Neues Projekt: Gendern!

Lieber Roman,
Liebes Blocktrainerteam,
Liebe Community!

Vor allem an Roman habe ich die Bitte, in den YT-Videos eine geschlechtsneutrale Sprache anzunehmen. Das kommt unserem Zeitgeist, deiner Reichweite und den Frauen in unserer diversen Community einen Schritt gerechter. Sprache beeinflusst, wie wir denken und Bitcoiner:innen denken an alle!

Vielen Lieben Dank an alle, die sich das zu Herzen nehmen <3

Rechtlicher Hinweis: Das ist keine Investmentempfehlung und ich halte zwecks Diversifikation viel von gendergerechter Sprache.

Edit: Kommentar #122 hat jetzt alle Links, die ihr braucht um einen Überblick zum wissenschaftlichen Forschungsstand zu gewinnen.

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:+1: Sprache schafft Bewusstsein.

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Mal ganz ehrlich, weil es mich wirklich interessiert:

Achtet man als Frau auf solche Dinge, wenn man z.B. ein Video von Roman ansieht? Fühlt man sich dann ausgegrenzt oder ähnliches?

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Lasst uns doch alle einfach so sprechen wie wir wollen? Deutsche sprechen deutsch, Franzosen französisch. Wir haben alle eine unterschiedliche Sprache, so auch deutsche unter deutsche.

Anderen Leuten vorzuschreiben wie sie zu reden haben ist denke ich keine gute Idee. Sprache muss man nicht auch noch politisieren.

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Mmh ich weiss nicht ob das ironisch gemeint ist aber manche würden das vermutlich eher als Provokation auffassen. Dabei ist es absolut richtig, dass sich auch auf sprachlicher Ebene Frauen immer angesprochen fühlen dürfen sollten.
Nach wie vor stoßen die Themen Finanzen und IT Frauen oft ab, woran auch der Ton in der Community Anteil hat. Muß und sollte aber nicht so sein!

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Als Mann kann ich dir das nicht beantworten; nur könnte ich es als Frau oder Divers ebenso wenig, weil die interindividuellen Unterschiede innerhalb der Geschlechter größer sind als die Unterschiede zwischen Individuen im paarweisen Vergleich zwischen den Geschlechtern. In anderen Worten, das lässt sich auf eine heterogene Population genau so wenig generalisieren wie die Frage, ob „man als Mann“ darauf achtet.

Der Punkt ist viel mehr, dass Denkmuster die eine Fähigkeit, in bestimmten Berufsfeldern zu arbeiten oder Führungspositionen einzunehmen ausschließlich oder vorwiegend Männern zuschreiben sich einerseits darin äußern, wenn bspw. durchweg von „Unternehmern“ statt „Unternehmer:innen“ gesprochen wird und diese andererseits unterbewusst verfestigt werden.

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Wieso sollte das ironisch gemeint sein und wen würde das provozieren?

Ich kann den Vorschlag verstehen, sehe aber ein paar Probleme.

  1. wird diese Sprache eher von den Grünen benutzt und ist daher politisch behaftet.
  2. Ich kenne aus meinem Umfeld viele Frauen, die dieses „:innen“ eher nervt und sich nicht angegriffen fühlen, wenn nur „Bitcoiner“ ohne „:innen“ da steht.

Ich finde es besser neutrale Wörter zu verwenden, wie „Lehrende“ als Schüler:innen, so ist es gleich neutral und nichts aufgezwungenes :slight_smile:

Im Allgemeinen bin ich natürlich für die Gleichstellung von Mann und Frau… ich finde es nur schwierig eine politisch orientierte Sprache zu verwenden.

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Es ist ein Fehlschluss davon auszugehen, geschlechtsneutrale Sprache sei eine Politisierung der Sprache. Schließlich ist sie im Gegensatz zum universalen generischen Maskulinum >neutral< und damit der natürliche Grundzustand, von dem der Status Quo eine politisierte Abweichung darstellt.

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Das Thema wird (nicht nur) in sozialen Netzwerken kontrovers diskutiert und gerade in der Kryptoszene durchaus als Beispiel für jene Scheinprobleme aufgeführt, die vom angeblich zentralen gesellschaftlichen Misstand „Geld“ nur ablenken sollen. Bitcoin fixes this.

Ja, dass vielen Menschen Geld wichtiger ist als Frauen kann als „Scheinproblem“ gesehen werden… Aber zum Glück haben wir Bitcoin damit wir keine Scheine mehr brauchen. Oder was?

Ich bin habe eine ähnliche Meinung. Ich glaube nur wenn man jedes mal gendert wird man nie mehr fertig. Frauen sollte euch das stören dann meldets euch bitte!
Von mir aus kann Roman sich auf freuen beziehen, er muss mMn nicht „männlich“ sprechen. Ich glaube im Video wäre es ansonsten zu anstrengend. Ich habe in einer Woche Matura (Abi) und da müssen wir auch gendern. Auch beim schreiben ist das zach, bei sprechen glaub ich noch mehr. Die Idee ist glaub ich nicht schlecht aber die Umsetzung wird nicht funktionieren. Es wäre zu anstrengend immer alles 2 mal zu sagen.

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Der trollt doch zu 100%

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Für eine geschlechtsneutrale Sprache würde auch reichen, in Fällen wo es notwendig wäre bspw. „Denkende“ statt „Denker und Denkerinnen“ zu sagen, abwechselnd das generische Femininum und das generische Maskulinum zu verwenden.

Das finde ich wiederum problematisch. Der Status Quo ist zunächst mal für Männer bequem und wenn sich was ändern soll erfordert das ein Aktivwerden seitens der Frauen. Den Effekt kennt doch jeder, wenn derjenige, auf den eine soziale Gruppe ausgerichtet ist alle fragt ob irgendwas „so okay ist“, werden die meisten zustimmen. Selbst wenn es nicht der Fall ist.

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Tut es denn das in dem Maß tatsächlich?

Ist Türkisch denn nicht eine Geschlechterneutrale Sprache? Wenn deine These, stimmt warum gibts dort kaum Gleichberechtigung?

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das Stimmt. Da gebe ich dir recht! Mein Denkfehler.

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Es gibt dazu zahlreiche Studien, besonders in der Entwicklung bis ins frühe Erwachsenenalter hat das einen gut belegten Einfluss. Wenn du selber recherchieren magst kannst du den Selektionseffekt vermeiden - ansonsten kann ich auch Links da lassen wenn es dir lieber wäre.

Das türkische ist ein falscher Vergleich, weil du hier eine Sprache ohne Genus mit Sprachen in denen explizit gegendert werden kann gegenüberstellst, das kannst du höchstens als eine Kontrollgruppe heranziehen. Der Effekt aber entsteht durch die Variable der geschlechtsspezifischen Formulierung, also müsstest du um Schlüsse über die Effektstärke und Signifikanz ziehen zu können nach dominantem Sprachgebrauch differenzierte Stichprobenpopulationen beobachten, die aus der selben Grundgesamtheit entstammen und die entsprechenden Befunde auf eine Vielzahl konfundierender Variablen korrigieren.

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Ich kann nur für mich selber sprechen, mich nervt dieses gendern extrem. Ich kann auch so reden wie immer und dennoch Frauen respektieren und gleich stellen. Auch in meinem Freundeskreis stört das eher als das es wirklich hilft.

Gendern bringt nichts positives außer, dass es den Hass einiger Menschen evtl. sogar vergrößert, weil ihnen aufgezwungen wird wie sie zu sprechen haben um gesellschaftlich akzeptiert zu werden.

Zudem sind endlos lange Sätze auch nervig und ineffizient, wenn man jedes mal alles genau definieren muss. Ich finde die Sprache sollte man nicht beeinflussen wollen und die Leute einfach so reden lassen wie sie möchten, solange es nicht beleidigend oder gar Verfassungsfeindlich ist.

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Ich bin keine Freundin davon, wenn irgendetwas vorgeschrieben wird.

Idealerweise entwickelt sich Sprache von selbst in ein System, welches alle Identitäten gleichermaßen berücksichtigt und wertschätzt.
Das ist ein Prozess bei dem jede/r seinen Beitrag leisten kann indem er sich beim Schreiben (hier zum Beispiel) darüber bewusst ist, dass es nicht nur die eine maskuline Form gibt.

Ähnlich wie die Adoption von BTC. So wie wir uns dazu äußern, gewinnt es an Bedeutung und Akzeptanz und wird irgendwann zur Normalität, hoffentlich :wink:

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