Tatsächlich aus eher intuitiven Gründen. Daher interessant, das mal genauer zu beleuchten.
Es würde dann halt nur einige, eher wenige Archiv-Nodes geben, die alle Transaktionen verifziert haben. Entsprechend schwächer wäre dieses Archiv-Node-Netzwerk. Die in Form von Proof-of-Work beweisbar eingebrachte Rechenleistung (am Blockhash ablesbar) bleibt als Mechanismus zwar erhalten, aber je nachdem was der übliche Pruning-Schwellwert ist (zB 10 Jahre), müsste man in Relation zur Gegenwart viel weniger Hashleistung aufbringen, um eine gefalschte Historie zu bauen, sie muss nur auf Blockhash XYZ enden (eben genau der vor 10 Jahren). Das wird natürlich trotzdem kein Klacks, aber ggf. mal wirtschaftlich, wenn es um hohe Erben oder sowas geht.
Die Frage wäre dann also wie man das genau handhabt, auch hinsichtlich Checkpoints bzw. Anker.
Aber eigentlich ist folgender Gedanke schon sinnvoll: Je länger eine Transaktion her ist, desto unwichtiger wird sie. 10 Jahre wären mir zu kurz. 1000 Jahre wären sicherlich in den allermeisten Fällen unnötig lang.
Hm.