Klar, du bist frei was du liest zu interpretieren wie du möchtest. Aber wer wem vorschreibt, wie man sich auszudrücken hat, musst du mir nochmal erklären wenn du dich darüber beschweren willst, dass meine Beiträge dir einen gewissen Eindruck vermittelt haben, der nicht im Sinn der geschriebenen Worte zu finden ist. Ansonsten kannst du das gerne zurücknehmen.
Und ich bin wieder ganz vorsichtig, dir nichts vorzuschreiben - aber würde ich persönlich in den Schuhen eines Moderators stecken kämen mir Selbstzweifel würde ich im selben Atemzug drohen, einen Thread zu schließen weil vom Thema abgewichen wird und den verwarnten Nutzer wegen einem anderen Post anscheißen…
Außerdem steht in den Guidelines nichts, das verbieten würde zu irgendetwas aufzurufen. Also rufe ich dich einfach mal dazu auf, die nochmal auffrischend zu lesen um effektiv moderieren zu können.
Wenn ich in einer Diskussion merke, dass (trotz der 99% der Männer in diesem Forum) eine Frau am anderen Ende sitzt, werde ich sie natürlich auch mit den richtigen Pronomen ansprechen.
Ach wie nervig. Bei uns hat noch der Satz, wie oben, im Vorwort gereicht.
Warum ist die Kausalitätskette hier jedoch völlig verdreht?
Bitcoin ist 100% gerecht und hat Frauen nie ausgeschlossen in irgendeiner Weise, da kann „Gendern“ auch nicht vorgeschoben werden.
Trotzdem sind so wenig Frauen am Start, das ist nicht die Schuld der Männer, sondern allein der Frauen, dass auf Cryptochanneln die Frauenquote bei 1-5% liegt…
Finde ich auch schade, aber da sollten wir mit Kommunikation arbeiten und Frauen auch von Bitcoin erzählen. (Auch wenn die Frauen in meinem persönlichen Umfeld mehr Interesse an Instagram und TikTok haben, versuche ich diese immer wieder aufzuklären.)
Wenn wir jedoch die Gesellschaft wirklich verändern wollen sollten wir auch an den Signalen die wir bei der Erziehung senden anfangen und nicht dabei die Sprache zu verbauen und damit Kommunikation noch weiter zu erschweren.
Ich betrachte dieses Forum hier wie ein „lebendes Lexikon“. Themen oder Stichwörter, die mich interessieren lese ich nach oder kommentiere ich vielleicht auch. Themen, mit denen ich jetzt nicht so viel anfangen kann, überblättere ich. Deswegen würde mir jedoch
nicht in den Sinn kommen, gleich das ganze Buch in die „Tonne zu kloppen.“
Das Thema war in meinen Augen eher als ein Denkanstoß gemeint. Es eignet sich auch nicht für Rechthaberei oder Klugscheißerei, weil es in der Verantwortung jeder/s Einzelnen liegt, Sprache so zu verwenden wie es richtig erscheint.
Ein Hinweis, sich dessen mal bewusst zu werden, kann ja nicht schaden.
Ich bin allerdings auch sehr bei @Bontii, dass es für die Implementierung der Gleichberechtigung (Geschlecht, Hautfarbe, Religion, ehnische Herkunft etc.) in eine Gesellschaft deutlich mehr braucht, als „nur“ eine gendergerechte Sprache.
Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber ich fühle mich hier in diesem Kreis durchaus wohl und ernstgenommen. Anders als schonmal in männerdominierten Gruppen mit denen ich beruflich zu tun habe.
„Ein Vater und ein Sohn sind mit dem Auto unterwegs und haben einen Unfall, bei dem beide schwer verletzt werden. Der Vater stirbt während der Fahrt zum Krankenhaus, der Sohn muss sofort operiert werden. Bei seinem Anblick jedoch erblasst einer der diensthabenden Chirurgen und sagt: »Ich kann ihn nicht operieren – das ist mein Sohn!“ - Wer ist diese Person?
In solchen Fällen ist es auch möglich bspw. vom chirurgischen Personal etc. zu reden. Man gewöhnt sich ziemlich schnell an so etwas. Danke @HODLer für den tollen Beitrag - und natürlich fürs HODLen
Ja, dass stimmt. Dennoch geht mir das generelle Gendern zu weit. Genauso wie die seit 1 oder 2 Jahren heftigst geführten Sprachdebatten. Mit Diffamierung Andersdenkender. (soll nicht zu politisch werden)
Das ganze muss zum schleichenden Prozess werden. Mit dem Hammer erreicht man meist nur wenig. Gestern im Radio gehört, das noch bis 1968 gleichgeschlechtliche Partnerschaften strafbar waren. wtf
Moin liebe Mädelsaußen, Jungsunten Menschen#Genderwahn, liebe Mütter und Vätermänlichundunmänlich, liebe Qermenschen die nicht zuordnen können. Liebe DeuscheAusländer*innen. Liebe Freunde der guten Unterhaltung und Allen Menschen die mit dem Buchstaben T und Z anfangen
Oh nein Bitte nicht ich bin auch für Gleichberechtigung aber nicht für Gleichmacherei.
Der Fokus sollte hier meiner Meinung nach im Forum die Blockchain und Co sein. Bitte bloß hier kein Politikum draus machen.
männliche Form: Chirurg
Weibliche Form : Chirurgin
Wenn es es heißen würde Chrirurg*innen
Dann würde es sich eher weiblich anhören.
Wenn du das Beispiel jetzt umdrehst und die Mutter den Sohn ins Krankenhaus fährt, würden die wenigstens darauf kommen, dass es sich hierbei um einen männlichen Chrurg handelt.
Du hast das Beispiel von der Puls Reportage über das Gendern.
(Die starke Kritik für diese Reportage bekommen haben)
Das Beispiel wurde soweit ich weiss aus der englischsprachigen Forschungsszene heraus popularisiert, in der Sprache ergibt es mehr Sinn. Aber da mit dem häufig verwendeten generischen Maskulinum auch eine Chirurgin mit „Chirurg“ gemeint sein kann, hebt das Beispiel trotzdem hervor, dass die implizite Assoziation vom Job mit Männern kulturell tief verankert ist. Mit etwas Introspektion sehe ich so etwas auch in meinem Hinterkopf dümpeln, es geht darum sich darüber bewusst zu werden und sich von der Status Quo Perspektive zu lösen.