Horst Lüning - The Great Taking 3/3

Sie haben keine solche Haltung. Helmut Schmidt hätte sie dem linken Flügel der SPD zugeordnet.

Die AFD hat ca. 10 Mio Wähler. Der Schwerpunkt ist Konservativ, Libertär bis Rechts-Konservativ.

Soweit ich gehört hatte, hat die SED / Linke auf Parteitagen gewaltverherrlichende Antifa Parolen geduldet? Oder nicht? Klingbeil hat einen Antifa Vergangenheit. Extremismus hat per Definition mit Gewalt zu tun. Ich wüsste nicht, dass Gewalt auf offiziellen AFD Events eine Rolle gespielt hätte. Daher die Einstufung.

Es wäre eben wichtig, dass der Wähler akzeptiert wird, sonst können wir den Zirkus sein lassen… keine Bürgermeister-Vorauswahl… all dieser Quatsch muss dringend weg. Der Wähler hatt das Maß aller Dinge zu sein.

Die einzige Macht, die sie in meinen Augen haben, basiert auf zwei Dingen.

  1. Mehr Geld Drucken können, als die Mehrheit, und damit weniger unter der daraus resultierenden Inflation zu leiden.
  2. Gesetze beeinflussen und missbrauchen können, um schädliche Machtmonopole zu schaffen.

Demnach ist deren Macht nur ein Resultat aus schlechtem Geld und staatlicher Übergriffigkeit. Was sogar noch zusammengehört. Schließlich gibt der Staat das Geld vor und profitiert selbst vom Geld Drucken. Zumindest kurzfristig. Langfristig geht offensichtlich alles vor die Hunde.

Das sind übrigens keine neuen Probleme. Oder wann hat der Staat mal nicht das Geld vorgegeben, welches nicht inflationiert werden konnte?

Als US$ noch in Gold getauscht werden konnten. Also ca. 1870 bis 1971.

Oder auch vorher bei den Römern bzw. immer mal wieder… immer bis es zu Münzverschlechterung kam…

Soweit ich weiß wurde selbst damals das Geld inflationiert. Der feste Wechselkurs soll sich mehrfach geändert haben. Außerdem brach der Standard, weil der Kurs nicht mehr gehalten werden konnte. Und wer weiß schon wie viel Geld heimlich gedruckt wurde? Schließlich hat zentral ausgegebenes Geld die Eigenschaft niemals vertrauenslos kontrolliert werden zu können.

Selbst wenn es in der Vergangenheit wirklich Zeiten gab, in denen wir hartes Geld hatten, ändert es ja nichts daran, dass die heutigen Probleme nicht neu sind. Sie werden vermutlich immer entstanden sein, wenn das Geld entwertet wurde. Und der dann entstandene Wohlstand wurde in die nächste Ära des Geldes überführt. So wie viele der heutigen deutschen Großkonzerne groß wurden, weil sie damals von der Unterdrückung der Juden und anderer Zwangsarbeiter profitierten - was ein Resultat der damaligen Depressionen durch Geldentwertung war - und bis heute groß blieben bzw. dank Fiat Geld und Gesetze immer größer wurden.

Du meinst sicher den Sprung zum Kriegseintritt:


(Vorsicht, Logarithmische Skala)

Wie gesagt erscheint mir die Einstufung von damals nicht mehr zeitgemäß.

Dazu kann ich mich nicht äußern, denn ich habe die Parteitage fast gar nicht verfolgt. Du aber scheinbar auch nicht, daher wollen wir lieber nicht mutmaßen. SED ist zudem etwas her…siehe oben.

Ok, kleiner als ein Parteitag und kein offizielles Personal. Bleiben „ACAB“ T-Shirts von der damaligen Linke Jugend Vorsitzenden. Ziehen wier mal auf beiden Seiten das „Extremisten-Ding“ zurück… aber gerade eben so :slight_smile:

Du vergisst, dass das für ca. 42 Mio. Menschen noch Realität ist.

Die Macht kommt über den Besitz an Land.

Wer das Stück Land x besitzt, hat die Macht über die Menschen die dort leben und kann sie zwingen einen Teil ihrer Ernte abzugeben.

Der Adel hat sich nicht mit Geld kaufen lassen. Der wollte immer Land haben. Geld ist für die Besitzlosen. Denen gibt man dann gerade so viel, dass sie es verkonsumieren können.

Daran hat sich nichts geändert. Es ist egal wenn jemand x Millionen im Lotto gewinnt. Dann hat er zwar viel Geld, aber immer noch keine Macht.

Macht hat man, wenn man Land, Ressourcen, Medien, Produktionsmittel usw. hat und darüber Einfluß auf andere Menschen ausüben kann.

Und das ist völlig egal wie man dazu kommt. Man kann es sich mit Gewalt nehmen, bei Eingeborenen gegen Krimskrams tauschen, mit Gold kaufen, mit Silber, auch mit Fiat und am Ende auch mit Bitcoin.

Und ganz am Ende landet das Geld, was auch immer das Geld dann ist, wieder bei denen die diesen Besitz an Land usw. (schon) haben.

Und warum ist Land so entscheidend und nicht Geld? Weil man Geld nicht essen kann, der Mensch sich aber nur vom Land heraus ernähren kann. Gehört ihm das Land nicht, ist er abhängig von demjenigen, dem es gehört.

Oh mann…
:woman_facepalming:
Dann kauf Dir halt endlich Land…

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Ich glaube diese Form von Macht ist ein bisschen aus der Zeit gefallen. Welche Macht, außer die von mir genannte, kann heute zur Unterdrückung missbraucht werden? Besitz alleine reicht nicht aus, um Macht auszuüben. Man benötigt mindestens noch ein Druckmittel.

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Danke für die rhetorische Frage. Aber nein, meine ich nicht.

Geld ist nur ein Werkzeug und es ist am Ende egal welches man dafür benutzt. Am Anfang steht die Gewalt.

Du hälst das nur „für aus der Zeit gefallen“ weil wir heute differenzierte Arbeitsteilung haben und das nicht mehr so im Bewusstsein ist.

Dir muss bewusst sein, dass der Mensch sich nur aus der Natur heraus ernähren kann. Jagen, fischen, sammeln, säen und ernten, Wasser…alle Nahrung kommt aus der Natur.

Wenn die Natur dir nicht gehört, dann bist du abhängig von anderen Menschen. Und das ist der Punkt.

Aber auch alles andere kommt aus der Natur. Möbel, Kleidung, moderne Technik…


Wenn du abhängig bist von anderen Menschen, dann haben genau diese auch Macht über dich.

Und diese Macht kommt alleine über den Besitz an Land. Welches Geld man als weiteres Werkzeug benutzt ist für diesen Zusammenhang völlig egal.

Also die Besitzenden an Land, Ressourcen, Medien, Produktionsmitteln usw. entscheiden über uns, machen Politik usw.

Und nicht irgendwelche Linken oder Lottomillionäre nur weil sie viel Geld haben.

Rechts und Links sind eigentlich gut definiert. Rechts bedeutet elitäres Menschenbild und links bedeutet ein egalitäres Menschenbild zu haben und entsprechend die Politik darauf auszurichten. Und natürlich gibt es kein schwarz und weiß sondern Grautöne.

Das Problem ist, dass mit diesen Begriffen nicht sauber umgegangen wird weil oben gesagtes kaum noch jemand weiß und es auch in den Medien usw. nicht beachtet wird.

Da wird z.B. pauschal jeder zum Rechten der z.B. einfach nur migrationskritisch ist. Dabei ist das nicht per se rechts, sondern es kommt eben darauf an wie Migration organisiert ist. Auch Rechte können pro Migration sein. Z.B. wenn man eine Auslese (elitär) hat oder die Migranten hereinholt um hier eine Niedriglohnklasse zu etablieren.

Und auch Linke können sich gegen Migration aussprechen. Z.B. wenn sie erkennen, dass sie in irgendeiner Form der aufnehmenden Gesellschaft schadet. Damit ist ja niemandem gedient. Auch dem Migranten nicht.

Also die AFD mag schon rechts(extrem) sein, aber ist sie eben auch nicht “Nazi”. Das ist etwas völlig alles. Der NS war weder rechts noch links sondern vereinte aus beiden Strömungen.


Dass die Konservativen (Rechte) linken Idealen hinterherlaufen macht sie nicht zu Linken. Sondern das gehört sozusagen zum Konservativen dazu. Konservativ bedeutet ja etwas bewahren zu wollen. Wenn man das zu ernst nimmt als Politiker kostet das unter Umständen Wählerstimmen. Deswegen biedert man sich an.

Die Politik die dabei rauskommt ist aber auch keine linke Politik. Mit dem ganzen Genderkram, Woke usw. hat man letztlich den Klassenkampf ersetzt. Statt nach oben zu schauen, wo Politik gegen unten gemacht wird und eine ständige Umverteilung von unten nach oben stattfindet, bekämpfen sich die Menschen unten alle gegenseitig. Das gilt auch für rechts und links.