Also Kryptobörse oder Kryptobroker brauchst du nicht weltweite Lizenzen, sondern dort Lizenzen, wo du die App anbietest. Der App Anbieter kann ja entscheiden, in welchem App Store die App verfügbar ist. In Deutschland hast du allerdings das Problem, dass es offiziell ja gar keine BaFin-Lizenz für den Betrieb einer Kryptobörse gibt, es gibt nur die Lizenz für die Verwahrung. Deshalb gehen die meisten großen Börsen den Umweg über Malta und Co. Dann hast du eine Lizenz in Europa und damit kannst du dann zumindest Kunden aus allen EU-Ländern onboarden, auch wenn du kein Marketing betreiben darfst. Relai ist ja ein Schweizer Unternehmen. Selbst wenn die ne Schweizer Lizenz haben, ist das leider nicht die EU. Deshalb ist das sicherlich für die ein noch größeres Problem.
„Damit macht man nur das Leben kleiner Unternehmen schwierig.“ → Am Ende ist es ein Finanzprodukt. Ich stimme dir zu, das es fast unmöglich ist, als kleiner Unternehmer ein Finanzprodukt zu veröffentlichen, weil du super viele Regularien einhalten musst. Am Ende bist du als Kunde aber froh, wenn nicht jeder Hans und Franz einfach eine App auf den Markt bringen kann, wo du Geld investieren kannst. So öffnest du die Türen für Scam.
Apple versucht hier nur die Richtlinien einzuhalten, hat aber natürlich auch keine Ahnung von den Regularien einzelner Branchen. Die müssen sich ja auch mit Glücksspiel, klassischen Brokern, etc. auseinandersetzen. Das führt dann zu Frust auf allen Seiten.