Expansion der Bitcoin-Mining-Unternehmen: Riot Platforms schließt 10-Jahres-Deal mit AMD

Von H2 Elektrolyse zu Speicher zu Rückverstormung hast du einen Verlust von 70 Prozent oder mehr. Wasserstoff ist für Spezialanwendungen und auch nicht einfach zu speichern. Kannst direkt streichen.

Mining als Heizung ist der größte Cope der gerade im Bitcoin Space umhergeht. Das sind nur green washing Argumente, da steckt nichts dahinter.

1 „Gefällt mir“

Ich meine nicht, dass man den Wasserstoff später wieder in Strom wandelt, sondern im Winter zum Heizen nutzt. Man kann Wasserstoff dezentral speichern, man braucht dafür kein Gasnetz, und dort wo der Wasserstoff entsteht, wird er gespeichert und später bei Bedarf zu Wärme erzeugt, anstatt Öl, Gas oder Kohle zu verbrennen. Das lässt sich wie gesagt beliebig skalieren. Vom Fernwärmenetz bis hin zum Einfamilienhaus.

Und das Mining hätte die Funktion der Netzstabilität. Also einen “echten” Nutzen

Ok dann hab ich das falsch verstanden. Aber auch zum Heizen wird man im Winter dann eher Wärmepumpen nehmen.Sind da deutlich besser, weil die aus 1 Kw Strom teilweise über 5 kw Wärme produzieren, also recht hohe Cop Werte. Wasserstoff ist interessant aber zu teuer.

Ja, im Winter hast du aber keinen Energieüberschuss, auch wenn die Wärmepumpe einen tollen COP hat. Dann muss trotzdem Öl, Gas oder Kohle ran.

Im Sommer ist riesiger Überschuss. Das ist doch das Problem bei Erneuerbaren Energien. Und so könnte man den Überschuss vom Sommer in den Winter tragen. Das wäre besser und unabhängiger.

Ja das ist das Dilemma mit den Erneuerbaren, aber Wasserstoff ist ziemlich ungeeignet. Speicherung ist generell teuer und man hat wenig Energie pro Volumen.

Hehe.. ja, nichts ist umsonst. So könnte man aber ziemlich unabhängig von anderen Staaten oder Geopolitik werden. Außerdem wird Öl, Gas, Kohle langfristig nicht günstiger. Kosten hat man so oder so.

ja

und ich kann dir jetzt auch einen Block Text runterschreiben. Am Ende gilt dennoch; Keiner von uns kanns wissen. Wenn du eher zu den Pessimisten gehörst, schön. Ich zähle mich nicht dazu. Ich seh die Welt anders als du in der Hinsicht.

Sagt doch auch niemand. Wenn keiner mehr Mining betreibt, ist Bitcoin tot. Nur ob man diesen Weg als den wahrscheinlicheren hält..?

Silber und vor allem Gold waren schon immer Konkurrenten zum Fiat Geld. Aktien .. puh naja ich weiß nicht. Sicherlich nicht für die Benutzung von Geld.

aua, mein Gehirn!

>Riot kaufte im gleichen Zug zusätzliches Land an dem Standort und veräußerte dafür mehr als 1.000 Bitcoin.

Vielleicht bereuen sie es ja auch irgendwann wenn der BTC-Preis hoch genug gestiegen ist.

Ob sie mit dem Geschäft BTC wirklich out performen steht ja noch in den Sternen.

Fand den Move jetzt gar nicht so schlecht. Bitcoin gegen Land. Beides begrenzt.

1 „Gefällt mir“

Sorry für die, vieleicht schon anderswo widerlegteBehauptung:

Das gilt doch aber nur, wenn der Preis nicht steigt.

Altuell muss sich Mining gerechnet in Fiat lohnen, nicht in BTC. Wenn ich immer weniger BTC erhalte, für meine geleistete Arbeit, diese BTC aber aber gerechnet in Fiat die Kaufkraft erhalten, gibt es dieses Problem doch garnicht. Also jedenfalls die nächsten Jahrzehnte nicht….

Und sind denn die Bitcoiner nicht der Ansicht, dass sich die Kaufkraft in BTC hält?

Da muss ich Dir widersprechen. Rechne es doch einfach mal durch:

Hier ein früherer Post von mir zu dem Thema:

Annahme: Das Bitcoin-Netzwerk braucht konstant den heutigen Grad an Sicherheit.
Daraus folgt: Der Bitcoin-Kurs muss sich mit jedem Halving verdoppeln (+ die Inflation, Annahme hier: 5 % p.a.) um die monetäre Sicherheit des Netzwerks auf dem heutigen Stand zu halten. Das dürfte einleuchtend sein, denke ich. Daraus ergeben sich folgende Werte:

Notwendiger Kurs pro Bitcoin um die Einnahmen des Netzwerks stabil zu halten

2028: 240.000,00 €
2032: 576.000,00 €
2036: 1.382.400,00 €
2040: 3.317.760,00 €
2044: 7.962.624,00 €
2048: 19.110.297,60 €
2052: 45.864.714,24 €
2056: 110.075.314,18 €
2060: 264.180.754,02 €

Hm… das würde sich doch decken mit dem Modell Power Law.

Deine Modellrechnung, ruhend auf der eigenen Annahme, kann natürlich stimmen.

Aber KANN das Powerlaw auch.

Und du potenzierst ja auch deine Annahme, ohne die weiteren Parameter bis 2060 abändern zu können, weil es ja nur ein Modell ist.

Ich halte BTC nicht für unzerstörbar, aber was wennns auf was wenns aufzubauen, halte ich für wenig sinnvoll.

Vieleicht hab ich es aber einfach nicht kapiert💁‍♂️

Die 240.000,- EUR können vielleicht noch möglich sein im Jahr 2028, aber bis zum Jahr 2036 die 1,4 Mio EUR sind in meinen Augen völlig ausgeschlossen. D. h. schon in den nächsten 10 Jahren müssen die Transaktionsgebühren deutlich steigen.
Bei Goldmünzen hat man zwischen An- und Verkauf übrigends einen Spread von 4%, bei Goldbarren ca. 2%. Nur mal so als Vergleich.

2036… weis der Geier…