Aber der Markt würde das doch mit der Zeit von alleine Regeln, wenn die Schweiz Bitcoin freundlich ist, und alle dahin wollen und die SChweiz dann davon profitiert, wird irgendein anderes Land sich daran inspirieren und das selbe Modell oder noch freundlicher aufnehmen und dann werden die Preise in der Schweiz auch wieder Fallen, da man nicht mehr gegen Geldentwertung anspekulieren muss, sondern kann, und dann auch noch aufs richtige Pferd setzen muss.
Es ist viel schwerer die Wertsteigerung von Bitcoin auszuperformen, als den Gewissen Wertverfall des Euro oder des Dollars.
Das war ein Scherz. Es ging um > “Die Eliten wollen einen Staat der ihnen möglichst alle Freiheiten lässt und ihr Geld nicht anrührt.” … das will ich auch! PS: ich esse keinen Döner und hänge auch eher selten in Shisha Bars und Wettbüros ab ;-)
Das kannst du eben nicht wollen, weil du wissen müsstest, dass wenn du alle Freiheiten hast, andere eben auch alle Freiheiten haben.
Du aber eben nicht die Möglichkeiten hast die z.B. die Elite hat, diese Freiheiten auch auszuleben.
Wenn du also für größtmögliche Freiheit sprichst, dann spielst du den Eliten in die Karten die sich alle Freiheiten nehmen können, weil sie die Möglichkeiten haben und das geht auf deine Kosten.
Z.B. weil einige wenige Menschen sich unsere Umwelt kaufen.
Weiss nicht, schwer zu sagen. Fiatprozesse können die Ausgangslage schon stark konzentriert gestalten. Einverstanden bin ich, dass Fiat noch viel schneller zum YSM-Kollaps führt und Bitcoin die Geschwindigkeit stark verringern könnte.
Trotz mehrmaligem lesen habe leider nicht verstanden, was genau dein Punkt ist. Ich bin mit deiner Aussage einverstanden, kann aber keinen Widerspruch zu meiner Aussage erkennen. Dein „Aber“ verwirrt mich.
Ich habe versucht mein Argument so zu formulieren das klar wird das dieser Mechanismus der Akkumulation und Konzentration von Kapital auch bei Bitcoin funktioniert, da Bitcoiner das meistens auf den Cantillon Effekt schieben und dann hoffen das der “Angriff Bitcoin” das schon regeln wird.
Das sehe ich genau so, und den Punkt habe ich auch schon in diversen Threads hier gebracht. Fiat und Bitcoin haben wenn man so will nicht das gleiche Feature-set.
Fiat expandiert in dem das eine Bank Risiko annimmt und ermöglicht damit Handel und Aufträge auch dort wo sonst das Kapital knapp ist. Das funktioniert nur mit Banken die von Menschen betrieben werden welche diese Risikoabwägungen machen können.
Bitcoin auf der anderen Seite hat eine einfache fixierte Policy was die Geldmenge angeht und braucht deshalb keine Banken, lässt sich komplett dezentral automatisieren.
Ich glaube die passende Rolle für Bitcoin ist wie du schon ansprichst als eine Art Basis aller Geldschichten. Ich denke es wird früher oder später einfach die Funktion der Leitwährung ersetzen, also einfach die bestehenden Fiat Systeme entkoppeln und als intermediäre globale Währung fungieren.
Das ist immer die Hoffnung für Bitcoiner, das halte ich jedoch für unrealistisch.
Weil der Grund für das sich ewig konzentrierende Kapital, ist nicht Spekulationen auf das richtige Asset, sondern Mehrwertabschöpfung bei Produktionsmitteln wo Arbeit neue Werte schöpft.
Diese Dinge, Land, Häuser und Firmen zusammen mitArbeit sind wie die fundamentale Quelle wo aller neue Reichtum geschöpft wird. Die Ungleichheit kommt daher dass der grösste Teil dieses neue geschöpften Reichtums bereits in ein paar wenige Taschen fliesst. Alles andere, wie die Preissteigerung von Assets die nichts produzueren, wie Bitcoin, sind sekundäre Effekte, weil Teile dieses neu geschöpften Reichtums in Bitcoin fliessen.
Deshalb kann Bitcoin diese Rolle nicht übernehmen, auch wenn es ein guter Wertspeicher ist, weil das fundamentale Bedürfnis der Kapitalisten es nicht ist ihren Wert nur zu speichern, sondern die Quellen zu besitzen.
Das ist auch der Grund wieso Sozialismus so auf die Abschaffung von Privateigentum fokusiert ist, denn das ist eben genau der Besitz über diese Produktionsmittel, die Quelle wo die Umverteilung von Arm zu Reich eben passiert.
Niemand sollte sich im Leben wie ein Lohnsklave fühlen müssen! Wir alle arbeiten, um zu leben – nicht, um uns aufzuopfern. Gerade in handwerklichen Berufen wie in der Coiffeur Ausbildung steckt so viel Leidenschaft, Kreativität und Herzblut. Es ist Zeit, dass echte Handarbeit, Können und Menschlichkeit wieder den Wert bekommen, den sie verdient. Und viele arbeiten mit Leidenschaft. Was gibt es denn schöneres als zu tun, was man liebt.