Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/naechster-schritt-zur-neuen-bitcoin-steuer-kabinett-befasst-sich-am-14-oktober-mit-haltefrist-reform wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
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Bei einer Kabinettbefassung beschäftigt sich das Bundeskabinett, also Bundeskanzler und Bundesminister, offiziell mit einem Gesetzentwurf.
Das würde ich mal gerne sehen, wie sich damit beschäftigt wird. Es wird doch eher so laufen: „Gibt es dadurch mehr Einnahmen?“ „Vermutlich“ „Dann bitte so umsetzen und ab zum nächsten Tagespunkt“
Was ist eigentlich aus der Petition geworden, wer spricht denn da offiziell im Plenum?
Die werden einfach die Mappe mal jedem ringsrum durchreichen und gut ist.
Wieder zeigt sich das „unsere Demokratie“ etwas ganz besonderes ist.
Politiker sind nicht unsere Freunde.
Klingbeil will auch ganz sicher nicht ein Freund der Krypto-Bros sein. Der muss seine Ehrliche-Arbeit-Wählerschaft bedienen und den „Zwielichtigen Gestalten“ soviel wie möglich abknöpfen.
Die Anhörung ist noch vor dem 14.10.
Nicole Nowak und ein weiterer Vertreter des Bitcoin Bundesverbandes werden sprechen.
Und wer „hört“ da hin bei der Anhörung?
Der Petitionsausschuss, der dann wiederum eine Empfehlung an das Kabinett weitergibt. :D
Ob die dann hinhören, steht wieder auf einem anderen Blatt ;-)
Und wer sitzt da drin? 10 von der Linken und 10 von der SPD? Oder geht das nach Gewicht an Sitzen?
Hmmm … wäre es ratsam noch vor Ende 2026 Coins die man bspw. 2028 veräußern möchte auf bspw. Bison zurückzutransferieren? Dann würde die besteuerung ggf. "kundenfreundlicher ablaufen mit Annahme der Haltefrist, die dann ja bei Zugängen 2026 noch gegolten hat, und mand kommt ggf. um den Prozess des Rückforderns über die Steuererklärung herum.
der erzählt wie die ganze SPD seit Jahrzehnten wieder irgendwas von starken Schultern.
Die richtig Reichen haben Wege, Steuerberater und Juristen sich dem zu entziehen und der normal-bis-gutverdiener bekommt seine Starken Schultern gebeugt und überlastet.
Alle Parteien je nach Fraktionsstärke. Ich bin gespannt auf die Abstimmungen. Da wird man dann sehen (wie immer) was nur bla bla war oder ernst gemeint.
Meine Prognose: Alle Parteien werden für das Gesetz stimmen, außer die AfD, die werden größtenteils dagegen stimmen. CDU 60/40, wird aber am Ende wahrscheinlich reichen um es vorerst durch zubekommen.
Das Ergebnis steht m.E. bereits fest und zwar so, wie es im aktuellen Entwurf formuliert und mit Sicherheit von Fachjuristen aufgrund der entsprechenden politischen Vorgabe entwickelt wurde. Die Abstimmung dient lediglich dem formellen Ablauf, eine inhaltlich profunde Beschäftigung mit dem Thema seitens der „Volksvertreter“ wird nicht stattfinden.
Hallo zusammen,
Bin mir unsicher obs hier reinpasst hätte dennoch eine frage, müssen auch die Kaufpreise der bestehenden Bitcoin (Kauf vor dem 01.01.2027) nachgewiesen werden ?
Ich halte meine btc auf einer wallet und kann den daraus den Empfangsdatum nachweisen, wären dann bei einem Verkauf der Btc steuern fällig wenn ich nachweisen kann das die btc vor 1.1.2027 gekauft wurden
Also mich beschäftigt bei dem Thema eigentlich was ganz anderes. Wenn das so kommt, dann ist Bitcoin als Zahlungsmittel (nicht als Wertspeicher) in Deutschland quasi Nutzlos.
Denn wenn ich mir nen Apfel dafür kaufe, ist das eine Veräußerung meiner Bitcoin. Und niemand will für jeden Einkauf die Steuer Dokumentieren und später beim Finanzamt angeben. Oder verstehe ich da was Falsch? Warum spricht niemand über dieses Problem?
Klar ist es Ärgerlich wenn die Haltefrist fällt, aber das eigentliche Problem ist doch, dass es als Zahlungsmittel für Deutschland quasi Nutzlos ist. Oder wie ist das in Österreich?
Wir sind im digitalen Zeitalter. Das kann man automatisiert im Hintergrund dokumentieren und am Ende des Jahres weiß man Bescheid.
Finde das eher datenschutz-technisch ein Problem..
Ah OK da hast du Recht. Ne Wallet die Kauf und verkaufskurse am Schirm hat und direkt am Jahresende nen Steuerreport erstellt.
Dann machen deine Bedenken mit dem Datenschutz Sinn.
Ich halte diesen Vorschlag eines Zwischenverkaufs für nicht ungefährlich, wenn plötzlich doch Bitcoinbestände nur steuerfrei bleiben sollten, die bei der Gesetzesverkündung bereits außerhalb der einjährigen Haltefrist sind, mithin ein Vertrauenstatbestand geschaffen wurde. Dann würde man durch Verkauf und Neukauf in eine Falle tappen. Ein „Gesetz mit voller Rückwirkung, hatten das Urteil von 2010 vielleicht nicht auf dem Schirm, 100 Jahre“ das klingt eher nach unseriöser Panikmache. Bei einem Zwischenverkauf würden aufgrund von DAC8 alle privaten Bestände offengelegt, daran haben bestimmt nicht alle Bitcoin-Halter ein Interesse.
Ich sehe das wie @Jules1970 und den Vorschlag ziemlich dumm/gefährlich.
Sieht auch unsere Partner-Kanzlei für Steuerrecht so.