@GBC Der Notgroschen sollte aber auch nicht überdimensioniert sein, denn er ist ständigem Kaufkraftverlust ausgesetzt. Und das ist denke ich nicht Sinn und Zweck eines Notgroschen. Es lohnt sich also, Gedanken über die Größe zu machen. Dafür ist dieser Thread bestimmt auch ganz gut geeignet.
@Quarzer wenn du magst, kannst du deine Erfahrung/Meinung auch noch abgeben, Du hast doch den Notgroschen ebenfalls in BTC auf der Börse, nicht wahr ?
Daher würde ich mir gerne noch ein weiteres Girokonto zulegen, doch ab dem dritten Girokonto reisst das einem den Schufa-Score nach unten.
Also, auch nicht optimal.
Notgroschen ist dafür da das man nicht seine langfristige Investitionen zu schlechten Kursen oder mit steuernachteilen verkaufen muss. Wenn einem mal das Auto verreckt. Dazu gehört.
Bargeld das man ein bis zwei Wochen Proviant kaufen kann.
3 bis 6 Monatsgehälter
Tagesgeld / Geldmarktfond / kurzlaufende Staatsanleihen mit guter Bonität (High Grade)
Ich bin bei VX Sparbuch, Sparkasse Sparbuch, DKB 2 Konten, Ing Diba gerade gelöscht, Vivid 8 Pockets mit eigener IBAN, Umweltbank. Hanseatik Kreditkarte mein Schufa Score ist top.
Kann man so pauschal nicht sagen.
Wenn man anderweitig Kontinuität zeigt (sprich andere deutlich ältere Konten drinstehen hat), wird einen das vierte auch nicht extrem runterreißen.
Die Eröffnung meines vierten Girokontos ließ den Score von 99,xx auf 98,xx „abstürzen“.
Wenn man sein Konto zu oft wechselt macht einem das logischerweise verdächtig bei der Schufa. Allerdings weiß sie auch das man ab und zu diese weiteren Konten braucht.
Also ich geh eher von ganz normalen Dimensionen aus, die als kleiner Notfall gelten. Wie schon erwähnt vllt. teure Reparatur am Auto oder irgendein Haushaltsgeräte kaputt.
Ich mag kein Fiat und hab meist auch keins auf dem Konto. Würde mich da eh nur drüber ärgern, dass ich es noch nicht in BTC getauscht habe
Notgroschen in Form von BTC sieht als Beispiel so aus:
BTC in Höhen von ca. 3000€ liegen beim Anbieter. (der gibt daruf oft 6-7% Zinsen)
Nu ist was passiert und man braucht zb. 800€.
Dann geht man einfach in die jeweilige AnbieterApp, leiht sich mit einem Klick die 800€ (wobei dann ein Teil der BTC als Sicherheit hinterlegt wird) und kann mit zugehöriger Kreditkarte sofort die 800€ nutzen.
Die 800€ zahlt man dann irgendwann nach paar Monaten wieder zurück und hat dann die hinterlegten BTC wieder. Man brauchte also nix verkaufen.
Jo, hab meinen Haupt-Notgroschen auch als BTC auf BSDEX. Als Fiat habe ich aber dennoch immer 1× Netto-Monatsgehalt. Ich muss aber auch sagen, dass ich trotz aller Fixkosten (inkl. Tilgung/Zinsen beider Kredite) einen hohen 3stelligen Betrag über habe und mein Job 100% save ist. (Legit 100%, außer mega-Blackswan wie Explosion am Standort) ich verliere den nur, wenn mir etwas passiert, aber nicht vom Arbeitgeber aus.
Jede Situation ist sehr individuell und nicht jeder kann mit solch einem „gefühltem“ Risiko gut umgehen. Daher gibt es kein falsch oder richtig.
Grundsätzlich gilt: Notgroschen als BTC würde ich immer auf der Börse lassen, wo sie gekauft wurden. Niemals diese BTC bewegen, um zumindest BTC–>FIAT problemlos realisieren zu können. Weiteres würde ich auch nur eine in Deutschland ansässige BAFIN regulierte Börse dafür nutzen.
Mit dem Notgroschen verfolge ich selber ein anderes Ziel am Ende ,der da meint, nicht meine Sats im Notfall zu nutzen.
So sieht es ungefähr aus:
Tagesgeldkonto 1 ausserhalb meiner Bank/Kasse: 4 Monatsgehälter und das Konto selber zahlt monatlich Zinsen aus und reinvestiert dieses.
Tagesgeldkonto 2 innerhalb meiner Bank/Kasse: Monatlich angespart für Urlaub/Freizeit/Anschaffungen
Konto bei einer Neobank: Falls probleme mit dem Gehaltskonto (Bsp.: Störungen der IT oder der gleichen) ca. ein Monatsgehalt.
Klassisches Portfolio bei einem Neobroker: Da könnte ich Wertpapiere verkaufen wenn ich mehr Geld benötige
Bargeld zuhause falls alle Stricke reissen damit ich wenigsten Lebensmittel kaufen kann. Reicht ca. für 2 Monate
Das alles nur um nicht an meine Sats heranzugehen deshalb muss ich leider das FIAT Game mitspielen aber es lohnt sich. Damit kann ich sehr gut schlafen da meine Sats sicher sind. Deshalb kann ich mich ausschliesslich auf dem kauf von Sats bedingungslos konzentrieren.
In einem Jahr wäre der Notgroschen steuerfrei, aber es kommt jedes Mal zu einer Vermischung mit den noch nicht steuerfreien Sparplan-Käufen. Diese Unübersichtlichkeit ist eigentlich mein einziges Problem bei der Sache.
Mir fällt selbst nur bei Coinbase der Vault ein wo man selbst Bitcoins trennen kann, sogar im Vault selbst besparen kann, aber viele haben bedenken bei Coinbase. Ich selbst kann es nachvollziehen.
PS.: Auch wichtig falls ich nicht mehr arbeiten kann durch einen Berufsunfall habe ich noch eine BU damit schone ich auch meine Sats.
Ein Freund lässt ausrichten, man könnte Notgroschen bei Bondora Go & Grow parken. Fast sieben Prozent Zinsen und dank Sofortüberweisung in wenigen Minuten auf dem Konto verfügbar.
Edit: Sofortüberweisung von Bondora zu deiner Bank.
Es sind Direktkredite mit 10 bis 25% zins du bekommst 6 bis 7% und es ist nicht gesagt das genügent Liquidität da ist wenn du an das Geld willst. Wie die Kredithaie dahinter die Gläubiger bearbeiten das sie zahlen will man wahrscheinlich auch nicht wissen.
In der Corona Zeit z.b. wurde nur Recht spärlich ausbezahlt z.b.
Und um den Steuerkram darfst du dich auch selbst kümmern.