Das ist Quatsch und dazu hatten wir bzw. @Tristiano auch schon vor einiger Zeit berichtet.
Das faszinierende ist ja auch, dass man börsentäglich sein Geld einfach wieder abziehen kann und das bei einer Schwankungsbreite von 1%-2%.
Ein entscheidener Unterschied zu geschlossenen Immobilienfonds oder den Schiffsfonds in den 2000er Jahren.
Und Strategy postet seine Bilanz ja sogar in Realtime auf deren Internetseite. So erkennt man sogar als Laie oder als fleißiger Leser von Blocktrainer, wann man überhaupt mal annähernd zu den postuliertern Liquidierungsschwellen von Strategy gelangen könnte.
es gibt ein paar (wenige?) amerikanische Aktien, die monatlich Dividenden ausschütten. Bei Fonds geht das in der Regel mit Verkäufen ab.
Immoblien- und Schifffonds sind meist tötlich, bei Schifffonds fast die Regel.
Vor Immobilienfonds wird derzeit regelrecht gewarnt, einige haben bereits Rückkaufe und Auszahlungen gestoppt.
Dazu, die Banken sind bezüglich Immofinanzierung derzeit reichlich zickig.
darf man auch heute noch so nennen …
OK sorry mein Fehler, hatte es aufgeschnappt, nicht weiter verfolgt und mit „angeblich“ beschrieben.
Hatte mal etwas in nem Immobilienfond als er noch offen war. Zum Glück rechtzeitig verkauft!
Ich hasse Produkte ähnlich „Knebelvertrag“ ![]()
ist egal ob offen oder geschlossen, bei beiden kommst im Ernstfall nicht vom Haken.
Gilt auch für Beteiligungen an Immobilienprojekten. Sie ind im Ernstfall nicht liquide und greifen gerne auf deine Liquidität zurück
Langfristig ist mir ehrlich gesagt nicht klar, woher dieser in Form von Dividenden ausgeschüttete Kapitalertrag letztlich kommen soll. Das Modell von Strategy wird immer undurchsichtiger und während man die einzelnen Instrumente für sich gesehen noch bewerten kann, wird das durch deren Verhältnis zueinander immer komplexer.
Für mich ist das eine dieser Geschichten, die so lange gut geht, bis sie nicht mehr gut geht.
Ich sehe aktuell die folgenden Punkte an denen das Modell scheitern kann:
- Der BTC-Kurs wird langfristig nicht mehr steigen
- Der BTC-Kurs wird langfristig weiter steigen aber wir erleben jetzt erstmal einen Crash auf unter 10.000 USD und bleiben dort für viele Jahre, sodass Strategy wirklich komplett liquidiert
- Die Geschäftsführung baut irgendeinen Quatsch, verfolgt nicht mehr weiter die aktuelle Strategie oder erlebt einen Wirecard-Moment.
- BTC steigt immer weiter und ohne Grund hat der Markt kein Vertrauen mehr in MSTR und die Aktie fällt dauerhaft gegen 0.
Ansonsten ergibt das Modell für mich Sinn.
- und 2) sind Szenarien die ich für sehr unwahrscheinlich halte, aber das wird ein No-Coiner sicherlich ganz anders bewerten.
3 ist aus meiner Sicht das größte Risiko, da steckt man einfach nicht hinter egal wie oft man auf die Metriken schaut und sich informiert. Aber dieses Risiko gibt es bei jeder Aktie
4 erscheint mir überhaupt nicht relevant
Im Best Case über den Verkauf von MSTR-Stammaktien und ab einem mNAV von unter 1x durch Bitcoin-Verkäufe (oder den Verkauf von Derivaten).
So undurchsichtig ist das nicht, und solange Bitcoin langfristig steigt und/oder die Aktie einigermaßen gut bewertet ist, soll das Problem genau wo liegen?
Die Kapitalbeschaffung hat sich in den letzten Monaten immer mehr zu STRC verschoben. Das schont die Stammaktie. Genauer gesagt verteilt es die Belastung auf die Stammaktie über die Zeit.
alte Binsweisheit
