Bezweifle ich dass das so gesehen wird. Realistischer ist für mich dass die USA das regulieren werden um das Risiko zu minimieren. Beispielsweise das Saylor rechtlich gar nicht die Möglichkeit hat so viel Bitcoin auf den Markt zu werfen. Für die Sicherheit der Dividenden genügt ja ein gewisser Spielraum als Notfallplan.
Auch glaube ich dass Staaten irgendwann die Verwahrung stärker regulieren werden. Verwahrer wie Coinbase werden regelmäßig überprüft und müssen gesetzliche Standards einhalten. Weil der Verlust der Coins einen beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden verursachen würde. Ich bin kein Freund dieser Regulierungsmaßnahmen. Aber so haben die Regierungen bisher immer gehandelt. Siehe die heutigen protektionistischen Maßnahmen in allen Ländern.
Du musst dir das so vorstellen. Wenn selbst die deutsche Regierung irgendwann die Bedeutung von Bitcoin begreift. Werden die protektionistischen Maßnahmen auf politischer Ebene vermutlich noch stärker ausfallen als beispielsweise bisher mit der deutschen Autoinudstrie.
Ich glaube sogar dass viele Regierungen zu dem Schluss kommen werden dass die ökonomisch sicherste Lösung die Eigenverwahrung ist. Entsprechend wird dies gefördert werden. Auch wenn das so manchen elitären Vorstellungen widerspricht von Macht und Einfluss. Weil zentralisierte Lösungen trotz aller Bemühungen immer angegriffen werden könnten. Das nationale Interesse dürfte in den meisten Fällen über Interessen von Konzernen stehen.
Auch glaube ich ist es eine Frage der Zeit bis die ersten Länder wie die USA oder China vorsorglich mit nuklearer Vergeltung drohen werden, sollten ihre ökonomisch kritischen Bitcoin Bestände unwiderbringlich verschwinden. So wie die USA dies bisher im Bezug auf ihre kritische digitale Infrastruktur getan hat. Angesichts solcher möglichen Eskalationen, ist dies ein weiterer Grund die Eigenverwahrung gesellschaftlich zu fördern.
