Kann der Staat Kryptowährungen zwangsenteignen

Hallo Roman,

ist eventuell eine dumme Frage. Aber ich frage trotzdem mal:

Kann der Staat in einer Finanzkrise die Herausgabe meine Kryptowährungen verlangen? Ich frage deshalb, weil die Enteignung bei Gold passieren kann und ja auch schon passiert ist. Siehe 1933 in den USA. Außerden werden ab Januar 2020 die anonymisierten Goldkäufe in Deutschland limitiert.

Wer garantiert mir, dass das nicht auch bei Kryptowährungen passieren kann? Auf Kontoauszügen kann das Finanzamt beispielsweise sehen, dass Gelder auf einer Exchange überwiesen werden. Dann wird natürlich von denen die Frage aufkommen, was da gekauft wurde. Selbst wenn ich alles auf einer Hardware-Wallet halte, könnte der Staat in einer Finanzkrise einen doch zur Auskunft und zur Herausgabe zwingen.

Vielleicht habe ich einen Denkfehler, aber in Anbetracht dessen, dass einige ihre Rücklagen in Kryptowährungen konvertieren werden, wenn der Euro umkippt, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Staat da einfach seelenruhig zusehen wird.

Grüße

Hm, also erst einmal muss es für die Enteignung eine entsprechende Entschädigung geben. (§§ 249 ff. BGB)

Deshalb stelle ich mir die Frage nach dem Grund. Welchen Sinn sollte es haben, dass ich dem Staat 1 BTC gebe und er mir im Gegenzug dafür ~6000 Euro gibt.

Beim Goldverbot wollten die USA ja verhinden, dass man das Gold aus den USA rausschafft. Ein solches Vorhaben ist bei Krypto ja nicht gegeben.

Warum also BTC gegen Euro tauschen?
Das könnte höchstens passieren, wenn der Euro ganz kurz vor dem Ende stehen würde, aber dann wäre ein Tausch auch kontro-produktiv, denn durch das Pumpen von Fiat in den Markt hätte der Euro noch weniger Wert, als er sowieso schon hat.

Selbst wenn man sich so ein Szenario vorstellen könnte, wären die Anzeichen dafür schon lange vorher ersichtlich (passiert ja nicht über Nacht - Gesetzesänderungen erforderlich, Preise steigen usw.) und Krypto-Inhaber würden die Euro-Zone verlassen.

Also mMn nein: Das Szenario halte ich für äußerst unrealistisch.

Die Frage wird von Dir sowieso beantwortet, wenn Du Deine Steuererklärung machst. :wink:

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Hm, also erst einmal muss es für die Enteignung eine entsprechende Entschädigung geben. (§§ 249 ff. BGB)

Gesetz zur Sanierung und Abwicklung von Instituten und Finanzgruppen

https://www.gesetze-im-internet.de/sag/

Sind übrigens 178 Paragrafen und ist 2015 ohne tamtam, ohne Medienteilnahme in Kraft getreten worden. Bankkunden können jederzeit ohne rechtliche Gegenmittel (!!!) enteignet werden. Kontoguthaben und Aktien der Banken können in Krisenzeiten bei systemrelevanten Banken auf null gesetzt werden. Nix mit Gegenleistung.

Daher ja die Frage: Wenn Kapital geflüchtet werden soll in der nächsten Finanz- oder Eurokrise: Warum dann in Kryptowährungen flüchten, wenn es da nicht auch passieren könnte mit irgendeinem Bullshitgesetz. Schützt eine Hardware Wallet davor?

Was passiert, wenn ich meinen Seed vergessen habe?

Das ginge einfacher: alle FIAT-Gateways dichtmachen und den gewerblichen Handel/Verwendung als Bezahlersatz/Wertanlage/Spekulationsobjekt verbieten. Das in allen relevanten Ländern und schon ist Schicht im Schacht. Soweit ist es allerdings nocht nicht, hier werden erstmal straffe Regulierungen kommen.

Andere Frage
Angenommen Libra würde auf einer richtigen blockchain (DAO proof of stake) laufen die nicht mehr kontrolliert werden könnte, und nur mit ihrem eigenen Coin XY (Warenkorb) handeln, und untereinander mit vielen Firmen ein eigenes Netzwerk aufbauen und kein Fiat Geld mehr brauchen würden.
Wenn viele Firmen aufspringen erzeugt das Kaufdruck , und eine holt die andere Firma ins Boot.
Dann wüde man Fiat nicht mehr brauchen
Währe das ein super Coin ?

Das wurde ja teilweise in Griechenland (Italien?) gemacht, wenn ich mich richtig erinnere.

Ich bin aber auch von einer „normalen“ Situation ausgegangen. Dass Du hier gleich die dicken Geschütze auffährst, war mir nicht klar. :smiley:

Weil Dir alles weggenommen werden kann, außer Krypto.

Ein Konto kann man auf 0 setzen und Aktien einbehalten. Aber WENN wir uns einem solchen Szenario stellen müssten, würde ich alles in Krypto haben wollen, da es wohl die sicherste Aufbewahrungsmöglichkeit ist.

Gold und Silber wären noch eine gute Alternative, sind aber ganz schlecht zu transportieren. Insbesondere, wenn man in ein anderes Land gehen (flüchten) will.

Bei Krypto brauchst Du nichts. Nur den Seed und den kann man auswendig lernen.

Aber wie geschrieben: Wir diskutieren hier über ein Szenario, dem wir uns (hoffentlich) nie stellen müssen. (Auch wenn ich davon ausgehe, dass es noch einmal einen Crash á la 2007/2008 geben wird…eventuell sogar größer.)

Joa, im Notfall eine Möglichkeit, etwas zu „retten“.

Nicht nur deshalb habe ich mein Portfolio auf mehrere Wallets verteilt.

Zu spät. Das hätte vielleicht noch bis 2016 funktioniert. BTC und Kryptowährungen im allgemeinen sind mittlerweile zu groß.

Ungeachtet dessen: Wenn man das machen würde, welchen Preis würden Kryptos dann bekommen? Sie würden gegen 0 gehen, was vielen „relevanten Ländern“ gar nicht schmecken würde, weil sie schon seit Jahren fleißig BTC&Co. sammeln.

Sorry, das ergibt keinen Sinn. Libra ist ein Stablecoin. Der muss von Fiat gedeckt sein.
Demzufolge muss es auch Firmen geben, die dahinterstehen und auch die „Blockchain“ kontrollieren.

Durch Libra sind viele Staaten, Banken und Firmen aufgewacht, aber letztendlich wird Libra (in der vorgestellten Form) 2020 nicht auf den Markt kommen, geschweige denn ein Erfolg werden.

Wie willst Du Libra einsetzen, wenn es keinen „Fiat-Gegenwert“ besitzt? Wieviel kostet dann 1kg Mehl? 1 Libra? 10 Libra? Wie zahlen die Firmen Steuern oder wird das Finanzamt auch Libra akzeptieren? Und wie bekommen wir Kunden Libra, um damit die Rechung einer Firma zu bezahlen?

Nee, sorry, aber so einfach geht’s nicht.

Da ist gar nix zu spät, das geht ratzfatz wenn’s sein muss. Der Kryptomarkt ist ausserdem immer noch winzig!

Soso, die sammeln seit Jahren BTC & Co? Da lass’ mal ein paar Belege für rüberwachsen (also was Ernsthaftes) oder wolltest du einfach nur mal 'ne steile (Wunsch-)These raushauen?

Ja können sie. Sie können Bitcoin auch ziemlich easy runternehmen.
Schaut euch die Geschichte von Liberty Reserve an. Das war sogar noch dezentraler, als Bitcoin heute. Es wurde an einem einzigen Tag von Behörden der ganzen Welt runtergenommen…

Video Antwort

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Das bezweifle ich sehr stark.

Es ist schwierig (wenn nicht sogar nahezu unmöglich) das Bitcoin-Netzwerk zu stoppen. Selbst wenn man Exchanges schließen würde, kann Dich niemand w-i-r-k-l-i-c-h daran hindern, eine Node aufzusetzen.

Außerdem sind mittlerweile so viele Firmen in Bitcoin involviert, dass es wohl nahezu unmöglich sein wird, diesen Bitcoin und das damit verbundene Geschäft einfach wegzunehmen.

Da wären die New York Stock Exchange (Bakkt), ErisX, Fidelity und Greyscale in den USA, die Börse Stuttgart in Deutschland, die Bitcoin Suisse in der Schweiz usw. usw.

Du müsstest ALLEN Firmen dieser Welt den Umgang mit Bitcoin verbieten.

Es ist nicht unmöglich („Nichts ist unmöglich.“), aber doch äußerst unwahrscheinlich, dass man dies zum aktuellen Zeitpunkt noch koordinieren kann.
2013 oder 2014 wäre das noch relativ (relativ!) einfach gewesen.

Geht’s auch freundlicher? Ich bin doch nicht Dein persönlicher Suchdienst.

Ausserdem weißt Du genauso gut wie ich, dass kein Staat ganz offiziell verkündet hat, Bitcoin für sich zu minen, zu kaufen oder was auch immer.

Wenn dem so wäre, wäre der Bitcoin-Preis nicht bei $7000, sondern bei $70.000 oder vermutlich sogar noch höher.

Aber es gibt zahlreiche Anzeichen und Gerüchte, dass einige Staaten ganz und gar nicht abgeneigt davon sind, Bitcoin zu besitzen. Beispielsweise Russland, Kanada etc.

Und damit sind noch nicht einmal die Staaten gemeint, die Bitcoin besitzen, weil sie diese beschlagnahmt haben.

Die Liberty Reserve war eine Firma.

Es gab Büroräume. Es gab einen Verantwortlichen, dessen vorherherige Firma übrigens auch schon für Aufsehen bei den Behörden gesorgt hat.

Bitcoin ist keine Firma. Es gibt keine Firmenadresse und auch keine Verantwortlichen.

Das kann man nicht miteinander vergleichen.

Also ob du und deine Kumpels euch da noch Coins/Tokens hin- und herschiebt interessiert dann wirklich niemanden mehr und wäre damit irrelevant. Wenn der BTC das herrschende Machtsystem auch nur ansatzweise bedrohen/ändern würde/könnte, dann wird sowas einfach durchgezogen und Aus die Maus!
Aber davon sind wir noch meilenweit entfernt, deswegen schrieb ich auch folgendes:

Das sollte vollkommen ausreichen, um BTC usw. unter Kontrolle zu halten.

Wenn du solch kühne Behauptungen aufstellt, relevante Länder würden seit Jahren fleißig BTC & Co. sammeln, solltest du das auch etwas unterfüttern. Irgendwelche „Anzeichen und Gerüchte“ irgendwo im Netz lass’ ich hier nicht gelten! Da halt’ ich es wie der Krypto-Arzt: ZDF - nicht der Staatsfunk, sondern Zahlen-Daten-Fakten.

Die Regulierungen stehen schon vor der Tür. Genaugenommen haben sie sogar schon einen Fuß in der Tür.

Aber bei dieser Diskussion geht es nicht um Regulierungen, sondern um das Enteignen bzw. ein Verbot von Bitcoin. Das sind zwei völlig verschiedene Themen.

Du hast geschrieben, es ginge „ratzfatz“ und ich habe versucht, Dir zu erklären, dass es eben nicht so „ratzfatz“ gehen würden. Erstens, weil man das Bitcoin-Netzwerk faktisch nicht abschalten kann und zweitens weil schon weltweit so viele verschiedene Parteien (nicht politisch gemeint) involviert sind, dass ein Bitcoin-Verbot weitreichende Auswirkungen hätte, die man nicht ignorieren kann.

Das alles mit einem „Aus die Maus“ zu kommentieren, anstatt Gegenargumente zu bringen, wie man Bitcoin verbieten/abschalten kann, ist eine recht einseitige Diskussion.

Das Machtsystem I-S-T bedroht, ansonsten bräuchte man die Regulierungen nicht. Wenn man Bitcoin noch verbieten könnte, hätte man’s getan, denn dafür wäre nur ein kleines Gesetz nötig gewesen.

Aber sie haben es verschlafen. Bis 2017 war Bitcoin klein und nur Nerds haben sich dafür interessiert.
Dann kam 2017 der Push und nachdem die Bubble Anfang 2018 geplatzt war, wurde angenommen (gehofft?), dass niemand mehr etwas mit Kryptowährungen zu tun haben will.

Das ist auch der Grund, warum SEC&Co. immer noch keine Vorgaben gemacht haben. Sie hätten jahrelang Zeit gehabt, doch sie haben Kryptowährungen nicht kommen sehen.

Nun sind sie da und sie gehen nicht mehr weg. Für Verbote ist es zu spät. Einige Staaten haben’s zaghaft versucht, aber letztendlich geben sie alle nach, weil es praktisch einfach nicht möglich ist.

Stattdessen musste man sich überlegen, wie man Bitcoin „kontrollieren“ kann und zwar so, dass die Reichen&Mächtigen ihr Eigentum nicht verlieren und wir „Kleinen“ aber auch nicht ohne jegliche Kontrolle (Abgaben, Steuern etc.) mit dieser neuen Währung hantieren können.

Regulierungen sind die Konzequenz aus dem nicht mehr möglichen Verbot.

Noch einmal: Kein Staat hat sich offiziell zu Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung bekannt.

Wenn ein Staat sagen würde „Wir akzeptieren Bitcoin als zweite Währung neben unserer Landeswährung“, wäre der Teufel los und das hätte auch JEDER mitbekommen.

Das weißt Du auch.

Hier also (erneut) einen Beweis zu fordern, mit dem Wissen, dass ich den nicht liefern kann, ist ziemlich unfair.

Nichtsdestotrotz findet man „irgendwo im Netz“ immer wieder Anzeichen dafür, dass Staaten Bitcoin eigentlich doch ganz gerne mögen.

In Neuseeland kann man Gehälter mit Bitcoin zahlen.

In Ohio kann man seine Steuern mit Bitcoin zahlen.

In Zug (Schweiz) können alle(?) Zahlungen an staatliche Behörden mit Bitcoin gezahlt werden.

Dass Russland selber ins Mining-Geschäft eingestiegen ist, ist fast schon zu offensichtlich.
Die „Russian Mining Company“ gehört Marinichev, einem Berater von Putin.
Ja, auch das ist nur (m)eine Theorie, aber wenn einer der mächtigsten Menschen der Welt seinem nahestehenden Berater erlaubt, eine Bitcoin-Mining-Firma zu betreiben, dann muss mir die Schlussfolgerung erlaubt sein, dass Russland dem Bitcoin nicht ganz so skeptisch gegenübersteht, wie (verständlicherweise) nach außen behauptet wird.

Nordkorea hat nicht nur durch zweifelhafte Handlungen Bitcoin erworben, sondern betreibt sehr wahrscheinlich auch Mining-Farmen, wobei die Hardware dafür aus China kam.

Die staatlich geführte „Korea Development Bank“ in Südkorea hat öffentlich zugegeben, bis Mitte 2017 Bitcoin-Mining betrieben zu haben.
Können wir wirklich davon ausgehen, dass sie damit aufgehört haben? Warum sollten sie es tun? Hätten sie minen können/dürfen, wenn der Staat dagegen gewesen wäre? Bleibt der Profit bei der Bank oder bekommt auch der Staat seinen Anteil? Warum sollte der Staat Bitcoin wollen?

Bulgarien ist mit 200.000 BTC eine der „bitcoin-reichsten“ Staaten der Welt. Warum behalten sie die BTC? Sie könnten sie OTC verkaufen und so Staatsschulden tilgen. Vielleicht fehlen ihnen auch die Seeds für den Zugriff? Wer weiß?

Um es erneut auf den Punkt zu bringen: Beweisen kann ich’s aus verständlichen Gründen nicht. Aber die Anzeichen sind da draußen. Irgendwo im Netz.

Wenn es möglich wäre, würde ich sogar darauf wetten, dass irgendwann ein Staat eine solche Aussage machen wird. 2020, 2025, 2030? Keine Ahnung. Aber irgendwann wird man wissen, wieviele BTC wirklich noch im „freien Handel“ sind und welche Firmen und Staaten die günstigen Preise genutzt haben, um so viele BTC zu sammeln, wie nur möglich.

Du brauchst hier keine Romane verfassen, deine Argumentationsbasis wird dadurch nicht besser.
Ich zitier’ mich nochmal selbst aus meinem ersten Post:

Wie macht man das - einfach per Gesetz! Das geht ratzfatz und dann ist Aus die Maus. Ein direktes Verbot braucht man da nicht und auch keine Netzwerke abschalten, das Zeugs wird einfach entwertet.
Weiter schrieb ich:

Das reicht völlig aus und eine Minderheit wird hier gute Profite einfahren und genau die wollen dafür auch gesicherte Rechtslagen sprich Regulierungen.

Und nochmals zu deiner Behauptung:

kennzeichne sowas doch zukünftig einfach als deine persönliche Meinung. Das geht z.B. folgendermassen:
Meiner Meinung nach…, Ich denke/glaube/nehme an…, Eventuell/Möglicherweise/Gerüchten zufolge… usw.

Ein gutes Beispiel lieferst du gleich selber noch ab:

Solcherlei und sonstige Vermutungen, Gerüchte, Spekulationen und ähnliches Geschwurbel beeindruckt mich nun absolut gar nicht. Mich interessiert hier ZDF! Einen Grossteil dieser „Crypto News“ v.a. die China Infos, verbuche ich einfach als Comedy - da kann man genauso prima ablachen wie über Kursprognosen, die allermeisten Chartanalysen und sonstiges Geschwalsch.

Gut, dann sehe ich das hier von meiner Seite aus als beendet an.

Es hat wohl keinen Sinn mit Dir zu diskutieren. Argumente ignorierst Du (meiner Meinung nach), Du wiederholst zum dritten Mal (übrigens ohne jeglichen Beweis) Deine These (meiner Meinung nach) und Deine (meiner Meinung nach) zweifelhaften Manieren muss ich mir auch nicht geben.

Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind.

Das hab’ ich mir schon gedacht, echte Fakten sind ja nun nicht so deins.
Wer versucht, mir lauter Mutmassungen, Gerüchte, oder sonstige Annahmen als stichhaltige Argumente unterzujubeln, bekommt entsprechendes Feedback. Das mag bei anderen klappen - bei mir nicht. Da (und auch generell) bin ich ein Freund klarer Worte!

Sollen sie mir den Privatkey aus dem Verstand prügeln. Leider habe ich die Zugangsdaten vergessen :wink:

WOW. Jetzt mal ganz langsam, Kollege.

Ich habe Dir Fakten genannt, aber Du bist 0 darauf eingegangen. Und warum ich für einiges keinen Beweis, sondern nur Indizien liefern kann, habe ich Dir auch geschrieben.

Von Dir kam dazu…nichts.

Stattdessen behauptest Du weiterhin, dass der Staat „ratzfatz“ Bitcoin verbieten kann. Du lieferst selber keinen Beweis (den Du jedoch ständig von mir forderst), wiederholst Dich aber mehrmals.

Dann sag’ mir doch mal: Warum verbieten die Staaten Bitcoin nicht? Das wäre doch viel einfacher, als Bitcoin zu regulieren. Versteuerung, Einstufung unterschiedlicher Coins, Umrechnungen zwischen Fiat und Krypto, neue Formulare, zahlreiche Behörden müssen aktiv werden…und…und…und…

Wieso dieser riesige Aufwand, wenn man Bitcoin so einfach verbieten könnte?

1 Gesetz und alles wäre erledigt.

Kein Papierkram, keine Gremien, keine Diskussion mit Interessenvertretern…

„Soweit ist es allerdings nocht nicht, hier werden erstmal straffe Regulierungen kommen.“ ist kein Argument. Das ist sogar Unsinn. Das würde bedeuten, dass Deiner Meinung nach die Staaten Bitcoin erst verbieten (müssen), wenn die Regulierungen nicht greifen.

Mutmassungen? Gerüchte?

Das sind keine Gerüchte. Das kannst Du alles „irgendwo im Netz“ nachlesen.

Wenn Du keine Lust dazu hast, bitte schön. Aber mir zu unterstellen, ich würde hier Gerüchte verbreiten, ist eine Unverschämtheit.

Ja, Anschuldigungen und Beleidigungen. Danke, aber darauf kann ich verzichten.

Es zwingt Dich niemand, meine Aussagen zu kommentieren. Und wenn außer Wiederholungen und Beleidigungen nichts von Dir kommt, weiß ich nicht, wo der Mehrwert Deiner Beiträge für die Allgemeinheit oder mich liegen sollte.

Wenn Du glaubst, meine Aussagen seien „Mutmassungen, Gerüchte, oder sonstige Annahmen“, dann liefere mir doch bitte den Beweis dafür.

Beweise mir, dass kein Staat aktiv eine Mining-Farm betreibt. Dass kein Staat Bitcoin besitzt. Dass alle Staaten Bitcoin ablehnen.

Ein einziger Link würde mir schon ausreichen. Oder ein paar Stichworte, dann kann ich selber danach googeln.

Welchen Grund haben die Staaten, sich mit Regulierungen herumzuschlagen, wenn doch ein Verbot so viel einfacher wäre. (Ich vermute, es ist offensichtlich, dass ein Verbot einfacher wäre und ich das jetzt nicht beweisen muss.)

Ich bin wirklich der letzte Mensch auf der Welt, der einer Diskussion aus dem Weg geht. Ich höre mir gerne die Argumente des anderen an, um meine Meinung zu bestätigen oder zu widerlegen.

Aber konstruktiv kommt von Dir nichts. Absolut gar nichts. Kein (Gegen-) Argument, kein Beweis oder zumindest Indiz dafür, dass meine Aussagen falsch sind.

Du schreibst hier nur Deine eigene Meinung und eine destruktive Kritik zu meinen Aussagen.

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Wieso reicht es nicht, dass er in einem Forum mit seinem Namen schreibt? Ist dir nicht klar, dass hier jeder seine eigene Meinung schreibt?

Glaubst du nicht, dass wenn der Druck groß genug ist (z.B. starke Inflation der Landeswährung). Die Leute auf Gesetze pfeifen? Ein Gesetzt kann ja nicht ändern dass Bitcoin ein begrenztes Gut ist, woraus sich ein Wert ergibt?

Kannst du mir ein paar Fakten zu deiner Argumentation nennen? Gibt es Beispiele wo das schon mal Ratzfatz so funktioniert hat?
Kennst du eine (Wirtschafts)Krise aus der Vergangenheit, in der ein Staat es erfolgreich abwenden konnte, dass Leute andere Werte als die Landeswährung nutzen oder ganz simpel in andere Länder flüchten?

@Jafir
Mal als Frage an dich: Was glaubst du wieso der Staat gut darin ist Dinge erfolgreich zu regulieren und zu verbieten? Hier z.B. gerne anhand des Drogenmarktes. Wir haben solide Verbote/Gesetze, sowohl gegen Besitz, Konsum, Handel usw.
Würdest du sagen, dass der Staat hier erfolgreich ist?
Wieso sollte es bei Kryptowährungen besser funktionieren?

Diesen Satz verstehe ich nicht, magst du den noch mal genauer erörtern?

Welche Länder sind denn deiner Meinung nach relevant?

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Das Zitieren spar’ ich mir hier mal.

  1. Das man unter seinem Namen schreibt (logisch, wenn man angemeldet ist) bedeutet ja nun nicht, dass das automatisch die eigene Meinung ist. Man kann genau so gut Fakten oder Vermutungen, die man irgendwo aufgeschnappt hat, wiedergeben.

  2. Wenn die Leute auf die Gesetze pfeifen, sind Kryptowährungen eher nebensächlich. Da würde ich lieber rechtzeitig in eine gute Bewaffnung und Vorräte investieren.

  3. Gesetze dazu werden ganz schnell mal beschlossen: Bargeldobergrenzen, Geldabhebebeschränkungen (Griechenland/Zypern), SAG, aktuell neue Obergrenze bei anonymen Goldkauf, neue Überwachungsmassnahmen, Polizeibefugnisse usw. Irgendwelche echte Gegenwehr der Bürger: Null. Andere Werte werden dann schon genutzt, und zwar die, die jeder kennt und handhaben kann: Gold, Silber, Alk, Zigaretten, Nahrungsmittel, Brennstoffe, Medikamente usw.

  4. Weder glaube ich noch habe ich behauptet, das ein Staat hier erfolgreich ist - die machen das einfach.

  5. Ich geh’ mal davon aus, dass Grossinvestoren hier schon rechtliche Rahmenbedingungen (Regulierungen) haben wollen, bevor sie richtig loslegenen. Und denen traue ich einfach eher zu, ordentlich Kasse zu machen als euch Klein-/Hobbyinvestoren. Wo (wenige) Gewinner, da (viele) Verlierer!

  6. Na die wirtschaftlich (und militärisch) wichtigen: China, USA, Japan, Indien aufgrund der Einwohnerzahl, Europa (ob einzelne Staaten oder die EU + UK als Ganzes muss sich noch zeigen), evtl. noch Russland, Südkorea, Kanada.