Die Hinman-Dokumente: Das Aus für die SEC-Klagen?

Richtig: fast

Dann schaue die die Anhöhrung an.
Gansler ist 3x gefragt worden ob ETH ein Wertpapier ist.
Dann soll er es sagen und gut ist.

Das Argument musst du mir mal erklären. Warum sollte der Howey Test nicht angewendet werden nur weil er alt ist? Im Endeffekt ist auch Krypto nichts anderes als Wertpapiere oder Aktienspielerei: Ein Projektersteller sammelt Werte (Euros/Dollars) ein um irgend ein Projekt oder eine Firma damit zu finanzieren. Was ändert sich daran das es digital ist? Warum sollte man diesen Test nicht anlegen dürfen nur weil man den Prozess jetzt anders nennt und Coin statt Wertpapier sagt?

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Wenn ich mich nicht irre hat Satoshi nie alleine angefangen zu minen. Das Mining begann als es im Netzwerk einen zweiten Miner gab. Das war wohl so in der Software implementiert.

Es gibt einige Hinweise darauf, dass der oder die Erfinder von Bitcoin darauf bedacht waren, sich nicht persönlich daran zu bereichern, nur weil sie zu den Ersten gehörten. Gierige Persönlichkeiten wurden auch effektiv dadurch ferngehalten dass die meisten nichts vom Potenzial dahinter ahnten und selbst die die zu den ersten Minern gehörten hatten keine genaue Vorstellung davon wie wertvoll das sein würde.

Das sind einmalige Anfangsbedingungen, ein Privileg der ersten Kryptowährung. Danach war die Unschuld weg, der Apfel vom Baum gegessen und die Augen gingen auf. :smiley:

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Naja, Romans Kontent dreht sich seit ca. zwei Jahren ausschließlich um Bitcoin. Wenn Du gute u. valide Infos zu BTC haben willst, mampf YT-Blocktrainer u. das Forum. Willst du Infos über Shitcoin Casino geh woandershin :wink:

Und jetzt spreche ich nur für MICH! Narürlich bin ich als Maxi pateiisch für BTC. Das will ich sogar u. das ist auch gut so :orange_heart:

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Ich versuche gerade eine Quelle dazu zu finden. Ich hatte das mal irgendwo gelesen und mich interessiert jetzt ob das eigentlich wirklich stimmt.

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War mir auch so bekannt. Aber ich kann mich nicht mehr an die Quelle erinnern.

Ein Anhaltspunkt ist die Blockchain. Es gibt einige Tage zwischen den ersten Block und dem zweiten Block. Es gab also eine Miningpause die so erklärt wird das Satoshi auf wenigstens einen zweiten Miner gewartet hat. Zumindest die Zeit ist nachvollziehbar gespeichert und das Satoshi locker die Tage lang Bitcoin ansammeln hätte können und es nicht gemacht hat ist somit bewiesen.

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Das Warten auf einen Peer findet man im Quellcode von damals: https://github.com/JeremyRubin/satoshis-version/blob/master/src/main.cpp#L2255

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Super. Danke! Ich war schon auf der Suche nach dem Quellcode.

Es ist bewiesen dass er gewartet hat. Aber ja, danach kann er durchaus mit sich selber geminet haben.
Das ist aber irrelevant solange diese Addressen ihre Bitcoins nicht ausgeben und Satoshi verschwunden bleibt und es bleibt der bewiesene Fakt dass Satoshi noch mehr Bitcoins hätte sammeln können und sich wenigstens zu dieser Zeit dagegen entschieden hat, warum auch immer.

Soll das eine Argumemt für zentrale Projekte sein? Oder für Projekte die nach POW auf POS umgestiegen sind? Alles was neu beginnt ist ersteinmal Zentral. Nämlich bei demjenigen der das Projelt ins Leben ruft. Auch wenn ein Gemeinschaftsprojekt (sagen wir mal mit fünf Parteien in der Gemeinschaft) gestartet wird, ist das meiner Meinung nach Zenztral. Den einige wenige haben Einfluss auf das große Ganze.

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Warum sollte Satoshi damit anderen etwas beweisen wollen, wenn es als Beweis nicht taugt? Falls es keine technischen Gründe dafür gibt, war es wohl nur für ihn selbst.

Wenn jemand aufrichtig zu sich selbst ist und vermeiden möchte, alleine zu minen, würde er so etwas tun. Logisch gesehen würde es genau das erfüllen. Nicht um anderen etwas zu beweisen.

Und um generell zu vermeiden dass am Anfang jemand alleine minen kann.

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Satoshi hat den Genesis Block erzeugt. Der nächste Block entstand als mindestens 2 Nodes im Netzwerk verbunden waren. Das war 7 Std. später nachdem die Software in der Maillingliste veröffentlicht wurde. Ab dem Zeitpunkt gab es keine Person, Foundation oder Unternehmen die privilegierte Rechte besaß. Für mich ist das so dezentral wie es am Anfang sein kann.

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Richtig, die von dir genannten Personengruppen kann es immer geben, und daher reicht es auch nur so gerade für „projektinterne“ in Anführunggsstrichen. Projektinterne sind sie nämlich nicht. Du weißt doch genau worum es hier geht :slight_smile:

Im Übrigen geht es nicht darum, welchen Grad an Dezentralität Bitcoin bei der Entstehung oder im frühen Entwicklungsverlauf hatte, sondern um jetzt.

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Im Hinblick auf die Coin Verteilung ist es ja schon irgendwo von Relevanz.

Bei den meisten „älteren“ Crypto-Projekten (würde ich jetzt mal behaupten) sind die am meisten gefüllten Adressen auch zeitgleich die ältesten. Das Problem ist leider auch heute noch, dass man nie wissen kann, ob Satoshi nicht doch irgendwie noch Zugriff auf seine Wallet hat und diese irgendwann leer machen wird.

Bei Bitcoin ist es ja halb so schlimm. Satoshis Wallet umfasst schätzungsweise roundabout eine Millionen von 21M Bitcoin. Da gibt es andere Cryptos die weitaus schlechter aufgestellt sind. DOGE auf einer Adresse über 20% z.B…

Letztlich ist die Tatsache ja auch gar nicht schlimm. Es ist eher nervig, dass sicherlich auch noch in 10 Jahren FUD Presse-Meldungen gestreut werden darüber, dass wenn Satoshi seine Wallet doch noch anrühren sollte, es Schwefel regnen wird auf Sodom und Gomorra… oder so ähnlich.

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Ok, fair point.

Daran wäre ethisch aber nichts auszusetzen. Satoshi hat unter fairen Bedingungen mit anderen zusammen Mining betrieben. Sein Vorteil war auch der Vorteil der anderen Miner der ersten Stunde.
Unfair wäre es wenn eine oder mehrere Personen unter Ausschluss der Öffentlichkeit sich erstmal einen großen Anteil vorprägen.

Klar hätte dann Satoshi eine problematische Machtposition für einen als dezentral geltenden Wertspeicher. Auch wenn es fair erworben ist.
Aber ist es nicht interessant dass wir in einer Realität leben wo die erste erfolgreich Blockchain einen anonymen Erfinder hat? Mit offenbar ehrbaren Absichten.
Es hätte doch auch ganz anders sein können. Satoshi nie anonym und als Person allen bekannt, der sich regelmäßig zu den aktuellen Entwicklungen äußert.
Er hätte gewinnorientiert agieren können. Ein IT Star wie Steve Jobs oder Bill Gates. Oder aber er wäre Idealist und würde gute Werte für die Gesellschaft forcieren. Jemand wie Richard Stallman vielleicht.
Wäre alles mit Konfliktpotenzial. Erstaunlicherweise ist die erste richtige Blockchain eine mit einem anonymen Erfinder. Finde ich erstaunlich. Bei so gut wie allen Nachahmern kann man nämlich beobachtern dass es meistens nicht so wie bei Bitcoin abläuft.

Falls es Paralleluniversen gibt: Mein Beileid an alle möglichen Welten wo Satoshi ein fieser Geldmacher ist und Bitcoin relativ früh kollabiert, während Satoshi als Betrüger angeklagt wird. :smiley:

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Stimmt. Hab ich noch nie so richtig drüber nachgedacht. Alle Projekte dadraussen… zumindest die, die länger existieren, haben namentliche Initiatoren soweit ich weiß. Das sagt dann doch schon nochmal viel finde ich über den Markt aus.

Absolut nicht, aber ethische Werte werden leider in unserer medialen Welt des Klatsch und Trasch eher hinten angestellt.

Ich denke was mein Vorredner hier meint ist, dass wenn Roman mal nicht explizit über Bitcoin redet sondern um andere Themen, da immer eine sehr penetrante (meiner Meinung nach mittlerweile schon realitätsfremde und sehr einseitige) Meinung mitschwingt. Die Themen, welche sich mit Bitcoin beschäftigen haben eine sehr hohe Qualität und Roman hat ein außergewöhnliches Fachwissen in diesem Bereich, welche sehr zu beneiden ist. Wir alle wissen, welchen Stellenwert Bitcoin in der Zukunft für unsere Gesellschaft haben wird.
Es ist aber nicht in Ordnung (oder zumindest ich finde es nicht in Ordnung) wenn man menschlichen Abschaum als heroische Ritter darstellt, nur weil sie einem aktuell in die Karten spielen.
Wenn jetzt morgen heraus käme, dass Gensler ein sehr kranker Perversling ist, dann sehe ich schon Romans Kommentar… „Ja, die aktuellen Nachrichten über Gensler sind untragbar und es ist schockierend, was in diesem Mann vorgeht… wir dürfen an dieser Stelle aber dennoch nicht außer acht lassen, was er positives für die Bitcoin-Adaption getan hat…“. (Dies ist nur Fiktion, natürlich hat Gensler rein gar nichts für den Bitcoin getan).
Ich hatte Roman früher immer als einen aufrichtigen Menschen empfunden, der nicht getreu den Motto lebt, „der Zweck heiligt die Mittel“. Ich würde mir wünschen, dass mehr Objektivität in die Beiträge Einklang findet, ansonsten ist für mich persönlich hier Endstation, und vermutlich für den einen oder anderen auch.

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