Libertarismus und Privatisierung

Ist eher als „die genannten Männer haben das alles präziser formuliert, sodass sich einige Fragen erübrigen würden“ gemeint.

Aber ich mag es ja auch, weil ich mich dadurch testen kann und hoffentlich Lücken aufgezeigt bekomme. Es ist mir allerdings zu wenig hilfreich für mich selbst für die Arbeit, die ich investiere.

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Hey Denni, ich habe vollstes Verständnis dafür und kann das sehr gut nachvollziehen. Es wäre wirklich spannend von mehreren „hardcore libertarian“ zu hören, sodass nicht immer nur eine Person auf alle Beiträge antworten müsste.

Das nun ja nicht. :slight_smile:
Finde die Diskussion angenehm sachlich und befruchtend. Und Denni wird tatsächlich sehr mit Fragen bombardiert. :smiley:

Auch das verstehe ich. Das präzise Formulieren meiner Ansichten fällt mir auch schwer und genauso möchte ich Lücken in meinen Argumenten aufgezeigt bekommen.
Ich werde auf jeden Fall ein wenig recherchieren - danke für die kleine Liste an entsprechenden Namen.

Falls Du Lust haben solltest in meine Wünsche an ein gemeinsames Zusammenleben zu schauen, würde ich mich freuen, wenn Du die Kurzfassung des konvivialistischen Manifests lesen würdest → Konvivialismus: ein Manifest (Kurzfassung) – Convivialisme

Sollte das eventuell für etwas Neugierde sorgen, so findest Du das 79 seitige Dokument zum kostenfreien Download hier → https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/d3/3d/42/oa9783839428986qTo4fHZVrcTzZ.pdf

Vielleicht lassen sich Brücken zwischen den hier mitgeteilten Ideen schlagen.

Auf bald und eine frohe Pause allen. :smiley:

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Hier eine sehr gute Doku von einem Reichen aus der Finanzbranche der Klartext redet:

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Würde es als progressiv (was mir als Ultraprogressiver sehr gefällt), aber auch gemäßigt sozialistisch einordnen. Ungefähr da wo sich Grüne und Sozis treffen.
Wirkt für mich wie ein Rumdoktern an den Symptomen. Wenn man einmal die libertäre red pill geschluckt hat, schält man sofort ab, wenn jemand etwas von zwanghafter Umverteilung oder Aufgaben eines Staates über Sicherheit und Rechtsprechung hinaus erzählt, weil es mit dem Naturrecht und dem bottom-up-Kausalkonstrukt des Libertarismus nicht kompatibel ist. Es ist nicht im Wortsinne radikal (=zur Wurzel gedacht) sondern schaut sich eben symptomatisch, kollektivistisch top-to-down an, was nicht gut funktioniert und möchte es dann zentralisiert mit Herrschaft lösen.

Die neue Podcastfolge von Bitcoinaudible nimmt das ganze Thema Etatismus sehr gut auseinander ‎Bitcoin Audible: Read_523 - Fiat, Fascism, & Communism [Aleks Svetski] auf Apple Podcasts

Hier will ich nochmals kurz einhaken und richtig stellen. Wien ist ein Bundesland und das seit 1920.
Ich würde jetzt wohl noch ganz viel zu Wien schrieben aber ich denke vielleicht solltest du dich mal mit Wien beschäftigen so ab 1850 und warum seit 1920 die wiener Sozialdemokraten unangefochten an der Spitze sind mit Wahlergebnissen wo man anderswo absolut neidisch wäre. Nichts kommt von Nichts! ; )

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Problemlösung ist auch dafür sehr einfach: Komplett privatisieren.
Der Zahler hat aktuell keinerlei Macht, das sieht man hier sehr gut. Es gab einen riesen Shitstorm und was machen sie? Posten den gleichen Beitrag nochmal und nochmal und Zitate daraus usw. Kritiker werden sogar blockiert. Sie können machen was sie wollen, weil sie ihr Geld sowieso bekommen. Das ist einfach nur absurd und führt genau zu solchen Ergebnissen: Propaganda ohne Konsequenz.

Wenn es für Inhalte des ÖRR Bedarf gibt, was ich definitiv in Teilen erwarte, finanziert sich das auch privat. Man kann nicht den aktuell privaten Rundfunk anschauen und dann Schlussfolgerungen über einen in Zukunft ausschließlich privaten Rundfunk ziehen, denn der ÖRR blockiert und dominiert einige Nischen und Themen durch seine unfaire Marktmacht.

Und außerdem sind die Gebühren natürlich Raub :wink:

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Weil hier den ganzen Tag über Diskriminierung und so weiter diskutiert wurde, nehme ich das mal zum Anlass, den libertären Weg zu diesem Thema vorzustellen.
Wichtig ist zuerst was man unter Diskriminierung versteht. Wikipedia sagt:
„Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach Maßgabe bestimmter Wertvorstellungen oder aufgrund unreflektierter, z. T. auch unbewusster Einstellungen, Vorurteile oder emotionaler Assoziationen.“

So wie ich das interpretiere, ist jegliche Auswahl von Vertragspartnern ein diskriminierender Prozess. Man benachteiligt Menschen auf Basis diverser Gründe.
Wenn ich zB ein sexuelles Angebot einer Frau ablehne, weil mir ihre Haarfarbe nicht gefällt, ist das eine Diskriminierung. Jede Umsetzung einer Präferenz ist dann Diskriminierung.
Bis zu einem gewissen Grad scheint das für alle okay zu sein, aber dann kommt die individuelle Grenze, über die man sich politisch streitet.
Ich finde das albern und schädlich.

Was passiert denn, wenn wir es nicht begrenzen und jede Diskriminierung zulassen? MMn ist jegliche Form der Diskriminierung ein Menschenrecht, denn jeder sollte alleine über sein Handeln bestimmen dürfen und seine Meinung frei äußern dürfen. Dazu gehört dann auch, sich seine Vertragspartner frei auszusuchen, was ja bei Ablehnung Diskriminierung ist.
Wie verhindern wir aber jetzt, dass eine bestimmte Gruppe ausgegrenzt wird? Das passiert von alleine, denn Diskriminierung ist wirtschaftlich oft schädlich. Wenn ich den Mann mit Glatze nicht in meinem Laden bedienen möchte, weil mir das nicht gefällt, schade ich mir selbst. Wenn ich Männern mehr für ihre Arbeit bezahle als Frauen, schade ich mir selbst, denn ich könnte ausschließlich mit Frauen dann viel Geld sparen.
Wo kann man das ganze in der Realität beobachten? - Fußball. Der Fußball ist noch ein recht freier Markt und dementsprechend schön sind die Ergebnisse.
Schaut euch mal die Bundesligateams an und achtet auf die Nationalitäten. Es ist so unfassbar divers, weil Vereine es sich nicht leisten könnten, rassistisch zu agieren.
Ein Manager möchte keine dunkelhäutigen Spieler haben? Tja in paar Jahren war es das mit der Konkurrenzfähigkeit und dem Job in der Branche. Neben dem direkten schädigenden Effekt kommt noch hinzu, dass übermäßige Diskriminierung der Reputation schadet, was weiterhin die Entwicklung weg von der Diskriminierung beschleunigt.

Der Markt löst wieder mal die Probleme sehr viel besser als die Politik-Clowns.
In diesem Sinne: frohes diskriminieren, solange es nicht euch selbst schadet :wink:

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Deine Argumentation hört sich sehr logisch an und führt wahrscheinlich auch zum gewünschten, gerechten Ergebnis, falls man rationale Akteure unterstellt.

Stell dir aber am Beispiel Arbeitsmarkt mal vor, eine bestimmte Gruppe findet aus bestimmten, wirtschaftlich gesehen irrationalen Gründen die Mitglieder der eigenen Gruppe besser. Diese Gründe könnten z.B. in der Lebenserfahrung und Erziehung liegen.

Solange man die Arbeitsergebnisse objektiv messen kann (z.B. Fließband, Fertigung etc.), wird sich nach deinen Argumenten trotzdem ein Gleichgewicht einstellen.

Wenn die Ergebnisse aber nicht so einfach objektiv messbar sind, oder sogar noch von der subjektiven Beurteilung der Vorgesetzten abhängen, wird der Markt zugunsten dieser Gruppe verzerrt.

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Das wird definitiv lange Zeit passieren, bis sich entsprechende Erkenntnisse durch Geschäftsberichte oder andere statistische Untersuchungen greifen lassen. Spätestens dann hat der Diskriminierende ein wirtschaftliches Problem, wenn er seine Kriterien nicht anpasst. Seine Konkurrenten werden es tun und ihm dadurch Marktanteile nehmen. Im Profisport passiert das natürlich viel schneller als in Wirtschaftsbereichen, in denen länger gearbeitet wird.

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Warte, Denni vertritt auf einmal meinen Standpunkt?
Falsche Welt! Was ist passiert?
Wie hast du das geschafft skyrmion? :smiley:

Gut, der Unterschied bleibt, dass ich denke sowas würde sich für viele Dinge noch wesentlich später einstellen.

Aka. wer finanziert den freiwilligen Wissenschaftler, welcher seiner Zeit 50 Jahre voraus ist?
Also z.B. Hal Finney hätte er kein wirtschaftliches Produkt erfunden, sondern eins welches die Wissenschaft in 10 Jahre stark voranbringt…

Wie würde dies auf einem freien Markt ablaufen? Wenn die Wissenscahftstechnologie auch noch weitere 50 Jahre noch nicht praktisch angewandt werden kann?

Zum Beispiel so etwas wie Gender Studies? :slightly_smiling_face: :wink:

Naja ist erstmal eine relative Zeitangabe. Dazu gehört für mich auch die vergangene Entwicklung, in der das zweifelsfrei beobachtet werden konnte. ZB Frauen wurden ungern eingestellt usw. Wobei das damals vielleicht zusätzlich andere Hintergründe im Bezug auf Bildung von Frauen hatte, vielleicht irre ich mich aber auch. Jedenfalls gab es diese deutlich ausgeprägte und wahrscheinlich wirtschaftlich irrationale Diskriminierung von Frauen.

Vielleicht keiner, weil er Probleme löst, die einen sehr hohen Zeithorizont benötigen und für die Gegenwart keinen Mehrwert bieten. Weiß nicht ob Hal Finney dafür ein gutes Beispiel ist.
Die Akteure des Marktes werden sehr wahrscheinlich lieber die Lösung der gegenwärtigen Probleme finanzieren, außer es gibt für sie rationale Gründe, anders zu handeln.

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ich denke nicht, da das staatliche fiat science und durch dementsprechende Politisierung eher unbrauchbar ist. Sowas wie zB neuropsychiatrische Untersuchungen, die zeigen, dass Frauen nicht dümmer sind oder eben empirische Ergebnisse wie Geschäftsberichte oder weiter runtergebrochen schlicht die Arbeitsleistung.
Dazu gehört dann auch, dass die alten Sturköpfe mit den irrationalen Überzeugungen weichen, was eben im Profisport so schnell geht. Bei der Wissenschaft sagt man ja „science advances one funeral at the time“ und wenn das selbst im Umfeld mit der höchsten Dichte an Fakten und Wahrheit so ist, ist es in anderen Bereichen wahrscheinlich deutlich stärker ausgeprägt.

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Danke Dir für den Hinweis/Link @Denni.

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Gern, weitere Kritik:

Es ist schon schlimm genug, dass wir hier in Deutschland die Unterteilung in Länder haben, welche die Entscheidungsfindung lähmt.

Dann das „Europa der tausend Lichtensteins“

Klingt für mich so als würden die sagen:

‚Wenn alles eine Steueroase wäre, wäre alles besser‘

Deutschland war das Land der Dichter und Denker, weil wir lauter Kleinstaaten hatten?

Das klingt geradeweg absurd, damals gab es mit Sicherheit einfach nicht so eine schwache Unterschicht und deswegen hatten mehr Menschen Zeit zu dichten und zu denken…

Gut, es könnte sein, dass die Bitcoiner in solchen Staaten groß werden, Adam Beck ist ja z.B. in Malta unter Andern.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob diese Technik z.B. auch gegen China hilft.

Diese werden denke ich nicht gegen so eine Großmacht gegenhalten können, da wird doch eher wie bei Immobilien Einer nach dem Anderen aufgekauft.

Gerade an Chinas Wirtschaftsmacht zeigt sich ja auch, dass es eben auch ohne freien Markt super funktioniert. Manchmal sogar besser.

Nicht das dies gut wäre, aber bei der Entzeitsituation Yuan vs. Bitcoin als letzte Hürde vor der Vereinigung der Menschen zu einer zusammenarbeitenden Spezies sehe ich die zentrale Führung des Regimes als zu mächtig an…

Oder eben, dass Menschen möglichst schnell hin und her wechseln können. Interessanter Ansatz, aber kommt mir mehr so vor, als ob dies eben wieder ein Paradies für extrem wohlhabende Menschen ist.

Bei dem Punkt Digitalisierung hatte ich dann mehr erwartet als „Man kann von zuhause arbeiten“ und „Man kann übers Internet mit Freunden besser kommunizieren, wenn man weggezogen ist“

Dachte die reden jetzt über sowas wie smarte Regelungen, Governance und weitere solcher Möglichkeiten den Staat zu ersetzen durch Digitalisierung…

Also bitte sag mir es ist auf mehr aufgebaut als. „Jetzt kann man sich seine 12 Wörter merken und einfach überall hingehen“

Also das Argument aus der die Privatstadt resultiert, ist das Diktaturen sich eher langfristig und vorhersehbar halten? Wie in Singapur und Dubai als Beispiel genannt…

Will man wirklich eine Diktatur, nur damit alles gleich bleiben kann?

Da ist Bitcoin wirklich die bessere Lösung, aber für mich soll dieser die Welt vereinen. Da gibt es auf jeden Fall irgend eine weltweite Entscheidungsgewalt.

Da könnte nur die Schwarmintelligenz eine zentrale Instanz ersetzen, da diese mit dem Internet möglich wird.

Jetzt kommt ein Patzer:
„Superreiche konnten leicht wählen wo der optimal steuerliche Standort für ihr Unternehmen ist und es dort aufbauen, heutzutage kann das der Mittelstand auch.“

Superreiche können so viel mehr und der Mittelstand kann das sicher nicht so leicht…

Staatliche Bildung hätte schon so lange durch Lernapps ersetzt werden können…
Dann noch der soziale Zusammenhalt durch soziale Programme und die Schule ist besser als Homeschooling mMn.

„Erstmal muss du versuchen dich selbst zu versorgen“

Ja ne, dafür haben wir Maschinen Kollege…

Automatisierung usw. wir können jedem ein Dach über dem Kopf und Essen geben…
Luxus für die die trotzdem hart arbeiten oder sowas.

Noch dazu sagt selbst Elon Musk, der wie man bei Bitcoin sieht auch durchaus nicht unfehlbar ist, dass wir vor einen Populationskollaps stehen.

„Im schlimmsten Fall, sollte der Staat eingreifen“

Das ist aber fatal… Also man lässt die Verwahrlosung einfach noch weiter gehen und greift erst im schlimmsten Fall ein?
Puh, jetzt hab ich distopische Bilder im Kopf von Familienclans, welche alle ausbeuten und nicht mehr berührbar sind. Literally die Drachenmenschen aus One Piece, die Unberührbaren…

Wenn dann hätte ich gedacht es gibt eine suveräne Regelung wie sich Probleme immer gut von allein lösen durch totale Transparenz oder sowas…

Der Staat sollte sich um alle kümmern, eben nicht die Wenigsten.

Es braucht eine Instanz, welche schaut wie es allen geht… Das abzuschaffen würde zu viel krasseren Ungleichheiten führen wie wenigstens ein paar Leute zu haben, die auf das Wohl der Masse schauen. Sonst würden Ungleichheiten der Sippen sich immer weiter ausbauen…

Absolutes Erbe… mein Gott… diese Übermacht…

Das ist der schlimmste Alptraum alter, wach auf!

Die Gewalt vom Staat soll schlimm sein? Weil sie dir ungefragt deine Coins abnehmen?

Aber hey, wenigstens hab ich es bis 45 Min geschafft bevor ich mir wieder sicher bin, das ist gar nicht so gut durchdacht, wie Titus gern tut. Hätte aber gern eine Diskussion mit dem Kerl.

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Noch mehr Macht konzentrieren, sodass noch weniger Idioten noch mehr Schaden anrichten können. Tolle Idee. Am besten einen Weltstaat, der jegliche Konkurrenz und jeden Wettbewerb der Ideen direkt verhindert. DAS ist Dystopie.

So war es aber.

Dann solltest nochmal nachschauen wie sich die Wirtschaft dort gestaltet.
Die Kommunisten haben dort die ziemlich freien Märkte umarmt, denn nur so funktioniert es.

Warum? Viel weniger Gebühren, keine Steuern → nützt jedem, weil viel effizienter.
Ich behaupte mal, es liegt an deiner Erwartung und deiner Haltung zu dem Thema, dass sich dieses Gefühl manifestiert.

Man möchte KEINEN Staat, das ist doch der gesamte Punkt.

Warum? Muss es denn unnötig kompliziert sein? Das wird uns von Politikern eingeredet, um den Staat noch weiter zu vergrößern. Klein und effizient sollte das Ziel sein.

Demokratien sind unter Umständen gefährlicher. Die Verträge sollten natürlich eingehalten werden.

Tut es doch, es reißt staatliche Grenzen ein und wahrscheinlich auch die resultierenden Identitäten, die zu Nationalismus ind ähnlichem Quatsch führen.

Meinst sowas wie das US-Militär? Zu gefährlich, nein danke.

Wenn du meinst, dann wirds ja günstig.

Ich dachte eigentlich du bist kein Sozialist mehr aber wenn ich sowas lese, dann denke ich weiterhin, dass es so ist. Würdest selbst sagen, dass das so ist oder nicht?

Also ich finde der Staat sollte nie eingreifen aber die Erklärung hinter dem Ansatz ist eben, dass man sich eben davor Mühe gibt die eigenen Probleme zu lösen anstatt es auf andere abzuwälzen. Man hat kein Anrecht auf den Körper anderer Leute. Wenn doch, sag mir woher dieser Anspruch kommt und ab wann er gilt. Dann bringst mir auch gleich einen Kaffee, falls ich Anspruch auf deine Leistungen habe.

Wie kommst du darauf? Das ist schon wieder das Marx-Narrativ der Ausbeutung. Wie oft muss ich noch erklären, dass es alles freiwillig ist? Gerade in einem freien Markt, wo kein Staat ein Monopol für jemanden errichtet oder Markthürden aufbaut, ist jeder leicht angreifbar. Wir haben dann kein Proof of stake mehr wie heutzutage sondern wie bei proof of work einen hypercompetitive market.

Und hier irrst du dich gewaltig. Das braucht es nicht, es schadet sogar.
Du meintest die Wahrheitsfindung ist wichtig für dich. Ergründe deine Haltung angefangen bei den first principles.

Es ist der absolute Traum!
Du unterstellst Menschen etwas böses. Je reicher desto böser. Niemand würde natürlich wollen, dass es anderen auch gut geht. Eir hätten die Reichen, die den ganzen Tag Caviar essen und Champagner trinken, während die Armen mit Palmwedeln dastehen oder so. Komm schon.

Schade, dass du es nicht ernsthaft anschaust. Vielleicht ist das mit der Wahrheitsfindung ja doch nicht so wichtig für dich, sondern es geht mehr darum deine Haltung zu rechfertigen.

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Denni weiß bescheid :smiley:

Achso, weil das Ländersystem so gut funktioniert oder wie?

Nehmen wir mal an, man würde einen Staat durch eine Partei durchbringen, der Entscheidungsfindung durch eine Blockchain ermöglicht, damit eine direkte Demokratie nicht besser ermöglicht werden kann. Alle wählen, wenn sie wollen für eine bestimmte Entscheidung oder für einzeln gewählte Teams die Entscheidung anhand von wissenschaftlichen Daten treffen z.B.

Aber ja, ein Weltstaat ohne Regierung wäre das Optimum, da frage ich mich nur wie man dahin kommt.

Ich sehe da so die vereinigten Bitcoin „Neostaaten“ die sich mit China um die wirtschaftliche Vorherrschaft streiten bis Bitcoin gewinnt.

Dieser hat sich durch die Schwarmintelligenz dann zu einer automatisierten Open Source Governance entwickelt, welche durch dezentrale Entscheidungsfindung auf Nodes agiert.

Das sollte keine Dystopie mehr sein oder?

Jain, denn an der Spitze sind egomanische Diktatoren…

Die Menschen und ihre Bedürfnisse sind egal, aber die Wirtschaft und damit das Vorankommen ist das ein und alles…

Da fällt mir aber direkt ein was auf Kosten dieser Wirtschaftsleistung kommt:

Da halte ich argumentativ stark dagegen. Ich gehe so offen es mir möglich ist an die Sache ran und mein Gefühl dreht sich von Minute zu Minute. Die Gründe hab ich ja hier gelistet.

Habe ich jeh ein Problem mit Steuern erwähnt?
Viele Andere scheint das auch nich soo zu stören.

Finde es allerdings störend, dass diese nicht vom reichsten 1% bezahlt werden.

Träume von einer Welt in der Vermögensunterschiede sich linear und nicht exponentiell unterscheiden.

Dafür will ich aber nicht jemand das Geld in die Hand drücken durch den Staat, sondern dieses automatisiert verteilen durch smart contracts.

Wer will das? Du, weil du dich nicht von dem Fleck der Privatstadt wegbewegen willst?

Also meine ganzen Smart Governance Verschläge prallen an die ab, weil die Parole „Kein Staat!!!“ zu stark ist?

Aber der Titus redet doch selbst von Privatstädten mit unterschiedlicher Governance und man kann sich aussuchen welche man will.

Der hat nie gesagt es gibt in der Privatstadt keine Regeln.

Ja, denn dies ist nötig. Das Prinzip der Aufteilung schlägt Titus ja vor dem Hintergrund vor, dass jede Privatstadt ihre eigenen Regeln macht und durch die Menge an Optionen die beste Regelung gefunden wird.

Ist es ja, also kp warum du da nicht auf meinen Zug der Blockchain mit smart contracts aufspringst?

Ist es so, dass dein Erkennungsmuster nur erkennt ‚grüne Idee, um den Staat beizubehalten‘, statt dir offen zu überlegen wie Smart Contracts eine Governance Stück für Stück übernehmen.

Der Staat wird größer und größer und hat dabei weniger und weniger missbrauchbare Macht und alle Menschen stimmen per Node ab…

:face_with_raised_eyebrow:
Puh…, dann wäre Bitcoin brandgefährlich oder wie?

Für mich vereint er eher staatliche Grenzen…

Das wird durch das Internet schon gelöst. Das dauert 2-3 Generationen nach Vera Birkenbühl, dann hat sich die Kultur in eine Internetkultur geändert, welche sich als Menschen ansieht, da man die Nationalitäten nicht mehr auf den ersten Blick jederzeit unterscheiden kann.

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Militär? Nein, die Bitcoin Governance!

Ja, wie im anderen Thread beschrieben wünsche ich niemand so eine Kindheit.

Aber wenn das für dich so verwerflich ist, dass jemand es nicht gut findet andere mit Absicht und ohne guten Grund mit ihren Grundbedürfnissen zu erpressen… Joa, dann denk ganz genau wenn die Mitlesenden nun komischer finden…
:thinking:

Da bin ich bei dir, im Optimalfall ist alles ein Flow aus optimierende Entscheidungsfindung.

Mein scheiß Problem ist es aber nicht die Samen in ein Beet zu werfen, sondern an Technologie zu arbeiten. Genau dort kommt ineffizienz her, wenn man die Zeit von Menschen die was besseres machen können mit Dingen verschwendet, die eine Maschine so viel effizienter machen kann.

Jetzt klingst du schon wie eine frustrierte Feministin.

Wir sind alle verbunden geistig, ob du willst oder nicht.

Warum ist es ein Anrecht auf den Körper, wenn man von der Gesellschaft zu Bauern umverteilt, die dann für alle Essen produzieren?

Klar zahlen wir im Moment zu viele Steuern, aber doch nicht weil wir nicht jeden der Hilfe braucht wenigstens ein bisschen unterstützen oder wie beim BGE einfach alle…

Der Anspruch ist ein gewisses Minimum, damit die Menschen ohne Angst leben müssen auf der Straße zu landen. Dieses kann automatisiert verteilt werden von einem smart contract und fertig? Wo ist nun da das Problem?

Wenn Erbe uneingeschränkt weitergegeben werden kann ohne Abfuhr.

Da zweifle ich dran, also ich glaube in Singapur und Dubai gibts genug die nicht angreifbar sind…

Titus wirbt ja regelrecht für diese Orte…

Aber nicht durch Privatstädte, das is ne Masche von Titus um leichtes Geld zu machen, da wett ich drauf.

Meine Instanz wäre aber von allen gesteuert…

Naja, ich brauch hier echt langsam Hilfe bei der Demokratiefeindlichkeit…

Der Markt ist dein Gott und Satoshi Nakamoto ist mein Gott.

Dieser hat Bitcoin zum Glück mit demokratischen Regeln gemacht, sonst wäre dieser nicht so dezentral und Anpassungen wären auch kaum möglich. (Außer vll. Forks? Damit argumentiert ja Titus, aber Forks führen zu Kriegen, wie wir jetzt mit Musk und Doge erleben und damals mit Ver und BCH)

Ne, tatsächlich je reicher desto mehr survivor bias.
Da würde ich meinen linken Fuß drauf verwetten.

Die denken einfach so sehr sie sinds, dass sie andere überzeugen. Aber mich nicht, niemand is besser als eine Masse an Hirnen welche eine Schwarmintelligenz bildet.

Das ist allerdings nicht der Markt, denn das Eigentum selbst ist Egoismus, das Eigentum aller ist Altruismus und in Studien ist ganz klar hervorgegangen, dass sehr wohlhabende Menschen weniger altruistisch sind, da sie denken sie haben es sich verdient.

Könnte jetzt wieder die Doku mit dem Reichen posten der sagt: „Im Finanzsektor hab ich so viel verdient, das dürfte ich nicht öffentlich sagen.“
Die Reporterin: „20 Millionen?“
Der Reiche muss sich ein Lachen verkneifen.
Reporterin: „So viel mehr?“
Reiche: „Jetzt haben sie es doch getan… aber nicht weiter in Details bitte.“

Dem is bewusst er hat zu viel, er berichtet davon, dass er als Verräter von alten Kollegen bezeichnet werden würde, wenn die herausfinden, dass er das ausplaudert.

Also kurzgesagt: Je reicher, desto mehr Selbstüberschätzung.

Also ich bin vom Gegenteil überzeugt, aber wir können ja nicht so einfach hier das neue System in einer Diskussion Stück für Stück entwerfen oder etwa doch? :nerd_face:

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Die Kleinstaaten haben vor allem eines gerne gemacht, sich gegenseitig ans Bein zu pinkeln und sich die Köpfe einzuschlagen.

Zumal ich glaube das, dass zusammenwachsen zu einer einzigen Supermacht (dann aber bitte mit liquid democracy und ohne Gewalt, einfach natürliches Wachstum) die logische und natürliche Konsequenz ist. Anders werden wir Menschen auch nie eine Dysonsphere hinbekommen oder eines Tages uns in andere Sonnensysteme ausbreiten können. Denn der finanzielle Aufwand kann nur gebündelt geschultert werden und ganz sicher nicht von Kleinstaaten.

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Man stelle sich vor, die Berliner Landesregierung würde Regeln ganz Deutschland regieren. Horrorvorstellung.
Was magst du an der Konkurrenz nicht? Man muss Ideen Platz geben, um sich zu entfalten und mehr Wettbewerb führt zu besseren Ideen. Lieber den Trabi aus dem Osten als die große hochwertige Auswahl des Westens?

Kleinster gemeinsamer Nenner suchen: Anarchokapitalismus. Das ist das Modell für eine „Sandbox“ in der jeder leben könnte wie er will.

Ja, das schließt aber einen relativ freien Markt nicht aus, wie man sehen kann.

Schwer zu beurteilen, finde ich. Wenn es wieder bedeutet, dass man Demokratie wie heute hat, dass Minderheiten irgendwelche Gesetze aufgezwungen werden in Kombination mit einer unaufhaltsamen Technologie an der Spitze, klingt das schon ein wenig dystopisch.

Die Bedürfnisse sind Essenz der Wirtschaft. Ohne Bedürfnisse kein Handel, keine Wirtschaft.

Die Natur funktioniert exponentiell und alles mögliche ist nach Pareto verteilt. 50% der konsumierten klassischen Musik kommt von fünf Komponisten. Das ist überall so und du wirst es nur als absoluter Tyrann unterdrücken können. Es bleibt eine Utopie.

Wieso denkst du da würden freiwillig viele Leute mitmachen? Schreib doch mal ein BIP, alle werden dich auslachen.

?
Du hast über die Podcastfolge gesprochen und da geht es um Privatstädte. Die aus dem Podcast und andere Beführworter wollen das und darum geht es.

Ob es nötig ist, entscheidet dann der Markt.

Als Charitymodell ist das super. Man kann es aber auch einfach ganz normal Spende nennen.

Ich habe nicht das Recht über andere zu bestimmen, auch nicht wenn ich die Mehrheit bin.

Bitcoin ist nicht demokratisch. Bitcoin ist anarchistisch - Abwesenheit einer Herrschaft.

Verstehe nicht was du damit genau meinst.
Bitcoin ist für mich monetäres Netzwerk und viel mehr nicht. Jede Governance die Regeln außerhalb ihres Systems definiert, braucht enforcer von außerhalb. Es braucht dann eine Gewalt, die die Regeln durchsetzt. Eine dystopische Vision, die ich dazu gehört habe, sind Killerroboter und ein allgegenwärtiger Überwachungsstaat.

Wenn die Maschinen es besser können, gibt es ökonomischen Anreiz sie zu nutzen.

Heute ist ein neues Hörbuch von MisesKarma rausgekommen. Sozialismus wurde vor über 100 Jahren logisch widerlegt. Für deine Wahrheitssuche mMn essenziell.

Mag sein, da haben die auch recht.

Hast mir noch immer nicht erklärt woher der Anspruch auf fremde Leistungen kommen. Fang mal an mit zwei Menschen auf einer Inseln. Welche Rechte haben sie? Woher soll das Recht auf Leistungen der anderen Person kommen? Haben sie das Recht auf den Körper des anderen, ist auch eine Gewalttat erlaubt.
Wenn sie kein Recht darauf haben, was nur logisch wäre, denn es ist nicht ihr eigender Körper, sie können ihn nicht steuern usw, woher kommt das Recht plötzlich, auf das du dich berufst?

Weil die Gesellschaft ihr Vermögen mit ihrem eigenen Besitz, ihrem Körper, geschaffen haben. Wer Besitz nimmt, nimmt den Menschen einen Teil der Kontrolle über ihre Leistungen, also auch über ihren Körper weg. Das ist Sklaverei.

Wird mit Bitcoin möglich und das ist großartig.

Gibt halt keine Gründe dafür außer dein Glauben. Es ist nur logisch, dass mit weniger Hürden andere leichter angreifen können.

Wie ich sagte: Du unterstellst als Sozialist Wohlhabenden einfach grundsätzlich Böses. Traurig.
Dass man einfach in Freiheit leben will, ist für dich nicht nachvollziehbar?

Wettbewerb ist also Krieg…

Wie kam Hitler nochmal an die Macht?

Steile These, die ausschließlich ideologisch begründet werden kann. So wie vieles was du denkst, du bist mMn ideologisch im sozialistischen Mentalgefängniss eingesperrt.

Nein aber da Sozialismus logisch und zusätzlich empirisch (was nur sekundär ist) widerlegt wurde, könntest einfach nach der Wahrheit suchen.

Belege, das ist nämlich absoluter Quatsch.

Schließt sich das etwa aus? Interessant, denn wo ich auch hinschaue, gibt es Kooperationen über Staatsgrenzen hinweg, trotz dass es viele dumme Hürden gibt.

Ich lass euch mal machen, hab genug neuen Input gegeben. Es liegt an jedem selbst, sich darüber zu informieren, mit vergeht wieder ein wenig die Lust.