Relai 250 EUR Netzwerkgebühr?

Hallöchen

Ich wollte gerade über Relay ein bisschen BTC auscashen und sehe, dass die Netzwerkgebühr 250!!! EUR/CHF beträgt.

Auf mempool.space erkenne ich, dass die Netzwerkgebühr bei unter 10$ liegt.

Beides unten via Screenshot bewiesen.

Kann mir jemand (vielleicht Relay selbst) diese Diskrepanz erklären?

Wie kann ich an meine Satoshis in FIAT umwandeln, ohne horrende Gebühren zu zahlen?

Da spüre ich auf jeden Fall sehr merkwürdige Vibes…

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Und wieder jemand. :sweat_smile:

Du musst deine UTXO betrachten.
Ein Kauf bei Relai ist eine UTXO.

Je mehr UTXOs, desto mehr Gebühren werden fällig, weil die Transaktion größer wird.

Die gezeigte Gebühren bei Mempool Space gelten für eine „Standardtransaktion“ mit einem Input und zwei Outputs.

Da sich bei Relai sehr viele UTXOs ansammeln, werden die Transaktionen größer, wenn man konsolidieren möchte. Hier trifft Relai keine Schuld und sie können auch nicht viel zu sagen. So funktioniert Bitcoin im Mainlayer.

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Und wieder jemand, der Relai zukünftig nicht mehr nutzen wird.
Wieder ein Argument mehr für Kleinanleger mit seinen Bitcoin an der Börse / Broker zu bleiben.

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Für sehr kleine Beträge hat ein Broker/ eine Börse durchaus Vorzüge.

Mit kleinen Optimierungen, aber vor allem Wissen um Bitcoin, ist Relai aber schon die bessere Wahl.

  • Seltener kaufen, dafür hohere Beträge
  • UTXOs konsolidieren, wenn die Netzwerkgebühren gering sind
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Oder 21Bitcoin nutzen oder BSDEX. Bin auch kein großer Fan von Relai. Das was es zu Beginn einfacher und zugänglicher macht, macht es hintenraus komplexer oder teurer.

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Aus wie vielen Transaktionen setzt sich denn diese Summe zusammen ? Bei diesen Gebühren müsste das ja eine hohe zweistellige Zahl sein, Minimum.

Hast Du immer nur in 10 Franken-Schritten Sats gekauft ?

Für solche Investments empfehle ich etwas anderes zu nutzen als eine non-custodial-Wallet wie sie Relai anbietet, dann geh zu Bison oder 21Bitcoin (aber auch hier gibt es glaube ich eine Minimum-Gebühr von 0,49 Euro je Order, also keine allzu kleinen Käufe).

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Beide nutze ich und kann das nur bestätigen. Besonders 21Bitcoin ist grandios. Ich liebe den blitzschnellen Limitkauf, den man kumulieren und (einzeln oder gesammelt) für nur 1000sats an die Bitbox schicken kann.

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Erst mal ein 3-faches „:chicken:CHICKUN :chicken:ARISE :chicken:“ auf einen hoffentlich kommenden Relai LTC-Sparplan!!! Nur Spaß, liebe Bitcoin-Freunde!!

Jetzt mal im Ernst:

  • wie funktioniert das eigentlich auf den Börsen, dass dort kleine Beträge ohne UTXOs verschoben/ getauscht werden können? Ist das dann komplett Off-chain, sprich: die Börse hat eine völlig entkoppelte, zentrale Datenbank, in der die einzelnen Userbestände geführt werden und dann separat zusätzlich noch (wenige) große Töpfe mit den On-Chain Funds? Was passiert, wenn so eine zentrale Datenbank mal „abraucht“?
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hat Relai dich auf dieses verfahren aufmerksam gemacht? wenn ja dann selbst schuld aber wenn nicht dann Relai :-1:

Richtig. Quasi wie bei Banken und dem Girokonto auch.

Dann sollte jede halbwegs ernste Börse auch ein Backup haben. Aber sind die Daten weg, gehört dir nichts.

Allgemein gehören dir Werte auf Börsen nicht. Du hast nur einen Anspruch gegen den Anbieter, so wie dir Geld auf dem Girokonto auch nicht gehört.

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Gut, dass du es ansprichst.
Davon habe ich bei der Nutzung von Relai Nirgendswo etwas gelesen.
Zudem wird das bei der Angabe der voraussichtlichen Netzwerkgebühren nicht aufgeschlüsselt.

Was ist den dann besser als bei den beiden genannten?

Gibt eine FAQ bei Relai. Aber es ist nicht Relai spezifisch, sondern so funktioniert Bitcoin.

Direkt non-custodial.

Das ist bei den Transaktionsgebühren auf dem Mainlayer nichts mehr für mich. Man kann nicht 25 Euro-Sparpläne auf diese Weise nutzen. Für eigene Seedphrase und Sicherheit hat man eine Hardware-Wallet. Je nach eigenem Risikoempfinden kann man auch mal 8 oder 12 Sparplantransaktionen ansammeln und dann gesammelt auf die Cold Wallet übertragen.

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Danke für die Aufklärung, @GBC

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Steht beim Verkauf nicht, welche Netzwerkgebühr anfällt? Also quasi wie beim Versenden von Btc?

Ich finde es schon etwas merkwürdig, dass der Kunde beim Kauf nur die Relai Gebühr zahlt und beim Verkauf mit Netzwerkgebühren belastet wird. Wurde das mal irgendwo begründet?

Aber, falls dann wirklich vorher nichtmal da steht ä, wie hoch diese sein werden, das geht mMn. gar nicht.

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Ich denke schon, dass es dabei aber relevant sein dürfte, wo ich meine „Bitcoin-Auszahlungs-Anwartschaften“ anspare. Bei „exotischen“ Playern ohne tragfähigen Hintergrund würde ich mir eher Sorgen machen, als z.B. bei der Börse Stuttgart.

Da sehe ich überhaupt einen bislang zu wenig diskutierten „Haken“ beim Bitcoin: Mit dem Einstieg der (von den meisten sehnsüchtig erwarteten) Investmentplayer und mit dem Hochpushen von Onchain-Gebühren (auch durch banale währungsfremde Eintragungen) wird der Trend zum Verwahren auf Börsen und in Anlageprodukten gehen. Beides ist genauso abgekoppelt von den harten Eigenschaften des Bitcoin, wie das Fiat-Geld der Banken vom Zentralbankgeld.
Für mich ist der Tag des Einstiegs der ETF-Anbieter (bzw. ein Kursanstieg danach) der Zeitpunkt, wo Bitcoin sein Zenit überschreiten wird.

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Ich dachte, deine Bitcoin-Reise ist vorbei? Doch nur Troll, oder ? :wink:

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Wer soll diese Gebühr denn sonst bezahlen?
Die Bitcoin müssen aus deiner Wallet wieder zu Relai bewegt werden.

Was Relai nicht hat, kann Relai auch nicht für dich verkaufen.

Der Versender trägt eben die „Versandkosten“. So funktioniert Bitcoin. Da muss es keinen Disclaimer geben.

Nimmt deine Bank Geld für eine Überweisung, dann beschwerst du dich ja auch nicht beim Empfänger und verlangst, dass er dich drauf hinweist.

Relai verkauft dir Bitcoin. Wenn du Bitcoin kaufst, solltest du wissen, wie Bitcoin grob funktioniert. Kaufst du einen Hammer und versuchst damit einen Baum umzuhauen, dann ist der Baumarkt doch auch nicht schuld.

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Mit der Begründung kann ich etwas anfangen.

Wahrscheinlich einfach nicht bis zum Ende durchgedacht.