Ripple und XRP - Diskussions Thread

Es gibt nur diese Kategorie und keine Informationsthreadkategorie.

Ob es hier zu einer Diskussion kommt hängt von den Teilnehmern ab.

Damit ist jetzt auch alles gesagt.

BTT

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Jein. Du hast von XRP (Asset) gesprochen.

Und das ist hier eben auch falsch. Das Asset hat keinen Grad an Dezentralität. Das hat nur der XRPL.

Ich denke, dass man diese Begriffe in der Diskussion trennscharf von einander verwenden sollte.

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Achso okay, ich habe wenig Ahnung von XRP/Ripple. Ich meinte das Netzwerk.

Genau deswegen hatte @anon52841224 doch darum gebeten zunächst den Eingangspost zu lesen. Dort stellt er eben genau diese Unterschiede und Bezeichnungen dar.

Man kann ja hier beispielhaft sehen, welche Auswirkungen es auf eine Diskussion haben kann, wenn die Teilnehmenden unter den Begriffen andere Dinge verstehen/meinen.

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Ja, wäre sinnvoll gewesen. Ich hatte die Diskussion aber auch nur in Nebenaspekten (wie Dezentralität) geführt und mich bei den Details über Ripple/XRP selbst zurückgehalten.

Okay, dann diskutieren wir eben hier weiter. :man_shrugging:

Ich werde versuchen, die für mich offenen Punkte zusammenzufassen, vielleicht kommen wir ja gemeinsam auch ohne GCG auf einen grünen Zweig…

Mich interessiert eigentlich nicht Ripple im speziellen, sondern eher, ob das ganze Dinge etwas kann, was der Bitcoin-Stack nicht kann. Und ich habe das Gefühl vielen anderen hier geht es ähnlich… Vielleicht es ja das, womit GCG nicht umgehen konnte? Aber schauen wir mal:

Nostrokonten vs. Geschäftskonten

Das ist eigentlich der für mich wichtigste Punkt. Es leuchtet ja sofort ein, dass die Nostrokonten im klassischen Zahlungsverkehr viel Kapital binden. Das zu reduzieren ist ja eine tolle Sache. Aber ich habe es einfach nicht ganz verstanden.

Mir ist klar, dass man Nostro/Vostro-Konten üblicherweise nur die Konten im Internbanken-Business nennt. Das heißt Bank A hat ein Konto mit A’s Geld bei Bank B, also ist dieses Konto ein Nostrokonto von Bank A bei Bank B. Für Bank B ist es ein Lorokonto (oder Vostrokonto). Das bindet natürlich Kapital, weil ich dieses Geld als Bank A nur im Abgleich mit Bank B verwenden kann. So weit so gut.

Meine Frage: Wenn ich jetzt als Bank im Sinne des folgenden Bildes (gepostet von GCG) einen Austausch über ODL mache, warum ist dann alles anders?

Beispiel: als EUR-Originator brauche ich doch ebenso ein Konto bei der Exchange, oder nicht? Muss ich nicht bei der Exchange ein Konto haben, also vorher EUR überweisen, um dann sofort meine EUR in XRP tauschen zu können? Zumindest als Privatperson muss ich es so machen.

Laut GCG würden Banken für den XRP-Kauf ein ganz normales „Geschäftskonto“ nutzen:

Okay, es ist also ein ganz normales „Geschäftskonto“. Aber das kann doch nicht der Kern des Problems sein? Weil dann könnte man ja auch den Interbanken-Austausch mit so einem „Geschäftskonto“ durchführen. Warum tun die Banken das nicht? Ich hätte es so verstanden, dass bei so einem Geschäftskonto ja das Settlement erst später passiert und die Empfängerbank B viel zu viel Risiko aufnehmen würde. Es können sich ja innerhalb von Sekunden Wechselkure ändern. Deswegen will sie eben ein Lorokonto von Bank A haben und Bank A führ parallel das Nostrokonto…

Wenn das jetzt zu viel Risiko für Bank B ist, warum ist es nicht zu viel Risiko für die Exchange? Warum will nicht auch die Exchange ein Vostrokonto haben?

Auf Wikipedia habe ich zu Nostrokonto folgendes gefunden:

Nostro- und Lorokonten werden üblicherweise zur Abwicklung von Verrechnungsbuchungen im Zahlungsverkehr oder zur kurzfristigen Geldanlage im Interbankengeschäft verwendet. Sie kommen ausschließlich im bilateralen Interbankenhandel und bilateralen Auslandszahlungsverkehr der Kreditinstitute untereinander vor und werden zunehmend durch multilaterale zentralisierte Verrechnungssysteme wie TARGET2, EBA CLEARING, Continuous Linked Settlement oder Zentraler Kontrahent abgelöst.

Daraus werde ich auch nicht ganz schlau. Wenn ich jetzt als Bank statt der alten Nostro- und Lorokonten einfach ein Echtzeitsystem wie TARGET nehmen kann, ist dann nicht im Vergleich dazu der Vorteil von ODL weg? Mir ist schon klar, dass TARGET nur im Euro-Raum funktioniert. Ist es das was GC sagen wollte? Die Bank (aus dem Euro-Raum) ist an TARGET (o.ä.) angeschlossen und ebenso die Exchange und dadurch ist alles fein?

Aber GCG spricht ja explizit von einem Geschäftskonto… :thinking:

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Offensichtlich spricht @GermanCryptoGuy gar nicht mit Euch :wink:

Gut, da hefte ich meine - total aus dem Kontext gerissene - Frage einfach mal hier an.

In den letzten Tage beobachte ich vermehrt XRP Posts auf Twitter. Ich schwöre, ich habe mir keine Shitcoins eingestellt, BTC only und trotzdem ist meine Timeline voll davon. Das bringt mich zu der Vermutung, dass rund um Ripple gerade etwas passiert. Nur so aus Neugier, weiß jemand mehr darüber, wie es zu den vermehrten XRP Posts gekommen sein könnte?

GCG hat sich aus dem Forum zurückgezogen, also verständlich, dass er auch hier nicht antwortet.

und das mit den XRP / Ripple auf Twitter liegt an einer recht lauten (vor allem deutschen) XRP-„Community“, würde ich behaupten.

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oh, das ging an mir vorbei. Gab’s einen Grund?

schon klar. Aber wieso erst seit ein paar Tagen. Wieso nicht schon seit Monaten oder Jahren?

@GermanCryptoGuy hatte schon öfter anklingen lassen, dass er sich irgendwann mal mindestens eine längere Auszeit aus Krypto gönnen möchte.

Der XRP Thread war nur ein Anlass, nicht die Ursache.

Natürlich trotzdem sehr schade, das sehen sicher die meisten so! :slightly_frowning_face:

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Hallo zusammen,

Wird xrp da eine Rolle spielen? Die Datenbank ist schnell und läuft fehlerlos, aber da ist ja noch die Verhandlung mit der sec :smirk:

Passend dazu gibt es aber auch Neuigkeiten.
Die Richterin hat beide Parteien eingeladen.

Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang und man sollte doch xrp kaufen bevor es zu spät ist.

Das ist keine Finanzberatung, ich bin nur einer der gar keine Ahnung hat.

Danke und Gruß
Greensquirrel

Rein aus „investorischer“ Sicht, schaden einige XRP`s nicht.

Aber dies ist nur meine bescheidene Meinung.

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Anwaltschaftliche Zusammenfassung der gestrigen Anhörung sec vs ripple

Es gibt bereits jede Menge Informationen über den ISO20022 Standard und dieser ist in seiner Funktion und Durchsetzung unbestreitbar und auch revolutionär.
Wie auch beschrieben, wäre es ein großer Schritt und für alle von uns sehr nützlich.
XRP/Ripple hat den größte Anteil des Standards.
Aber wie oben schon beschrieben, wie würde sich denn ein dauerhaft stabiler XRP Coinpreis bilden und was nützt XRP an sich in meiner eigenen Wallet?

Ich will nochmal das XRP Thema aktuell machen.
Ich habe mich nun tief mit XRP Ripple befasst.
Was Ripple und XRP vorhaben, ist klar. Sie wollen den internationalen Zahlungsverkehr stark erneuern und verbessern. Weg vom alten SWIFT Prozess, der teuer, langsam und fehleranfällig ist. Hin zu Transaktionen, länderübergreifend innerhalb von 4-8 Sekunden mit einem hundertstel von 1 Cent als Transaktionsgebühren.
Die Klage steht nun unmittelbar vor einem endlich kommenden Ende. Jetzt wird Ripple XRP interessant. Denn preislich ist XRP extrem unterbewertet. Sollte die Klage zugunsten von XRP Ripple ausfallen, sind hier enorme Anstiege möglich.

Was ich aber mal diskutieren will ist:
Es sind über 50 Länder mit Ripple verpartnert. Im Moment investieren nur Retailer im Markt. Was passiert denn langfristig mit dem XRP Preis, wenn nach der Klage reguliert ist, und die Banken XRP nun zur Liquidität einsetzen. Ich meine bei einer solchen Geldmenge, ist das jetzige enthaltene Geld in XRP quasi ein Brösel eines Brötchens.
Klar ist XRP zentralisiert. Man kann XRP nicht mit BTC vergleichen, wenn es um das Dezentralitätsdilemma geht. Was wollen die Banken? Einen effizienten, schnellen, günstigen und zentralen Geldtransfer möglich machen. BTC ist ein Wertspeicher hin zu einem neuen Geld. Ein Geld, welches jeder selber verwalten kann, ganz ohne der Hilfe einer Bank. Auf Dauer sehe ich BTC immer weiter wachsen und bestehen!
Bei XRP geht es mir v.a um die nächsten 5-15 Jahre, in denen das FIAT Geld noch absolut der Standard des Zahlens ist. Und hier gibt es eben mittlerweile extreme Baustellen.
XRP ist der älteste Coin von allen, die in dem Bereich existieren. D.h konnten die Banken XRP und das Ripple Ökosystem am längsten testen, was ein massiver Vorteil gegenüber beispielsweise Algorand oder Hedera ist.

Aber: XRP muss irgendwann einen Stable Preis besitzen, dass es funktioniert. Und dieser sollte hoch sein, damit die Transaktionsgebühren klein sind. Vielleicht liest der Schreiber des Threads mit und antwortet hier auch ausführlich, das wäre sehr hilfreich. Oft behaupten ja Kritiker, dass Ripple mit ODL den XRP Coin niemals brauchen. Aber das ist doch nur eine Behauptung ohne Reserch, oder nicht?
Natürlich braucht Ripple den XRP Coin, denn ansonsten wären die Transaktionen nicht in dem Ausmaß und der Schnelle möglich. Denn XRP kann zwei verschiedene Währung durch den kurzfristigen Umtausch in eben XRP erst ermöglichen.
Theoretisch (Meinung), weiß um dieses Potential die USA schon lange Bescheid. Vielleicht wurde (XRP) Ripple deswegen angeklagt, dass die USA wiedermal als erstes Land die Finger im Spiel hat und alles regulieren kann im Vorfeld, bevor sie XRP freigeben und den Banken überlassen. Denn dass jede einzelne Bank ihre eigene CBDC Krypto erstellt ist ja bei tausenden von Banken sehr unrealistisch, sich da auf einen Nenner zu einigen. XRP würde das sofort regeln können.
Ebenso kommt 2025 der ISO20022 Standard. Ripple ist dort vertreten! Genau deswegen löuft auch die Klage noch, da in meinen Augen zuvor alles reguliert und klar definiert werden muss. Und wenn die Klage, hoffentlich positiv, endet, haben die Banken eine Kryptowährung die sie vollumfänglich einsetzen können.
Der Usecase von XRP ist unumstritten und kann ab 2025 sofort Anwendung und Umsetzung finden.
Ich weiß nicht inwieweit Hedera oder Algorand die große Anwendung finden sollten, die XRP vorzuweisen hat. Deswegen bin ich von XRP viel mehr überzeugt, als von den anderen Coins.
Was meint ihr?

Aber wo würde sich den der XRP Preis zukünftig einpendeln, wenn die Banken weltweit ab 2025 ca durch ISO20022 den Standard über XRP laufen lassen? Der Preis dürfe ja dann wie schon beschrieben, nicht mehr stark schwanken dürfen, ansonsten wäre der Sinn nicht gegeben.

XRP hat gar nichts vor. XRP ist ein Coin.

CBDC - Central Bank Digital Currency. Meines Wissens gibt es ungefähr 200 Zentralbanken und nicht tausende.

Die oben zitierten Stellen, lassen mich an dieser Aussage zweifeln.

Nein. ODL ist die Legder-Technologie, diese ist unabhängig vom genutzten Token. Wieso sollte ein virtuelle Token einen Einfluss auf die Transaktionsgeschwindigkeit haben?

Bei CBDC bliebe ja das Problem eines Währungstausches. Insofern bleibt der Usecase von ODL unverändert. Wenn es das beste Produkt für diese Herausforderung sein sollte, so ist es doch keineswegs unrealistisch, dass alle Zentralbanken dann dieses Produkt nutzen.

Natürlich ist mir bewusst, dass Ripple die Firma mit dem Coin XRP ist. Ich hätte es einfach anders formulieren müssen, aber immer schön zu sehen, dass wegen so etwas sofort ein ,Besserwisser"-Kommentar kommt ,ich zweifel daran, dass du dich tief damit befasst hast". Aber im Internet ist das wohl etwas ganz Normales.
Dass CBDCs digitale Zentralbankwährungen muss man wohl nicht mehr erwähnen. Meine Zahl war lediglich falsch, das stimmt, jaa

Zu ODL:

Die On-Demand-Liquidität von Ripple stellt den XRP-Token von Ripple in die Mitte grenzüberschreitender Zahlungen und nicht in eine Vielzahl von Vermittlern. Mit dem Service können Kunden diese XRP-Liquidität anzapfen.

Der XRP-Token selbst fungiert als Brücke zwischen zwei Fiat-Währungen und wickelt letztendlich Zahlungen in lokaler Währung am Zahlungsziel ab. Transaktionen werden innerhalb von Sekunden bestätigt.

Ripple hat nach und nach ODL-Zahlungskorridore zwischen verschiedenen Regionen geöffnet. ODL-Korridore gibt es in Europa, Japan, den Philippinen, Australien und 22 Zielmärkten weltweit.

D.h XRP ist wie der Sprit. XRPL ist das Auto und Ripple wäre die Tankstelle.

Außerdem hatte Ripple bereits 2012 einen Brief an die SEC weges des Verkaufs von XRP geschrieben. Es kam zu keiner Widerrufung. Stattdessen schaute die Börsenaufsicht 8 Jahre dabei zu. Erst dann kam die folgende Anklage gegen Ripple mit dem Vorwurf, womöglich Wertpapiere illegal verkauft zu haben. Sehr logisch von der SEC. Nun dauert es bereits schon wieder über 2 Jahre. Es wäre schon äußerst katastrophal und peinlich für die SEC, wenn sie nun gewinnen würden. Das wäre dann das Eingeständnis eines Vollversagens, dass man 8 Jahre alles laufen ließ, ohne einzuchreiten. Das wäre der größte Skandal der USA. Ja, Ripple wird eine ordentliche Strafe zahlen, dass sie den XRP Coin aus dem Nichts erstellt und verkauft haben. Zu dieser Einigung werden sie kommen. Aber trotzdem ist XRP kein Wertpapier. Das ist der größte FUD. Man besitzt nichts von Ripple, wenn man XRP kauft, außer den Coin, den man zu Transferieren der Gelder von A nach B braucht.
Ab 2025 ist der ISO20022 Standard am Laufen und Ripple ist ein Teil davon. Eine Anklage hindert sie ja nicht daran, dass sie weiterhin Partnerschaften eingehen. Sollte dieser Prozess dieses Jahr vorbei sein, gibt es nichts mehr, was Ripple mit dem XRP Coin im Weg stehen sollte. Die Banken können dann vollumfänglich das System nutzen, während XRP zum Austausch der Währungen eingesetzt wird.
Eventuell ist die Klage gegen XRP nur eine Agenda (gibt zahlreiche Artikel), um seit 2020 herum alles zu regulieren und zu festigen. Sodass nach dem Ende der Klage regulatorische Klarheit für die Zentralbank Amerikas besteht. So sind die USA wiedermal Vorreiter, was ihr einziger Zug hier sein könnte.

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Nein, das hast Du nicht; zumindest nicht objektiv und durch verschiedene Quellen.

Du erzählst genau denselben Quatsch, den man auf TikTok und Youtube zu hören bekommt.

ISO20022 hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit XRP zu tun.

ISO20022 ist „nur“ ein Nachrichtenstandard. Nicht mehr, nicht weniger.

Die relevantesten Änderungen zum „alten“ MT-Nachrichtenformat sind die zusätzlichen Felder (Daten), die bei ISO20022 hinzugekommen sind (KYC und AML lassen grüßen) und dass die Nachrichten nach dem XML-Syntax aufgebaut sind. Revolutionär ist daran gar nichts.

Dieser Standard ist auch nicht „nützlich“ für uns, denn wir kommen damit überhaupt nicht in Berührung. Er ist nur für Banken bzw. den Finanzsektor relevant.

Ich würde sogar behaupten wollen, dass ISO20022 eher schädlich für den Normalbürger ist, denn es werden mehr Daten von den Teilnehmern übertragen, was Transaktionen noch „gläsener“ macht und (im Hinblick auf BIG DATA) es dadurch noch leichter wird, Aktivitäten und Verbindungen zu tracken. (Wobei das mit CBDC ja schon extrem werden wird.)

Ripple und vor allem XRP haben an ISO20022 auch nicht „den größten Anteil“. Ripple gehört dem ISO20022-Gremium an und dementsprechend unterstützt die Software von Ripple nicht nur das MT-Nachrichtenformat, sondern eben auch den ISO20022 Standard.

Das ist aber nicht Ripples Standard und Ripple konnte auch nichts allein entscheiden.

Stabiler XRP Coinpreis? Wie ein Stablecoin? Sorry, aber das ist Unsinn.

XRP war nie, ist nicht und wird auch nie ein Stablecoin sein.

XRP will gar nichts. XRP ist ein Coin. :roll_eyes:

Du kannst nicht einfach nur die Transaktionsgebühren veranschlagen.

Eine Transaktion kostet zwar 10 drops (0.00001 XRP), aber diese allein wird Ripple dem Kunden nicht in Rechnung stellen, denn dann würde Ripple kein Geld verdienen.

Ripple wird sich die Nutzung der Software und vor allem den LOC Service („Line of Credit“) bezahlen lassen.

Alles immer noch deutlich günstiger, schneller und einfacher als bei SWIFT und vor allem FI wie WesternUnion & Co., aber trotzdem teurer als 0.00001 XRP.

Banken setzen XRP zur Liquidität ein? Was meinst Du denn damit?

Meinst Du den Einsatz von ODL? ODL wird nicht (signifikant) dafür sorgen, dass der Preis steigt. XRP werden gekauft, XRP werden verkauft. That’s it. Das hebt zwar das Volumen an, aber nicht den Preis.

Ach? Inwiefern? Ab wann ist denn ein Coin „zentral“? Mehr als 90% aller im Umlauf befindlichen BTC sind in nur ~2% aller Wallets. Macht das Bitcoin zentral?

Oder reicht es, wenn man als „Zentrale“ den Preis des Coins beeinflussen kann? Michael Saylor und MicroStrategy haben etwa 140.000 BTC, die Winklevoss-Zwillinge (Gemini Exchange) haben weiter mehr als 200.000 BTC.

Was würde wohl mit dem BTC-Preis passieren, wenn sie auch nur einen Teil davon am Markt verkaufen würden? 10.000 BTC? Oder 30.000 BTC?

Ist Bitcoin also „zentral“? :thinking:

Sorry, aber ich finde diese ganze Debatte um zentralisierte Coins sehr fragwürdig, da sie erstens objektiv schwer zu bewerten sind (Was ist „zentral“?) und zweitens auch nichts mit der Sache zu tun haben.

Wen interessiert (aus Investoren-Sicht), ob Ripple 10, 30 oder 90 Mrd. XRP hält? Inwiefern beeinflusst das den Wert von XRP? Entscheidend ist, dass die Software von Ripple genutzt wird und XRP damit einen UseCase besitzt.

Noch einmal: Unsinn.

XRP war kein StableCoin.
XRP ist kein StableCoin.
XRP wird nie ein StableCoin sein.

Da die Basis für die Transaktionsgebühren XRP ist, ergibt dieser Satz absolut keinen Sinn. Ist der Preis von XRP hoch (gemessen an Fiat), sind auch die Transaktionsgebühren hoch.

Wenn man die Transaktionsgebühren verringern wollte, müsste man die Kosten von 10 drops auf bspw. 5 drops senken.

Das ist aber nicht die Entscheidung von Ripple, sondern von den Validatoren, weil (Trigger Warnung :rofl:) der XRPL ein dezentrales Netzwerk ist.

Aber ein hoher XRP-Preis (gegenüber Fiat) und gleichzeitig geringere Transaktionsgebühren (gegenüber Fiat) passen nicht zusammen.

Dass diese These Quatsch ist, müsste sogar jemand bewerten können, der von Ripple, XRP, ODL usw. nicht viel Ahnung hat.

Da gibt’s eine Firma, die Software für den Finanzbereich programmiert und damit versucht, die aktuellen Probleme (u.a Nostrokonten) zu eliminieren.

Sie erhalten ein Asset. (XRP)

Sie bauen das komplette System von Grund auf neu. Anwendungssoftware, Protokolle, Prüfmechanismen, Schnittstellen usw.

XRP ist dabei das einzige, native Asset für die darunterliegende Blockchain und die eigens programmierte Software.

Und nun sollen sie XRP in der eigenen Software nicht nutzen (wollen)? Wie dumm wäre das denn?

Nein, Ripple braucht XRP nicht zwingend; zumindest nicht für die Software.

Theoretisch würde ODL auch mit anderen Coins funktionieren. Nur fehlt dafür halt in den meisten Fällen die Liquidität und zudem sind die Eigenschaften anderer Coins meist wenig attraktiv für den Kunden. (Transaktion dauert länger, ist teurer oder was weiß ich.)

Das ergibt keinen Sinn. Wenn die USA Vorreiter bei XRP hätte sein wollen, hätte die SEC bestimmt keine Klage erhoben, sondern XRP direkt als Currency oder was auch immer eingestuft, so wie es andere Länder und selbst andere US-Behörden schon vor Jahren gemacht haben.

Dass die SEC Ripple verklagt hat, liegt an der Korruption. Aber zu diesem Thema werde ich mich nicht weiter äußern, da hier viele die SEC und Gary Gensler immer noch feiern, denn sie sind ja „gut für Bitcoin“. :man_facepalming:

  1. Nur Zentralbanken entwickeln CBDC. Es heißt ja auch Central Bank Digital Currency.
  2. Es gibt nicht tausende Zentralbanken, sondern nur ~200
  3. Nicht jede ZB wird die eigene CBDC entwickeln (vermutlich), aber sehr viele werden es tun.
  4. Natürlich kommen die nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Banken und vor allem Staaten sind „Gegner“. Siehe den „JPMorgan Coin“. Den wollten die Konkurrenz-Banken auch nicht nutzen. Überraschung! Heute spricht niemand mehr davon.

ODL wird bereits seit Jahren genutzt. Aktiv. In jedem Quartal kommen ein oder mehr neue Korridore hinzu.

XRP hat nichts mit ISO20022 zu tun!

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Wie ausführlich du auch immer argumentierst, XRP wird von Ripple gesteuert wie ETH von der Etherium Foundation. Natürlich können die beiden Firmen Vorteile für den Finanzsektor bieten, genauso wie herkömmliche Banken. Aber sie machen dies durch Vertrauen und existieren auf Kosten der Benutzer, die ohne diese Instanzen das alles billiger haben könnten.

Natürllich kann man sagen das ist gerechtfertigt weil sie die Entwicklung vorrangetrieben haben, aber es gibt eben auch wirklich dezentrale Entwicklungen ohne solche Instanzen die davon leben.

Edit: Ich denke, dass das Konzept somit kurzfristig funktionieren kann, langfristig werden sich die Menschen aber für die für sie billigere Variante entscheiden und das kann nur ein Finanzinstrument sein, was nicht andere Instanzen mit finanziert, denn diese Kosten, egal wo sie versteckt sind, werden immer von den Nutzern mit bezahlt. (Was streng genommen auch ein Argument gegen das teure POW von Bitcoin ist :laughing:)

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