Kritik an der zunehmend einseitigen ökonomischen Sichtweise (ÖS)

Sorry wenn ich mich irre das möchte ich nicht ausschließen aber ich bezweifle, dass es durch puren Kapitalismus und ohne Interventionen behandelt wurde.

Was wäre denn deiner Meinung nach die Lösung gewesen? Geld drucken? Wenn ja wer sollte es bekommen?

Ich bin zwar kein Historiker aber das da die ÖS verantwortlich gemacht wird nur weil es durch eindeutig nicht ÖS Ökonomie einen deflationären Schock gegeben hat den man nicht durch MMT weginflationiert hat verstehe ich nicht.

Was glaubst du denn was passiert wäre hätte man eingegriffen und wie hätte man eingreifen sollen?

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Man hat ja aus der Weltwirtschaftskrise gelernt. Man muss Deflation vermeiden!
Die Staaten müssen in der Krise Liquidität zur Verfügung stellen und antizyklisch investieren!
Man handelt ja heute so, weil man gemerkt hat, dass das Handeln nach der ÖS gefährlich ist.
Man kann in der Krise eben nicht auf seinem starren Geld hocken und warten bis sich die Wirtschaft gesundgeschrumpft hat. Die Folgen haben wir gesehen.

Wir haben kein schwarzes Loch gesehen.
Was wir gesehen haben waren enorme staatliche Eingriffe bevor es wieder aufwärts ging und evtl führte das in den nächsten Krieg oder ich stehe total auf dem Schlauch

Da bin ich mir nicht so sicher

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Wenn es wirklich um Kritik an der einseitigen Sichtweise gehen soll, würde ich es lassen.

Aber wenn es wieder eine neue Diskussion über ÖS sein soll, würde ich es verschieben.

@lestuhl in welche Richtung soll der Thread gehen, und hast du schon einmal wie von @HODLer vorgeschlagen nach einem geeigneten Thread gesucht?

Ansonsten könnt natürlich auch ihr, @HODLer und @maxpower26, einen Vorschlag machen, wo es am besten hinpasst. Ich habe diese Threads in letzter Zeit kaum noch verfolgt.

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Eigentlich ist mein Anliegen, dass sich Roman in seinen Videos mal wieder Gäste einlädt, die auch eine Gegenposition vertreten. Oder zumindest neutral/ausgewogen über Ökonomie diskutieren.
Ich finde es zunehmend einseitig und teilweise auch oberflächlich wie mit dem Thema Inflation/Deflation umgegangen wird.
Eine sachliche Diskussion mit einem erfahrenen Ökonomen oder Wirtschaftshistoriker, der nicht eindeutig den Vertretern der ÖS zuzuordnen ist, würde wieder etwas mehr Tiefe und Inhalt in das Thema bringen.

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Dann könntest Du es via ‚Frag den Trainer‘ an ihn richten.

Falls nach Kritikpunkten der ÖS gesucht wird, so ist ein etwas älterer Thread über die Gegenargumente zur ÖS vielleicht empfehlenswert.

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@skyrmion
Der Libertarismus thread ist mittlerweile so zugemüllt und teilweise unsachlichen und ausgeartet das es schade wäre diesen (noch) sachlichen thread der sich hoffentlich nur ums Thema 1929 dreht da rein zu schieben
Die threads von mojo oder thepriwi mögen off topic überhaupt nicht^^

Also eine Unterkategorie wäre mMn cool oder ab in den Libertarismus thread

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Ok, danke! Nachdem es ja um Romans Ansichten und Wahl der Gesprächspartner gehen soll, lassen wir es mal vorerst hier laufen.

Ich habe so das Gefühl, dass es mit „Frag den Trainer“ vorerst nicht wirklich weitergeht. Dafür gibt es viele AMAs.

Darf ich in deinem Namen den Ärzten dieser Welt ausrichten, dass sie Krebspatienten keine Chemotherapie mehr empfehlen sollen, weil das offensichtlich unangenehme zeitnahe Folgen haben kann?

Suchtberatern, dass sie Junkies nicht mit sowas wie einem Entzug schaden sollen.

Füge Beispiel ein welches du selber verstehst.

Das schlimmste ist ja, das Konzepte, Ideen und Behandlungen nicht sofort mit in Kraft treten gleich nur positive Effekte haben oder der große positive Effekt Zeit brauchen kann.
Furchtbar!

Besonders diese momentanen Impfungen, warum lassen sich Leute etwas Spritzen was Fieber zur Folge hat und denken so langfristig, diese Idioten müssen doch einfach auf die nächste Stunde schauen, wie geht es ihnen in dieser nächsten Stunde besser, das bringt uns langfristig ganz weit.

Nur zu deiner Information, Krisen entstehen weder durch staatlich getriebene Deflation noch Inflation. Staatlich getriebene Inflation wie auch Deflation kann nur Vermögensumverteilung zur direkten Folge haben. Krisen entstehen durch „Fehlinvestitionen“ mit zu großem Kapital, welches für andere Sachen gebraucht worden wäre. Durch staatlich getriebene Inflation werden zwar die Anreize dazu gesetzt sich immer riskantere Investitionen zu suchen, die eventuell tolles Upside haben, weil man eh dieses Kapital nicht erwirtschaften musste, sondern es durch die Umverteilung über den Inflationshebel kriegt, aber rein theoretisch, wenn die Profiteure der Inflation nichts falsch machen und langfristig und risikoarm agieren würden, dann hätte man auch keine Krisen im großen Stil.

Bad take.
Für deine berufliche Laufbahn rate ich dir ab von Jobs die in irgendeiner Form logisches Denken erfordern und am besten fern halten von allem was mit Wissenschaft zu tun hat.

Nur weil es z.B. 2007-08 die GLOBAL FINANCIAL CRISIS gab würde jemand von der Gegenseite mit deinem Verständnis von Logik meinen, dass das ein Todesurteil für eine primär auf Inflation ausgelegte Politik ist. Was gestört wäre (und in deinem Fall ist), weil sich politische Entscheidungen, wie auch alles (Mindsetwandel der Gesellschaft usw.) andere über zig Jahre hinwegziehen und Generationen brauchen oder haben wir mit einem Beschluss vor X Jahren bezüglich der Sklaverei nun Rassismus auf der Welt gelöst? Du hast ein sehr begrenztes Denkvermögen und glaubst die Welt funktioniert wie ein Lichtschalter, ich schalte ein, es passiert nichts, also sind Lichtschalter unnötig. Prozesse dieses Ausmaßes brauchen ihre Zeit.

Deine Takes werden immer schlimmer.
Normalerweise rate ich zu mehr Lektüren um mehr Informationen zu einem Thema zu finden, die Gegenargumente zu deinen Annahmen bringen, aber bei so einer Denke auf Grundschulniveau „Wenn ich aber mit dem Heroin aufhöre gehts mir viel schlechter, deswegen spritze ich mir täglich was“ rate ich mal lieber zu gar nichts.

Danke, du scheinst sehr schlau zu sein, dass du das beurteilen kannst.

Wenn du auch noch sachlich argumentieren könntest, hättest du persönlich Abwertungen aber wahrscheinlich nicht nötig.

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Wie soll man sonst jemanden einstufen der so einen Dünnschiss wie du raushaut?
Wir haben aktuell Milliarden Kredite mit unheimlich vielen unterschiedlichen Konditionen laufen, die sich alle an der Politik der letzten X Jahre vor dem in Kraft treten des Kredits orientiert haben.
Teilweise laufen diese Kredite 25-30 Jahre, in den Köpfen von X Milliarden Menschen wurde seit 10-50 Jahren eine Lebensphilosophie X beigebracht, die kann man jetzt so detailliert beschreiben wie man will, sei es die „Ausgeben gut, sparen schlecht“ - Philosophie, weil wir es eh entwerten oder etwas detaillierter und „fairer“ als meine 4 Wörter Zusammenfassung, aber als Gewohnheitsmenschen werden wir nicht eine tolle Gesellschaft haben, die einfach wie ein Lichtschalter ihre Gewohnheiten ablegt und nicht mehr für Konsum Kredite nimmt, nein, es werden viele trotzdem sowas machen und sich in kleine Privatkrisen stürzen, das ist nicht das versagen eines ganzen Konzeptes, es ist ein Umstiegsprozess.

Wie soll man also jemanden der sowas wie du raushaut sonst beurteilen? Du betreibst Cherrypicking und haust darauf dann absolute Aussagen raus wie „Der SCHLECHTESTE Ratgeber“. Falls du auch nur etwas Verstand hättest wüsstest du eben, dass wir Menschen nicht ein Spiel sind welches man neu startet und mit einem anderen Ansatz probiert.
Ansätze und Philosophien ziehen sich viel länger als ihre Gültigkeit auf dem Papier, zusätzlich dazu würde jemand mit einem wissenschaftlichen Ansatz eben die Rahmenbedingungen, die sich regelmäßig in unserer Geschichte ändern bemerken und wissen, es ist schwer Sachen mitten im Krieg, nach dem Krieg, vor einem Krieg und während einer langen friedlichen Zeit zu vergleichen.

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Cry me a river, kann ich nichts dafür, dass deine Dummheit Menschen aufregt, wie gesagt, mit deiner Logik würdest du deine ganze Einstellung abschaffen, wenn du der anderen Seite der Ansichten wärst, bei dir entscheidet nämlich nur auf welche Seite dein Hirn fällt und nicht was es sich erarbeitet und verstanden hat.
Du hättest, wenn du zuerst die österreichische Schule „beigebracht“ bekommen hättest während der GLOBAL FINANCIAL CRISIS das Todesurteil für die Inflationspolitik diagnostiziert, aber eben nicht, weil du irgendetwas verstanden hast, sondern weil du einfach kurzgeschlossen bist. Du kannst halt Prozesse nicht wirklich verarbeiten, das ist ok, aber werde nie Suchtberater, Arzt oder irgendwas wichtiges.

@Shorty

Bitte höflich bleiben.

P.S.:
Ich fänd’s gut, wenn Du die beleidigenden Passagen entfernen oder umformulieren würdest. Danke.

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Offensichtlich gibt es hier Menschen, die tatsächlich ernste Probleme haben. Wie läuft denn dein Leben so, willst du drüber reden?

Du würdest erstaunt sein :wink:

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Logik ist zeitlos.

?? Das ist eine wirklich sehr unterkomplexe Ansicht.

Oder war vielleicht die Ursache davon das Problem?

„the only episode in which we find evidence of a link between deflation and depression is the Great Depression (1929-34). We find virtually no evidence of such a link in any other period. … What is striking is that nearly 90% of the episodes with deflation did not have depression. In a broad historical context, beyond the Great Depression, the notion that deflation and depression are linked virtually disappears“ Deflating the Deflation Myth | Mises Institute

Deflation ist schlecht sagen Politiker, weil Inflation ihre Macht sichert. Ökonomen sagen das auch, weil sie sonst arbeitslos werden. Es geht wieder einmal um die Anreize und die Wahrheit sieht anders aus.

Deflation liegt in der Natur des menschlichen Handelns, denn wir erleben Effizienzsteigerung und Fortschritt, was zu Deflation führt. Nur künstliche Eingriffe und Geldmengenausweitung verhindern dies, auch wenn nicht einmal das in manchen Branchen ausreicht, weil der Fortschritt schneller ist als die Druckerpresse.

Je weiter man das System aufbläst, desto heftiger wird der Crash sein. Vergleichbar mit einem Heroinabhängigen, dessen Entzugserscheinungen mit seiner Konsummenge und Dauer korrelieren dürfte. Klar, wenn er weiter spritzt, passiert erst einmal nichts schlimmes - zumindest kurzfristig.

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Das Problem ist, dass das menschliche Handeln an sich nicht allein auf Logik basiert.
Insofern sieht eine auf Logik basierte Theorie vielleicht auf dem Papier toll aus, scheitert aber an der menschlichen Realität :wink:
Das musste schon Wittgenstein erkennen…

Darüber kann man diskutieren. Was relativ unstrittig ist: Deflation war auf jeden Fall keine „gute“ Lösung.

Die anderen Dinge, die du schreibst, sind unbelegte Behauptungen.
Ob zum Beispiel Effizienzsteigerung und Deflation wirklich in der „Natur“ des Menschen liegt, würde ich gerne belegt sehen.
Wie sieht das zum Beispiel bei Naturvölkern aus? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Auch, dass Inflation den mächtigen Menschen mehr nützt als Deflation kann ich jetzt erst mal nicht erkennen. Ich glaube, auch in der Deflation würden sich die Mächtigen gut einrichten können. Aber vielleicht sind es andere :wink:

Bis zu einem gewissen Teil schon und dieser Teil dürfte dazugehören. Man kann a priori durch logische Argumentation darstellen, dass Inflation schadet.

Wo genau?

Schau dir den menschlichen Fortschritt der letzten tausenden Jahre an. Denke das dürfte genug Evidenz liefern.

Das ist ja ein Sonderfall. Hier gibt es keine wirkliche Konkurrenz, sehr strenge Traditionen und kleine Gemeinschaften. Da aber die Menschheit so angefangen hat und wir heute hier sind, haben wir auch den Beleg, dass es passiert.

Kennst du den Cantillon-Effekt?

Zumindest scheinen manche Menschen solche Entwicklungen und deren Implikationen antizipieren zu können, wie auch wir hier bei Bitcoin.

Ein Buch, dass sehr passend zum Thema Deflation ist: https://aprycot.media/shop/der-preis-der-zukunft/

Selbst wenn es stimmte was du sagst, was willst du damit erreichen? Ich verstehe deinen Post nicht so ganz. Du sagst, du kannst Unbehagen über Inflation verstehen, und äußerst selbst Unbehagen über Deflation.

Als Beispiel führst du exemplarisch eine Krise an, und sagst Geldmengenausweitung wäre die Lösung gewesen. Wenn das so ist, dann läuft doch alles nach Plan. Dann wird doch nach deiner Vorstellung auch jetzt genau das richtige getan. Dann hätten doch die Politiker und Zentralbänker MMT als die richtige Lösung erkannt. Alles prima! Woher dann die Sorge?

Du erwähnst zwar Bitcoin nicht, aber ich nehme an, dass du dich auch auf Bitcoin beziehst, weil du in einem Bitcoin Forum postest. Nun ist Bitcoin aber nichts, was politisch herbeigeführt wurde. Genausowenig kann Bitcoin reguliert werden kann. Dahinter steht kein politischer Prozess. Das haben viele hier noch nicht verstanden. Man müsste doch…, Wäre es nicht besser…, Könnte man nicht… NEIN! Es gibt hier nichts mehr zu entscheiden! Das Protokoll wird nicht mehr gravierend geändert werden. Bitcoin ist eine Naturgewalt geworden.

Es ist deshalb vollkommen unerheblich, ob man die Österreichische Schule gut findet oder nicht, oder ob Bitcoin überhaupt etwas mit der Österreichischen Schule zu tun hat. Die Österreichische Schule ist allenfalls geeignet um Menschen die Angst vor den kommenden Veränderungen zu nehmen. Es ist aber nicht so, dass wie bisher ein ökonomisches Modell entworfen wird, um es dann top-down politisch umzusetzen.

Ich verstehe, dass es nicht einfach ist das für sich zu erkennen und anzunehmen, weil wir uns dann als Gesellschaft nicht nur Fehler sondern auch einen erheblichen Kontrollverlust eingestehen müssen.

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Das ging ja wieder sauschnell in einen beleidigenden Religionskrieg über…
Das scheint wohl zwangsläufig zu passieren, wenn man über Theorien diskutiert, die nicht durch Fakten belegbar sind.
Das ist auch der Grund weshalb ich mir ebenfalls wünschen würde im Blocktrainerkanal wieder mehr Fokus auf der Technik zu haben, statt auf ökonomischen Glaskugeltheorien.

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Genau wie du finde ich es ist so anstrengend dem Schlagabtausch zu folgen. Ohne all die unnötigen Beschuldigungen bleibt kaum Information. Leider gibt es hier auch bei anderen Themen oft endlos unnötige persönliche Verletzungen anstatt hilfreiche Diskussionen. Schade.

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