Online Bank für Crypto FIAT Ein/Auszahlungen - Empfehlung gesucht

Hallo zusammen,

Welche Online Banken könnt ihr denn für Crypto Ein/Auszahlungen empfehlen? Ich würde gerne das ganze von meinen restlichen Zahlungskonten trennen (kein Bock auf Sperrungen etc.) und suche nun nach einer empfehlenswerten Bank dafür.

Welche Empfehlungen habt ihr hier 2023?

Vielen Dank!

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Keine. N26 Bank, Comdirect und ING Diba haben mir das Konto ohne Vorwarnung gekündigt.

Ich würde Dir empfehlen, zu einer Bank mit menschlichen Ansprechpartnern zu gehen, also Sparkasse, Volksbank, Raiffeisenbank oder ähnliches. Erspart Dir später viel Ärger.

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Commerzbank hat bei mir bisher auch nie Probleme gemacht. Hatte aber auch noch nie größere Auszahlungen

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Bitte was? Was war deren Begründung?
Mit mir kenne ich drei Leute die bei der ING ohne Probleme größere Beträge an Börsen auch außerhalb der EU Geld hin und her schicken (selbst 6stellige Beträge). Das einzige was ich mal mitbekomme habe war dass ne Überweisung bei einer über 60 Jahre alten Person zurück gehalten wurde. Da hat die Bank dann angerufen und wollte wissen ob das wirklich richtig so war und dann ging die Überweisung durch. Auch von bei der Commerzbank gab es noch keine Probleme

Es gab keine Begründung, nur ein Hinweis auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Hier im Forum habe ich in einem anderen Thread das Kündigungsschreiben der ING Diba eingescannt. Das Ganze plus Anzeige wegen Verdacht auf Geldwäsche wohlgemerkt.

Hatte bislang weder Probleme mit DKB (Giro + VISA), Consorsbank noch mit meiner genossenschaftlichen Bank.

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Vielen Dank schon mal für euren Input. Es sieht also immer noch so beschissen oder nicht aus je nachdem wen man fragt.
Ich bekomme das Gefühl, es ist relativ egal welche Bank man nimmt. Es kann schief gehen muss es aber nicht.
Falls einer doch noch eine Bank hat die Safe ist dann her damit. Ich schaue mir für den Moment die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte an, über sie habe ich bisher nicht viel negatives gelesen. Klar es ist keine günstige Option und es widerstrebt mir eigentlich für diesen simplen Service monatlich Geld bei der Bank zu lassen.

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Der wichtigste Unterschied zwischen einer Volksbank/Sparkasse und einer Onlinebank ist einfach die Tatsache, dass Du bei Problemen mit einem Menschen vor Ort sprechen kannst. Dem kannst du erklären was Du genau machst und in der Regel klappen die Sachen dann. Bei Onlinebanken ist alles automatisiert und Du hängst erst einmal stundenlang in einer Warteschlange rum. Und wenn Du doch mal einen Menschen erreichst, dann wirst du ständig hin- und her verbunden und musst Dein Anliegen immer wieder erneut schildern. Ich bin davon mittlerweile komplett geheilt und hochzufrieden mit meiner langweiligen Sparkasse im Ort :-).

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Gut für 99,9% der Fälle benötigt man das eben nicht. Es gibt genau den einen Fall und das ist BTC wo ich nun wieder zu einer lokalen Bank tendiere.
Für alle anderen Bereiche brauche ich seit 20 Jahren keine lokale Bank mehr.

Ab wann hast du von der Anzeige wegen Verdacht auf Geldwäsche erfahren? Sitze quasi im selben Boot. Meine Bank hat mir letzte Woche das Konto gekündigt. Ich gehe auch stark von einer Meldung gem. GwG an die FIU aus; aber man weiß es halt nicht, ob da etwas angestoßen wird oder nicht. Und das obwohl alles rechtens und legal abgelaufen ist. Benötigte Nachweise liegen vor und Fall wurde bereits vom Fachanwalt überprüft.

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Zunächst einmal war die Bank nicht mehr für mich zu erreichen und mein Geld war einfach eingefroren. Mein Zugang war gesperrt und ich konnte mich nicht mehr einloggen.

Nach ca. 4 bis 6 Wochen (genauer weiß ich es leider nicht mehr) hat sich ein Kripobeamter telefonisch bei mir gemeldet. Der Mann war sehr nett und hat mir einige Fragen gestellt zu den Kontoeingängen (BTC Verkäufe auf Bisq). Er wollte dann noch eine E-Mail von mir haben mit einer Excel-Tabelle, in der die Verkäufe aufgelistet waren.

Nach weiteren 4 bis 6 Wochen kam dann ein Brief der Staatsanwaltschaft, in dem mir mitgeteilt wurde, dass das Verfahren gegen mich eingestellt wird (Geldwäsche).

Mein Geld war dann aber immer noch eingefroren und ich habe mich bei der BaFin beschwert. Nach weiteren Wochen wurde mir dann irgendwann mein Geld auf das Konto bei der Sparkasse überwiesen. Alles in allem waren das sicher 4 Monate, in denen ich nicht auf mein Geld zugreifen konnte.

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Willkommen im Club.
Ich habe Ähnliches erlebt, mit meiner Schweizer Bank (ich wohne in der Schweiz). Bei mir ging es allerdings auch um grössere Beträge weil ich schon seit 2012 in Bitcoins investiert bin und 2022 etwas auscashen wollte als die Kurse Richtung 60.000 gingen.
Ich hatte zuvor eine umfangreiche Doku eingereicht, die Betråge genau genannt und erhielt das OK des Filialleiter. Als ich dann aber tatsächlich von Kraken auscashte gab es ein Riesendrama und der Filialleiter wusste plötzlich von nichts mehr.

War die ZKB, die Züricher Kantonalbank.

Seither trade ich Cryptos mit Swissquote (ausser dem was ich hodle und auf meiner eigenen Wallet bleibt). Ganz und gar nicht im Sinne des Erfinders aber ich musste einsehen dass das System gewonnen hat. Ich lebe nicht mehr ewig und angesichts mangelnder Möglichkeiten mit BTC zu bezahlen muss ich daran denken, mein Vermögen auch ausgeben zu können.

Krasse Geschichte, die zum Glück gut gegangen ist.
Mein Konto war nur kurz gesperrt. Mal schauen, ob ich in ein paar Wochen auch einen Anruf bekomme.

Echt heftige Story. Hattest du „nur“ ein mündliches OK des Filialleiters oder auch eine schriftliche Bestätigung? Frag mich, wie er sich da so herausreden konnte.

Bei höheren Eingängen die nicht zu den Summen passen die man normalerweise durch Gehalt oder sonstiges einnimmt gibt es oft Probleme.

Mir ist es so ergangen wie dem User aus der Schweiz, hab bei der Raiffeisenbank Volksbank Bayern den eingang des Geldes mit Nachweisen angemeldet. Es gab grünes Licht.
Das Geld kam von binance und mein Konto wurde sofort eingefroren.
Automatisch hieß es.
Bin dann nochmal hin und es hat 2 Wochen gedauert bis das Konto wieder frei war.

Gekündigt wurde ich zwar nicht hab das Konto aber dann selber gekündigt.
Wochen später flatterte ein Brief von der Staatsanwaltschaft rein das das verfahren gegen mich aus 1. Mangel an Beweisen eingestellt worden ist, ich wurde vor diesem Brief aber niemals von einer Behörde angeschrieben oder angerufen.

Mache Auszahlungen seitdem nur noch über die coins.ph Börse an mein Bankkonto auf den Philippinen.

Es ist echt ne Pest mit den Banken. Bleibt zu hoffen, dass die Akzeptanz von Bitcoin steigt. Mit Bitrefill gibts ja jetzt schon ne interessante Alternative

Nur mündlich. Im Nachhinein wurde mir klar dass der Leiter ein rückgratloser Windhund war, der einfach nichts selbst entscheiden will. Offenbar bekam er nach meiner Überweisung eine Nachfrage der compliance und da bekam er Schiss, wollte trotz voriger Genehmigung (die ich sowieso nur nach Vorlage ausgiebiger Unterlagen erhielt) nichts mehr von seinem OK wissen.

Für mich hatte es aberwitzige Folgen. Kontosperrung, Geldwäscheverdacht usw. usw. – ich könnte ein Buch drüber schreiben!

Hatte mich auch etliches an Performance gekostet weil ich erstmal nur die Hälfte meiner Nicht-HODL-Position ausgecasht hatte. Für die zweite fand ich auf die Schnelle keine Bank mehr wohin ich mein FIAT überweisen konnte (Ich wollte kein FIAT auf nem Broker halten). Hätte einfach StableCoins kaufen sollen, war da zu verpeilt.

Auf jeden Fall kann ich allen Schweizern nur raten: Hände weg von der ZKB.

Und es heisst auch: Das (Banken)system hat gewonnen.
Ich trade Cryptos nur noch innerhalb des Systems. In meinem Fall indem ich alle Coins nur auf Swssquote halte und nie mehr auf eine private wallet transferiere. Denn eine private wallet bedeutet : Sobald man sich mit den Cryptos wirklich etwas kaufen will, wird man vom System gesperrt.

Einziger Ausweg wäre: Man kann Waren & Diensteistungen in nennenswertem Umfang direkt mit Cryptos bezahlen. Das aber ist nirgendwo der Fall (und in El Salvador will ich nicht leben).

Eine bittere Erkenntnis in einem „freien“ Land… Es würde bedeuten, Bitcoin nur noch als Spielgeld zu verwenden.

Dabei kommen die wahren Repressalien für Fiat-Alternativen IMHO noch, wie die aktuellen, politischen Trends in der EU / Deutschland / (Schweiz?) zeigen.

Die Masse der Menschen, besonders in Deutschland, ist nicht in Krypro/BTC investiert und wird gern den „Geldwäsche-/Terrorismus-Ball“ der Politik aufnehmen, vermutlich sogar gegen Bitcoin demonstrieren gehen, da ist kaum auf ‚Druck von unten‘ pro-krypto zu hoffen.

Für mich lässt das nur 2 Alternativen offen: Entweder eine komplette Bankenpräsenz im Nicht-EU-Ausland haben (was mich überfordern würde) - oder nur den Teil in Bitcoin zu stecken, den man im Fiat-System definitiv nicht mehr braucht.

Vermutlich wird in der EU für den Normalverbraucher auf absehbare Zeit nur eine Einbahnstraße ins Bitcoin-Zeitalter führen.

Es ist schon ärgerlich wenn man als unbescholtener Bürger von den Banken (indirekt, da die ja auch gezwungen werden) in kriminelle Ecken gedrängt wird.
Ich versuche nur Geld für den späteren Pflegeheim-Platz zurück zu legen ohne das es von der Inflation aufgefressen wird.
Wenn das so weiter geht mache ich mir echt Sorgen ob ich später ohne Probleme an MEIN Geld ran komme.
Echt peinlich für Deutschland.
Und beschissen für uns.

So ist es.

Ich will mich jetzt wirklich nicht produzieren. Aber auch dank Bitcoin (wie früher erwähnt bin ich seit 2012 dabei, mit eigenem BTC Core Node) bin ich finanziell unabhängig und habe inzwischen mehrere Bankverbindungen im Ausland. Das absurde Verhalten der Schweizer Banken hat mich dazu regelrecht gezwungen und mir aufgezeigt wie wichtig es ist, mehrere Bankverbindungen in verschiedenen Regionen zu haben.
Nur wird es nicht einfacher solange man in der Schweiz oder der EU lebt und dann zwangsläufig sein Geld hier ausgeben will.
Und auch ausserhalb Europas ist es schwer. In El Salvador will ich nicht leben.
Ich dokumentiere seit Jahren auch alle meine Aktientransaktionen, lasse mir jedes Jahr von allen Brokern die Entwicklung bestätigen usw. Meine Bitcoin Performance hatte ich mir (gegen ein aberwitzig irre hohes Entgelt) von einem der Top 5 Wirtschaftsprüfer bestätigen lassen. Trotzdem hatte mir die Zűricher Kantonalbank damals das Konto geschlossen und trotzdem musste ich auch danach sowas von die Hosen runter lassen, musste nochmals einen Gutachter beauftragen bis ich endlich auch im europäischen Raum (in dem ich nunmal wohne, die Schweiz zähle ich dazu) wieder ein Konto eröffnen konnte.

Ich bin schon älter, weiss dass ich nicht mehr ewig leben werde, will mein Geld geniessen und den Rest sinnvoll vererben.

Mein Fazit ist daher: Bitcoin hat so wie es jetzt läuft keine Zukunft. Denn nur wenn ich damit wirklich bezahlen kann (ob via Lightning, 2nd Layer oder eine andere Lösung ist egal), kann man das FIAT System ausschalten. Das aber passiert nicht mal im Ansatz.