Fullnode mit altem MacBook

Hallo zusammen

Mir ist vor kurzem ein schon etwas älteres MacBook Pro (2014) zugefallen und ich habe mich gefragt was ich den damit machen könnte. Zum Arbeiten ist mir das Teil zu langsam (Intel i5, 8GB RAM) und wenn ich es verkaufe, dann erhalte ich auch nicht mehr wirklich was. Also dachte ich mir: Anstatt das Teil einfach verstauben zu lassen könnte ich doch damit eine FullNode aufsetzten. Die alte Festplatte werde ich durch eine 1TB SSD ersetzen, so sollte sicher auch die BTC Blockchain noch für die nächsten 10 Jahre darauf Platz finden (aktuell ja so irgendwo zwischen 400 und 500 GB?)

Gerne möchte ich zur Full Node dann mit meiner Bitbox02 nutzen können.

Ausserdem will ich in einem nächsten Schritt dann auch eine Lightning Node implementieren. Habe mich mit dem Thema Lightning jedoch noch sehr wenig befasst. Vor allem wie das dann technisch umgesetzt wird verstehe ich noch gar nicht.

Und wenn schon, dann würde ich das ganze gerne über das Thor Netzwerk laufen lassen. :relaxed:

Nun frage ich mich, wie ich das am besten umsetze. Bei meiner Recherche hier im Forum (und auch sonst) bin ich noch nicht wirklich auf eine zufriedenstellend Lösung gestossen (jedenfalls nicht eine die ich verstehe :sweat_smile:)

Das Projekt „Umbrel“ scheint mir alles (und mehr) von dem was ich suche abzudecken. Und biete offenbar auch eine sehr schönes OS. Habe hier im Forum jedoch von Lizenzproblemen gelesen… Ausserdem frage ich mich wie die sich finanzieren? So nach dem Motto: „If don’t pay for the product, your the product“…

Ich habe ein technisches Studium absolviert (Maschinenbau) und keine Berührungsängste mit Linux und dem Terminal (auch wenn ich oft nicht so ganz verstehe was ich denn da wirklich mache :sweat_smile:). Habe Lust mich auch intensiver mit dem Thema zu befassen, merke aber dass ich auch schnell an Grenzen stosse wenn es dann wirklich in die Informatik geht.

Könnt ihr mir Tipps geben wie ich das ganze am besten angehe? Welche Quellen ich als Einstieg nutzen kann?

Eventuell noch intensiver die Suchfunktion nutzen. :slight_smile:

@GLN hat einen tollen Beitrag zu Lightning Nodes geschrieben.

Der Blocktrainer hatte gute Video-Anleitungen zu Umbrel.

Toll sind auch die geteilten Erfahrungen von @mrsieb im Bezug zu Lightning.

Als Einstieg zum Lightning Management kann auch die Seite von concierge helfen.

Ausführlicher auf Englisch gibt es das ganze wirklich gut hier.

Installation und Zusammenbau eines Raspiblitz finden sich natürlich auch auf github von rootzoll.

Wie sinnvoll das Betreiben einer Node auf einem MacBook ist sollte auch in Frage gestellt werden. Zum Beispiel hier diskutiert. Eventuell lieber einen NUC nutzen, falls es ein „richtiger“ Rechner sein soll. Von seinen Erfahrungen berichtet @Achse zum Beispiel hier.

Wie Du siehst gibt das Forum schon etliches zu Deinen Fragen her! :nerd_face:

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Würde ich nicht machen, ein MacBook verbraucht viel mehr Strom als ein RaspberryPi mit SSD.

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Super, vielen Dank für die Zusammenstellung!
Da war ich wohl etwas zu ungeduldig mich wirklich ordentlich hier im Forum um zu sehen :upside_down_face:
Ich schaue mir die Quellen mal, evt. meld ich mich dann wieder mit der Lösung die für mich gepasst hat… :pray:

ach komm, auf diese paar watts kommts dann doch wirklich nicht mehr drauf an?
Ich ess dafür kein Fleisch und fliege nicht :wink:

Wenn du kein Fleisch isst und nicht Fliegst, heisst dass ja nicht dass du auch beim Stromverbrauch darauf achten kannst.
Denke MacBook auf ebay verkaufen und die differenz für neue Hardware aufbringen auch eine gute lösung. oder was denkst du?
Den Vorteil des kleinen Raspberry Pi habe ich im Urlaub schätzen gelernt. Konnte dort BTC zahlungen auf meiner eigenen Bank (das ist das Betreiben einer eigenen Node eigentlich) machen.

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Wenn es dir um erste Schritte geht, und du deine BitBox an eine eigene Node hängen willst, heißt das noch lange nicht, dass die Node ständig am Netz sein muss. Für den Anwendungsfall genügt es, sie ab und zu zu syncen. Für den Anfang ist da nichts verkehrt dran. Aufrüsten kannst du immer noch.

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