Expansion der Bitcoin-Mining-Unternehmen: Riot Platforms schließt 10-Jahres-Deal mit AMD


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Diese Nachricht erfreut mich wirklich sehr :slight_smile:
Es zeigt wie langfristig die Unternehmen denken, investieren und handeln.

Ich bin echt gespannt wie sich RIOT als Unternehmen weiter wächst und das mit einem Fundament was Bitcoin geschaffen hat. Echt toll

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Das war schon eine ganze Zeit lang absehbar das Miner weg-diversifizieren vom Mining. Ai Data Center sind deutlich profitabler, Hyperscaler zahlen sehr hohe Preise.

Der Punkt der wahrscheinlich am meisten gewichtet ist, dass Mining-Unternehmen mit Ai Data Center weitaus mehr Planungssicherheit haben werden als mit Mining .Ständige Marktschwankungen und faktisch nur Einkünfte aus der Subsidy lässt Miner entweder abwandern oder irgendwann Pleite gehen. Langfristig sichere Verträge, feste Cashflows und viel höhere Margen ziehen die Miner dagegen an und die grundlegende Infrastruktur ist auch schon da.

Miner verlassen solangsam das Boot. Ich glaube das Mining sich in den kommenden Jahren noch weiter zentralisiert, die Hashrate dann stagniert und über Zeit immer stärker abnimmt, weil ökonomisch nicht mehr tragbar.

Es wird immer deutlicher, dass das Sicherheitsmodell von Bitcoin vermutlich nicht nachhaltig funktioniert, einfach weil Gewinne für Miner jedes Halving garantiert wegerodiert werden und die Fees definitiv keine Planungsicherheit garantieren.

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Wenn sich in zwei Jahren der Bitcoin Kurs nicht wenigstens verdoppelt hat, dann wird das wirklich knüppelhart für die Miner. 1,5625 Bitcoin pro gefundenem Block ist wirklich sehr wenig, um die ganze Mining Hardware und die Stromkosten zu bezahlen.

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Yep genau das isses, bei den aktuellen Fees welche die meiste Zeit unter 1-2% des Block-Rewards liegen braucht man jedes Halving eine Verdoppelung damit die Sicherheit nur gleichen bleiben würde. Ich glaub nicht dass das noch lange gut geht …

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In 2 Jahren vielleicht noch nicht. Aber Fakt ist: Der Zeitpunkt, an dem sich die Miner ausschließlich von Gebühren finanzieren müssen, wird kommen. Das ist bei Bitcoin so festgelegt. Es gibt hier im Forum schon lange Diskussionen zum Security Budget Problem. Ich sehe das ganze genau so. Bitcoin braucht die Miner um seine Dezentralität zu erhalten. Das ist die wichtigste Eigenschaft von Bitcoin überhaupt. Die Miner sind aber akut gefährdet, wenn in einigen Jahrzehnten die Gebühren nicht dramatisch ansteigen. Die Frage, warum das passieren sollte, wenn immer mehr Anleger über Broker, ETFs etc. in Bitcoin investieren, hat mir noch keiner so beantworten können, dass ich beruhigt gewesen wäre.
Aber Geduld, die üblichen Relativierungsfloskeln werden gleich eintreffen :slight_smile:

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Difficulty Adjustment

Es wird IMMER ökonomisch tragbar sein, einen Miner zu betreiben ..

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Darum geht es bei einem erweiterten Blickwinkel aber nicht. Es geht um das Security Budget Problem. Wenn es nur noch ganz weniger Miner gibt, die sich überhaupt am Netzwerk beteiligen, dann ist auch die Sicherheit von Bitcoin nicht mehr gegeben.

Das Difficulty adjustment bringt dir bei der Thematik gar nichts…

Bin da auch voll bei dir.

Man sieht jetzt aber auch noch zusätzlich, dass Miner abziehen/diversifizieren, wenn ein profitablerer Bereich ensteht der mehr Planungssicherheit und mehr Geld bietet. Miner sind eben keine Altruisten wie hier im Forum oft dargestellt, sondern fast ausschließlich profitorientiert. Es kommt also noch ein weiterer Faktor (Ai Computing) dazu, warum Miner sich abwenden.

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Aber nicht jeder Miner kann zum AI Data Center konvertieren. Da wo Energie stark volatil erzeugt wird, bietet sich nur Mining an.

Ja aber nur wenn du jederzeit abschalten kannst bzw. keine Verfügbarkeitsgarantie brauchst. Machen das die größten Miner? Eher nicht, und um die geht es auch, das sind ja erstmal die wichtigsten Player. Es geht ja genau um diese Planbarkeit die aber selbst mit billigem Strom schon nicht mehr gegeben ist, wegen der Preisschwankungen.

Dann scheint es aber eher kein Bedarf an Bitcoin zu geben und dann verschwindet Bitcoin natürlich irgendwann.. Genau das Szenario beschreibt ihr! Und das kann ich null unterschreiben, wenn ich mir anschaue, was in den letzten Jahren so alles passiert ist..

Diesen weiteren Geschäftszweig könnte doch auch positiv für die Mining-Unternehmen gewertet werden, oder meint ihr nicht? Würde das eher als Diversifikation sehen.

Dann kommt eben ein Saylor daher und wird plötzlich Bitcoin Mining betreiben, um seine Strategie nicht zu gefährden :wink:

Also nicht falsch verstehen: Ich würde absolut begrüßen, wenn ich mich irre und Du recht hast. Allerdings bin ich nicht wirklich überzeugt, dass sich die Transaktionsgebühren langfristig stark verbessern. Bitcoin wurde nie das Zahlungsmittel, das sich Satoshi erhoffte, sondern ein verbissen gehaltener Wertspeicher, mit der Hoffnung auf exorbitante Kurssteigerungen und ein Leben in Freiheit (überspitzt ausgedrückt).

Satoshi selbst wird ja der Satz zugeschrieben: “In ein paar Jahren gibt es entweder sehr viele oder gar keine Transaktionen.”

In meiner Interpretation des Satzes hat er genau das gemeint, was pwni, Beisszahn und ich hier angerissen haben: Das Netzwerk muss sich alleine aus Transaktionsgebühren finanzieren können. Seit fast 3 Jahren haben wir hier aber gewaltigen Stillstand. Und ich sehe kein Szenario, warum sich das ändern sollte. Lightning, zusammengefasste Transaktionen für Kunden von Brokern, bei denen immer mehr ihre Sparpläne haben usw. Es stagniert seit Jahren auf niedrigstem Niveau und das ist Gift für die Miner dank der Halvings.

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Es gibt Bedarf, aber die Bitcoin werden nicht benutzt und das ist das Problem. Das Netzwerk sichert sich nicht mit Bitcoin- Haltern ab, sondern braucht schon bald regen Zahlungsverkehr um daraus die Sicherheit zu bezahlen.

Die diversifizieren sich weg von Bitcoin Mining. Wegen der Zukunftsrisiken und weil sich profitablere Geschäftszweige auftun. Gut für die dann bald ehemaligen Mining-Unternehmen, aber schlecht fürs Bitcoin Netzwerk.

Mining ist eh schon ein hartes Business und hat nun noch zusätzlich einen harten Competitor. Jetzt müssen Miner nicht mal mehr pleite gehen damit sie aus dem Netzwerk verschwinden. Die betreiben einfach das rentablere und sicherere Geschäftsmodell.

Eins ist klar. Wir drei wissen es nicht und die Zukunft wird es zeigen, ob Bitcoin bleibt oder in der Versenkung verschwindet.

Meiner Logik nach MUSS Bitcoin erstmal als Wertspeicher etabliert werden, um flächendeckend als vernünftiges Zahlungsmittel eingesetzt werden zu können.

Und was auch - zumindest für mich - klar ist: Die Fiat Währungen gehen weltweit den Bach runter. Und es gibt den großen Konkurrenten, den Bitcoin. Die Leute müssen nur zugreifen und anfangen ihn zu benutzen..

Gar nicht mal überspitzt ausgedrückt. Denn in meinem Fall ist es genau so. Ich habe noch nie Bitcoin genutzt, um irgendetwas zu kaufen. Die einzigen Transaktionen waren runter von der Börse auf meine Wallet. Danach habe ich die BTC nie wieder angerührt. Werden sicher viele andere auch so machen. Für anständigen Traffic reicht das natürlich nicht. Und der kauf von wrapped Bitcoin über ETFs ist natürlich auch nicht wirklich hilfreich :see_no_evil: .

Wir wissen eigentlich gar nicht so wenig. Und auf Basis dieses Wissens kann man durchaus einige Annahmen begründen.

  1. Bitcoin braucht auf lange Sicht hohe Transaktionsgebühren, da die Belohnungen fürs Mining verschwinden werden. Nicht sofort, aber exakt berechenbar.
    Dieser Fakt ist ebenso verstörend wie abstrakt, aber man muss ihn verstehen. Es ist in etwa so, als würde man heute Gold fördern, aber die Mine muss bis in alle Ewigkeit weiter betrieben werden, auch wenn alles Gold bereits gefördert wurde, weil sonst das früher geschürfte Gold außerhalb der Mine zu Staub zerfällt.
  2. Wir wissen nun, dass diese notwendigen Transaktionsgebühren mittlerweile seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau sind. Zu niedrig, um die Miner am Leben zu halten, wenn die Belohnungen fürs Mining verschwunden sind. Die Optimisten sagen nun: Das wird sich ändern. Die Pessimisten sagen: Bitcoin ist jetzt staatlich reguliert, es gibt institutionelles Geld, einen Saylor etc., aber all das hat die Transaktionsgebühren nicht angehoben. Weil nur jeder seine Sats kauft, speichert und auf Wertsteigerung hofft. Hierüber kann man streiten, das ist eine Variable, deren Entwicklung keiner voraussagen kann. Aber: Mit jedem Tag, an dem es so bleibt, bekommen die Pessimisten mehr recht.

Ich finde einfach, dass Bitcoin an diesem Punkt scheitern kann ist keine Spinnerei. Es ist ein exakt berechenbarer Vorgang. Und dass der aktuelle Status quo, wenn er beibehalten wird, zum Scheitern von Bitcoin führt, finde ich schon etwas beunruhigend. Leider ist das Sprechen über Bitcoin heute für viele Influencer schon ein Geschäftsmodell geworden, das sie zum Überleben brauchen. Und dieser rosa Elefant im Raum wird lieber beiseite geschoben, um ja keine Ängste zu schüren und Leute zu verschrecken. Er ist aber real. Bleibt Bitcoin auf dem Stand der heutigen Nutzung, wird er nicht überleben. Und dieser Stand hat sich nun schon über 2 Jahre einzementiert. Vielleicht wird man doch eines Tages eine leichte und dauerhafte Inflation einführen (müssen). Dann wäre der Kern der Geschichte aber von Bitcoin auch tot, so ehrlich muss man sein.

100 % Zustimmung.

Es gibt noch Gold und neuerdings Silber, sowie Aktien. Ich weiß, der Vergleich hinkt und Bitcoin hat bessere Eigenschaften - aber eben auch schlechtere.

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Meine Hoffnung geht in die Richtung, der Erneuerbaren Energien. Weil die Geräte sehr schnell reagieren, könnte man neben einer ersten Grundlast bei Überschuss von Erneuerbaren Energien zum Beispiel Wasserstoff herstellen und speichern. Als zweite Ebene Mining für alles was darüber kommt zur Absicherung des Netzes.

Das lässt sich skalieren, von einer großen Zentrale einer Stadt über jeden Bezirk und kleiner werdend je Straße bis hin zu je Einfamilienhaus.

Desweiteren bietet sich Mining in mobilen Bereichen an, welche beheizt werden müssen. Aufgrund nur kurzfristigen Bedarfs wäre eine andere Installation von Wärmeerzeugern unwirtschaftlich. Und mit nur Elektroheizstrahlern zu heizen wird irgendwann auch unwirtschaftlich.

Solche Gedanken sind ebenfalls Profit orientiert, können echte Bedürfnisse und Probleme lösen und machen gleichzeitig unabhängiger. Ich glaube, dass man sich langfristig vom Gedanken lösen sollte, dass Mining nur zum Mining betrieben wird.

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Yo, da muss ich mich den Bedenken leider anschließen und denke auch, dass es hier bald Lösungsansätze brauchen wird, die hoffentlich nicht darin bestehen, dass die Transaktionsgebühren schon von alleine steigen werden oder Kurs sich alle 4 Jahre verdoppelt.