OpenPetition gegen die Abschaffung der Haltefrist

Im Rahmen eines möglichen Kabinettsentwurfs wird erneut über eine Änderung der Besteuerung von Bitcoin, insbesondere die Abschaffung der Haltefrist, diskutiert.
Uns ist bewusst: Die aktuelle steuerliche Behandlung ist ein Privileg. Gleichzeitig steht viel auf dem Spiel.
Deutschland hat die Chance, sich als klarer, attraktiver und innovationsfreundlicher Bitcoin-Standort zu positionieren. Häufige Änderungen und zunehmende Unsicherheit wirken jedoch in die entgegengesetzte Richtung.
Es geht nicht nur um Steuern, sondern um Planungssicherheit, Vertrauen und Standortattraktivität.
Diese Petition ist ein kleiner, aber konkreter Beitrag, um genau darauf aufmerksam zu machen. Jede Unterschrift hilft, ein wichtiges Signal zu senden.

https://www.openpetition.de/lxcdy

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:+1: Gute Idee, habe unterschrieben.

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Und bitte TEILEN nicht vergessen :blush:

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Ihr macht euch lächerlich! Wir stehen an einer Zeitenwende und ein paar privilegierte Krypto-Investoren wollen ihre Steuerprivilegien nicht verlieren…

Es ist so klar, dass diese Steuerverschärfung kommen wird, dass es einfach nur unsympathisch auf ‚Außenstehende‘ wirkt, wenn ihr euch dermaßen echauffiert. Da wird Ehegattensplitting abgeschafft und Familien stärker belastet, dass Gesundheitssystem durch Leistungskürzung vor dem Kollaps gerettet und das Rentensystem als essentielle Grundversorgung beerdigt - und ihr wollt ausgerechnet „Krypto“, was für die eine Hälfte der Normalbürger ein Luxusasset privilegierter Lambofahrer und für die andere Hälfte ein Geld für Kriminelle ist, steuerfrei halten?

Ich formuliere das bewusst so provakant und extrem. Weil ich finde, dass solche Petitionen sich politisch viel zu leicht für das Gegenteil mißbrauchen lassen und zudem ein Scheinengagement sind, welche so gut wie noch nie etwas bewirkt hat.

Wäre ich Politiker, ich würde solche Petitionen als Beweis dafür benutzen, dass Krypto-Investoren nichts verstanden haben.

Edit: Ich fände es viel sinnvoller, wenn wir uns über zukünftige Strategien unterhalten, wie wir damit umgehen, anstatt alten Zeiten nachzutrauern…

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Allright. Ich warte auf deinen Vorschlag.

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Ja, da ist was dran und sollte auch so in diesem Forum thematisiert werden. Sehr guter Beitrag!

Natürlich wollen wir möglichst wenig Steuern zahlen, egal wie du das dann nennst oder findest. Es ist gesunder Menschenverstand seine finanziellen Mittel maximieren zu wollen. Lächerlich ist, wer behauptet das nicht zu wollen. Entweder weil er es ernst meint, oder weil er sich und andere belügt.

Ich interessiere mich nicht dafür wie meine Handlungen und Überzeugungen auf „Außenstehende“ wirken. Lächerlich ist, wenn man einen so niedrigen Selbstwert hat, dass man die eigenen Möglichkeiten und das eigene Potential deshalb einschränkt, weil es andere unsympathisch finden könnten. Und noch lächerlicher ist es, wenn man dann versucht andere auf das gleiche Niveau runterzuziehen, weil sie ja sonst erfolgreicher sein könnten.

Ja genau das wollen wir. Das war doch klar formuliert in der Petition. Ich verstehe nicht was es da klarzustellen gibt.

Und ich formuliere deutlich weil es überzeugender ist als moralisierendes „Du bist ein schlechter Mensch wenn/weil…“

Die Zeit für das mit der Petition ist es mir wert. Nicht weil ich die Erfolgschancen hoch sehe, sondern weil die investierte Zeit so gering ist, dass es sich auch bei sehr geringen Erfolgschancen lohnt.

Bitcoin nie verkaufen. Braucht man Liquidität → Kredit (ggf. mit Bitcoin besichert). Das war ohnehin schon die dominantere Strategie. Der rationale Spieler braucht also nichts zu ändern, die anderen werden dadurch entweder aufgeben oder nehmen die dominantere Strategie an.

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Du hast mit deinen anderen Aussagen recht. Mit Bitcoin nie verkaufen ist das Problem der Steuerpflicht auf nicht realisierte Gewinne für die Zukunft noch nicht gebannt, so wie es vor Kurzem Holland einführen wollte und es mit der Vorabpauschale bei Aktien-ETF schon Praxis hier ist.

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Klar gibt es viele Dinge die kommen könnten und schwerer zu umgehen sind. Vermögenssteuer, Bitcoinverbot, Lastenausgleich, Wegzugssteuer auf Bitcoin, Transaktionssteuer auf Bitcoin-Bewegungen, Enteignung von Bitcoin zugunsten des Staates und eben die Besteuerung unrealisierter Gewinne.
Da muss man schauen wie man damit umgeht wenn es passiert. Die genaue Ausgestaltung ist ja dann relevant. Es wird aber immer Mittel und Wege geben möglichst gut durchzukommen. Die 2 sichersten Vorkehrungen, die man da treffen kann, sind entweder auswandern oder eine (Auslands-)Stiftung. Ist aber halt beides nicht für jeden was. Aber auch ohne das gibt es immer Lösungen.

Die Besteuerung von Bitcoin-Verkaufserlösen hingegen ist größtenteils ein Problem für den Teil der Bitcoiner mit Schuldenphobie. Die gehen dann entweder in Konfrontationstherapie oder schlucken das Ding halt. Der rationale Bitcoiner muss keine großen Opfer bringen.

So sehe ich es persönlich auch. Vorab alle möglichen Optionen durchzuspielen wäre nur Stress.

die Schuldenphobie trifft eines Tages auch den, der nur auf Bitcoin gedeckte Kredite setzt.
Eines schönen Tages müssen auch diese Kredite getilgt werden.

Der einzelne Kredit ja, je nach Ausgestaltung eben, aber den kann man ja mit einem neuen ersetzen. Zu sagen, dass das nicht geht ist gleichbedeutend damit zu sagen, dass es in Zukunft keine bitcoinbesicherten Kredite mehr geben wird. Ansonsten kann man immer alt mit neu ersetzen.

Diese Aussage verstehe ich inhaltlich nicht. Was genau wären denn die Argumente bzw. welche Umstände sollte der geneigte Investor denn richtig verstehen?

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Wieso versuchst du an verschiedenen Stellen diese Scheiße zu verteidigen? Willst du wirklich noch mehr Steuern zahlen? Und immer wieder pauschalisierst du und stellst Bitcoiner so dar als wären das alle sorglose Lambo-Fahrer oder Geldwäscher. Du kannst davon ausgehen das die große Mehrheit in diesem Forum ganz normale Leute sind die einen Teil ihres Gehalts versuchen in Bitcoin zu sparen. Die Abschaffung der Haltefrist wird den Vermögensaufbau einfacher Leute treffen und nicht die wenigen Krypto-Millionäre die mit ihrem Kapital genug Ausweichmöglichkeiten finden können.

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Ich richte mich nicht danach, wie jemand anderes mein Verhalten interpretieren könnte. Ich weiß nicht, ob unser Anliegen Erfolg hat. “Unwahrscheinliche Ereignisse sind wahrscheinlich” sagt eine alte statistische Weisheit.

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wenn nichts dazwischen kommt

du einen neuen Kreditgeber findest, auch mit passenden Konditionen

definitiv nein, falsch!
Auch absolut kreditunfähige bekommen Kredite, kommt nur auf die Konditionen an - und schon dreht sich das Rad weiter.

immer?
Ne, nur dann, wenn man im Ernstfall gerade noch mit ein paar blauen Augen raus kommt

Oder

den Kack den Erben überlässt.

Wobei der Ansatz ja war, dass die Haltefristen aufgehoben werden oder sonstige fiskalischen Schweinereien erfunden werden.

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:100:

Und genau das sollte auch einer der Punkte sein, wenn man mit seinem Vertreter im Bundestag erneut in den Dialog tritt.

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frag einfach bei SPD und linken (nicht nur „Die Linke“ ) ! :rofl:

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Wie auch immer, ich würde das nie behaupten. Es geht mir nur darum, klar zu denken und Realitäten bzw. Veränderungen zu akzeptieren. Erst dann kann man das Beste daraus machen.

Ich hoffe nur, dass du das nicht wirklich im Bezug auf meinen Post meinst. Sonst ist es eine völlige Fehlinterpretation und ziemlicher Unsinn…

Diese Petition hat für mich die Qualität des Reichsbürgertums oder einer Initiative zur Einrichtung eines Einhorn-Geheges im lokalen Zoo. Es fehlt jeder Bezug zum realen Tagesgeschehen und zur Zeitgeschichte.

Wir befinden uns am Vorabend des Scheiterns eines Fiat-Zyklus. Wir werden vielleicht große Verwerfungen erleben bis hin zu einem Krieg (zumindest war es bisher immer so). Es werden schlimmste Einschnitte gemacht, die Freiheit, Wohlstand und Gesundheit gefährden. Aber ein paar Krypro-Nerds, die noch nicht geschnallt haben, dass sie als Feinde des Systems gesehen werden, schreiben lustige Petitionen, die nur die Distanz zum Mainstream vergrößern und dem System Argumente und Beweise bieten, sie weiter abzukanzeln.

Das mache ich mit keiner Silbe. ich bin nur einen Schritt weiter, als ihr: Ich akzeptiere unausweichliche Realitäten und versuche, damit umzugehen.

Unsinn! Ich kenne tatsächlich 0 „einfache Leute“ die einen Vermögensaufbau mit Krypto betreiben, aber ziemlich viele, die das für Blödsinn, kriminell oder gefährlich halten. Die werden höchstens ungläubig schauen, wenn sie erfahren, dass Krypto-Gewinne bislang nicht besteuert wurden, sie aber für den Ehepartner jetzt 200 Euro monatlich mehr in die Krankenversicherung einzahlen sollen…

Für mich ist es wichtiger, know-how mit Menschen auszutauschen, die Erfahrungen mit P2P-Handel / non-KYC haben. Ich denke, dass es der zielführendste Weg sein könnte, möglichst viel BTC in Sicherheit zu bringen und unter das Radar des Systems zu schaffen. Dabei bin ich selbst aber völlig unerfahren und ängstlich. Aber ich bin mir sicher: Es werden ganz harte Zeiten für Bitcoin-Besitzer kommen…

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das wird sehr gerne in den Medien so kommuniziert, deswegen hält sich das Narrativ, aber echte Bitcoiner wollen überhaupt nicht der Feind des Systems sein. Bitcoin kann innerhalb der Fiatwelt coexistieren. Übrigens ich bin so ein einfacher Mensch. Bitcoin hat mir Hoffnung gegeben, dass ich vielleicht doch noch für mein Alter vorsorgen kann. Es gibt genug Leute, die einfach nur inflationsresistent sparen möchten.

Aber genau das ist es doch, was die die kriminelle Ader des Bitcoin-Systems nur noch weiter antreibt. Das ist doch der falsche Weg. Wir sollten die Normalos von Bitcoin überzeugen, mit Argumenten und nicht gegen das System arbeiten.

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