Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass Du den Kontext im Austausch der Argumente aus den Augen verlierst. Zuletzt:
Und jetzt kommt Dein Richtungswechsel (ohne Einsicht bzw Relativierung Kund zu rund):
Also genau das, was nach meinem Verständnis anfangs der Einwand auf Deine Behauptung war. Anstatt entsprechend darauf zu reagieren, kam bei mir wieder nur ein Beharren darauf an, dass Du Recht hättest. Für mich funktioniert Austausch so nicht, weil sie das Miteinander untergräbt
Erklär doch vielleicht einfach mal in ein paar eigenen Sätzen wo dein Problem ist. Vielleicht verstehst du ja einfach nur irgendwas nicht.
Du hast jetzt zwei mal gesagt, dass ich mir widersprechen würde oder ähnliches, ohne das auch nur im Ansatz selbst zu erklären, wie du darauf kommst.
Stattdessen zitierst du einfach nur nach dem Motto ich soll doch selbst drauf kommen…
So funktioniert Austausch nicht.
Zu oben:
Da ist kein Richtungswechsel.
Eigentümer haben den Feudalismus beseitigt. Auch die französische Revolution war ein Kampf Eigentümer gegen Eigentümer. Das habe ich schon gesagt.
Ich weiss nicht was du von mir willst.
Oder ist es, weil ich schrieb, dass wer Land hat, könne es auch verteidigen und weil er das halt nicht IMMER kann und gegen andere irgendwann verliert siehst du da Angriffsfläche?
Deswegen liebe ich die Transparenz von Bitcoin, alles wurde bedacht!
Nein, schau in die Realität.
Das Fiatsystem wird die Sozialsysteme abschaffen!
1. Unabhängigkeit der EZB von der Legislative (Schutz vor Politik)
Die institutionelle Architektur der EZB wurde bewusst so konstruiert, dass die gesetzgebende Gewalt (Parlamente) keinen Einfluss auf die Geldpolitik nehmen kann:
Rechtliche Immunität (Art. 130 AEUV): Weder das EU-Parlament noch die nationalen Parlamente der Mitgliedstaaten dürfen dem EZB-Rat Weisungen erteilen oder Beschlüsse der EZB außer Kraft setzen.
Fehlende parlamentarische Kontrolle: Das EU-Parlament besitzt keine Sanktions- oder Absetzungsmechanismen gegenüber dem EZB-Direktorium. Der „Monetäre Dialog“ (regelmäßige Anhörungen des EZB-Präsidenten) dient lediglich der Information, nicht der politischen Steuerung.
Ziel der Unabhängigkeit: Vermeidung von „Wahlgeschenken“ oder der Inflationierung von Staatsverschuldung durch gewählte Politiker im Vorfeld von Wahlen.
2. Einfluss der EZB auf gewählte Exekutiven (Macht über Präsidenten)
Obwohl die EZB parlamentarisch unkontrollierbar ist, hat sie in Krisenzeiten Hebel entwickelt, mit denen sie die Wirtschaftspolitik gewählter Staats- und Regierungschefs maßgeblich steuern oder erpressen kann:
Hebel 1: Konditionalität bei Anleihekäufen Über Programme wie das Securities Markets Programme (SMP) koppelte die EZB den Aufkauf von Staatsanleihen (zur Senkung der Zinslast eines Landes) an konkrete wirtschaftspolitische Auflagen.
Hebel 2: Notfall-Liquidität (ELA - Emergency Liquidity Assistance) Durch die Drosselung oder Unterbrechung von ELA-Krediten an Geschäftsbanken eines Landes kann die EZB den Kollaps eines nationalen Bankensektors auslösen oder abwenden.
Konkrete Fallbeispiele der Einflussnahme:
Italien 2011 (Silvio Berlusconi): In einem vertraulichen Brief verlangten Jean-Claude Trichet und Mario Draghi von der italienischen Regierung spezifische Arbeitsmarkt- und Rentenreformen als Voraussetzung für weitere Aufkäufe italienischer Staatsanleihen. Der politische Druck trug direkt zum Rücktritt des gewählten Ministerpräsidenten Berlusconi bei.
Spanien 2011 (José Luis Rodríguez Zapatero): Ein analoger vertraulicher Brief zwang die spanische Regierung zu Verfassungsänderungen bezüglich der Schuldenbremse.
Griechenland 2015 (Alexis Tsipras): Durch das Deckeln der ELA-Notkredite für griechische Banken geriet die neugewählte Links-Regierung unter extremen Zahlungsdruck, was sie schließlich zur Annahme des Troika-Sparprogramms zwang.
Das Dilemma liegt in einer Asymmetrie: Die EZB ist vor dem Einfluss der Parlamente geschützt, verfügt jedoch über Finanzinstrumente, mit denen sie die Handlungsspielräume gewählter Präsidenten und Premierminister bis hin zur politischen Handlungsunfähigkeit einschränken kann.
Nicht Bitcoin, aber klar das werden sie erzählen Bitcoin ist schuld am Klimawandel und den kaputten Sozialsystemen. Ganz sicher nicht Fiat.
Also ich habe dir jetzt ausführlich dargelegt, wie ein Schuldgeldsystem alle deine Ansätze ab Anfang an ausgeschlossen hat.
Betrachte ich dagegen deine Logikkette fällt mir stark auf, dass du Logiken zusammenbaust ausgehend von der Annahme Bitcoin ist besser für Privateigentum, weil du von ein paar propagandadurchtränkten Nachplapperern die seit 3 Monaten in Bitcoin sind und ein paar Influencer einen erzählt bekommst. Aber die sagen nicht wie es wirklich ist, sondern geben die Wunschgedanken derer die über ihnen sind und je mehr du dich in das Treiben des Kapitalismus begibst, desto mehr hat nur noch Geld einen Stellenwert.
Das die sich sowas zusammenreimen wie Bitcoin ist gut für Privateigentum ist lustig, da es nicht stimmt. Bitcoin schützt gar nicht in beide Richtungen.
Bitcoin ist hier transparent, die größten Kapitalisten werden für alle durch die großen Transaktionsvolumen aufgedeckt und ist absolut erpressbar durch sein Eigentum.
Während in den Augen des Großkapitalisten die ganzen kleinen Leute in der Masse schlechter erpressbar werden, denn die können sich entscheiden im Falle einer Erpressung denk nur an die Nazis das so schlimm zu finden sein Geld mit ins Grab zu nehmen.
Das ist alles viel Komplexer wie ein paar Finanzinfluencer das einem glauben machen wollen, sagst du ja selbst auch immer.
Im Moment können die einen Kapitalisten den Systemen von anderen Kapitalisten damit entgehen, stimmt. Aber am Ende kann jeder dem übermächtigen System das sich gerade bildet entgehen.
Dann ist es einfach die Entscheidung der Menschen im Moment der Revolution, welches System sie probieren wollen. Ob es Fürstentümer sind, so wie die Werbung der Elite für andere Kapitalisten verspricht…
Oder ob die Menschheit sich mit einer dezentralen digitalen Demokratie von der Unterdrückung befreien kann.
Sind es wirklich seine? Oder ist er ein Anhänger einer Strömung und es sind eher die Pläne welche sich in dieser Strömung manifestiert.
Er kann auch offensichtlich nicht glauben, dass jemand in einer sonst so von Propaganda manipulierten Gesellschaft tatsächlich auch etwas selbst aufleiten will.
Macht ist was Anreize implementieren kann.
Die macht hat in der Summe eher das Volk, aber das müsste es in ein Anreizsystem umsetzen in dem kurzen Zeitfenster in dem das Volk aufbegehrt.
Was ich viel mehr Macht ausüben sehe durch Eigentum ist die Möglichkeit jemand zu sagen, dass er seine Familie von deinem Land in Zukunft immer weiter ernähren kann.
Das gibt ne Menge Macht, aber die würde es auch geben, wenn das Eigentum an dem Land nie existiert hätte sondern nur eine temporäre Vortäuschung war durch die Erwartungshaltung des Familienvaters.
Es ist die Macht die geteilt werden muss.
Puh, ich finde die Verallgemeinerung von Eigentümern in diesem Maß hindert eine klare Kommunikation an der Stelle eher.
Nein, weil hartes Geld wie Bitcoin bestimmte Dinge unfinanzierbar macht. Moderne Staaten wie wir sie haben sind nur über Fiat finanzierbar.
Und wenn du z.B. keine Sozialsysteme mehr finanzieren kannst für die Massen unter einem harten Geld, wird die Abhängigkeit von Menschen die Eigentum haben natürlich größer.
Das sind relativ einfache und klare Zusammenhänge und ich weiß auch schon wieder nicht warum du da so viel schwurbelst in deinem Beitrag.
Ich glaube langsam weder du noch Achse habt gewusst, was die französische Revolution überhaupt war und ihr hattet so ein Bild im Kopf von einem armen Pöbel der dann den Adel hingemordet hat.
Die französische Revolution hat politische Gleichheit zum Ziel gehabt und wurde getragen von „Kapitalisten“. Warum? Weil, wie ich jetzt schon mehrmals gesagt habe, zu der Zeit und in der Zeit davor, es immer mehr Eigentum und Kapital gab, aber diese neuen „Eigentümer“ eben kein oder kaum politisches Mitspracherecht hatten.
Wenn du das gewusst hättest, dann hättest du auch gewusst wer in dem Zusammenhang mit Eigentümer gemeint gewesen ist.
Nur wenn es sich organisiert. Und das ist eben nicht und wird es kaum jemals sein. Die male wo es sich organisiert hat und es wirklich eine Bewegung von unten war, die kannst du an einer Hand abzählen.
Welche Pläne sollen denn das überhaupt sein?`
Achse schreibt einfach irgendwas von Plänen die ich angeblich habe oder hier geäußert hätte und dabei ist das einfach nur wieder das, was er meint, irgendwo hineingelesen zu haben…
Ich habe hier nie Pläne geäußert. Alles was ich tue, ist, über Politik usw. zu schreiben und sie zu analysieren. Warum? Weil ich festgestellt habe, dass diese Community absolut geschichts- und politikblind ist und den allergrößten Mist verbreitet. Z.B., dass der Adel sozialistisch war weil er ja Geld von seinen Untertanen genommen hat…ja, sowas schreiben Bitcoiner. Lustig was. ;)