Welches Bild meinst du? Das "heutige? Oder das konservative aus den 50er Jahren? Die sind nämlich beide jung und „unnatürlich“ wenn man so will.
Beide, mehr oder weniger.
Die Basis des heutigen ist ja quasi nicht alt. Nur heute ist das scheiden nicht mehr geächtet.
Hi, wenn es passt und ihr zufrieden seid, dann ist es doch schön. Wichtigster Punkte sind allerdings Kinder. Ohne Kinder bzw. mit Kindern die aus dem gröbsten raus sind (also Ü20) ist es natürlich was völlig anderes.
Ich verstehe diese Gedanken, bis in die 70er Jahre waren Frauen in den allermeisten Fällen in der klassischen Rolle: Kinder und Haushalt. Da waren sie finanziell komplett abhänging von ihren Männern. Aus heutiger Sicht auch krass. Heute kann sich jeder selbstverwirklichen. Da bricht so ein System nach und nach ein. Hinzu kommt für mich aber jetzt noch die komplette Überforderung durch soziale Medien, die gauckeln dir indirekt vor, dass immer noch jemand besseres kommen kann. Ängste wie Verletzungen und Kompromisse eingehen müssen, da hat man so wie es aussieht heute auch keine Lust mehr zu.
Ich habe mich einmal mit einer Anfang 20 Jährigen unterhalten, war sehr interessant. Eine Dreiecksbeziehung/Polyamorie war da Thema, dass ihre Freunde und Bekannten so etwas oft haben und sie es “süß” fand, dass ich als Mann (Mitte 40) ganz normal mit einer Frau verheiratet bin.
[Tinder, etc. habe ich nie genutzt, kam ehrlich gesagt auch nach meiner Sturm- und Drangzeit]. Ich spreche mit Menschen/Frauen direkt, wenn sie mich interessieren.
Bei fachlichen Fragen zu BTC bin ich gern in solchen Foren unterwegs, wie hier ;).
alleine diese Aussage zeigt, dass die Frau am Herd aus Sicht der Frau eine Fehlentscheidung ist.
Für den Partner auch, wenn er nachdenken würde
Ja, es gibt aus den USA und den verblödetn Influencerinnen einen entsprechend gehypten Trend “Tradwife”
Lieber Gott erhalte mir meine Gesundheit und die Arbeitskraft meiner Frau.
Ich kenne aber auch im Freundeskreis einige in höheren Altersklassen. Entweder mit Polyamorie, die im aktuellen Fall zerbrochen ist, weil die Konflikte, die aufgetreten sind, nicht mehr aushaltbar waren, oder mit schon fast „einfachen“ offenen Beziehungen.
Auch Swinger gibt es länger, sollen angeblich wachsender Beliebtheit unterliegen, mit einem Durchschnittsalter von 35.
Das „klassische“ Bild, der Frau an den Herd, kenne ich persönlich auch nur noch aus Trad-Wife-Dokus.
Ich wäre gar nicht so sicher, dass das, was viele immer unter „klassischem“ Familienbild verstehen, tatsächlich so klassisch ist.
Sondern es ist meiner Ansicht nach eben vor allem eine Nachkriegs"erfindung" vor allem in den USA und vor allem geprägt durch christliche/freikirchliche Vorstellungen.
Eigentlich war es lange Zeit durchaus üblich, dass auch Frauen arbeiteten. Auf den Feldern, in den Fabriken, auf den Märkten…
Und die meisten Männer gingen auch die meiste Zeit leer aus was die Ehe betrifft. Der Männerüberschuss wurde in Kriegen verheizt, der Frauenüberschuss ging in die Bordelle oder wurden die Nebenfrauen einiger weniger mächtiger Männer (Vor der Christianisierung.) Und auch nach der Christianisierung „hielten“ sich ja viele Adelige viele Frauen.
Als unter dem Strich halte ich eher die These für richtig, dass durch alle Zeiten hindurch der natürliche Zustand, also der klassische, eher der ist, dass wenige Männer viele Frauen haben und die meisten Männer keine. Davon verabschieden sich sogar dann wieder sehr viele völlig kinderlos aus der Welt.
Das Familienbild was wir aus den 50er und 60er kennen, also das konservative, das ist eher unnatürlich und nur durch Zwang möglich. Also wenn eine von Männern geprägte Gesellschaft beschliesst, dass es von Vorteil ist, dass so viele Männer wie möglich „Zugang“ zu Frauen bekommen. Das ist aber nicht unbedingt immer so gewesen.
Da gebe ich dir recht und setze mein klassisch oben in Anführungsstriche. Selbst das Frauenbild im Mittelalter wird so verzerrt, seit der Nachkriegszeit, was z.B. laut den Youtube-Kanälen Geschichtsfenster und Copeylius aber nicht so war. Frauen waren arbeiten.
Ich verstehe darunter, dass sich die Frau hauptsächlich um Kinder, Haushalt etc. kümmert. Nebenbei noch Teilzeitarbeit im Beruf.
Was ist daran unnatürlich? Ich finde es andersrum unnatürlich. Da wären dann die Rollen vertauscht. ![]()
Na ja, das wäre jetzt ein Riesenfass was man da aufmachen würde an Diskussion. ;)
Diese Art von Familie ist ja eingebettet in eine Gesellschaft mit entsprechenden Normen und Werten und Ansprüchen an die Mitglieder usw.
Und diese Art von Gesellschaften sind ja noch recht jung.
Was wäre denn natürlich. Natürlich wäre es doch z.B. wenn Frauen für ihren Nachwuchs das beste Genmaterial sozusagen wollen. Also eigentlich wollen Frauen im Naturzustand nur Kinder von in Relation wenigen Männern. Die heutigen Gesellschaften sind aber Massengesellschaften in der es von Vorteil ist/war, dass sich möglichst viele Männer fortpflanzen. Also Quantität über Qualität.
Die allermeisten Männer die heute mit irgendwelchen Frauen Kinder zeugen, die wären vor 500 Jahren frauen - und kinderlos geblieben. Die wären vielleicht durch die Bordelle gezogen und hätten unter Umständen Bastarde gezeugt. Aber Familie? Keine Chance.
Gab es auch ein Zeitalter in dem sich Männer um Kinder, Haushalt etc. gekümmert haben? Wie ist das generell in der Natur?
Ich denke es soll jeder machen wie er oder sie will…versteh mich nicht falsch. Aber die meisten Männer sind da nicht so geeignet. ![]()
Kindheit in dem Sinne ist auch eine relativ neue „Erfindung“. Kinder waren zu anderen Zeiten sowas wie kleine Erwachsene.
Ich will das nicht wiederhaben, nicht, dass wir uns falsch verstehen.
Mein Punkt ist nur grundsätzlich der, dass das, was wir immer als klassisches Familienbild usw. verkauft bekommen, nicht klassisch ist, sondern auch eine relativ neue Erfindung ist.
Im Gegenteil. Dadurch z.B., dass wir sowas wie Bürgergeld oder damals Hartz 4 haben, sind Frauen eben nicht mehr auf einen Ernährer angewiesen und entsprechend viel freier und natürlicher bei ihrer Partnerwahl.
Klassisches Familienbild per „Definition 425443“ = Vater, Mutter, Kind(er).
Welcher Elternteil nun arbeiten geht ist doch eigentlich (mir zumindest) völlig egal. Logisch betrachtet sollte es derjenige sein, der mehr verdient. Ob das jetzt der Vater oder die Mutter ist, spielt keine Rolle. Es soll auch Frauen geben die mehr verdienen als der Mann. Der geringer verdienende Part nimmt dann den Großteil (oder die gesamte) Elternzeit während der andere normal weiterarbeitet.
Was ich persönlich gar nicht verstehe sind solche Paare die ihr Kind schnellstmöglich ganztags in eine Kita stopfen wollen, in der es dann von einer eh schon komplett überforderten Erzieherin betreut wird. Neben einem Dutzend anderer Kinder. Hauptsache beide können an besten wieder Vollzeit arbeiten. Ich will den Kontakt zu anderen Kindern in der Kita gar nicht schlecht reden damit, aber nach der Kita kommt der Kindergarten und dann die Grundschule. Und bis dahin sollten Kinder hauptsächlich in der Obhut der eigenen Eltern sein.
Hmm. Ich denke es sollte derjenige sein, der es lieber macht und besser mit den Kindern umgeht…
….Hach, ne Zeitmaschine müsste man haben.
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Aber lieber in die Zukunft.
Keine Lust an nem faulen Zahn und einer Blutvergiftung vielleicht noch im Jugendalter zu sterben.
Bis ins 17. Jahrhundert galten Zahninfektionen als eine der häufigsten Todesursachen, und selbst im Jahr 1908 starben noch 10 bis 40 Prozent der Betroffenen an den Folgen einer Zahninfektion.
Ist das verwerflich.
In der ganzen Tierwelt läuft das genauso. Das Leben ist nun mal eine Herausforderung.
Keine Ahnung ob das verwerflich ist. Ich habe das wertfrei geschrieben.
Ich bin altmodisch. Ich wünsche mir als Mann eine Ehe für die Ewigkeit ohne Seitensprünge bis zum Tod.