EZB prescht voran: Digitaler Euro soll 2029 kommen

Oder jemand braucht Medikamente gegen HIV, Hepatitis C, gegen Schizophrenie…

wenn diese Infos weltweit verfügbar sind/verkauft werden, könnte jemand in Zukunft die Einreise in ein Urlaubsland verweigert werden oder ein Auswanderer bekommt dort keine Krankenversicherung

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Bargeld benutze ich nicht primär als Daten- oder Privatspärenschutz. Sondern, weil mit der aktuell ins Bodenlose fallenden Bargeldquote ziemlich sicher schon sehr bald eine Abschaffung des Bargelds drohen dürfte. Ich höre schon die Argumentation, spätestens nach Einführung des digitalen Euros: „Kosten für den Bargeldverkehr viel zu hoch“, „den Handelsunternehmen nicht mehr zuzumuten“, „Im Zuge der Ausbreitung von SB-Kassen nicht mehr praxistauglich“ „Bargeld ist das Geld der Drogenhändler und Terroristen“ und so weiter.

Und so wird man uns das einzige Zahlungsmittel, welches eines ist - Zentralbankgeld in Form von Banknoten - nehmen. Darauf würde ich all meine Satoshis wetten.

Der einzige Weg, um das zu verhindern, ist Bargeld zu nutzen, damit die Quote hoch genug bleibt, um der gesetzlichen Bestandsgarantie Aktualität zu bewahren.

Jede Kartenzahlung ist ein Sargnagel für freiheitliches Geld. Wir sollten uns dessen bewusst sein. Ich kann dazu auch die Ausführungen von Hansjörg Stützle empfehlen. Hier als Buch oder auch hier als Youtube-Video.

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Gäbe ja ein sehr einfaches Mittel: Geldmarkt komplett frei geben… jeder Händler darf dann annehmen, was er mag. Eben auch Satoshi…

Ich bezahle fast alles bargeldlos, so kann ich viel besser den Überblick über meine Finanzen behalten.

Ich habe noch nie das Argument verstanden, wenn behauptet wird ,mit Bargeld hätte man seine Finanzen besser im Griff, da man weiß was man ausgegeben hat.

Bargeld gebe ich aus, ist aus dem Geldbeutel verschwunden und weg ist es, man müsste schon jeden Kassenzettel aufheben damit man am Ende des Monats weiß wofür man sein Geld ausgegeben hat.

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habe da inzwischen ein leichtes Bargelversorgu gsproblem.
Hier am Ort nur noch Sparkasse und Volksbank, die anderen, einschließlich Postbank nicht mehr da - und das in einem Fremdenverkehrsort, also auch derern ATM weg, unverschämte Gebühren.
Supermarkt etc, wie weit kommst denn schon mit 200 Euronen…, wo die Tasse Kaffee 6,50 kostet

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Erstmal und aktuell so gut wie gar nichts.

Aber grundsätzlich und theoretisch lassen sich damit Kaufverhalten und Bewegungsprofile analysieren und erstellen.

Und das lässt Rückschlüsse zu und das wieder kann dazu genutzt werden dir z.B. maßgeschneiderte Werbung und Nachrichten zukommen zu lassen. Z.B. im Internet über die Startseite deines Mail-Anbieters. ;)

Stichwort Klarnamenpflicht. Dabei geht es nicht um irgendwelche wildgewordenen Politiker sondern das ist der feuchte Traum all derer, die sich sicher sein wollen, dass ihre Werbung respektive Manipulation auch an den richtigen Mann gebracht wird. Nicht an den falschen und auch an keinen Bot.

Dafür wäre es pures Gold wert, wenn man wüsste was Herr DeTec im einzelnen so für Dinge kauft und welche Vorlieben er hat. ;)

Aber aktuell sind dem ja (noch) datenschutzrechtliche Grenzen gesetzt.

Träumer …

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Wenn man auf bereits bestehende Software setzt, dann sollte es nicht besonders viel kosten.

Wie mans nimmt

https://www.heise.de/news/Digitaler-Euro-Einfuehrung-kostet-die-EU-Banken-Milliarden-11183340.html

4-6 mrd

Pwc spricht von 19-30 mrd Einführungkosten. Dann geistern noch 300 Millionen laufende Kosten durchs Netz aber ohne Angabe des Zeitraum.

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wenn man sich von den US-amerikanischen Zahlungssystemen unäbhangiger machen will und den Euro besser als internationales Zahlungsmittel etablieren will, kann sich der Aufwand allerdings lohnen.
Nur sollten sie dann das mit der Neugier bleiben lassen.

VISA, Mastercard, Paypal für den mehr oder minder persönlichen Zahlungsverkehr, gibt den Amerikanern schon einen genügend wirksamen Schalter, um von SWIFT etc gar nicht zu reden. Für den internationalen Zahlungsaustausch, der derzeit überwiegend über den USD erfolgt, ist der Hebel noch viel kritischer.

Dafür (dagegen) gibt’s doch jetzt Wero :joy:

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Einmal ausprobiert, nie wieder!

Hatte das damals so verstanden, dass das so eine Art Paypal Alternative sein soll, also dass ich meinem Gegenüber meine IBAN nicht offenbaren muss. Stattdessen kann man mit Wero nur die Bezahldaten schneller/einfach mit jemanden teilen.. nach der Transaktion sehen beide Beteiligten den Namen und IBAN des jeweils Anderen. Oder hab ich irgendwas übersehen?

meine Banken bieten seit Jahren Ersatzfunktionen für Paypal an. Keine davon hat sich jemals durchgesetzt und wurden dann wieder eingestellt.

Wero? Wer ist oder was ist das? :rofl::rofl::rofl:
Warum sollte sich das jetzt plötzlich durchsetzen? Habe da so meine Zweifel, vermutlich wieder zu viele eigene Süppchen der einzelnen Banken - international tauglich?
Für den gewerblichen Bedarf geeignet?

Das rote und gelbe Münzgeld loszuwerden ist halt ne Katastrophe heutzutage. Da gibt es kaum Möglichkeiten.

Hab sogar schon kiloweise in die Scheiss Coinstar Automaten geworfen mit 10% Verlust.

Aber mittlerweile gibt es wohl immer mehr SB Kassen in den Supermärkten. Weiß nur nicht wie die reagieren, wenn man da ne große Menge Klimpergeld reinwirft. Hab bisher nur Fläschkeesweck beim Globus für ne Handvoll Rote geholt.

Bin auch in dieser Fraktion mit Ausnahmen. Natürlich verstehe ich all die Bedenken. Habe aber eine andere ähnliche Sichtweise. Aus Widerstandsgruppen (bin dieses nicht, noch habe ich solches vor) Ist vollkommen normales Verhalten (erwartet wird alles per Karte und Smartphone zu begleichen) Man versucht so unter dem Radar zu agieren.

Frage des Inspectors Clouseu: Bezahlen sie Bar oder mit Ihrer Karte? Mit Karte meistens, manchmal Bargeld auf Alphütten, Kaffee und solches. Was machen Sie beruflich? Ich hüte meine Enkelkinder. (meine Bitcoin) Ah schön, danke für ihre Mitarbeit. :zany_face: Zugegeben meine Strategie ist banal. :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Bei Aldi Automat steht glaub max 20 Münzen, weiß nicht ob der Automat mitzählt. Aber falls ja, teilst du deinen Einkauf auf zwei Bezahlvorgänge auf.

Coinstarautomaten sind Abzocke.

Es gibt doch schon technische Lösungen wie das GNU Taler System, wo die EU vielleicht ein paar Millionen für Entwicklung subventionieren und dann einen Mint hosten muss.
Dann hat man ein Zahlungssystem was von den USA unabhängig ist.

Wenn man wollte, könnte man jederzeit ein europäisches Abrechnungssystem etablieren, ist aber offensichtlich nicht gewünscht. Gab ja giropay, damit meine ich diesen Service, der z.B. bei einer Bestellung auf einer Webseite zum Bezahlen ein Fenster oder Tab mit der Bankseite öffnete, wo man dann seine Bankdaten eingeben musste, fand ich schrecklich, weil vertrauenstechnisch problematisch, musste dann immer erst mal schauen, ob das auch die echte Bankseite war. Im Nachhinein erinnert mich das an Klarna, was datenschutztechnisch eine richtige Katastrophe ist, aber so schlimm war giropay natürlich nicht. Dieses Wero, was sie jetzt als Paypal-Ersatz propagieren, wird sich wahrscheinlich auch nicht durchsetzen.

Was mir immer sympathischer wird, ist Echtzeit-Überweisung, das hätte man schon vor 20 Jahren etablieren können, technisch absolut kein Hexenwerk, aber die Banken haben sich ewig dagegen gewehrt oder überhöhte Gebühren verlangt. Seit ein paar Monaten müssen sie es aber zu den normalen Konditionen anbieten, wenn also die normalen Überweisungen kostenlos sind, müssen es die Echtzeit-Überweisungen auch sein. Hätte man alles schon vor xx Jahren haben können, dann wären Paypal&Co zumindest im innerdeutschen Onlinehandel bedeutungslos geblieben. Jetzt ist Paypal so ziemlich das wichtigste Zahlungsmittel im Onlinehandel geworden.

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du hast ja so recht. Aber unsere Banken geht es zu gut, kochen zu gerne ihre eigenen Süppchen, hauptsache die anderen verdienen nicht mit und wir sind ohnehin die größten.

Dieses Problem zieht sich doch schon seit Zeiten BTX nahtlos durch.

Egal welches System versucht wurde, es machten immer maximal 3 Banksysteme mit - und das nur national. Nur EC-Karte und EC-Scheck funktionierte halbwegs.

Mich wunderte eigentlich immer, dass bei Unicredit das Europaweit mit ihren Häusern ging - aber, es ist ja nur ein Haus

Es geht ja nicht darum nur „etwas Software“ zu haben. Das wäre leicht.

Es geht darum, dass die bisherige Methode der Geldentwertung durch Geldmengenausweitung nicht mehr ausreicht, und noch „zu transparent“ und „zu unflexibel“ ist, um mit einem einfachen Dekret die Massen um ihre Ersparnisse zu erleichtern.

Insbesondere wenn eine Währung in Richtung starker oder gar Hyperinflation erodiert, benötigt man mehr.

Das soll mit diesem Meisterstück der Software wohl angegangen werden.
:rofl: