Der Inbegriff warum ich Mises nicht leiden kann (Libertarismus)

Schön! Danke!

Minute 12:35-13.06 erklärt schön einige meiner (auch Gen X) krassen Aussagen. :grimacing:

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Würde dagegen wetten. Die Systeme brauchen bestimmt noch mindestens 5-10 Jahre.

Also autonome Roboter, welche wem genau in die Taschen wirtschaftet?

Die können zwar theoretisch klimaneutral produziert werden, aber durch Zentralisierung der Produktionsmittel kommt diese Wirtschaftskraft von immer weniger Personen.

Dabei wissen wir alle, dass Privatjets und Luxusyachten am schädlichsten fürs Klima sind.

Setzen sich diese wenigen Personen eher für Klimaneutralität oder Steuersenkungen ein?

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Wenn es zu einer großen Automatisierung kommt bevor man die Wirtschaft demokratisiert hat, könnte es sehr schlecht für die Arbeiterschaft werden.
Die meisten Menschen haben kaum/kein Besitz und alles was sie anbieten können ist ihre Arbeitskraft, wenn ihnen das genommen wird, haben sie gar nichts mehr.

Gleichzeitig können sie aber auch nicht aus dem Wirtschaftssystem aussteigen und sich in kleinen Kommunen selbst versorgen, weil Land und natürliche Ressourcen durch wenige monopolisiert sind.

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Das ist der feuchte Traum der kapitalistischen Klasse. Zurück in den Manchester Kapitalismus mit moderner Überwachung und staatlicher Repression.

Es ist eigentlich vollkommen absurd, dass eben angesichts einer neuen Revolution (industrielle Revolution-KI Revolution) darüber gesprochen wird, wie man den Sozialstaat schleifen kann. Das Gegenteil ist geboten, will man in Zukunft nicht Massenverelendung haben.

Also eine Art Grundeinkommen wäre der richtige Schritt.

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Wenn es zu einer großen Automatisierung kommt bevor man die Wirtschaft demokratisiert hat, könnte es sehr schlecht für die Arbeiterschaft werden.
Die meisten Menschen haben kaum/kein Besitz und alles was sie anbieten können ist ihre Arbeitskraft, wenn ihnen das genommen wird, haben sie gar nichts mehr.

Gleichzeitig können sie aber auch nicht aus dem Wirtschaftssystem aussteigen und sich in kleinen Kommunen selbst versorgen, weil Land und natürliche Ressourcen durch wenige monopolisiert sind.

Das muss unbedingt verhindert werden.

Ich bin mir nicht sicher ob ein Grundeinkommen der richtige Weg ist, dagegen gibt es gute Argumente von Maurice Höfgen und Proletopia.
Ich will eher Vollbeschäftigung erreichen und halten in dem man sinnvolle Arbeitsplätze schafft und evt die Arbeitszeit reduziert.

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Leider wirtschaftet das alles in die Taschen der Großkapitalisten solange die Produktionsmittel in deren Händen sind.

Nehmen wir mal die Wärmewende, bei der nicht der Bürger BGE bekommen soll weil der würde es ja nur “verprassen” und nicht investieren.

Deswegen geben wir Förderungen für den Umbau auf Wärmepumpen raus als Beispiel, geht auch mit E-Autos.

Damit fördern wir die Eigentümer der Immobilienkonzerne / Autokonzerne, während z.B. Leute auf dem Fahrrad benachteiligt werden.

Evtl. sagt jemand er will lieber einen Heizstrahler für ganz schlechte Zeiten und sich sonst warm einpacken. Dann wird die Person in einer Förderungswelt nicht belohnt durch gute Entscheidungen, sondern muss mal wieder den Willen der Großkonzerne schlucken.

Währenddessen steigt natürlich der Anlagenwert ihres Eigentums weiter und der Mieter bekommt nix ab.

Ist kompliziert, aber ich denke im jetzigen System wäre ein Grundeinkommen sozial gerechter.

Evtl. könnt ihr mich aber davon überzeugen, dass mit Produktionsmitteln nicht mehr in den Händen der Reichsten das System besser wäre als Grundeinkommen.

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Das stimmt.
Darum will ich die Wirtschaft ja demokratischer machen:
Essentielle Industrien komplett kollektivieren und in anderen Bereichen einen Interessensausgleich schaffen.
Unter diesen Vorausetzungen nutzt Vollbeschäftigung dann auch der ganzen Gesselschaft.

Jeder Mensch der nicht schwer behindert ist (da muss man den Einzelfall bewerten) kann einen sinnvollen Beitrag zur Gesselschaft leisten.
Die jetzt Arbeitslosen sollte man (je nach Person) nutzen um den Fachkräftemangel (dort wo er wirklich existiert) zu beheben und die Armee aufzustocken.

Alle diese Einzel Förderungen sollten komplett abgeschafft werden.
An deren Stelle führen wir eine CO2 Steuer ein und verteilen die Einahmen daraus wieder pro Kopf, so hat jeder der weniger als der Durchnitt an CO2 erzeugt einen Vorteil gegenüber dennen die besonders viel CO2 erzeugen.

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Najoa, ich finde nicht das wir eine zentrale Stelle zur Bewertung von Behinderung und Wehrpflicht brauchen, mir ist da BGE und “Make love not war” lieber. :grin:

Ja eine (langsam steigende) Steuer die beim Fördern fossiler Energien anfällt, dann könnten wir uns alle anderen Regelungen sparen!

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Da sehe ich schwarz. Die Unzufriedenen und die mögliche Opposition hat man nach der Finanzkrise eingesammelt und in die falsche Richtung gelenkt. Du siehst es ja auch hier im Forum. Man hat sie über die alternativen Medien maximal desinformatiert und statt Systemkritik zu üben, wollen sie Feuer mit Öl bekämpfen.

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Glaube ich dir aufs Wort. Alles dunkel da oben.

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Ob jemand arbeitsfähig ist, bewertet ja keine Zentrale Stelle sondern Ärtzte und Psychologen.

Mir wäre “Make love not war” auch lieber.
Aber aktuell leben wir in einer Welt voller Despoten, also brauchen wir eine starke Europäische Armee, um die Bewohner dieser Erde zu verteidigen.

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Wie krass musst du persöhnlich getroffen worden sein, um auf dieses Niveau zu sinken? :grin:

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Für alle die sagen, Strom wäre ohne erneuerbare Energien günstiger:

Quelle: https://mediatum.ub.tum.de/doc/1163646/1163646.pdf

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