Kasachstan erhöht den Druck auf Bitcoin-Miner

Die Regierung Kasachstans verschärft den Druck auf die Bitcoin-Miner und ein Teil der Miner hat bereits das Land verlassen!

was passiert mit der welt,? btc wird von allen seiten angegriffen…

Ich glaube das sich bei den Lokationen der Miner noch so einiges tun wird. Es ist klar das die Staaten an diesem Industriezweig mitverdienen wollen. Das mag ungemütlich für die Miner sein, aber ich sehe das völlig entspannt in Bezug auf Bitcoin. Wenn ein guter Miningstandort wegbricht, tun sich 2 neue auf.

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Weil das Minen halt extrem viel Strom verschlingt und der Bitcoin kaum einen realen Nutzen hervorbringt.

Na da hat sich aber einer intensiv mit der Thematik beschäftigt… :smiley:

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Na da hat sich aber einer intensiv mit der Thematik beschäftigt…

Köstlich !

Ich bin weiblich und ich habe mich durchaus schon viel mit der Thematik auseinander gesetzt.

In Kasachstan sind die ganzen Stromnetze des Landes aufgrund des Minings überlastet. Es treten häufig Blackouts ein und führt sogar zu Notabschaltungen der Kraftwerke.

Der Staat hat am BTC null nutzen, welcher den exzessiven (kaum nachhaltigen) Stromverbrauch rechtfertigen würde.

Wenn man als Grundlage definiert, das etwas primär dem Staat nutzen muss damit es sinnvoll ist, mag das vielleicht stimmen. Ist aber eine stark einseitige Betrachtung und zeigt auch wie das Mindset dazu aussieht.

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Maximalisten ist das doch komplett egal.
Nur damit man weiß mit welchem Mindset du es hier zu tun hast.
Sieht man auch an den überheblichen Kommentaren trotz solcher Fakten.

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Das ist aber ein großer Unterschied, oder?

Zumindest falls du mit „Staat“ den Staatsapparat, nicht die Gesamtheit aller Bürger meinst.

Falls die Auswirkungen wirklich so sind, wie von dir beschrieben, ist die Verhältnismäßigkeit allerdings nicht gegeben. Da gebe ich dir Recht.

Im Endeffekt sind Verbote zur Nutzung von Energie, die dringend anderweitig benötigt wird, m.E. auch ok. Das führt schließlich dazu, dass mehr temporär bzw. sogar saisonal überschüssige oder gestrandete Energie genutzt wird. Eben da, wo es diese gibt; muss nicht Kasachstan sein.

Miningcontainer sind nach meinem Verständnis recht mobil. Falls nicht, sollte das Angebot sich stärker in diese Richtung entwickeln.

Mich würde mal interessieren, wen du damit meinst. Mir fallen wenige Kandidaten hier ein, die Mining mit „dreckiger“ Energie gut finden. Noch dazu, wenn die sonstige Versorgung leidet.

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Ich hab’ letztens in einer Präse eines Miners gelesen, dass es zum minen eines BTC derzeit $14000 an Strom braucht (Quelle leider vergessen, hab aber nach kurzer Recherche diese Grafik gefunden, leider nicht datiert). Anyway, das rechnet sich in etwa in 800 MWh um. Das ist schon ein Haufen Strom, und es kommt derzeit - selbst hierzulande - im Vergleich zu Strom, der für Beleuchten, Kochen, Heizen usw benutzt wird einfach einem sehr kleinen Teil der Bevölkerung zu Gute.

Daran ändert auch das Überkapazitätsargument nicht, denn die Miner müssen 24x7 laufen, damit sie profitabel sind.

Ganz ungeachtet von Umweltfragen glaube ich, dass das Missverhältnis aus Stromverbrauch und ‚wer profitiert davon‘ energiepolitisch dazu führen wird, dass proof of work Protokolle auf Dauer nicht überleben werden. Sieht man sich dann noch Funktionsumfang, Transaktionskosten und Geschwindigkeiten neuerer Chains wie z.B. Avalanche oder Solana an ist es klar, dass das ‚Store of Value‘ Argument sich als einziges Argument dafür, 50 TWh Strom zu verbraten nicht ausreichen wird - den fundamental richtigen Argumenten der Maximalisten zum Trotz.

Kommt es darauf an, sind es einfach zu wenige, um sich in einem Wahlkampf durchzusetzen.

Es geht darum ob Menschen für das tägliche Leben Strom haben oder nicht.
Ob die Energie grün erzeugt wurde ist sowieso nicht belegbar.

Faktisch ist den egomanen Antidemokraten hier im Forum scheiß egal ob in Kasachstan mal die Küche kalt bleibt. Laseraugen weil Gerhin durchgebrannt.

Ich hoffe die EU reguliert Mining und andere Staaten folgen dem Beispiel. Das ist übrigens eine konstruktive Lösung für das Problem. Ich rede von hier und jetzt und nicht von Utopia wo nur Reststrom verwendet wird.
Darum werden ich auch nicht müde dem nachgeplapperten Unsinn zu widersprechen.

roman hat doch häufig genug erklärt, warum pow für die dezentralität von bitcoin entscheidend ist und dadurch eben nicht mit solana etc. verglichen werden kann. ich finds echt redundant sowas hier immer wieder lesen zu müssen.

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Due ursprüngliche Aussage war „Bitcoin hat kaum realen Nutzen“ …und da kannst du noch so viel auf böse Maxis schimpfen (zumal das meiste von deinem Geschimpfe auch Blödsinn ist, weil du wie üblich komplett übertreibst und generalisierst) die Aussage ist einfach Quatsch. Und nur darum ging es.

Hätte es von Anfang an geheißen "Naja ich kann die Regierung schon verstehen, dass sie etwas machen muss, weil Stromausfälle… etc.) hätte niemand etwas dagegen gesagt.

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Das ist doch genau der Punkt… ALLE profitieren davon. Nicht nur unmittelbar die Miner. PoW sichert das gesamte Netzwerk ab.

Es ist so mühselig, immer wieder Kritiker widerlegen zu müssen, die das Konzept noch garnicht verstanden haben.

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etwas offtopic: ist es eigentlich der holger aus den diskussionen mit roman?

Nene… der „echte Holger“ (@Rohmeo) hat PoW und Bitcoin schon ganz gut verstanden :smiley:

ah nice, hatte mich schon gewundert.

Das Argument, dass POW im Hinblick auf die Absicherung des Netztes besser als POS ist, ist trivial. Inwiefern das „ALLE“ gleichermassen wichtig und richtig finden entscheiden aber nicht technische, ökonomische, oder gar ökologische Argumente, sondern einzig die Interessen der Wählerschaft. Die musst Du überzeugen, nicht mich.

In Zeiten von Fridays for Future und Sitzblockaden wird es ein Politiker schwer haben, sich für POW Protokolle auszusprechen.

Du hast mein Argument aber schon verstanden, oder?