Kleines Notebook für Bitcoin Transaktionen

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Hallo zusammen

Ich bin auf der Suche nach einem kleinen Notebook, welches ich ausschliesslich für Bitcoin Transaktionen nutzen möchte. Das Gerät muss somit nicht allzuviel können, sollte klein und gut verstaubar sein. Leider kenne ich mich diesbezüglich nicht allzu gut aus und bin auf der Suche nach Geräteempfehlungen. Was würdet ihr hierzu für ein Gerät wählen?

Danke für eure Inputs!

Gruss Segwit

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Blöde Frage : Wozu soll das gut sein? Hast du etwas keine HW? Mit einer HW mit Display ist doch so eine Anschaffung eigentlich überflüssig oder?

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Alternativ kannste dir auch ein TAILS OS aufn USB-Stick flashen und das dafür nutzen. Da ist z. B. Electrum schon vorinstalliert. Oder du installierst dir noch die Sparrow Wallet drauf.

Sicherer biste aber sicherlich wie @Lichtrebell schon sagt mit ner HW-Wallet..

Kannste auch sehr gut in Kombination nutzen, also TAILS wo die Wallet Software drauf ist und die HW-Wallet für die Sicherheit

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Ich empfehle die Bitbox die genau diesen Zweck erfüllt: ein Computer der ausschließlich dazu da ist, Transaktionen zu signieren

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Besten Dank für eure Inputs. Ich habe HW, bzw. sogar mehrere davon. Allenfalls bin ich etwas paranoid , was die Sicherheit und den Umgang mit BTC anbelangt. Deshalb die Frage.

Sowie ich es verstehe, wird im Generellen die Nutzung von HW als ausreichend empfunden. Dies unabhängig vom benutzten Computer. Ich werde mich jedenfalls mal mit dem TAILS OS auf USB-Stick befassen. Klingt interessant.

Das wird nicht so empfunden, das ist sicher. Wenn du eine vernünftige Open-Source Hardwarewallet mit Display hast, Bitbox, Trezor, Ledger.. dann sind deine Keys im Secure Element der Hardwarewallet gespeichert und können diese nicht verlassen, egal wie Virenverseucht der PC ist.

Aus Sicherheitsgründen ist es also nicht nötig.

Aus Privatsphäregründen könnte man eher darüber reden.

Was hälst du von einem Laptop mit Dualboot, falls du mit Tails nicht zufrieden bist?

Beim Starten kannst du auswählen, ob du Windows starten willst, wo all deine Programme, Daten, Spiele usw. drauf sind oder ob du ein Linux wie Mint starten willst, auf dem nur die Sparrow Wallet installiert ist. Wählst du nach 3 Sekunden nichts aus, startet Windows wie gewohnt. So mache ich es aktuell.

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Kann deine Frage nachvollziehen. Die Gefahr liegt bekanntlich nicht bei den Hardware Wallets, sondern beim Transfer der Bitcoin auf die H-Wallet. Mittels Phishing können innert Millisekunden BTC Adressen ausgetauscht werden und man versendet (im Vorfeld per Copy Paste Adresse) an eine andere Wallet. Die Adressen werden so gefälscht dass die ersten und letzten Zahlen identisch sind. Daher macht es schon Sinn sich einen Compi ausschliesslich für diese Zwecke zu nutzen. Muss das auch verbessern bei mir.

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Guter Tipp - THX

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Grundsätzlich würde ich - gerade als Bitcoiner - darüber nachdenken, ob sich nicht der Umstieg auf Linux lohnen würde (ich sage: Ja, auf jeden Fall!).

Sicherheit, Privatsphäre und Komfort sind dort (nach einer gewissen Eingewöhnungsphase) viel höher, als unter Windows oder MacOS. Ist der Rechner leistungsstark genug, dann ist auch der Betrieb von virtuellen Maschinen mit Windows oder ggf. auf separatem TailOS sehr einfach möglich.

Nur anfangen muss man - und los lassen alter Gewohnheiten, aber das sollte für Bitcoiner ja ein kleineres Problem sein.

Auch ich hab mal mit DOS und Windows angefangen und war bis Windows 98 dabei. Bis XP habe ich mit beidem rumgebastelt. aber seit etwa 20 Jahren bin ich nur noch mit Linux (privat) glücklich. Ich musste zwar bis vor Kurzem (bis Windows 11) beruflich parallel immer noch Windows nutzen. Aber das hat mich immer nur daran bestärkt, nie wieder dieses chaotische Gängelsystem zu verwenden.

Also meine Empfehlung: Bitbox behalten - Linux lernen!

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Solche Angriffe sind möglich, ich habe aber noch nie von jemanden gehört oder gelesen, dem so ein Angriff passiert ist.

Außerdem wird die Auszahlungsadresse auf den meisten Börsen oder Hardwarewallets nach der Eingabe noch einmal angezeigt, hier nochmal die letzten >7 Zeichen abgleichen, dann spart man sich den extra Computer. Vanity Adressen mit mehr als 5 bestimmten aufeinanderfolgenden Zeichen sind meines Wissens sehr kosten- und zeitintensiv, da kann nichts mehr schnell ausgetauscht werden.

Ich will nur nicht, dass Anfänger denken, man braucht mehrere extra Geräte um Bitcoin zu verwahren, eine gute Hardwarewallet und aufmerksames lesen des Displays sind vollkommen ausreichend.

Ja das stimmt schon, Linux ist ne tolle Sache.

Aber mehr Komfort habe ich immernoch bei Windows, weil ich da blind alles finde, ich habe echt noch immer Schwierigkeiten bei dem Umstieg. Manche Programme laufen nicht so auf Linux oder manche Einstellungen die in Windows Klicki-Bunti sind, brauchen in Linux noch das Terminal. Obwohl Linux schon sehr anwenderfreundlich geworden ist.

Ich denke es gibt auch unter Bitcoinern sehr viele, die wenig technisches Wissen mitbringen und gerade so mit Windows klarkommen, denen Linux noch schwerer fällt.

Aber ist schon eine gute Sache und ich will jetzt garnicht so sehr ins Offtopic mit Linux.

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Das ist richtig HW sind solide. Die Frage war nach einem Computer und ich vermute man möchte mit Sparrow oder dergleichen agieren. Das man letztlich alles auf der HW kontrolliert und bestätigt gehört zur Basisnutzung. Aber genau hier passieren (oder können) diese Fehler passieren. Zudem gibt es zu jeder HW eine Companion App und die wird entweder über Handy oder dem PC gesteuert.

Will auch keine Panik verbreiten, mit Open Source HW’s ist man schon sehr gut aufgehoben.

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Das ist bei dem Lazarus Hack (Bybit) passiert. Sind aber nur Coins im Gegenwert von 1.5Milliarden$ geklaut wurden. Bei Zwei würde ich schon mal die ganze Zeichenkette durch lesen.

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