber die Menschen die dort wohnen entscheiden lassen sollte, wo sie hingehören wollen.6 Jahre passierte nichts und erst dann griff er ein. donezk und luhansk sind praktisch jetzt auf russischer Seite, ungefähr auch der Bereich, die in den letzen Wahlen mehrheitlich Janukowitsch gewählt haben. Das ist kein Zufall, dass die Kriegsgrenze genau dort verläuft, denn Gebiete die einem freundlich gesinnt sind, sind leicht zu erobern. Die Gebiete, die Russland im Norden bei Kiev hat versucht einzunehmen, da sind die ganz schnell wieder weg, weil das pro-westliche Gebiete sind. ich hab mich damals zur Zeit des Maidans intensiv damit beschäftigt. Sowohl die westlichen Politiker als auch Putin und Lukaschenko machen hier auf dicke Hose. Warum? Weil sie es können. es ist der Stolz der einzelnen Politiker. Die Amis scheren sich ein Scheiss um die Ukraine, die wollen einfach nur Russland beschäftigen.

Die Kosten tragen wir als Bevölkerung. Wir tragen sie finanziell und die Russen und Ukrainer (Ost und West) sogar mit ihrem Leben. Unnötiger Krieg. Die hätten damals wie von Putin vorgeschlagen, die Wahlen in der Ostukraine durch die OSZE durchführen sollen und damit das Völkerrecht wahren sollen. Das wollte die ukrainische Regierung nicht, denn sie wussten, dass die Teile dann an Russland gehen würden. Installiert waren nach dem Putsch aber Anti-russische Politiker und die Amis haben denen Honig ums Maul geschmiert, dass sie denen helfen werden, bis zum bitteren Ende. Hat man ja gesehen, wie der arme Selensky im Oval Office nach paar Jahren Krieg vorgeführt worden ist.

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für die Amis hat alles Super funktioniert.

  1. 2 Staaten die früher zur Sovietunion gehört haben, bekriegen sich nun gegenseitig.
  2. deutsch-russiche Beziehungen im Keller
  3. Pipeline gesprengt
  4. Frackinggas verkauft

wäre es command and conquer, wären alle Ziele erreicht.

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In der Theorie ist das sicherlich richtig und hat bisher ja auch gut funktioniert, denn den Atomkrieg will niemand und kann niemand wollen. Aber das galt z.B. auch für beide Weltkriege, die wohl auch niemand in dem Ausmaß gewollt hat.

Praktisch gibt es halt sowas wie Eskalationsspiralen, Hemmschwellen die nach und nach abgebaut werden, immer mehr Vertrauensverlust, irgendwann das Gefühl oder auch die Gewissheit, dass es um die nackte Existenz geht…

Also ich würde nicht darauf wetten, dass die Dinge uns nicht irgendwann global um Ohren fliegen. Um so mehr, weil sie eben NICHT jeder hat. Russland könnte z.B. auf die Idee kommen, wenn es in der Ukraine feststeckt, dort schonmal mit taktischen Atomwaffen an der Eskalationsschraube zu drehen.

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