Niedrige Transaktionsgebühren

Die Blöcke müssen aber demnächst dauerhaft und vorallem ausreichend voll sein und nicht erst in 100 Jahren. Die Subsidy geht exponentiell gegen Null. Schon 2032 fällt die Subsidy unter 1 Btc pro Block.

Hier ein früherer Post von mir zu dem Thema:

Annahme: Das Bitcoin-Netzwerk braucht konstant den heutigen Grad an Sicherheit.
Daraus folgt: Der Bitcoin-Kurs muss sich mit jedem Halving verdoppeln (+ die Inflation, Annahme hier: 5 % p.a.) um die monetäre Sicherheit des Netzwerks auf dem heutigen Stand zu halten. Das dürfte einleuchtend sein, denke ich. Daraus ergeben sich folgende Werte:

Notwendiger Kurs pro Bitcoin um die Einnahmen des Netzwerks stabil zu halten

2028 240.000,00 €
2032 576.000,00 €
2036 1.382.400,00 €
2040 3.317.760,00 €
2044 7.962.624,00 €
2048 19.110.297,60 €
2052 45.864.714,24 €
2056 110.075.314,18 €
2060 264.180.754,02 €

Bis 2032 geht hier jeder denke ich gedanklich noch mit, das sind schon mal 7 Jahre. Ca. 1.3 Mio. in 11 Jahren? Ok, da sind wir auch noch dabei, denke ich. Aber dann wird es exponentiell. Mathematik eben.

Und ob wir in 2060, also in 35 Jahren, einen Bitcoin-Kurs von über 250 Mio. Euro haben?

Wie gesagt, dem liegen 2 Annahmen zugrunde: 1. Das Netzwerk braucht die heutige Sicherheit. 2. die Transaktionen werden nicht mehr und die Gebühren steigen nicht an. Sozusagen ein worst case-Szenario für manche. Mag sein, aber das „härteste und beste“ Asset der Welt sollte auch ein Szenario, das dem Status quo der heutigen Nutzung unterliegt, überleben können.

1 „Gefällt mir“

Eben, das wird so nicht passieren und ich gehe maximal bis 2028 mit, denn über 500k sehe ich 2032 definitiv nicht, man wird sich auf Dauer also etwas einfallen lassen müssen.

Das Gute ist: Wir haben Zeit uns die Sache in Ruhe anzuschauen.

Die Wallstreet ist noch lange nicht fertig mit Krypto und speziell Bitcoin, die Kuh soll noch ordentlich Milch in Form von Erträgen abwerfen.
Staaten kaufen Bitcoin und Banken/Sparkassen fangen sogar jetzt mit einem Angebot an.

Alle diese Player haben ein Interesse daran, dass Bitcoin nicht den Bach runtergeht. Wie das gehen soll, ohne dass die Kerneigenschaften, wie die Begrenzung auf 21 Mio. Stück, geopfert werden, ist mir heute schleierhaft, muss ich aber auch nicht lösen. Keiner von uns.

Evtl. steigen die Transaktionsgebühren wie durch ein Wunder wirklich an.

All das werden wir aber sehen. Tritt nichts davon ein und wir steuern auf einen Miner-Kollaps zu, werden wir das also frühzeitig bemerken. Der Rest der Welt, inklusive aller Bitcoin-Influencer, die auch vom Glauben an das Thema Bitcoin ihren Lebensunterhalt bestreiten, schaut da nicht hin und will es vermutlich auch nicht.

Ich kann nur für mich sprechen: Wenn die Transaktionskosten so niedrig bleiben die nächsten Jahre, dann werde ich vor dem übernächsten Halving die Reißleine ziehen. Das sind ja noch ein paar Jährchen. Bis dahin einfach ein Bewusstsein für das Problem haben und genau hinschauen, ob sich hier eine Lösung auftut oder nicht.

Das ist ein hartnäckiges Märchen das sich hier schon lange hält ……

Ich glaube da nicht dran !!

die Gebühren werden moderat steigen …..aber ich glaube keine Bohne daran das man mal von dauerhaft teuer sprechen wird was die Gebühren angeht

1 „Gefällt mir“

Dass die Gebühren seit mittlerweile 2024 extrem niedrig sind, ist kein Märchen sondern Fakt. Oder welches Märchen meinst Du?

Das ist eine Annahme. Es hat auch 2024 kaum jemand gedacht, dass die Gebühren auch 2026 noch so niedrig sind. Sie sind es aber, trotz vieler positiver Entwicklungen rund um Bitcoin in diesen beiden Jahren (Regulierung, institutionelles Geld, ETFs usw.).

Hä, er glaubt doch auch nicht an hohe Gebühren.

Man ich meine das Märchen von sooo extrem hohen Gebühren in der Zukunft …

Genau

Er hat es falsch verstanden obwohl es klar dargestellt ist

Man muss da halt finde ich schon ganz klar alamiert sein, die Ordinals-Phase hat da ein wenig drüber hinweg getäuscht und mich auch dementsprechend beruhigt, aber die Entwicklung der Gebühren seit Einführung der ETFs etc. ist schon besorgniserregend, zumal wenn es stimmen sollte, dass ein Anstieg der Hashrate inzwischen keine höhere Sicherheit mehr bedeutet (ich würde mich freuen, wenn einige Technik-Versierte dazu kommentieren könnten).

Fand ich sehr erhellend den Thread. Je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto fahrlässiger erscheint die Behauptung von vielen Influencern, das werde in Zukunft schon gelöst, etwa durch höhere Transaktionsgebühren. Es ist ganz klar ungewiss. Aber diese Message verkauft sich nicht gut. Natürlich nachvollziehbar, dass man als Influencer in seiner Bubble immer unkritischer wird. Hätten wir heute den Blockreward von 2032 hätte Bitcoin ein echtes Problem.

Ein Fakt ist aber auch, dass die Hashrate nur geringfügig zurückgegangen ist und trotz einiger Halfings und minimaler Gebühren noch soo hoch ist.

Alarmiert muss man sein, wenn diese nachhaltig deutlich fällt.

Dann hätten wir schlimmstenfalls 25% der heutigen Hashrate. Ich bin in dem Thema jetzt nicht so tief drin, aber mir erscheint das mehr als ausreichend. Wer sollte soviel Miningpower für Milliarden oder mehr kaufen um es dann evtl nicht mal zu schaffen gezielt einen Block neu zu schreiben?

Ich bleibe dabei, die Hashrate ist mehr als hoch genug und eine Mischung aus steigendem Preis und steigenden Gebühren wird in Zukunft ziemlich sicher dafür sorgen, dass sie hoch genug bleibt. Sind die Gebühren in 10 Jahren noch dauerhaft bei 0, dann haben wir noch andere Probleme, weil Bitcoin dann nicht von deutlich mehr Menschen genutzt wird.

Ich danke euch aber trotzdem, es ist ein ernstes Thema. Sollten die Gebühren aus welchem Grund auch immer dauerhaft niedrig bleiben, haben wir irgendwann ein Problem.

1 „Gefällt mir“

Habe meine BTC Bestände innerhalb der Wallets/UTXO mässig etwas neu organisiert. Kurbelt jetzt nicht das Mega Miner Geschäft an. Wenn aber die Gebühren so niedrig sind bietet es sich an. Zudem sollten auch die HW‘s & Companion Apps auf den neusten Update Stand gebracht werden.

1 „Gefällt mir“

Meine Frage wäre erstmal, ob eine steigende Hashrate denn nun wirklich für mehr Sicherheit steht, bisher bin ich immer davon ausgegangen, aber ich habe jetzt auch schon mehr als einmal gelesen, dass die höhere Hashrate nur an der gestiegenen Effizienz der Miningeräte liegt und nicht mehr aussagekräftig für die Sicherheit des Netzwerkes ist.

Was wäre denn dan das Problem konkret ?

Bitcoin geht auf Null weil eine waltet nach der anderen gehackt wird ,das Netzwerk zerbricht udn bitocin scheitert ?

Und wenn es nie auf den neuesten Stand gebracht wird ?

Was soll da schon passieren

Vergiss deine Hashrate. Hashrate zeigt fast nur noch den technologischen Fortschritt durch Leistungs und Effizienzsteigerung der Asics. Schau einfach auf das Miner Revenue, dann merkst du sofort, dass sich der Anstieg der Hashrate nicht mit dem Geld was die Miner real zur Verfügung haben erklären lässt. Die Netzwerkabsicherung ist seit 2021 fast gleich geblieben obwohl sich der Preis ca verdoppelt hat. Gleichzeitig hat sich die Hashrate vervielfacht. Komisch oder?

Ich hab oben einen Chart reinkopiert: Btc Preis zu Miner Revenue der schon zeigt dass im Mittel nicht wirklich mehr Geld da ist als 2021 und daher auch nicht mehr Sicherheit.

Das erwähntest du schon mal, da würden mich aber durchaus noch andere Meinungen zu interessieren, denn ich habe dich bisher ausschließlich negative Kommentare zu Bitcoin schreiben sehen, davon allerdings nicht wenige und angemeldet bist du seit Dezember 25.

1 „Gefällt mir“

Also falls du mich meinst, ja ich bin erst seit Dezember 25 angemeldet aber warum spielt das eine Rolle? Ich bin seit 2015 im Space.

Neu im Forum und viele negative Beiträge wirkt jetzt halt erstmal nicht vertrauenserweckend, sondern so, als wenn du dich extra dafür angemeldet hättest, also ne Art Agenda hast (z.B. Altcoiner, ist aber natürlich spekulativ).

2 „Gefällt mir“