Wir Menschen haben Wörtern Bedeutungen gegeben. Ein Baum z.B. steht in keiner Verbindung mit dem von uns vergebenen Wort „Baum“. Ob eine Person nun also „Bitcoiner“, „Bitcoinerinnen und Bitcoiner“ oder „Bitcoiner:innen“ sagt ist mir insofern egal, SOLANGE er oder sie damit m/w/d meint.
Da ich allerdings auch davon überzeugt bin, dass die Nutzung von männlichen & weiblichen Formen zumindest mal im Unterbewusstsein etwas verändert, fände ich es auch gut, wenn Roman entweder „Bitcoinerinnen und Bitcoiner“ oder „Bitcoiner:innen“ sagt…so viel Zeit muss sein!
Wer entscheidet, dass soviel Zeit sein muss?
Ist ja auch eine starke Verzerrung der Realität, wenn 95% Zuschauer sind und keine Zuschauerinnen…
Zeit ist das wertvollste Gut und der einzige limitierende Faktor der Kommunikation, also will Zeit gut investiert sein…
Dabei die Ralität zu versuchen so zu verzerren, dass die Sprache eine Realität darstellen soll die so nicht existiert (In diesem Fall, dass sich Frauen genauso für Bitcoin interessieren wie Männer) muss diese Zeit eben nicht sein.
Wenn es um eine Diskussion geht, warum in Wirklichkeit keine Frauen zu Bitcoin finden, dann immer gerne. Dies finde ich wesentlich interessanter und wird auch so bisher von meiner Umfrage so unterstrichen:
Wenn es nur darum geht, die Sprache so zu verzerren, damit sich einige Frauen integrierter fühlen bin ich und sind viele andere raus.
Mh also ich finde selbst wenn es 10000000 Männer und nur 1 Frau ist sollte an beide beachten.
Im französischen würde man zum Beispiel bei einer Gruppe Frauen „Elles“ (Sie) benutzen, sobald dieser Gruppe 1 Mann dazu kommt wird es zu („Ils“ (Sie).
Ja, aber man sollte nicht jeden der 10 Mio. einzeln ansprechen…
Gender virtue signalling tut so, als ob niemand auf diese Frau hören würde, nur weil man nicht wesentlich länger Sprechen will.
Habe mich oft für Gleichberechtigung eingesetzt, aber wenn alles was zurückkommt ist „Du hast *innen vergessen“ vergeht einem die Lust ganz ehrlich gesagt.
„Ob eine Person nun also „Bitcoiner“, „Bitcoinerinnen und Bitcoiner“ oder „Bitcoiner:innen“ sagt ist mir insofern egal, SOLANGE er oder sie damit m/w/d meint.“ sag ich ja. Das „fände ich es auch gut, wenn Roman entweder „Bitcoinerinnen und Bitcoiner“ oder „Bitcoiner:innen“ sagt…so viel Zeit muss sein!“ war nur meine ganz Persönliche Meinung
Warum finden in Wirklichkeit keine Frauen zu Bitcoin? Die Gründe interessieren mich sehr.
Das finde ich super, denn dies ist die Frage die doch wirklich gestellt werden sollte.
Für mich ist es das Rollenbild und die Erziehung, welche eben eher die pinke Puppe gibt und sagt „Du kümmerst dich um dein Aussehen und nicht um Finanzen.“ aka. Schminkset und Puppen statt Autos.
Wenn ich mich nicht angesprochen fühle, ändert ein *innen auch nichts daran. Dann war es vielleicht eher nicht mein Thema. Ich respektiere und habe Verständnis für diejenigen, die gendersensible Sprache wollen und benötigen. Ich bitte aber ebenso um Verständnis, dass ich darauf verzichte zu Gunsten einer echten und ungefilterten Sprache. Wenn ich lange an der gerechten Formulierung feilen muss, geht vielfach die eigentliche Botschaft verloren.
Da kommt für mich der Feminismus ins Spiel, der Frauen den Mut gibt, dagegen anzugehen und das Gegenteil zu beweisen. Im übrigen bin ich eine pinke Puppe, die sich ab und an schminkt, eigenes Geld verdient und sogar ein Auto hat.
Hallo,
mir geht Gendern auf die Nerven und es ist keine offizielle Sprache.
Trotzdem steht es jedem frei zu gendern. Du kannst in Deinen Post gerne gendern, ich werde es nicht tun.
Alleine hier die Community aufzufordern zu gendern halte ich für anmaßend.
Gruß Stephan
Ich bin ein Nerd, der im Studium keinerlei Vorteile hat meines Erachtens und weder Auto noch viel Geld besitzt, alles was ich tue ist seit Jahren den Rest meines Bafögs in Bitcoin zu pumpen.
Das war keine Verteidigung und kein Angriff, bitte nicht falsch verstehen.
Es ist ein Problem. Fertig. Damit gehört es gelöst.
Natürlich gibt es noch viele andere Probleme auf der Welt, aber das heißt ja nicht, dass man bekannte Probleme ignorieren muss.
Probleme gegeneinander auszuspielen halte ich für falsch.
Was ist das bitte für ein Strohmann-Argument?
Natürlich ist die Sprache nicht an eine Gleichstellung geknüpft.
Nur, weil ein Land sich demokratisch nennt, ist es auch nicht gleich demokratisch.
Das macht Sprachkritik jedoch nicht unwichtig.
Es ist ein Teil der Gleichberechtigung. Das Thema ist unglaublich komplex und beinhaltet diverse Kategorien. Gleichberechtigung, soziale und ökonomische Funktion, Geschlechtsidentität, Sexismus, Selbstbestimmung, und und und…
Jein. Es gehört eben auch ein Empfänger dazu und wenn bei diesem „m/w/d“ nicht ankommt, dann wandelt sich das Bewusstsein auch nicht.
Zeit? Wir reden über ein Millisekündchen?
Es könnte Sekunden dauern… es geht einfach um wie wir als Gesellschaft leben möchten und wie wir miteinander sprechen.
Es geht eben nicht nur um Frauen. Es geht um alle Menschen.
Ein Teil ist die Sprache.
Bitte reflektiere wo unsere Sprache herkommt und was sie mit der Wahrnehmung macht.
Es ist eben genau das Rollenbild an dem wir arbeiten müssen, dass unter anderem auch durch Sprache reproduziert wird.
Das geht eben einher mit Sprache.
Genau, da haben wir doch einen Konsens. Traditionelle Geschlechterrollen machen krank – nicht nur Einzelne, auch die Gesellschaft. Wir haben großen Nachwuchsmangel in den MINT-Berufen, einen Gender-Pay-Gap von 21%, Altersarmut von Frauen, eine enorm hohe Zahl an sexualisierten Straftaten. Männer sterben fünf Jahre früher und sind eher suizidgefährdet, weil sie keine Hilfe holen. Deshalb müssen Jungs über ihre Gefühle sprechen dürfen, damit sie diese in der Pubertät nicht mit Alkohol oder Playstation wegballern. Mädchen brauchen mehr Selbstbewusstsein, um später ihr Gehalt zu verhandeln. Dafür braucht es Sensibilisierungsarbeit an Schulen, in der Politik und für Eltern. Aber auch in einem Forum wie diesem hier kann man dazu beitragen.
Sprache ist und war schon immer im Wandel.
Es geht nicht um offizielle Sprache oder inoffzielle.
Es geht um die Zusammenhänge von Sprache und Denken bzw. Erkenntnisfähigkeit, sowie von Sprache und den gesellschaftlichen Verhältnissen.
Niemand fordert auf. Es geht um den Austausch. Hier teilen Menschen ihre Gründe mit, weshalb sie es für wichtig erachten auf ihre Sprache Acht zu geben.
Was Du damit tust ist selbstverständlich Dir überlassen.
Es sind nicht die traditionellen Rollen, die krank machen, sondern deren Wert in der Gesellschaft. Ich wäre lieber zu Hause bei meinem Kind geblieben und hätte Heim und Herd gehütet, als der Versorger sein zu müssen. Nicht weil Frau diese Rolle zugeteilt bekommen hat, sondern weil ich es gut kann und auch will. Über Gefühle reden zu können, wurde den Mädchen nicht in die Wiege gelegt, auch sie dürfen das lernen. Sie sind nur in der Beziehung (meistens) besser aufgestellt, weil sie in ein Netzwerk von Frauen eingebunden sind. Das gibt es für Jungs und Männer auch. Warum brauchen Männer Männerrunden? Damit sie einen geschützten Rahmen haben, in dem sie sie sein dürfen. Und das hat oft nichts mit Saufen und Sprüche klopfen zu tun. Wie auch immer. Du hast deine Meinung, ich habe meine. Keine von beiden ist richtig oder falsch.
Hallo,
ich darf es sagen, denn ich bin eine Frau: nein, den obigen Vorschlag halte ich für nicht sinnvoll und komplett am Thema vorbei!
Und ja es nervt!!
Meine Begründung zu dieser Einstellung; die „Genergerechte Sprache“ ist ein wissenschaftsfremder, ideologisch fragwürdiger Ansatz, der aus der sozialwissenschaftlichen Ecke kommt und sich jetzt, um „Feimisus zu promoten“ in jeder Diskussion breit macht, unabhängig davon, ob jemals ein Konsens für eine Änderung der Sprache auf diesem Level bestanden hat.
Abgesehen davon; Der Duden ist eine Privatveranstaltung.
Die Gleichsetzung von Grammatikalischem Genus m/f/n (übrigens in der Dt. Sprachforschung gibt es zwei weitere Genera, aber das führt hier zu weit) mit den biologischen Gernera ist m.M.n. ein Trugschluss, der aktuell zw. Germanisten, Linguisten und Biologen mit den inzwischen Politikwissenschaftlich-nahen Soziologenclique ausdiskutiert wird bzw. z.Teil öffentlich ignoriert wird.
Und was hat das Bitcoin zu tun? Ein dezentrales System, das nicht zwischen Herkunft, Geschlecht, usw. unterscheidet?
Es gibt der/die/das Bitcoiner und diese Flexionsendung schließt sämtliche Genera mit ein, es muss nichtmal „die Bitcoiner*in“ heißen. Soll jetzt jeder YouTuber, der sich mit dem Thema befasst einen Maulkorb der sog. „gendergerechten Sprache“ aufgezwungen bekommen?
Wozu?
Das lekt doch nur ab von den Sachfragen und dem Hauptproblem: Mehr Frauen kommen nicht zum Bitcoin-Thema, weil nicht die Sprache nicht passt, sondern weil sich viele allgemein mit dem Thema „Finanzen“ überhaupt nicht/wenig beschäftigen oder der Beratung von Hausbanken/Versicherungen vertrauen.
Ich bitte darum, diese Diskussion/symbolsprachliche Kosmetik nicht auch noch hier zu führen, das ist meiner Meinung nach überflüssig & frisst unnötig Zeit.
Für mich gibt nur „Bitcoiner“ und es ist gut so!
Nein, solche Worte lassen sich nicht einfach nach dem persönlichen Bauchgefühl auslegen sondern sind sozial-, politik- und gesellschaftswissenschaftliche Begriffe. Damit alleine sind sie noch keine einheitliche Definition, somit bedarf jede Verwendung einer präzisierenden Erläuterung. Aber die Bedeutung von einem Wort irgendwie frei für sich selbst zu definieren ist kein Satz. Jeder wissenschaftliche Definitionsversuch beinhaltet meines Wissens zumindest zusätzlich eine diskriminierende normative Komponente der Aufmerksamkeit die dem Geschlecht gegeben wird. Dass Unterschieden, deren Implikationen für jedes Mitglied der Gesellschaft relevant sind überhaupt zu viel Aufmerksamkeit gegebn werden KANN leuchtet mir nicht ein und ist mir als akademische Definition von Sexismus schon gar nicht begegnet.
Didn’t someone mention earlier turkic was inherently gender-neutral? If we were to be principled on this one, google translate should do the trick. Aber lieber nicht.
Copy-Paste aus einer vorherigen Antwort, um das schon vorher aufgetretene Missverständnis vom Türkei-Argument aufzuklären:
Das türkische ist ein falscher Vergleich, weil du hier eine Sprache ohne Genus mit Sprachen in denen explizit gegendert werden kann gegenüberstellst, das kannst du höchstens als eine Kontrollgruppe heranziehen. Der Effekt aber entsteht durch die Variable der geschlechtsspezifischen Formulierung, also müsstest du um Schlüsse über die Effektstärke und Signifikanz ziehen zu können nach dominantem Sprachgebrauch differenzierte Stichprobenpopulationen beobachten, die aus der selben Grundgesamtheit entstammen und die entsprechenden Befunde auf eine Vielzahl konfundierender Variablen korrigieren.
Mit der Bitte um eigenständige Recherche zu wissenschaftlichen Befunden zum Thema Einfluss gendergerechter Sprache auf Einstellungen und Verhalten, vorausgesetzt es besteht authentisches Interesse an Erkenntnisgewinn > Memes.
Ich bin absolut gegen das Gendern. Es ist grammatikalisch falsch und er stört ungemein den Lesefluss. Es ist immer wieder bezeichnend dass uns diese Nonsenseprobleme immer wieder von der LinksGrünen-Ecke aufgezwungen werden und wer nicht mitmacht ist gleich Nazi oder Rassist. Bei allen bisherigen Umfragen oder Statistiken wurde die Gendersprache mit großer Mehrheit abgelehnt… Aber was die Mehrheit will interessiert diese ideologischen Gutmenschen ja nicht.
mfg Stargate
Du musst mal Bitcoin recherchieren.
Petitio Principii
2 Sekunden länger die Zunge zu bewegen ist dir keine Frau wert? Du musst sie ja nicht gleich lecken.