Erwartungen enttäuscht - It's so over

Meine Erwartungen wurden auch enttäuscht.
Für Bitcoin bestehen derzeit die besten Umgebungsbedingungen aller Zeiten, und der aktuelle Zyklus ist mit großem Abstand der schlechteste aller Zeiten. Ein Bullrun hat überhaupt nicht stattgefunden. Der schwache Dollar und die Inflation schmälern zusätzlich die Wertspeicher-Funktion.

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Gerade vor sieben Wochen hatten wir das 126K Hoch. Dass sich ein 2-Billionen-Asset nicht mehr über Nacht verdoppelt, war doch klar. Aber ich kann die Angst teilweise verstehen, die Aktien-ETF-Industrie schürt beinahe täglich FUD, um den Abfluss der Kundengelder zu stoppen und der blaue deutsche Promoting-Kanal mischt kräftig mit.

Ein bisschen länger bin ich schon dabei, wenn auch nicht viel länger.

Ich sag ja auch nicht, dass Bitcoin demnächst verschwindent. Ich sehe nur keinen Grund warum sich Bitcoin viel besser als andere Risk-Assets entwickeln sollte. Aber genau das wird immer wieder verbreitet im Space. Davon hab ich mich wohl etwas verführen lassen.

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Keine Ahnung ob u was da für FUD verbreitet wird. Ich persönlich empfinde den Krypto u Bitcoin Space teilweise wesentlich toxischer als die Aktienbubble. Aber selbst wenn, dann ist es ja nur ein weiteres Argument dafür, dass Bitcoin es schwerer haben wird, besser zu performen.

Von den Gewinnprognosen habe ich mich auch verführen lassen und hätte mir die letzten 4 Jahre auch mehr erwartet als von 69k zu 126k bzw jetzt nur über 80k.

Bitcoin hat so tolle Eigenschaften, aber anscheinend erkennen das Viele nicht.

Früher haben Vermögende in der Schweiz Strafzinsen gezahlt, damit sie ihr Geld dort sicher anlegen können. Eigenverwahrung und Mobilität bei Bitcoin ist viel besser, das wird zu wenig gewürdigt.

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Weil Bitcoin objektiv besser ist. Die Eigenschaften von Bitcoin machen es zum sichersten und wertvollsten Asset der Welt. Das Kapital, das nach möglichst perfekten Wertspeicher Eigenschaften sucht, ist gewaltig. Aber so eine Erkenntnis setzt sich im Markt nicht von heute auf morgen durch.

Man kann viel glauben. Aber eine objektive Betrachtung lässt wenig Raum für Zweifel. Wer nicht verstanden hat, dass Bitcoin ein Meilenstein ist bei der Erfindung von Wertspeichern, sollte vielleicht die Finger davon lassen oder es als Zockerei betrachten. Wer Bitcoin auf gleicher Stufe wie Aktien sieht, ist noch ganz am Anfang.

Ob man das toxisch findet oder nicht, ist für Bitcoin egal. Es geht nicht darum ob Bitcoin oder Bitcoiner nett sind. Die Natur wird das allmählich durchsetzen und auch dem arrogantesten Bitcoiner recht geben. Man muss da zwischen Mensch und Bitcoin scharf trennen. Auch wenn Menschen dem Konstruckt Bitcoin eine Farbe verleihen. Wer sich an solchen Dingen stört und lange aufhält, agiert auf einer sozialen und emotionalen Ebene. Ich empfehle, da nüchtern die Fakten zu betrachten und dem emotionalen Wesen Mensch Zeit zu geben. Denn über die Zeit ist der Mensch als Gesellschaft klug genug, um vorteilhafte Erfindungen zu erkennen.

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Das ist auch der Grund, warum viele, die der „to-the-moon“-Hype der Influencer aufgesessen sind, hier immer pampig reagieren, wenn es nicht so läuft und Kritiken kommen. Oder Menschen, wie du (und ich) offen bekennen, dass sie enttäuscht sind.

Dabei ist genau diese Enttäuschung die Basis für angepasstes Verhalten (in diesem Fall beim Investieren). Die Dummen halten im allgemeinen bis zuletzt an der einmal gewonnenen Überzeugung fest und reagieren sogar negativ auf realistische Kritik an ihrem Weltbild. Im Bitcoin-Space hörst du dann wütendes: „Du hast Bitcoin nicht verstanden“ oder „Was jammerst du, es wird schon“ und so. Sowas wie das hier:

Wohl dem, der frühzeitig enttäuscht ist, zweifelt, nachsteuert. Schlecht für den, der Durchhalteparolen drischt und erst viel zu spät merkt, dass ein Traum auch platzen kann…

Das war mit der Überzeugung vom Endsieg nicht anders… :exploding_head:

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Ja genau. Und ständig wird gesagt. Bitcoin muss wegen den Eigenschaften steigen. Aber die Wahrheit ist, er muss gar nichts. Wenn es niemanden juckt, dann zuckt da nicht mehr viel im Kurs…

Ist Bitcoin schon wieder tot?

:rofl:

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Sorry, das sind alles nette Theorien. Aber mehr auch nicht. Seit Jahren höre ich was bald passiert, weil doch die Eigenschaften so einzigartig sind. Wenn niemand kauft, kann man sich von den Eigenschaften auch nichts kaufen.

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Für Zweifel bräuchte ich schon harte Fakten. Was hat sich denn grundlegend verändert? Weder hat sich technisch an Bitcoin was verändert, noch ist die Marktlage besonders kritisch. Was ich sehe, ist einfach Emotion in fallenden Marktphasen. Es macht keinen Sinn, bei jedem wiederkehrenden Abwärtstrend plötzlich die große Sinnkrise zu schieben.

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Sie werden recht haben.

Kommt Zeit kommt Rat.

Wer hat womit recht?

Warum muss sich etwas ändern? Vielleicht war die Annahme das Bitcoin in den nächsten 20 Jahren auf 1 Mio steigt von vornherein zu hoch gegriffen…

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Dann verkaufe und investiere in etwas anderes. Ist doch ganz einfach.

Du machst die erste Minikrise mit und rufst den Untergang aus. Haben wir schon 100 mal über die Jahre gehört.

Einfach in 5 oder 10 Jahren nochmal schauen.

Du bist Tourist. Kurz gekommen und auf große fiatgewinne gehofft. Hat nicht funktioniert, du kannst weiter ziehen. Wir hodln durch.

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Nichts. Ich habe auch absolut keine andere Haltung, als vor 3 Monaten. Ich selbst bin von Bitcoin begeistert und überzeugt. Mehr denn je!

Das bedeutet aber nicht, dass diese Überzeugung falsch sein kann und BTC trotzdem ein Rohrkrepierer werden kann. Das entscheidet die Masse der Menschen. Und da geht es mir darum, dass übertriebene Überzeugung (wie die, welche die Influencer unters Volk gestreut haben) das Gegenteil von dem erreicht, was beabsichtigt sein müsste. Sie schadet Bitcoin durch das Generieren von massiver Frustration.

Genau das sehe ich auch so. Wenn ich das richtig gesehen habe, dann haben Influencer (Sunny) sogar schon ihre diesbezüglichen Videos gelöscht. Sie waren es, die jeden für dumm erklärt haben, der nicht Haus und Hof, Aktien und Gold, verkauft, um alles in Bitcoin zu stecken (bzw. stacken ;-)) „Das ist jetzt vielleicht die letzte Gelegenheit, dabei zu sein. Du musst Bitcoin haben, sonst bist du verloren!“ - das haben sie noch bei Kursen nahe 100k posaunt.

Wäre ich einer von diesen, ich würde verschämt meinen Kanal löschen und bei McDonalds Hamburger braten gehen, um ehrliches Geld zu verdienen. Und was machen die Influencer? Sie erklären dir jetzt, warum es dann doch nicht funktionieren konnte…

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Und das machst du einfach zufällig an einer vergleichsweise milden Abwärtsphase fest? Diese Art von Zweifel hätte man vor 5-10 Jahren auch bekommen können, als Bitcoin heftig korrigierte. Ich schaue da lieber auf die durchschnittlichen Wachstumsraten die man ganz nüchtern messen kann. Solange wir da keine Anomalie sehen, die auf einen ungewöhnlichen Einbruch des Wachstums hindeutet, ist es einfach nicht rational einem Bauchgefühl bei fallenden Preisen zu folgen.

Ich mache es daran fest, dass wir laut Roman und anderen meiner Erinnerung nach jetzt nicht in einer milden Abwärtsphase sondern steigenden, 6-stelligen Kursen sein sollten.
Viele, die in den letzten etwa 12 Monaten auf diese „Beratung“ (die natürlich keine war!) hin eingestiegen sind, dürften erstmal verloren sein als nachhaltige Bitcoiner…

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Ich gehöre nicht zu denen, die felsenfest geglaubt haben, dass die geläufigen Preisprognosen zeitlich unbedingt richtig eintreten werden. Klar, gibt es viele, die sich da reinsteigern und fest davon ausgehen. Aber da muss halt die Vernunft greifen. Und so, wie ich Roman verstanden habe, war das für ihn auch nie eine feste Sache, sondern einfach eine Möglichkeit im Raum. Gerade Roman hat öfter betont, dass es kurz und mittelfristig anders kommen kann und die Wertsteigerung sich deutlich verspäten kann, aufgrund diverser möglicher Ereignisse auf der Welt.

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