Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/strategy-sammelt-mit-strc-ueber-1-milliarde-us-dollar-in-einer-woche-ein wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
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Strategy ist damit den Wettbewerbern ein großes Stück voraus. Denn je etablierter und liquider eine Vorzugsaktie, desto besser. Die vielen anderen „Bitcoin Treasury Companies“, von denen bislang nur Strive und Metaplanet Vorzugsaktien herausgebracht haben, werden da wohl nie mehr mithalten können.
Das ist eine spannende Frage. Soweit ich weiß, ist die STRC-ähnliche Vorzugsaktie MARS von Metaplanet noch nicht an der Tokioter Börse für Privatanleger verfügbar. Die Dividenden sollen dort um die 4% betragen und konkurrieren mit Geldmarktfonds, die ca. 0,5% bieten sollen. Auch dort also im Verhältnis eine brutale Rendite.
Die Japaner haben steuerliche Vorteile, wenn sie in heimische Aktien wie in die Metaplanet-Stammaktie investieren. Ich weiß nicht, ob das bei so einer Vorzugsaktie auch der Fall wäre. Aber möglicherweise werden die Japaner mehr zu MARS greifen als zu STRC – aus steuerlichen und für die großen Player vermutlich auch aus regulatorischen Gründen. Strategy kann zwar in Japan auch eine dort regulierte STRC-Alternative aufbauen, aber das dauert, und ich weiß nicht, wie erfolgreich diese Varianten sein werden. STRE in Europa ist bisher, soweit ich weiß, auch nur für institutionelle Investoren zugänglich.
Leider wirkt es so, als wäre die EU anders als Japan kein fruchtbarer Boden für solche Unternehmen. So erklärt es sich von selbst, wieso Capital B aus Frankreich eine Art Zweigstelle in Abu Dhabi gegründet hat, um die dortige regulatorische Freiheit zu nutzen. Vielleicht können sie so auch vergleichbare Vorzugsaktien bringen, die beispielsweise im arabischen Raum oder den Golfstaaten durch eine gemeinsame Regulierung Anklang finden könnten.
Ich gehe erst mal davon aus, dass wir in Europa allesamt die amerikanischen Vorzugsaktien nutzen werden. Aber in einigen Fällen, wie in Japan, könnten die lokalen Faktoren doch noch zu einer gewissen Konkurrenz für STRC führen. Was ich eigentlich hoffe. Es ist zwar gut, dass STRC groß und liquide wird. Aber es wäre für den ganzen Sektor besser, wenn dann so viel Kapital nicht von einem einzigen Unternehmen abhängt.
Leute das ist nach längerer Zeit, zumindest für mich, mal wieder ein echter Mindblowing-Moment.
Du kaufst eine Aktie und bekommst monatlich eine Dividendenrendite von 11,5%, abgesichert durch eine Cash-Reserve von dem Unternehmen für über zwei Jahre.
What???
Man stelle sich vor, man verkauft eine schuldenfreie Immobilie, schichtet das Cash in die Aktie um und ist danach einfach fertig mit „Müssen“!
Stetiger monatlicher Cashflow, automatisch durchbesteuert und dann nur noch Liegestütze machen und Vitamin D produzieren ;-)
Wow!!!
Sorry wenn das jetzt blöd klingt. Aber manche schreiben von monatlicher Dividenrendite. Es gibt pro Monat doch eine Auszahlung von 11% / 12 Monate oder? Also pro Aktie ca. 0,80 - 0,90€ oder? Die 11% gelten pro Jahr. Sehe ich das richtig?
Genau pro Jahr. Bei 10.000€ Einlage gäbe es 1150€ im Jahr, also knappe 100€ im Monat.
Monatliche Auszahlung; die Rendite wird nur (wie üblich) aufs Jahr gerechnet.
Steuern nicht vergessen… ![]()
Strategy möchte aber überhaupt erst gar nicht in die Situation geraten, dass Bitcoin verkauft werden müssen, um den Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Ziel ist es, das Geld über die Ausgabe von Stammaktien (MSTR) zu einer hohen Bewertung einzusammeln.
In meiner Welt nannte man sowas früher Schneeballsystem. Neue Clienten zahlen die Renditen der alten Clienten und es wollen immer mehr mitmachen. Bis der Kippmoment kommt.
Das Problem ist ja, dass die Dividenden zeitlebens bestehen bleiben. Es muss also immer mehr Kapital aufgenommen werden. Ein tägliches Geschäftsmodell existiert in dieser Größenordnung nicht.
Ganz ehrlich, dass ist der Moment, an dem ich den Anfang vom Ende von Strategy prognostiziere. Nicht heute! Nicht in einem Jahr! Auch nicht in 5 Jahren!
Aus dieser Nummer kommen sie halt nicht mehr raus. Sie können die immer weiter steigenden Dividendenzahlungen nur durch immer noch mehr neues Kapital decken. Nicht anders.
Selbst wenn sie irgendwann sagen, dass sie halt mal etwas Bitcoin verkaufen müssen: egal wie viele Bitcoin sie verkaufen, die Dividendenansprüche bleiben (wird es Rückkaufprogramme geben?).
Ist wahrscheinlich schon bekannt, wollte aber nochmal darauf hinweisen:
Die Dividende ist Variabel! Könnte also auch weniger sein! Und wenn man das Geld kurzfristig braucht könnte der Verkaufskurs niedriger als der Kaufkurs sein.
Was am Dividendentag (13. des Monats) unüblich war, das der Kurs nicht wesentlich gesunken ist.
Da Bitcoin der einzige begrenzte Vermögenswert ist, der jemals existiert hat und sehr wahrscheinlich nicht mehr durch etwas anderes gleichwertiges zu ersetzen ist, hat er das Potential unendlich zu steigen. Mithin sind Bitcoin und auch mittelbar MSTR und STRC große schwarze Löcher für so ziemlich alle werthaltigen Güter, deren Zweck auch die Vermögensbildung ist. Es geht also um Werte in der Größenordnung von mehreren hundert Billionen Dollar. Ein Schneeballsystem ist immer ein zentrales Konstrukt und es fehlt immer ein taugliches Underlying. Die gesetzliche Rentenversicherung und die GKV sind klassische Ponzis. Sie laufen nur ewig, weil sie auf staatlichem Zwang beruhen.
Endlich sagt’s mol einer ![]()
Da ich nicht die hellste Kerze auf der Torte bin
kapiere ich nicht was bei Strategy geht …und weshalb dies so funktioniert. Sollte es irgendwann zu einem gigantischen Abverkauf kommen, kann man sich auf günstige Preise freuen. Da aber X-Strategy-Experten das Modell hoch und runter erklären, und Strategy ständig neue Produkte erfinden und damit BTC aufkaufen und dazu solche Zinsen Preise zahlen? Steht man daneben und denkt OK muss nicht alles verstehen. Vielleicht seine Bitcoin beleihen und spielt so selber Bank, aber auch da wäre ich ein miserabler Bankster.
Bei STRC ist es so, dass Strategy sich bewusst Flexibilität eingebaut hat. Zum einen hat das Unternehmen das Recht, die Vorzugsaktien einseitig zu kündigen bzw. zurückzukaufen. Das heißt: Die Dividenden laufen nicht „ewig zwangsläufig weiter“, sondern können aktiv beendet werden, wenn es strategisch sinnvoll ist. Genau damit kommt man eben aus dieser von dir beschriebenen Nummer wieder raus.
Zum anderen ist die Dividende nicht dafür da, kontinuierlich zu wachsen oder dauerhaft eine feste Rendite zu liefern, sondern erfüllt primär eine steuernde Funktion für den Kurs.
Vereinfacht gesagt:
- Wenn der Kurs unter den Zielbereich (ca. 100 USD) fällt, wird die Dividende erhöht → das macht die Aktie attraktiver → Nachfrage steigt → Kurs stabilisiert sich wieder.
- Wenn der Kurs über den Zielbereich steigt, wird die Dividende gesenkt → die Attraktivität nimmt ab → Nachfrage sinkt → Kurs kommt wieder zurück.
Die Dividende ist also eher ein Regelmechanismus, kein starres Versprechen.
Das Modell steht und fällt am Ende natürlich trotzdem mit der Gesamtstrategie (insbesondere Bitcoin und Kapitalmarktzugang), aber die von dir beschriebene Zwangsspirale ist so in der Struktur eigentlich nicht angelegt.
Naja, wenn sie mit ihrer Bitcoin-Investition langfristig mehr verdienen, als sie an Dividenden zahlen, dann liegt genau wo das Problem?
Kannst du dir ja für eine Privatperson vorstellen, die sich 100 Euro leiht und jährlich 10 Euro zurückzahlt, aber diesen „Kredit“ nie tilgt. Wenn Bitcoin mehr als das einbringt, kann man mit der Zeit immer ein bisschen Bitcoin verkaufen und ist besser aufgestellt als ohne diesen Hebel.
Das Besondere ist aber, dass Strategy nicht Bitcoin verkaufen muss, sondern auch neue Aktien emittieren kann, was das Ganze noch viel attraktiver macht (solange die Aktienbewertung einigermaßen mitspielt).
Der von dir prophezeite Untergang ist natürlich im Rahmen des Möglichen. Mich stört es aber, dass die meisten nur mit dem Gefühl „Das kann so nicht funktionieren“ argumentieren, und nicht mit klaren Szenarien.
Bei STRC kann die Dividende nach unten angepasst werden, und wenn bei den anderen Vorzugsaktien die Kurse steigen, dann wird die Kapitalneuaufnahme auch da günstiger.
Und die Dividenden muss man ja immer im Verhältnis zur Bitcoin-Bilanz sehen, die diese Stand jetzt für mehr als 50 Jahre abdeckt. Steht aber alles ausführlich auch im Artikel erklärt …
Ich frage mich nur, wenn das alles so toll und innovativ ist, warum macht das sonst keine weitere große und „erfolgreiche“ Firma (FANG), welche massiv auf $-cash sitzt?
Es ist und bleibt ein gamble. Kann gut gehen, kann aber auch so enden:
Genau die Frage hatte Florian gut erklärt, weiß jetzt aber nicht an welcher Stelle genau.
Danke, werde ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.
Mich stört das Strategy Geschäftsmodell nicht. Nehme die Bitcoin Position ein und urteile nicht wer wieviel kauft und auf was für einer Basis. Strategy ist angeblich die meist geshortete Firma. Viele wetten darauf. Es gibt wahrscheinlich viele Neider und Haie an der Wallstreet. Was auffällt, in regelmässigen Abständen werden neue Strategy Produkte auf den Markt geworfen. Kurz danach werden Bitcooin Unsummen eingekauft. Alles gut, jeder soll in das investieren was einem Freude bereitet oder nützt. Sogesehen sind reine Bitcoin Hodlr träge im Vergleich. Aber mir ist es so lieber.
Schau dir die kritischen Stimmen unter Bitcoinern an. In der klassischen Finanzwelt ist die Skepsis noch größer. Außerdem gibt es offenbar Player im Markt die sich vom Aufstieg und den Möglichkeiten von Strategy ein wenig bedroht fühlen. Viel ungewöhnlicher wäre es, wenn Strategy nicht diese Skepsis und Ablehnung erfahren würde. Sie setzen im Kern ihrer Instrumente auf Bitcoin, das ebenfalls Skepsis und Ablehnung erntet. Wie sollte es also auch anders sein? Ich bin sehr gespannt wie das alles noch verlaufen wird. Das Spektrum reicht von es passiert gerade Finanzgeschichte bis hin zu eines der größten Kollapse der Finanzgeschichte ![]()
Weil Veränderungen schwer sind und Menschen keine Veränderung wollen.
Der Artikel ist Müll. Wenn irgendwelche Spekulanten alles aufkaufen und dafür sorgen, dass der Preis für 10 Mikrosekunden 6 Milliarden USD wert war, dann hat Saylor keine 6 Milliarden „verloren“.
