Portfolio Verhältnis

In welchem Verhältnis ist euer Portfolio aufgebaut?

100% all in? Oder doch eher nur als kleine Beimischung zu Aktien oder Etf? Falls ihr Aktien oder Etf habt, geht es um Dividende oder um Kurswachstum? Habt ihr auch Gold?

Ich selbst hatte paar Aktien, Etf und ganz wenig Gold. Alles verkauft und in Bitcoin gesteckt. Aktuell bin ich 100% in Bitcoin. Ich überlege aber immer wieder, auch in Dividenden-Aktien zu gehen. Wenn es aber soweit ist und ich mir eine schöne Aktie aussuche, kaufe ich doch lieber Bitcoin - was für ein Dilemma :joy:

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Wie alt bist du?

Vom Alter kann man Risiko besser einschätzen

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5% Liquidität, 15 % ETF MSCI World SRI mit zusätzlicher Europa Beimischung, 80% Bitcoin

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80 % Bitcoin
15 % Aktien, aber keine ETFs
5 % Gold

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80% Pokemonkarten

Rest Cash

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70% Koks
20% Nttn
10% BTC

:smiling_face_with_sunglasses:

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75% MSCI World/25% Bitcoin Sparplan aber ohne Umschichtung. Also wenn Bitcoin mehr als 50% ausmacht, dann ist es halt so weil es besser performt. Falls ich mal Geld brauch für größeren Konsum notfalls wird was vom MSCI World angezapft aber später wieder ausgeglichen.

ps: meine Frau investiert so, dass wir zusammen noch mehr Diversifikation haben

Ob du Aktien kaufst oder Bitcoin würde ich von der Größe deines Bitcoinstacks ausmachen:

Wenn dein Sparplan aktuell noch einen signifikanten Teil für deine Bitcoin Akkumulation ausmacht (>1% Stackwachstum pro Monat) würde ich bei Bitcoin bleiben. Und zwar solange bis Bitcoin vllt sowas zwischen 3-6x macht, bzw. bis dein Sparplan <1% Stackwachstum im Monat bringt. Dann wäre dein Sparplan sozusagen nur noch ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Ab dann kann man finde ich wieder gut in Aktien/ETFs wechseln als letzte Absicherung in Fiat.

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Wenn man sich mal intensiver mit den Wertpapiersammelverwahrstellen (z. B. Clearstream) auseinandersetzt, wird einem echt schlecht. Im Ernst: Bei einer richtig schweren Krise oder “hart auf hart” kannst du einfach enteignet werden – sei es durch Bail-in-Regeln, politische Entscheidungen oder Systemzusammenbrüche. Die Papiere sind ja nur Buchungspositionen, und das Gegenparteirisiko ist real.

Schaut mal in die Video Reihe von Horst Lüning rein: https://youtu.be/mgpLl1VnJj8?si=QVJ3VtwZY3sS1BUq

ETFs finde ich da nochmal drei Stufen schlimmer.

Deshalb bin ich persönlich 100% in Bitcoin in Eigenverwahrung.

Meine Frau sieht das anders und diversifiziert noch in andere Assets (Aktien, ETFs etc.). Bei uns zu Hause gibt’s da ab und zu Diskussionen, aber ich schlafe nachts besser :wink:

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100% Cash im Sparkassen-Schließfach :joy:

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Endlich ein Vernünftiger was den Werterhalt angeht

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Hoffentlich in Gelsenkirchen, da soll es besonders sicher sein. :sweat_smile:

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Auch ohne die Clearstream Geschichten sind Aktien zentralisierte Assets. Und die Szenarien, wo man seine Aktien verliert, sind sehr extrem. Das ist nicht etwas, was in jeder großen Wirtschaftskrise auf jeden Fall passiert und die Mehrheit der Anleger betrifft. Es soll historisch Fälle geben, aber in welchem Ausmaß und wie oft? Und es gab ja schon diverse Krisen, Massenarbeitslosigkeit und Inflation. Ich finde, die Szenarien sind so unwahrscheinlich, dass sie kein Grund darstellen, einen gewissen Anteil in Aktien zu investieren. Genau so gut könnte ich versuchen mich auf ein möglichen Atomkrieg vorzubereiten. So empfinde ich die Gefahrensituation. Ist natürlich irgendwie individuell.

Aber klar, wenn man meint, 100 % oder den Großteil in Aktien zu halten, dann wars das, wenn so ein seltenes Ereignis auftritt. Dann ist aber ziemlich viel zerstört und es lohnt sich nicht, ein Leben zu führen, wo man in Angst auf alles verzichtet, was in solchen Szenarien verschwinden kann.

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Absolut.

Ich erwähne nur VARTA!

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Im Fall von Varta gab es doch keinen technisch bedingten Verlust oder wegen einer Systemkrise einen Verlust von Aktien. Das hat nur mit dem Unternehmen zu tun, und klar kann man alles verlieren, wenn man in ein Unternehmen investiert, das dann auf die eine oder andere Art kollabiert. Das hat doch nichts mit den Gefahrenszenarien für Verwahrstellen wie Clearstream zu tun.

Bei Varta wurden die Aktionäre durch das StaRug -Rekonstruktionsverfahren enteignet. Investoren wie die Porsche AG haben hier wohl ein Schnäpchen geschlagen.

Ein solche Verfahren hat mehr mit Sozialismus als mit Kapitalismus zutun.

Da ich alles zu 100% im Portfolio tracke (Haus, Auto, alles was teuer wie 500€ ist), kann ich nie bei 100% Bitcoin ankommen. Kredit wird ebenfalls getrackt & hat entsprechend Prozente.

Mein Ziel ist mindestens 80% Bitcoin zu entwickeln. Aktuell ist es bei ca. 20% Bitcoin, 20% Kredit.
Rest ist Haus, Edelmetalle, Auto, PC’s & co.

Ich glaube hier beim Portfolio geht es darum wieviel von seinem Geld man wo reingesteckt hat. Auto, PCs, Haus zählt hier nicht dazu. Wenn ich Gegenstände miteinrechnen würde, dann säße ich wohl ständig daran alles neu zu kalkulieren.

Wenn ich 20.000 € in die Hand nehme und es auf Gold, Bitcoin, Aktien verteile, dann ist das mein Portfolio. Zumindest ist das so bei mir. 80% Bitcoin würde bedeuten, ich habe 16.000 € in Bitcoin gesteckt. Unabhängig ob der jetzt über die Zeit gewachsen ist oder gefallen. 80 % des Fiatgeldes habe ich dafür ausgegeben.

Kredite zähle ich da auch nicht. mache nichts auf pump und ein Kredit aufs Haus kann man schlecht als Portfolio bezeichnen.

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Ist diese Betrachtung sinnvoll? Demnach gäbe es Leute die 70% des Portfolios in Shitcoin X gesteckt hatten, und der heute auf 0 steht. Ich verstehe, dass man auch das initiale Investment tracken will, doch am Ende zählt der realisierbare aktuelle Wert eines Assets nicht der Kaufpreis. Sonst wäre jeder gescheiterte Investor am Ende immer noch reich.

Ach ja für den Net Worth handhabe ich es so, dass ich über alle Assets >100€ grob vorsichtig bewertet mit 80 % des marktüblichen Gebrauchtwertes buchführe und pi mal Daumen einmal im Jahr den Wert anteilig abschreibe). Auch ein Haus ist ein Vermögensgegenstand (auch wenn er weitere Ausgaben mit sich bringt). Die Assets sind in guter Buchführungsmanier nach Liquidität (wie schnell zu FIAT zu machen) grob sortiert. Sehr schön lässt sich die Betrachtung , auch mit anlegbaren unterschiedlich gefassten Portfolioumfängen mit dem Tool Portfolio Performance (https://www.portfolio-performance.info/) erfassen.

na ja ich tracke ja schon beides. Sowohl was ich reingesteckt habe, als auch was ich am Ende im Portfolio habe und ob ich Gewinne oder Verluste habe und das auch in %. Wenn ein Shitcoiner 70% seines Portfolios verbrennt, dann ist das Geld natürlich weg und der Shitcoin zählt nicht mehr zum Portfolio, das ist klar. Den Shitcoin kann man abschreiben. Aber hier geht es doch eher um die Sachen die man hält.

Aber macht wahrscheinlich eh jeder wie er mag. Wenn BTC, Aktien und Gold alles ist was ich habe und ich sage 80% bin ich in Bitcoin drin, dann meine ich dass ich 80% meiner Investments in Bitcoin stecke. Kommt ein neuer Monat, kann ich pi mal daumen sagen, dass ich 800 € in Bitcoin, 150 € in Aktien und 50 € in Gold investiere. Wieviel man am Ende in Fiat hat, wenn man es verkaufen würde tracke ich auch, aber dann müsste ich sagen, dass ich 95% in Bitcoin drin bin ^^ wenn es nach euch geht. :laughing:

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