Ah, ok, ich war mir mit dem „Steuern sind Raub!“ unsicher… ;-)
Der „Staat“ macht immer was er will, und läßt seine Bürger immer irgendwann im Stich.
Siehe nur mal:
Aktienfonds Regelung bis Ende 2008 = wie bei Krypto ( ab Jahreshaltefrist steuerfrei).
Ab 2009 gekaufte Anteile: gilt die Abgeltungssteuer.
Versprechnung: Bestandsschutz für „Alt“-Anteile, ( gekauft bis 31.12.2008). Steuerfreiheit auf realisierte Gewinne
Flötepiepen !! Verarscht !! Ätschbäsch !!
Versprechen gebrochen !
2017 fällt die Steuerfreiheit auf diese „Alt“-Anteile. Anteile werden am Jahreswechsel steuerfrei fiktiv verkauft und es gilt danach die heutige Regelung der Abgeltungssteuer auf Gewinne ab 2017. ( um Ottonormalbürger zu schützen gibts einen Freibetrag von 100K auf zukünftige Gewinne ).
Fazit: Verlass dich nimmer mehr auf Zusagen vom Staat. Du wirst verkackeiert.
9 Jahre nach Fall der Steuerfreiheit noch steuerfrei verkaufen zu können, egal wie hoch der Wertzuwachs seit Wegfall der Steuerfreiheit bis dahin war, wäre für mich ehrlich gesagt ein Traumszenario für Bitcoin, mit dem ich sehr gut leben könnte.
Klar, das wäre schon mal was.
Aber man denkt immer noch viel zu sehr FIAT-Krank. Was nützt einem ein Fiat-Vermögen mit unbestimmter Kaufkraft zu diesem Zeitpunkt?
( Aktuelles EUR AllTimeHigh.
Um mich herum höre ich Jubelschreie. Ich weise darauf hin das der EURO gegenüber dem Dollar an Kaufkraft verloren hat, in USD kein ATH erreicht wurde. Es manifestiert den Verfall dieser FIAT Währung und den Raub an Arbeitskraft und Lebenszeit).
Aber darum gehts gar nicht. Verlassen drauf kann man sich halt nicht auf jegliche Aussagen und Willensbekundungen von staatlicher Seite. Für die ist einzig und allein prioritär, das ihre Fahnen im Wind stehen. Es gibt wenig Ehre in der Politik. Das persönliche Vorankommen steht oft an erster Stelle. Das wird immer wieder untermauert, ob durch Korruption, lobbyistische Entscheidungen, Vetternwirtschaft.
Auch die Inkompetenz innerhalb der Regierung spricht Bände.
Das kürzliche Interview von Roman mit Dr. Markus Kral, über das sich selbst schützende unfähig kranke System, ist da auch sehr interessant.
Schlimm ist doch, das die herrschende wirtschaftliche und politische Elite sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen möchte und um sich schlagen wird.
Mit Regulierungen kann man leben, machen den täglichen Umgang mit Krypto evt. auch einfacher, wenn erst durchreguliert ist.
Aber steuerlich brutale unfaire Erschwerungen können uns heute erheblich schaden.
Meine Hoffnung ist, das Entscheidungsträger auch selber in Krypto investiert sind und reflektiver entscheiden werden.
hier, mach deine hausaufgaben:
lese mal ein geschichtsbuch…
alle beabsichtigt um dich arm zu halten.
Ist schon seltsam das immer diejenigen die sich so geifern und frustriert aufregen, anderen Dinge unterstellen ohne Sie zu kennen. Mit 70 Jahren hat man schon einige Lebenserfahrung gesammelt und in meinem Leben ist die Polizei immer gekommen wenn ich Sie gerufen habe und war mir auch behilflich wenn ich um Hilfe gefragt habe.
Ich hoffe es hilft Dir wenn Du dich übergeben musst nur weil andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben und daher eine andere Meinung haben. Es geht eben nicht immer Gerecht zu auf der Welt, da muss ich Dir mangelnde Erkenntnis unterstellen, wenn dich das immer noch wundert.
Ich hinterfrage eher die Sinnhaftigkeit von Steuern auf unrealisierte Gewinne. Wie soll das in der Praxis aussehen? Im ersten Jahr hat man evtl. viel zu versteuern, da Buchgewinn und im nächsten Jahr bekommt man dann vom FA wieder Geld zurückbezahlt, da wieder weniger Buchgewinn aufgrund Kursrückgang? Der bürokratische Aufwand ist doch gigantisch. Vor allen Dingen dann noch unter dem Aspekt, dass man aktuell sowieso schon bis zu 6 Monate auf seine Steuerrückzahlung durch Jahresausgleich warten muss.
Der dem du antwortest, war schon seit 1 Jahr nicht mehr im Forum… das nenne ich mal eine späte Antwort ![]()
Ansonsten würde ich mehr oder weniger zustimmen.
Du schon, der Staat nicht.
Wie soetwas umgesetzt würde, weiß ich nicht, da es ja noch nicht einmal ernsthaft diskutiert wird. Aber es wäre bei weitem nicht das erste mal, dass eine Gesetzesänderung im Steuerbereich wesentlich mehr Kosten verursacht, als es Steuern einbringt.
Du denkst zu kompliziert.
Wenn du theoretisch Gewinn in diesem Jahr hast, dann zahlst du Steuern auf den theoretischen Gewinn. Machst du jedoch im folgenden Jahr theoretisch Verlust, dann zahlst du einfach keine Steuern. Aber erstattet wird dir bei dem Szenario nichts. Und im dritten Jahr hast du nur den Dip vom zweiten Jahr ausgeglichen - hast mit Glück den Kurs vom ersten Jahr erreicht und versteuerst wieder den theoretischen Gewinn im dritten Jahr ![]()
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Das ist bei den nicht-ausschüttenden Etf bereits so.
Die Frage ist doch eher welche Gewinne? Ist es ein Gewinn, wenn man sich mehr von einem Geld leisten kann, weil es an Wert verloren hat? Warum kann man eigentlich Inflation nicht als Verlust von den zu zahlenden Steuern abschreiben?
Falls solche Regeln komme sollten könnte es Möglichkeiten geben, die BTC nicht mehr privat zu halten. Dann gründet man eine Firma oder Stiftung. Irgendwelche Auswege für Bitcoiner wird es bestimmt weiterhin geben.