Fullnode Connections

Also muß ich dann nichts mehr frei geben ? Wenn es bei mir auch so auch sieht ?

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Deine Node ist ja auch erst einen Tag online. Ich würde mal ne Woche abwarten, die Verbindungen sollten dann ansteigen. Aber auf deinem Screenshot sind keine Clearnet Inbound Verbindungen zu sehen. Dein Port könnte also noch nicht geöffnet sein.

Was du in der Zwischenzeit auch einmal testen kannst:

  1. Eigene IP herausfinden: https://www.wieistmeineip.de/
  2. Diese auf https://bitnodes.io/ checken → “Check Node” (Dort deine IP eingeben)
  3. Wenn eine grüne Meldung kommt, ist dein Port offen :+1:

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Ok , ich beobachte und teste mal ein wenig :grinning_face: Aber erstmal ein großes Dankeschön an euch für die Geduld und die Erklärung .:+1:

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Also , wenn ich das richtig verstehe ist eine Tor Inbound Verbindung nicht gleich zu behandeln wie eine Clearnet Verbindung ?

Richtig. Clearnet Inbound geht nur mit offenem Port 8333.

Puh , :downcast_face_with_sweat: das kann ja noch was werden . Ich beobachte und lerne . Danke aber trotzdem schon einmal :waving_hand:

Weiter, immer weiter:

Hast du schon die 3 Digits erreicht? :grinning_face:

:smiling_face_with_sunglasses: Vodafone Kabelrouter. Port 8333 TCP/UDP an meine interne Node-IP geleitet. Sonst nichts weiter gemacht (außer natürlich in den Core settings incoming connections erlaubt mit Limit 125).

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Bedanke mich auch für die vielen Tipp. Habe jetzt den RasPi vom MESH Netz entfernt und direkt an den Router angeschlossen.

Die Portfreigabe hab’ ich soeben durchgeführt und warte noch ein wenig um zu überprüfen ob das auch funktioniert.

Was mir aber nicht ganz klar ist, ist folgendes. Bei TOR habe ich schon Inbound und Outbound, TOR kommt also ohne Freigabe zu mir rein, ClearNet muss ich freigeben?

Quelle: AI

Um ein Gerät aus dem Internet direkt erreichbar zu machen, muss am Router ein Port freigegeben (Portweiterleitung aktiviert) werden, weil Router standardmäßig alle eingehenden Verbindungen blockieren und nur explizit erlaubte Datenpakete weiterleiten. Bei klassischen Verbindungen aus dem Internet weiß der Router ansonsten nämlich nicht, an welches Gerät im internen Netzwerk die Anfragen weitergeleitet werden sollen; außerdem schützt die Standard-Firewall den internen Bereich so vor unerwünschtem oder schädlichem Verkehr.​

Portfreigabe und klassischer Fernzugriff

  • Für Remote-Zugriff wie RDP, Webserver oder Heimautomationssysteme müssen Ports am Router auf ein spezifisches Gerät im LAN weitergeleitet werden, damit dies direkt vom Internet aus kontaktierbar ist.​

  • Jede offene Portweiterleitung ist ein potenzieller Angriffsvektor, da sie gezielten Zugriff aus dem Internet zulässt und damit die Angriffsfläche vergrößert.​

Warum braucht TOR keine Portfreigabe?

TOR verwendet ein anderes Prinzip: Verbindungen werden nicht direkt vom Client aus dem Internet zu deinem Gerät aufgebaut, sondern laufen über das dezentrale Onion-Routing-Netzwerk, das zur Anonymisierung und zum Umgehen von NAT/Firewalls entwickelt wurde. Dabei baut dein Gerät von innen (ausgehend) über das TOR-Netzwerk eine Verbindung zu einem sogenannten Hidden Service auf – dieser Mechanismus benötigt keine eingehende Verbindung und damit auch keine “geöffnete Tür” am Router.​

  • Bei TOR Hidden Services läuft die Verbindung immer initiativ vom Server selbst aus, egal ob zur Veröffentlichung oder zu Anfragen: Das Routing erfolgt über das TOR-Netzwerk und verschleiert die tatsächliche IP-Adresse, sodass keine klassische Portfreigabe nötig ist.

  • So wird die NAT/Firewall des Routers umgangen, und es müssen keine Ports geöffnet werden.

Zusammenfassung

  • Ports am Router müssen freigegeben werden, wenn direkt aus dem Internet auf ein Gerät im LAN zugegriffen werden soll, weil Router standardmäßig alles blockieren.​

  • Bei TOR ist das nicht notwendig, weil alle Anfragen und Antworten über das TOR-Netzwerk anonymisiert und initiiert vom internen Gerät aus gehen, wodurch keine Portweiterleitung im Router nötig wird.

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Hallo , ich nochmal . Nach mehreren Versuchen den Port frei zu geben bin ich jetzt fast am verzweifeln. Bin DNS Net Kunde und hab das Gefühl das die IP Adresse von allen Kunden im Einzugsgebiet gleich ist und ich meinen Port der Node nicht erreichen kann . Kann es sein das ich eine eigene IP Adresse beantragen muß , damit ich überhaupt eine Verbindung zur Node bekomme ?

Bin über jeden Hinweis Dankbar , oder soll ich mich einfach mit den Tor Verbindungen zufrieden geben ?

Hab eigentlich alles so gemacht wie hier beschrieben , aber kann meine Node nicht finden über die Suchfunktion .

Nein, jedes Gerät, das sich mit dem Internet verbindet, hat ganz automatisch eine eigene, individuelle IP, da musst du nichts beantragen. Du kopierst einfach die IP Adresse hinter “IPv4-Adresse” auf deinem Screenshot und fügst diese auf https://bitnodes.io/ ein. Dort siehst du dann, ob dein Port freigegeben ist.

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Deswegen sage ich :grinning_face: der Port 8333 braucht nicht geöffnet werden und über Tor ist es um einiges sicherer. :winking_face_with_tongue:
Um die Menge der Verbindungen mache ich mir keine Gedanken denn das löst dir Zeit.

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Ki schreibt zum öffnen eines Port:
was kann passieren wenn ich beim Router den Port 8333 öffne

Das Öffnen von Port 8333 am Router ermöglicht es Geräten aus dem Internet, direkt mit dem Computer oder Server zu kommunizieren, der hinter diesem Port steht – typischerweise einem Bitcoin Full Node. Das bringt folgende Risiken und Konsequenzen mit sich:

Sicherheitsrisiken

  • Ein offener Port stellt einen potenziellen Einstiegspunkt für Angreifer dar. Wenn die Software, die auf diesem Port lauscht (etwa Bitcoin Core), eine Schwachstelle hat, könnten externe Angreifer diese ausnutzen und im schlimmsten Fall Zugriff auf den Rechner oder sogar das gesamte Heimnetzwerk erhalten[8][5][3].
  • Angreifer könnten versuchen, automatisiert Schwachstellen auszunutzen, etwa durch Brute-Force-Angriffe oder das Ausnutzen ungepatchter Softwarekomponenten. Häufige Angriffe sind unter anderem Credential-Stuffing, Malware-Verbreitung und DDoS-Attacken[7][10].
  • Die Angriffsfläche deines Netzwerks wird mit jedem offenen Port größer; dies gilt insbesondere, wenn weitere Dienste oder schlecht gesicherte Programme auf dem Rechner laufen[5][8].

Auswirkungen auf die Funktion des Node

  • Die Node kann eingehende Verbindungen aus dem Bitcoin-Netzwerk empfangen. Das stärkt das Netzwerk und verbessert deine Position als Teilnehmer[6].
  • Sollte der Bitcoin Core einmal unsicher oder veraltet sein, ist dein Rechner dem Risiko eines externen Angriffs besonders ausgesetzt[3].

Best Practices und Schutzmaßnahmen

  • Halte die Node-Software stets aktuell und versorge das Betriebssystem regelmäßig mit Sicherheitsupdates[12][10].
  • Beschränke die Freigabe des Ports auf das notwendige Minimum; setze starke Passwörter, wo möglich, und stelle sicher, dass keine weiteren Dienste auf dem gleichen Port lauschen[2][12].
  • Nutze eine Firewall, die nur gezielt den erforderlichen Verkehr für den Bitcoin Node zulässt, und prüfe regelmäßige Zugriffsprotokolle auf ungewöhnliche Aktivitäten[5][8].
  • Wenn möglich, setze zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Verschlüsselung (z. B. Betrieb über das Tor-Netzwerk) ein[1].

Fazit

Das Öffnen von Port 8333 macht deinen Node öffentlich erreichbar, bringt jedoch potenziell gravierende Sicherheitsrisiken für dein Netzwerk mit sich, insbesondere wenn Software oder Sicherheitskonfigurationen nicht aktuell sind. Gute Sicherheitsmaßnahmen und ein bewusster Umgang mit Portfreigaben sind essenziell, um Risiken zu minimieren[5][7][8][12].

Quellen:
[1] Ist es sicher, Verbindungen auf Port 8333 zuzulassen? https://www.reddit.com/r/BitcoinBeginners/comments/j4keep/is_it_safe_to_allow_connections_on_port_8333/
[2] Sicherste Methode, Port 8333 für meinen Windows- … https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/1h6k1d8/most_secure_method_to_port_forward_8333_to_my/
[3] Umbrel Node (IP Sicherheit) - Technik Umbrel Node (IP Sicherheit)
[4] Ist es zwingend erforderlich, Port 8333 in den … https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/mmqfvj/is_it_mandatory_to_have_port_8333_listening/
[5] Was ist Portweiterleitung? Wie es funktioniert, Risiken und … Was ist Portweiterleitung? Wie es funktioniert, Risiken und Alternativen
[6] Fullnode wird nicht über bitnodes.io gefunden Fullnode wird nicht über bitnodes.io gefunden - was brauchts noch für Incoming Connections?
[7] Wie unsichere und anfällige offene Ports ernsthafte … https://netwrix.com/de/resources/blog/open-ports-vulnerability-list/
[8] Kann was passieren wenn man einen Port freigibt? Kann was passieren wenn man einen Port freigibt? (Computer, WLAN)
[9] Was macht diese Netzwerk-Ports so riskant? Was macht diese Netzwerk-Ports so riskant?
[10] Hacker dringen über Portweiterleitungen ins Heimnetz ein Hacker dringen über Portweiterleitungen ins Heimnetz ein | SwissCybersecurity.net
[11] Bitcoin.core als fullnode - Fragen von Einsteigern https://coinforum.de/topic/17343-bitcoincore-als-fullnode/
[12] Offene Ports und ihre Schwachstellen https://specopssoft.com/de/blog/offene-ports-und-ihre-schwachstellen/
[13] :bomb: So gefährlich sind Portfreigaben ins Smart Home :house: https://www.youtube.com/watch?v=ExyqoW_Sslo
[14] Ich kann Port 8333 einfach nicht öffnen - Hilfe? : r/Bitcoin https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/17sx25b/cant_for_the_life_of_me_open_port_8333_help/
[15] Fragen zur Konfiguration von Bitcoin Core Fragen zur Konfiguration von Bitcoin Core

Was passiert, wenn ich im Router Port 8333 öffne (Bitcoin Full Node)?

Port 8333 ist der Standard-Port für eingehende Bitcoin-P2P-Verbindungen. Wenn du ihn freigibst, kann deine Node von außen erreicht werden — das ist normal und sogar erwünscht, wenn du das Netzwerk unterstützen möchtest.

Wie groß ist die Gefahr?

Gering, solange du wirklich nur Bitcoin Core hinter diesem Port betreibst und dein System aktuell hältst. Bitcoin Core gilt seit vielen Jahren als extrem stabil und es existieren praktisch keine bekannten Remote-Exploits. Die größten Risiken entstehen nicht durch Bitcoin Core selbst, sondern durch Fehlkonfigurationen oder zusätzliche Dienste auf demselben Gerät.

Mögliche Risiken (realistisch eingeordnet):

• Ein offener Port ist grundsätzlich sichtbar im Internet – Bots scannen ihn automatisch.

• Sollte deine Bitcoin-Software irgendwann massiv veraltet sein, könnten theoretische Schwachstellen ausgenutzt werden.

• Wenn auf derselben Maschine noch andere Dienste laufen, die schlecht abgesichert sind, steigt das Risiko deutlich (klassischer Heimnetz-Fehler!).

• DDoS-Angriffe sind möglich, aber bei privaten Nodes extrem selten und meist irrelevant.

Was du tun solltest (Best Practices):

• Bitcoin Core und OS regelmäßig aktualisieren.

• Auf dem Gerät keine weiteren Dienste laufen lassen, die eingehend erreichbar sind.

• Optional Firewall nutzen (z. B. nur Port 8333 erlauben).

• Router-Login und Heimnetz sauber absichern.

Fazit:

Das Öffnen von Port 8333 ist für eine Full Node völlig normal und in der Praxis ziemlich ungefährlich, solange das Gerät schlank, aktuell und ausschließlich für Bitcoin Core genutzt wird. Die theoretischen Risiken kommen fast nie von Bitcoin selbst, sondern von schlecht konfigurierten Heimnetzen.

:+1:

Am Ende muss es jeder für sich entscheiden, die Gefahr ist meiner Einschätzung nach aber sehr überschaubar, da gibt es alltägliche Vorgänge, die deutlich risikoreicher sind :wink:

Absolut, aber ich setzte das Heimnetzwerk einer Gefahr aus, das nicht notwendig ist.
Nur meine Meinung!

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Da hast du vermutlich Recht.

Das Leben ist immer eine Nutzen-Risiko-Abwägung: Mir ist es wichtiger, das Netzwerk vollwertig und bestmöglich zu unterstützen, nur dafür mache ich das (neben dem Spaß an der Technik).

Deshalb habe ich den Port geöffnet.

Am sichersten wäre es, gar keine Node zu betreiben und am besten auch keinen Internetanschluss zu haben… ;-)

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Ich gehe nur davon aus das wir alles keine ITler sind, es kann gerne jeder machen, was er will.
Meine Entscheidung habe ich kundgetan und damit war es auch schon. :joy:

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bin generell „gegen“ clearnet, sehe da gar keine vorteile gegenüber dem tor

Tor ist super, keine Frage, aber gerade bei einer Bitcoin-Node ersetzt es das Clearnet nicht. Tor ist langsamer, weniger stabil und sorgt dafür, dass deine Node deutlich schlechter peert. Die meisten Nodes hängen nun mal im Clearnet, und wenn du dich komplett davon abkoppelst, nimmst du dir aktiv Konnektivität und trägst weniger zur Netzwerkinfrastruktur bei. Für reine Privatsphäre ist Tor top – aber für eine performant erreichbare Full Node ist das Clearnet schlicht die robustere Schiene. Nur „gegen Clearnet“ zu sein, übersieht dabei ein bisschen, dass Bitcoin gerade von diesem offenen Routing extrem profitiert.