Eine Weltwirtschaftskrise und eine Hyperinflation wie 1929, soll unbedingt verhindert werden. Aber Fiat Währungen müssen trotzdem beendet werden . Das geschieht permanent und in „kleinen“ Portionen . So das es nicht zu einer weltweiten Krise kommt sondern „nur“ zu regionalen Krisen.
Irgendwann wird auch der Euro und der US Dollar außer Kurs gesetzt .
Ich tausche meine Euros lieber gegen Bitcoin . Bitcoin wird garantiert nicht in so einem Lagerhaus enden.
Hyperinflation findet tatsächlich statt nur „leiser“ und nicht „alle gleichzeitig“ .
Berge von „Geld“ haben plötzlich keine Kaufkraft mehr. So gesehen haben „wir“ Glück wir können mit unseren Euros noch paar Sats kaufen . Irgendwann wird das nicht mehr möglich sein.
Ich finde den Gedanken interessant. Angenommen das Fiat System kollabiert komplett. Vielleicht gibt es dann Bürgerkrieg oder etwas anderes und es kommt zu einer Revolution an der Macht.
Wie könnte man eine Zukunft bauen ohne Fiat Geld?
Damit wir die Zyklen, dann nicht wieder wiederholen ohne etwas gelernt zu haben. Wir Menschen neigen dazu solche Dinge zu vergessen oder zu verdrängen. Es gibt ja leider auch nirgends ein Unterrichtsfach Geld.
Wie könnte das Leben danach aussehen? Vielleicht können wir ja hier schon mal den Grundstein legen für die nächsten Generationen die auf dieser Erde leben werden.
Wie schaut ein Staat aus, der kein Einfluss mehr auf Geld hat, weil das Geld entkoppelt wurde?
Immer noch genau gleich, weil die politische Macht durch die Macht über die Ökonomie bestimmt wird und solange sich nichts an den Besitzverhältnissen an REALEN Dingen wie Produktionsmittel, Land und Immobilien ändert sind auch immer noch die selben 0.1% an der Macht die es heute sind.
Die Fokussierung auf den Gelddrucker ist eine reine Ablenkung. Selbst wenn FIAT stirbt wird das absolut nichts ändern.
Die Frage ist für mich her, ob der moderne durchschnittliche Mensch für was anderes als FIAT in der Lage ist?
Nehmen wir einfach mal an BTC löst FIAT vollständig ab. Wie finanzieren sich dann Staaten? Ausschleßlich über BTC-Steuern. Kriege werden nur noch rentabel, wenn man wirklich “gewinnt”, Ausgaben müssten enger und realitätsnaher kalkuliert werden, was von der aktuellen politischen Elite nicht zu erwarten sein kann. Somit werden riesige Löcher entstehen, die nur durch höheres Geld-Eintreiben zu stopfen sein werden. Daher ergibt sich daraus nur 2 Möglichkeiten:
Der allgemein Bürger wird solidarischer und gibt das Geld “freiwillig” her, weil er die Notwendigkeit erkennt.
Der allgemeine Bürger möchte nicht noch mehr geschröpft werden und geht irgendwann auf die Straße –> Revolution
Und ob aus einer solchen Revolution eine bessere Regierungsform entsteht, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das 1. eintritt kann ich mir genauso wenig vorstellen. Daher denke ich, dass ohne FIAT die Welt maximal auf den Kopf gestellt werden würde und die Menschheit zumindset für eine längere Zeit im Chaos versinken könnte.
Zu negativ? Ich glaube, FIAT ist notwenig, um überhaupt sowas wie Staaten und Regierungen in dem aktuellen Umfang und Größen “stabil” halten zu können.
PS: Das ein paar wenige erkennen (zB. wir), was FIAT für einen selbst bedeutet und das man durchaus das Hamsterrad ein Stück weit verlassen kann, ist doch schon mal ein großer Gewinn. Seit dem ich BTC besitze, kann ich deutlich besser schlafen und habe fast gar keine Sorgen mehr hinsichltich meiner finanziellen Zukunft und der “Rente”.
Wieso soll das ein Problem sein? Sowohl Deutschland als auch die Schweiz haben eine Schuldenbremse und finanzieren sein Jahrzehnten den Staatshaushalt mit einem ausgeglichenen Budget. Und das obwohl wir vermehrt Schlupflöcher für die Oligarchen öffnen um ihre Profite am Fiskus vorbei zu schleusen.
Das ein moderner Sozialstaat nur über den den Gelddrucker möglich ist ist ein US Narrativ das wie viele dieser Neoliberalen Narrative hier einfach wiederholt wird obwohl es nicht mal passt, aber die Leute merken das nicht mal.
Naja, wenn ich mir anschaue, was der Staat tolles macht und ich mir dann die Straßen und Schulen anschaue, wird mir schlecht. Unser Bildungs- und Kinderbetreuungssystem ist eine absolute Katastophe und die Infrastruktur ist auch way behind. Also ich sehe nicht, dass “Deutschland” gut wirtschaftet. So genug von meinen 2 Cents :)
Würde sagen das sind sicher noch gnädige Zustände verglichen mit den USA wo die Geld drucken bis zum abwinken und trotzdem ist alles komplett am verlottern.
Der Staat schuldet das Geld in der Regel nicht irgendwem anders, sonder vor allem sich selber, also der eigenen Zentralbank, die ja auch eine Staatliche Institution ist.
Darum ist es auch absurd zu glauben das Staaten auf diese Weise pleite gehen könnten.
Also beim harten Geld hast du eben das Problem, dass du das Geld erst ausgeben kannst, wenn es da ist. Das ist ja auch das, was bei Bitcoin als Vorteil genannt wird. Dass es eben die Schulden begrenzt.
Das war ja auch immer so ziemlich der Fall als man noch kein Fiat hatte. Da hat aber meiner Ansicht nach auch deswegen immer alles relativ lange gedauert. Große Bauwerke usw. haben viel Geld gekostet und konnten eben nur dann gebaut werden, wenn das Geld tatsächlich auch in der Truhe war.
Entweder so, oder eben durch Sklaverei. Wie bei den Pyramiden.
Der Handwerker hat ja keinen Papierzettel bekommen den er dann auf dem Markt dem Bauern gegeben hat, sondern der Handwerker musste sofort mit echtem Geld bezahlt werden…
Und moderne Staaten haben so viele „Baustellen“ im buchstäblichen wie auch im übertragenden Sinn, dass ich mir die so wie sie aktuell sind, also mit Sozialsystemen, Beamten, Justiz, Polizei, Bildung und Gesundheit usw. usf. nur schwer vorstellen kann unter einem harten Geld.
Die Handwerker im Bau (dein Beispiel) wurden in Tages- oder Wochenlöhnen, mit Badegeld oder Naturalien bezahlt. Also auch nicht die Kosten für den gesamten Bau im Voraus. Das Risiko lag trotz Vertrag wie heute beim Handwerker.
War die „Truhe“ nach 5 Monaten leer, dann war aus die Maus.