Ja sorry, hier ist wahrlich nicht der richtige Ort um den Holocaust zu thematisieren, das hätte ich mir vorher denken können.
Ich sehe das komplett anders, also historisch kann man Demokratien ja auf die griechische Variante und dann die römische ( die hieß glaube ich republikanische)
Also die republikanische Demokratie zeichnete sich halt durch Minderheitenschutz aus.
Ich finde auch nicht, dass es als Beispiel legitim ist.
Da sollte man schon den Grips haben um das einigermaßen reflektieren zu können was das Beispiel bedeutet. Wenn er Probleme mit Demokratien hat, sollte er sich passende Beispiele aussuchen.
Er nimmt als Beispiel eine der krassesten Diktaturen unserer Geschichte, das geht nicht. Dann soll er auch wirkliche demokratische Fehlentscheidungen nehmen. Von mir aus Vietnamkrieg in den USA oder Irakkrieg.
Aber Hitlerdeutschland als legitimierten Staat ist einfach ein No-Go aus meiner Sicht.
Schließlich haben demokratische Staaten auch Hitlerdeutschland bekämpft…
Klar, indem man sie überstimmt und dazu zwingt den Wünschen der Mehrheit zu folgen, schützt man sie… Demokratie ist Unterdrückung.
Willst dich jetzt dauerhaft daran abarbeiten? Meinstest doch paar Zeilen darüber es sei nicht passend hier.
Außerdem noch immer: Hitler wurde demokratisch gewählt.
Auch heute ist nicht jede politische Entscheidung direkt demokratisch legitimiert, das ist fast nirgendwo der Fall.
Und Diktaturen haben Diktaturen bekämpft. Was soll das aussagen?
du willst also keinen Minderheitenschutz? gut zu wissen.
meine Meinung bleibt dieselbe. ich werde das nur nicht thematisieren. Ich werde hier nicht mehr den Holocaust thematisieren. Es geht darum, dass er anscheinend nicht den Grips hat eine angemessene Analogie abzuleiten. An solchen Stellen sieht man halt immer sehr gut wie Menschen ticken, ich möchte mal sagen, er war anscheinend von einem schlichen Gemüt, da er sich nicht die Mühe macht über das was er geschrieben hat nachzudenken.
wie ich lese folgst du seiner Analogie. Kannst du machen, bestätigt meine Vermutung.
Hitler wurde demokratisch gewählt, ja. wie ist es dann weiter gegangen mit Hitler? schau in die Geschichte, und dann sag nochmal dass der weitere Geschichtsverlauf auch demokratisch war.
keine ahnung was dein vergleich mit den Diktaturen aussagen soll. Ich will mit den demokratischen Staaten zum Ausdruck bringen, dass ein Parlamentarismus sich auch gegen Tyrannei richten kann.
Ich will im Gegensatz zu Demokraten, die offensichtlich Minderheiten unterdrücken, Schutz jeder Minderheit. Die kleinste Minderheit ist das Individuum und demokratische Unterdrückungsfantasien sind mit Minderheitenchhutz nicht kompatibel. Finde es amüsant auf was für einem hohen Ross du sitzt und die kognitive Dissonanz ignorierst.
Die Demokratie ist die Hauptursache für Hitlers Aufstieg gewesen. Was danach kam, war nur möglich, weil es zuvor Demokratie gab.
Das können auch andere unterdrückerische Herrschaftsformen, nicht nur die Diktatur der Mehrheit - die Demokratie.
ich weiß gar nicht warum das so schwer ist einzugestehen,
es sind maximal 3 Minuten Tonmaterial ich glieder das mal auf:
bis zur 50 Sekunde: erzählt er was der Staat für Menschen im allgemeinen ist (Erreichung der Ziele) etc…
ab Sekunde 50- 1:39 : kommt er auf Demokratie zu sprechen: Demokratie hat das „Wir-Gefühl“ gestärkt: damit will er zum Ausdruck bringen, dass wenn der Staat (in der Demokratie) „Wir“ sind, ist staatliches Handeln freiwillig, (Ein Mann muss zum Wehrdienst, dann tut er das zu sich selbst, (1:49) da der demokratische Staat "wir"sind.
Und dann kommt der springende Punkt (1:57): "unter dieser Art der Begründung wurde jeder ermordete Jude…
Also, wo hat sich da ein logischer Fehler eingeschlichen, wer sieht ihn?
genau, zum Zeitpunkt, das von ihm angesprochene Ereignis war der Staat nicht mehr demokratisch.
die ersten 1:55 waren analogisch doch einwandfrei. Also, auch kompletter Unfug aber zumindest noch inhärent.
auch das weitere Kapitel ist völlig daneben und wissenschaftlich völlig daneben.
Er bezieht sich auch Franz Oppenheimer der hat zwischen „ökonomischen Mittel“ des Wohlstands und „politischen Mitteln“ unterschieden. Das ist korrekt.
Aber anders als Rothbard es darlegt, ist für Oppenheimer nicht das politische Mittel schlecht (Raub des Staats). Das sind gerade die (paradoxerweise) das positive in der Menschheitsgeschichte.
Können alle nachlesen, hier ist das buch online verfügbar:
https://www.franz-oppenheimer.de/staat1.htm#I_c
oder kürzere wikipediaeintrag:
also echt. es reicht langsam, da sich Oppenheims Analysen auf die Klassenverhältnisse in den Staaten beziehen.
ich gebe mich geschlagen. ich sehe keinen Sinn in dem weiteren Austausch.
Genau. Aber der weg dorthin war demokratisch legitimiert.
Denni und Max haben doch oben beide deutlich gemacht, dass dieses Beispiel lediglich dazu dient das ganze („Wir sind der Staat.“) ad absurdum zu führen. Da Demokratien trotz des Versuches Minderheiten zu schützen, selbige unter Umständen unterdrücken (werden/können).
Und ja, womöglich ungeschickt gewähltes Beispiel, aber das ändert ja nichts an den Dingen, um die es Rothbard eigentlich geht und die hier diskutiert werden wollen.
ungeschickt, ja treffender kann man es kaum beschreiben.
was wäre das denn? ich bin doch bereit zu diskutieren, sehe aber kein einziges Argument?
Der Staat ist also das böse? der mensch ohne Staat also das freie Wesen…
das ist an Ignoranz doch kaum zu kommentieren.
Wo sind die Überlegungen zum Merkantilismus? Wo die geschichtlichen Entwicklungen zur Physiokratie?
Spätestens mit Boisguilbert (ihr Ancaps solltet euch seinen Wikipediaartikel mal durchlesen, er war der erste den den freien Markt heraufbeschworen hat schon im 17 jahrhundert, dann könnte man wenigstens mal wissenschaftlich argumentieren) wissen wir, dass der Markt als Ort der Wahrheit angesehen wird. Also der Markt ist der Ort wo die „Wahrheit“ der Preise ans Licht kommt beispielsweise.
Weiter kann man historisch doch gut sehen, dass staatliches Handeln als eine Regierungspraxis verstanden werden kann, welche sich um die Erhaltung und die Gewährleistung um dieses Prinzip organisiert, Adam Smith Wohlstand der Nationen.
Also so plump zu sagen, der Staat ist schlecht, weil der Staat uns die Freiheit nimmt ist erstens falsch.
Der Staat muss uns Freiheit geben, damit die Wahrheitsspiele um den Markt herum funktionieren
und zweitens auch eine sehr sehr naive Vorstellung von Staatlichkeit.
Anders als Rothbard konnte Boisguilbert aber sauber argumentieren.
Also Denni, wenn du das nächste Mal bei dem CEO von Twitter Punkten möchtest, verweist du ihn auf Boisguilbert und sagst ihm. Er solle doch bitte gescheite Literatur Posten.
Seit wann ist Denni denn Fan von Hayek? Ich denke wir sollten Konzepte nicht unbedingt vermischen. Aber ja, der Markt regelt „effizient“. Dabei nicht immer „moralisch“.
Meines Wissens lehnt die ÖS den Gedanken ab, dass wir aufgeklärte Individuen haben, die vernunftbegabte Entscheidungen treffen?
Vielmehr werden in der ÖS handelnde Individuen gesehen, über deren Absicht objektiv nicht zwangsläufig geurteilt werden kann, deren Handeln jedoch als zielgerichtet angesehen werden kann.
das sollte eigentlich direkt an denni gehen. wollte ihm es persönlich mitteilen, akzeptiert nur keine privaten nachrichten.
das sollte leider nicht an alle augen gerichtet sein,
meines wissens ist die ÖS keineswegs homogen.
und genau das sagt hayek ja mit der Theorie des Wettbewerbs als Entdeckungsverfahren
Finde ich schon, denn er regelt gewaltfrei. Das kann man über jegliche Eingriffe durch das politische Mittel nicht behaupten.
Hayek ist mir tatsächlich zu sozialistisch
Vernuftbegabt schon, meines Wissens nach. Das unterscheidet uns ja von anderen Tieren.
Zielgerichtet und sie treffen die mit ihren Informationen aus ihrer Sicht beste Entscheidung.
??
Erkläre mal bitte wie du deinen positivistischen Freiheitsbegriff herleitest und welche Rechte haben Menschen für dich von Geburt an bzw davor?
Staatliches Handeln ist in den meisten Fällen Unterdrückung und temporäre Sklaverei.
Das ist ein Fakt. Es gibt sehr viele dicke Bücher, diue unsere Freiheiten einschränken. Dazu gibt es Menschen die diese Bücher ohne unsere Erlaubnis ausweiten und Schlägertrupps, die uns zusammen mit Juristen in Käfige sperren, wenn wir nicht gehorchen.
Wie kann man das leugnen?
„Ich verstehe es nicht, also ist es falsch“
ja ich gebe mich geschlagen. ich wollte dir noch ne persönliche nachricht schreiben, hat nicht geklappt, deswegen hatte ich das hier gepostet, dann jedoch wieder gelöscht, weil es nicht für dritte adressiert war.
ich werde keine deiner weiteren posts „politischer“ Art kommentieren und wäre dir dankbar wenn du es im gegenzug auch unterlässt, aber tu dir keinen zwang an… ich weiß ja, wie sehr du deine freiheit liebst… ich wünsch dir bei deinen investments viel glück.
Freie Privatstädte und die Weltaristrokraten in One Piece zu vergleichen macht doch wenig Sinn oder? Die Weltaristrokraten haben das recht sich auf der ganzen Welt zu verhalten wie sie wollen. Menschen in einer freien Privatstadt haben keine Macht über Menschen außerhalb odr?
Bin jetzt nicht kompletter Befürworter freier Privatstädte, es sollte in einer freien Welt möglich sein so was zu machen, wenn es genug Menschen gibt die das wollen
Das die keine Macht hätten halte ich für reine Theorie.
Eine freie Privatstadt ist meiner Ansicht nach wirtschaftlich sehr stark und hat daher auch Potential in Verbindung mit evtl. dem Stellen der privaten Weltpolizei (Marine).
Diese Macht ist korrumpierbar und um alle Menschen unterwerfen zu können macht man das natürlich aus einer eigenen abgeschotteten Stadt da ein die Mehrheit dort nicht mehr erreichen kann und z.B. Rachepläne ausüben können.
Also in dieser Welt gibt es keinen Staat, der die Macht aufteilt?
Dann wäre ja Geld noch wesentlich mehr Macht und damit würde ich schlussfolgern, dass die Superreichen in einer Privatstadt extrem viel Macht haben.
Man kann ja eine wichtige endliche Ressource auf Masse importieren und schon hat man ein Druckmittel gegen den Rest der Welt.
Das ganze war aber auch so geschrieben, da mir nur gesagt wurde ich hätte ein Buch zu lesen und ich soll mir die Ads dazu durchlesen.
Je mehr ich erfuhr desto mehr wurde mir klar: Eine Möglichkeit für Superreiche sich aus dem Staat zurückzuziehen, der ihre Macht aufteilen will.
Das klingt dann wie so eine Werbeaktion gegen die „poor“ von hfsp.
„Komm wir wohlhabenden, da schlauen Leute distanzieren uns von den Plebs die noch arbeiten müssen.“
Wenn es nicht so wäre, warum kann man nicht richtig erklären wie genau das ganze Machtsystem dort aufgebaut und ausgeglichen ist.
Also in einer einfachen Übersicht oder einfach die genauen Unterschiede zu einem Staat aufzählen.
Aber so ist der Vergleich mit den Drachenmenschen aus One Piece immernoch relativ treffend, wenn auch etwas polemisch.
Um beim Beispiel von One piece zu bleiben (da ich großer One Piece Fan bin^^), dort leben die Welaristrokraten in Mary Geoise, also einer einzigen, der Heiligen, Stadt. Das Prinzip bei Privatstädten ist doch nicht eine Privatstadt zu haben sondern so viele Privatstädte wie möglich. Je mehr Privatstädte es gibt desto weniger Macht würde doch von einer einzelnen Privatstadt ausgehen oder nicht?
Sehe natürlich weiterhin die Gefahr, dass sich die reichsten und damit mächtigsten in einer Stadt versammeln und damit sicherlich am meisten Macht ausüben. Könnte dann darauf ankommen, wie gut die anderen Privatstädte zusammenarbeiten um einen Gegenpool darzustellen… keine Ahnung… ist sozusagen nur laut gedacht und will auch keine fixe Meinung beanspruchen. Finde die Idee der Privatstädte aus der Perspektive sehr positiv, da sich dort höchstwahrscheinlich Menschen versammeln / vereinen die ähnliche Interessen haben, da sie sich für Stadt x oder Stadt y entschieden haben, da die dort geltenden Regeln dem eigenen Weltbild bzw. der eigenen Moral entsprechen. Dies würde wahrscheinlich zu wahnsinnig gutem und wahnsinnig schlechtem ausarten… Aus der Perspektive der Freiheit aber das freieste System das ich mir vorstellen kann.
Hab mich aber zu wenig damit auseinandergesetzt um Gegenargumente dazu zu finden, dass es dann wenige reiche Privatstädte gibt und außerhalb dieser Städte die Menschen wie Kakerlaken leben… Diese wären dann sicherlich alles andere als frei wenn es für diese keine Möglichkeit gibt in einer solchen Stadt zu leben und dessen Vorteile zu genießen… Vielleicht würde/wird es deshalb immer die Notwendigkeit eines Staates geben… vielleicht auch nicht… keine Ahnung bin aber sehr gespannt in welche Richtung sich das alles entwickelt. Sehr spannende Zeit in der wir leben
Teile deine Ansicht. Sehe aber auch jene Perspektive wo ich in eine Privatstadt ziehe, weil ich z.B. nicht wegen Gebrauch von psychoaktive Substanzen kriminalisiert und stigmatisiert werde. Der Finanzielle Aspekt hat hier wenig Gewichtung.
Der Unterschied zum Staat liegt doch daran, dass in zwei benachbarten Städten komplett andere Regeln gelten könnten. Ich müsste mir dann nicht einen neuen Staat suchen, Staatsbürgerschaft und alles weitere beantragen, sonder einfach 50 km weiterziehen und mich mit Menschen verbinden die ähnliche Ideale habe wie ich. Einfach so viele kleinst organisierte Räume wie möglich. So wie sich die Natur in Ökosysteme, also in kleinste ökologische Einheiten, unterteilt. Bin mir durchaus bewusst, das meine Ansicht sehr „rosarote Brille“ like klingt^^
Egal, im Grude ist das nahe an der Ideallösung. Dank Internet könnte man die Passende Kommune für sich finden.