Meine Node wurde gestern auf die Version 30.0.0 upgedatet, das ist meine Antwort dazu ![]()
Bin kürzlich auf diesen Beitrag gestossen und es werden paar sehr spannende Sichtweisen, der letzten Updates von Bitcoin, erläutert und die Konsequenzen davon. Ich Empfehle allen kurz einen Blick darauf zu werfen. Falls Ihr nicht so lange Zeit habt gegen Ende des Artikels geht er auf Core V30 ein. Was ist eure Meinung dazu?
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okay was sagst du zB zu diesem Punkt. Langfristig sehe ich bei vollen Blöcken durchaus ein Risiko:
Durch Replace-by-Fee können große Akteure und automatisierte Systeme jede normale Transaktion sofort überbieten. Das führt dazu, dass Privatanwender kaum noch eine Chance haben, fair in den Mempool zu kommen: Ihre Transaktionen werden ständig überboten oder verdrängt. Um trotzdem bestätigt zu werden, müssten sie deutlich höhere Gebühren zahlen, als der Durchschnitt im Mempool. Was die L1-Nutzung für normale Nutzer teuer und unattraktiv macht.
Die Konsequenz: Entweder massiv überbezahlen, oder zu zentralen Dienstleistern wechseln, die dank Automatisierung und Skaleneffekten günstiger und schneller Inclusion erreichen. Dadurch wird Layer 1 schrittweise unbrauchbarer für souveräne Einzelpersonen und drängt sie in zentralisierte Systeme.
Volle Blöcke sind kein Bug, sondern ein Feature. In wenigen Jahren brauchen die Miner hohe Gebühren, da die Blocksubsidy vermutlich nicht mehr ausreichend Profit abwirft - Stichwort Securitybudget
Na Zahlungen werden dann doch nur gesammelt dem L1 gesettled. Sind dadurch günstig. Ist doch jetzt auch so. Es ist doch jetzt schon “teuer” onchain zu bezahlen (nicht immer aber meistens).
Das Gebühren langfristig deutlich steigen war schon seit Anbeginn der bitcoinzeit klar und gewollt.
Mal wird sich über zu leere Blöcke beschwert und jetzt über volle😅
Ihr Versteht meinen Punkt nicht. Klar werden Gebühren steigen. Mir gehts eher um den Mechanismus welcher zu mehr Zentralisierung führt:
Wenn die Blöcke voll sind, entsteht ein Gebühren-Auktionsmarkt. Zentrale Dienstleister haben hier einen strukturellen Vorteil, weil sie automatisierte RBF und Fee-Bidding-Systeme nutzen können, die Transaktionen in Echtzeit immer knapp überbieten. Eine Privatperson kann das nicht: Sie kann weder millisekundenschnell reagieren noch ständig neue RBF-Gebote senden. Dadurch muss sie deutlich überbezahlen, um eine Bestätigung zu erzwingen, oder sie weicht zu zentralen Anbietern aus, die dank Automatisierung günstiger und effizienter in die Blöcke kommen. Das führt dazu, dass Layer 1 für individuelle, souveräne Nutzer unattraktiver wird und Zahlungen zunehmend über zentralisierte Dienstleister laufen.
Was ebenfalls klar ist, jedoch zeigt es wie zB. RBF, was eine Änderung von Bitcoin Core war, zu mehr Anreize zur Zentralisierung führt.
Das kannst du genauso wie ”zentrale Dienstleister”. Für mich kein Risiko.
Nur weil du nicht direkt auf L1 unterwegs bist heißt das doch nicht das du auf zentralisierte Dienstleister zurückgreifen musst.
Das ist nur eines von vielen Beispielen aus dem Artikel, die zeigen, wie solche Mechanismen zu mehr Zentralisierung führen. Wer in Zukunft On-Chain-Zahlungen zuverlässig durchführen möchte, muss zuerst stundenlang Fee-Strategien studieren, einen eigenen Server betreiben und automatisierte RBF-Gebote fahren, oder er nutzt einfach einen zentralen Dienstleister, der all das für ihn übernimmt. In der Praxis entsteht damit mehr Zentralisierung.
Man kann Heute auch unabhängig, ohne Vertrauenspartner, Gold 50km transportieren um zu bezahlen. Jedoch wer macht das? Bitcoin muss möglichst einfach bleiben und solche Änderungen führen in der Praxis zu mehr Komplexität.
Ich.
Ich meine damit nicht, dass Bitcoin scheitert. Aber solche Beispiele zeigen, wie stark selbst kleine Änderungen die Anreize verschieben können. Und im Vergleich dazu steht Core v30 noch einmal in einer völlig anderen Grössenordnung, was die potenziellen langfristigen Auswirkungen betrifft.
Potentiell langfristig sind wir alle tot.
Und dieser Thread heitßt “Ist Bitcoin kompromitiert? Core oder Knots….”
Das wurde ausgiebig diskutiert, und zum Glück ist Bitcoin pumperlgsund ![]()
Es gibt keine Grenze für ‚ausreichend Profit‘ der Miner. Wenn die Gebühren niedrig sind fallen die teuersten, d.h. die Energie-fressenden Miner weg, was den Energie-Verbrauch mindert. Dabei bleibt die Hash-Rate ausreichend hoch, da die Miner mit praktisch ‚freier Energie‘ (z.B. zur Energie-Pufferung im Netz) immer verbleiben werden.
Auf Milleskunden kommt es nicht an da die Blöcke alle 10 Minuten kommen.
Warum sollte man das nicht selsbz auch hosten können?
Roman stellt nur Vermutungen und Annahmen auf, wieso sich der Preis in die jeweilige Richtung bewegt. Er sagt aber immer, dass es keine Investmentempfehlung ist und man für sich selbst recherchieren soll. Die Frage ist, ist das wirklich so wichtig wieso der Preis in dem Jahr hoch geht und in dem Jahr runter etc. Es reicht doch im Grunde, das die Fundamentals von Bitcoin sich bewiesen haben und die Menschen Bitcoin einen immer größeren Wert zuschreiben. Ich mein wir unterhalten uns bereits darüber, wieso der Kurs unter Hunderttausend Euro ist. Ich weiß noch wie ich vor 3 Jahren mit meinem Arbeitskollegen gewettet habe und er hat gemeint Bitcoin wird nie die 100k Euro Marke knacken ![]()
Ich habe das schon in einem anderen Fred geschrieben, dass ich ihn sehr dafür schätze, was er über Bitcoin als solchen erzählt und vermittelt (hat).
Darüber hinaus ist da kaum ein Unterschied zu anderen Finfluencern und auch “Schwurblern”.
Hier z.B. erklärt er in einem Video von vor 3 Wochen warum Bitcoin gefallen ist, weil die Zinssenkungen die wir vor zwei Tagen ja gehabt haben, zu dem Zeitpunkt wohl nochmal zur Diskussion standen bzw. “der Markt” sich da unsicher war ob die Senkung kommt.
Jetzt haben wir die Zinssenkungen und Bitcoin fällt weiter…;)
Ich meine das nicht böse, aber ich brauche sowas nicht und ich finde es schade. Da kann ich auch in meinen Kaffeesatz gucken.
Die Frage ist vollkommen irrelevant, weil jede Antwort darauf nur Schwurbelei sein kann, weil kein Mensch weiß, warum es mehr Verkäufer oder Käufer zum Zeitpunkt x gegeben hat.
Das ist ja eben meine Kritik an dieser ganzen Finfluencerszene. Denn es gibt Menschen die nehmen das für bare Münze. Die denken sich, ach guck, ein Experte, der hat Expertise, der versteht den Markt und WARUM der Preis hoch oder runter geht. Aber das ist Scharlatanerei. Das kann niemand. Dafür müsstest du in die Köpfe jedes einzelnen Marktteilnehmers gucken können.
kaum bleibste beim Thema, kann man dich ohne Bauchschmerzen lesen ![]()
Fairer weise hatte Roman mit der Makroanalyse sogar recht. Bei dem Video Release am 21. November war der Kurs bei 85,9k USD und bei der Zinssenkung am 10. Dezember bei 91,9k USD. Der Markt war sich damals unsicher ob die Senkung kommt und hat es dann nach oben weg korrigiert.
Ich finde du tust Roman hier unrecht mit deiner Kritik. Roman analysiert das Marktgeschehen mit den vorhandenen Informationen sehr gut:
„Die schwache Marktphase zeigt vor allem Unsicherheit. Unsicherheit auch zum Beispiel über die nächsten Zinsentscheidungen der Federal Reserve.“
Und weiter:
„Das Ganze verändert sich gerade massiv und das führt auch dazu, dass Bitcoin unter Druck gerät, weil das zum Teil schon erwartet war.“
Das ist keine rückblickende Kaffeesatzleserei, sondern eine Beschreibung der damaligen Markterwartungen.
Sehr wichtig!!! Roman behauptet zu keinem Zeitpunkt, den Markt exakt vorhersagen zu können. Im Gegenteil, er relativiert seine Aussagen mehrfach und betont die Vielzahl an Einflussfaktoren:
„Insgesamt sehen die Fundamentaldaten bei Bitcoin super aus, nur eben die Marktlage nicht – und das ist historisch aber auch nichts Neues.“
Er trennt sehr klar zwischen kurzfristigem Marktsentiment und langfristigen Fundamentaldaten. Gleichzeitig warnt er explizit davor, aus kurzfristigen Bewegungen Handlungsanweisungen abzuleiten:
„Weil man nie genau weiß, ob und wann und wie stark diese Effekte auftreten, hat sich für viele Bitcoiner historisch ein Sparplan am besten gelohnt. Aber das ist natürlich auch keine Handlungsempfehlung.“
Es geht darum, dass er suggeriert die Gründe zu nennen, warum sich der Kurs so entwickelt wie er sich entwickelt. Das kann aber keiner.
Heute heißt es allg. dann wieder, die Zinssenkung war eingepreist. Wenn er stark gestiegen wäre, hätte man das nicht erwähnt…
Das ist alles unseriös und es bringt keinen weiter. Also kann man es auch lassen.
Niemand kann wissen WARUM es zum Zeitpunkt x mehr Käufer oder mehr Verkäufer gab. Weil niemand in den Kopf eines jeden Markteilnehmers zu diesem Zeitpunkt gucken kann und daher nicht weiß, WARUM dieser gekauft oder verkauft hat.
Also kann man es auch lassen Gründe zu nennen.
Das einzige was man relativ sicher sagen kann, dass solche Meldungen Bewegungen am Markt hervorrufen. Aber nicht in welche Richtung.
Also es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen Meldung und Bewegung am Markt, aber nicht zwischen Meldung und Richtung am Markt.
Wenn Unternehmen x z.B. Stellen abbaut, kann die Aktie steigen oder fallen. Das kommt beides vor.
Niemand kann seriös erklären, warum der Kurs an einem konkreten Tag oder in einer bestimmten Stunde steigt oder fällt. Der Markt ist fragmentiert, global, 24/7 offen und stark von Liquidität, Emotionen, Derivaten und Zufall geprägt.
Auf die langfristige Preisentwicklung von Bitcoin trifft diese Argumentation aber nicht zu. Über längere Zeiträume lässt sich sehr wohl erklären, warum sich der Preis so entwickelt, wie er sich entwickelt. Hier wirken keine individuellen Kaufentscheidungen mehr, sondern strukturelle Faktoren: Angebotsverknappung durch das Halving, Geldmengenentwicklung, globale Liquidität, Zinspolitik, Netzwerkeffekte, Adoptionskurven, physikalische Grundgesetze und einfache mathematische Zusammenhänge. Darauf weist Roman übrigens immer hin.
Auch kann natürlich niemand sagen, wann genau mehr Käufer als Verkäufer auftreten. Aber man kann sehr wohl sagen, unter welchen Rahmenbedingungen die Wahrscheinlichkeit dafür steigt. Bitcoin ist hier kein Sonderfall, sondern folgt denselben makroökonomischen Gesetzen wie andere knappe Assets – nur transparenter und härter in der Angebotsseite. Langfristig ist klar erkennbar, dass Bitcoin in Phasen expansiver Geldpolitik, steigender globaler Liquidität und wachsender Adoption systematisch an Wert gewinnt – und in Phasen restriktiver Geldpolitik konsolidiert oder fällt.
Die Leute, die Bitcoin verstanden haben, schauen allerdings auch nicht jeden Tag auf den Kurs, weil es sie einfach nicht mehr interessiert. Longterm heißt es eh “Number goes up”. Nur Leute, die Bitcoin eben (noch) nicht verstanden haben, schauen regelmäßig auf den Kurs und regen sich darüber auf, wenn bestimmte kurzfristige Prognosen nicht eintreten und schimpfen dann über Scharlatane. Alles „Noise“ imo…
PS: Study Bitcoin.