Du meine Güte! Da schaut man ein Wochenende nicht rein und dann ist mal wieder ein Thread eskaliert!
Also @anon25774911 und @Einundzwanzig ihr seid wirklich bereit in die Politik zu gehen. So viel Diskussion ohne zu einem Konsens zu kommen. Fühlt sich an wie im Bundestag. Keiner kann der anderen Seite auch nur einen Punkt einräumen.
Und wo hat jetzt hier irgendjemand Sozialismus angesprochen außer dir selbst?
Und ja, es geht um das Thema. Das Thema ist Enttäuschung über die Preisentwicklung von Bitcoin.
Da gehört der Hype durch Influencer doch wohl dazu.
Und wenn man solche Diskussionen grundsätzlich nicht will, dann soll man halt keine allgemeinen Diskussionsbereiche und keine Ott Topic Bereiche anbieten.
Oder ihr guckt dann einfach nicht hier rein. Oder vielleicht versteht ihr auch nicht, dass es diese Bereiche gibt und ihr denkt, es müsste sich überall nur um Bitcoin als solchen drehen…
Keine Ahnung.
Also es ist ja nicht so, dass ich in irgendeinem Fred in dem es explizit um Bitcoin geht schreiben würde. Dann müsste ich mir den Vorwurf ja gefallen lassen. Aber ich schreibe in der Regel in allg. Diskussionsfreds oder Off Topic Dingern, oft auch noch mit Zusatz “Politik”. Und mir dann hier grundsätzlich vorzuwerfen ich würde Off Topic Spammen und das Forum zersetzen…
Nimm es nicht zu ernst. Du triffst bei Leuten mit anderer Meinung sensible Punkte und die heulen auf - Punkt für dich. Diese Fred hier ist ja schon sehr allgemein Stammtischmässig aufgesetzt, das müsste Platz haben.
Störend finde ich es, wenn nur noch 2-3 Personen sich gegenseitig ankeifen und nicht viel konstruktives dabei rauskommt. Das könnte man besser sein lassen oder per DM oder bei einem echten Bier wie Erwachsene aussprechen.
Zum Thema:
Es ist völlig unbestritten, das viele Bitcoin-Evangelisten besonders seit der Wahl von Trump sehr optimistisch über Bitcoin berichtet haben und sehr rosige Bilder für Q4 2025 gemalt wurden. Nun, sieht aus aus wäre dem nicht so zu und die Rosen verwelken nun etwas. Irgendwann (vielleicht früher oder später, oder gar nie) kommt wieder ein Bitcoin-Frühling - wie schon so oft. Das Power-Law ist nicht gebrochen. Soweit alles auf Kurs für mich.
Irritierend finde ich wie viele Leute hier einen recht direkten Sprung von Bitcoin zu radikalen politischen Haltungen vollziehen. Das scheint mir teils recht dünn und tunnelblickartig. Diesen Aspekt konstruktiv zu diskutieren wäre spannend, aber eher Teil eines anderen Freds.
Genauso ist es! Aber warum sollte ich mich in einem Forum engagieren und meine Zeit investieren, wenn ich mich dort nicht (mehr) wohl fühle? Wir sind uns alle ja weitgehend einig, dass es die Lebenszeit ist, die wir sparen und speichern wollen.
Du kannst dir, wie damals @Bontii, als Erfolg auf die Fahnen schreiben, dass du auch mich erfolgreich von meiner Wohlfühlblase befreit hast. Du bist einer der Gründe, der mich mein Engagement hier überdenken lässt. Und mich (neben anderen Faktoren) mit dazu motiviert, erstmal eine Pause einzulegen und mein Ritual, morgens hier im Forum nachzuschauen, in Frage zu stellen.
Ich wünsche frohe Feiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Ich komme bei Ancaps und Ultralibertären nicht mit. Das scheint mir zu Weltfremd und fast schon Hippie-mässig heilsversprechend. Da kann ich noch lange dem Rosaroten Panzer zuhören wie er sich aufregt und gleichzeitig sehr wortgewand intelligente Argumente aufbringt. Ich sehe auch Gegenargumente. Sein Monolog-Basiertes Format ist sehr anfällig für Bubble-Bildung, ähnlich auch beim Blocktrainer.
Kapitalismuskritik ist nötig und wichtig, genauso wie jede andere Strömung auch mit kritischem Denken geprüft werden soll. Manchmal scheint die Kritik aber einen religiösen Nerv zu treffen. Dann werden die Diskussionen schwierig.
Tut mir leid aber, ein Forum ist ja nun mal für Diskussionen da….
Und Diskussionen bestehen nun mal aus unterschiedlichen Ansichten. Sonst wären es ja keine Diskussionen….
Also ich verstehe diese ganze Problematik überhaupt nicht. Wenn mich etwas nicht interessiert, dann gucke da nicht rein, dann lese ich es mir nicht durch…
Und wenn ich nicht diskutieren will, dann geh ich nicht in ein Forum und melde mich da an.
Natürlich ist es auch gut, sogar sehr gut hier, für technische Fragen usw.
Aber da schreibe ich ja gar nicht, also ist der Vorwurf an mich doch totaler Käse. Wenn dich nur das interessiert, dann guck halt nur da rein und ignorier halt die Off Topic und Diskussionsfreds.
Ich interpretiere das nur noch als Versuche die Moderation hier subtil zu einer Sperre zu bewegen. Nach dem Motto entweder der oder ich…da bist du auch schon der zweite der das mehr oder wenige so sagt.
Keine Ahnung, halt kein schöner Zug und inhaltlich und sachlich auch überhaupt nicht gerechtfertigt. Wie gesagt, es gibt nun mal die Off Topic Bereiche usw. und wenn dich stört, was andere schreiben, dann guck halt nicht da rein. Aber regelmässig, ist ja auch schon mehrmals bei dir vorgekommen nun, son Fass aufzumachen und solche Beiträge zu schreiben wie der gerade, ist ziemlich daneben. Auch charakterlich.
Wenn “ihr” bzw. der Betreiber eine Blase haben will wo alle nur noch dasselbe schreiben, dann soll man das bitte kommunizieren.
Ja, hier wettern viele gegen den Mainstream, Politik, Medien,..etc.
Ich glaaube sie betrachten sich als Anarchisten!
Irritierend finde ich das sich der Anarchismus bezüglich Bitcoin deutlich zurückhält. Kommerzthemen wie Cointracking, Börsen/Broker, DAC8, Satoshitest, wie kann ich Bitcoin am besten auscashen,….usw, usf. dominieren in meinen Augen dieses Forum und auch die Blocktrainer Beiträge! Die Ablehnung der Autorität in Bezug auf Bitcoin kaum Thema!
Wer glaubt, unser heutiges System sei das erste in der Geschichte, das niemals scheitert, ignoriert die Realität:
DE 1923 & 1948: Hyperinflation und totale Währungsreform.
Ungarn 1946: Weltrekord bei der Inflation (Preise verdoppelten sich alle 15 Std.).
Griechenland 1944 & 2015: Kriegsinflation und später Banken-Lockdown.
Jugoslawien 1994: Eine der längsten Hyperinflationen der Geschichte.
Simbabwe 2008: 100-Billionen-Dollar-Scheine wurden als Klopapier genutzt.
Argentinien: 9 Staatspleiten – die Währung verfällt seit Jahrzehnten.
Zypern 2013: Direkter Zugriff des Staates auf private Bankkonten.
Türkei: Aktuell über 60 % Inflation – Ersparnisse schmelzen weg.
Venezuela & Libanon: Kompletter Kollaps der Wirtschaft und Währung.
Brasilien 1980er/90er: Sechs verschiedene Währungen in 10 Jahren.
Island 2008: Totalzusammenbruch des Bankensystems.
Russland 1998: Staatsbankrott und Rubel-Abwertung.
USA 1971: Offizielles Ende der Golddeckung (Beginn der globalen Schuldenorgie).
Römisches Reich: Schon damals haben Kaiser den Silbergehalt der Münzen gesenkt, bis das System kollabierte.
Der Nutzen von Bitcoin ist die Unabhängigkeit. Du wettest darauf, dass die Menschen an der Macht keine Fehler machen. Ich vertraue lieber auf Mathematik.
Nur weil ich den konkreten Nutzen bei Bitcoin für uns hier ganz aktuell nicht sehe und das Narrativ in Frage stelle usw. bedeutet das ja nicht, dass mir nicht klar ist, dass das Fiatsystem seine Probleme hat.
Allerdings hat es eben auch seine Vorteile.
Wenn ich wetten müsste, würde ich darauf wetten, dass Währungen crashen, wie auch in der Vergangenheit eben regelmässig, aber das Fiatsystem trotzdem bleibt und Bitcoin zwar langfristig ein guter Wertspeicher, aber niemals Geld wird.
Ich stimme dir fast zu, die Beispiele die du gebracht hast, verwende ich selber auch. Aber - Bitcoin ist Mathematik und Mensch. Regeln ohne Herrscher. Doch wenn zu wenige Menschen auf Bitcoin vertrauen, wird auch Bitcoin scheitern.
Ein interessantes Beispiel ist das Wörgler Schwundgeld. Ultra-Fiat-Papierwährung. Hat so gut funktioniert, dass sich andere anschliessend wollten bis die Obrigkeit es Verboten hat. Wörgler Schwundgeld – Wikipedia
Ohne stundenlang darüber nachgedacht zu haben, würde ich behaupten, dass auch ein Ultra-Fiat-Schwundgeld als 2nd oder 3rd Layer von Bitcoin funktionieren würde und der Gesellschaft dienlich wäre. Dem Individuum sowieso.
Hier wird niemand etwas dagegen sagen, aber meinem Gefühl nach diskutieren alle aneinander vorbei.
Mir scheint ein Konsens vorzuliegen, nach denen viele meinen, dass Menschen Verantwortung gegenüber anderen tragen, aber auch gegenüber sich selbst.
Und trotzdem wird sich hier alle 5min im Kreis gedreht und dem anderen unterstellt er oder sie würde etwas völlig falsches behaupten.
Dazu käme man mit dem Moderieren nicht hinterher, wenn man es ernst nehmen würde. Schließlich heißt es, dass man sich freundlich verhalten solle. Was ich hier beobachte ist häufig eher kindliches Verhalten. Es wird häufig sehr unsachlich diskutiert. Das Zitieren von Beispielen erspare ich mir, aber scrollt gerne nochmal durch diesen Thread.
Ja, niemand lehnt die Aussagen vermutlich vollkommen ab. Aber es ist ein Spektrum. Der eine gewichtet Eigenverantwortung höher, der andere die Verantwortung ggü. Mitmenschen. Und pauschalisieren lässt es sich ohnehin nicht - siehe Schutzbefohlene etc., aber dieser Bereich wurde ja ebenfalls bereits thematisiert.
Am Ende ist das Demokratie. Wir schaffen Gesetze. Deshalb gab es hier auch immer wieder Argumente im Kreis. Der eine argumentiert aus seiner Sicht vermeintlich moralisch, der andere nimmt geltendes Gesetz. Beides ist natürlich streitbar.
Wo habe ich mich eingeschalten? Ich habe leidiglich mitdiskutiert. Der Vorwurf ist schlichtweg haltlos.
Siehe Regeln, man darf hier selbst über Echsenmenschen diskutieren.
Es ist alles super.
Ein jede:r soll hier diskutieren über was er oder sie mag. Am Ende steht es in der eigenen Verantwortung, ob man sich der Diskussion anschließt.
Und gerade deshalb gern gesehen. Es hilft doch jeder Person ihre eigene Position zu überdenken zu verändern oder darin noch fester zu werden.
Ich freue mich über Pluralismus im Forum.
Jep. Siehe Thread: Veränderung des Diskussionskultur.
Keine Sorge, dass ist aufgrund des Verhaltens hier in den letzten 5 Jahren maximal zwei Mal passiert. Aber dafür Bedarf es vermehrten Verstößen gegen die Forensregeln und das ist hier nicht der Fall. Wie gesagt, sei da beruhigt - auf wenn es für Dich wo wirken mag.
Wir, dass sind wir alle. Und theoretisch sind wir zwar das Blocktrainer-Forum. Praktisch heißt es allerdings nur so und ist unser aller Spielplatz.
Eben. Hier ist die Gewichtung eine andere. Oder das Sicherheitsbedürfnis, dass natürlich wieder von der Überzeugung abhängt.
Aber eben wegen der aufgeführten Beispiele (wie z.b. auch Zypern) verstehe ich, warum viele gerne mehr Kontrolle über ihr eigenes Geld hätten und praktisch keine Schuldner bei Banken sein wollen.
Erinnern wir uns auch einmal an 2008:
"Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind“.
Nur durch die Beruhigung wurde ein Bankrun verhindert. Die Einlagen waren praktisch nicht sicher. Und eben deshalb möchten viele darauf nicht vertrauen.
Die Gefahr mag (eventuell) gering sein. Aber selbst wenn sie es wäre - warum nicht dagegen absichern? Das Aufwand-/Nutzenverhältnis finde ich top an der Stelle. Bei anderen Dingen muss ich vertrauen, weil ich mich nicht drum kümmern kann. Aber beim Thema Geld ist es eben etwas anderes. Hätten wir kein fractional reseve banking, dann würde die Welt sicher anders aussehen..
Sicher. Aber für welchen Preis?
Auch hier werden sicher viele zu sehr unterschiedlichen Antworten kommen.
Geld hat eine Wertspeicherfunktion. Bzw. sollte es. Ein Schwundgeld erfüllt diese Funktion nicht.
Wir hatten mal etwas länger darüber diskutiert. Einfach mal die Suchfunktion nehmen, falls Du da weiter zu diskutieren magst.
Ok. Aber, dass du in deinem letzten umfangreichen Kommentar nur “gegen” Leute auf der Bitcoin kritischen Seite (ohne jetzt 2 Lager aufmachen zu wollen) zitiert hast, hat zumindest ein Geschmäckle.
Das war für mich lange Zeit auch das größte Risiko. Je mehr man sich aber mit Bitcoin beschäftigt, desto klarer wird einem, dass dieses Risiko langfristig nicht wirklich trägt. Bitcoin ist aufgrund seiner fundamentalen Eigenschaften – Transparenz, Unveränderbarkeit, Knappheit und Regeln ohne Autorität – allen anderen Gütern in Bezug auf den Aspekt des Vertrauens überlegen. Selbst Gold ist in diesem Punkt schwächer, weil es Lagerung, Verwahrung, Transport und letztlich immer einen Vertrauensanker braucht. In gewisser Weise ist es genau daran historisch gescheitert.
Bitcoin unterliegt am Ende, dank seiner Dezentralität, nur noch den Regeln des freien Marktes. Und dort setzt sich langfristig immer das überlegene Gut durch, nicht das bequemere oder das politisch gewollte. Deshalb ist es aus meiner Sicht nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Erkenntnis Schritt für Schritt im Mainstream ankommt. Das passiert sicher nicht über Nacht, sondern über Jahre und Jahrzehnte. Wenn man seinen Zeithorizont entsprechend anpasst, sehe ich mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit kein realistisches alternatives Szenario mehr. Bitcoin ist nicht aufzuhalten.
Du bist auch hier von Bitcoin abhängig. Leute wägen sich im Bezug auf Btc in falscher Sicherheit. Bitcoin muss pro Jahr um 19 Prozent steigen bzw sich alle 4 jahre verdoppeln, damit die Sicherheit nur gleich bleibt… soviel zur “Mathematik”.