Der Inbegriff warum ich Mises nicht leiden kann (Libertarismus)

Aber was sind die Handlungen, welche daraus folgen sollen?

Hier eine Kurzfassung:

Die Vorbereitungen der Superreichen, Tech-Milliardäre und Wall-Street-Eliten auf Klimakatastrophen und gesellschaftliche Zusammenbrüche – in Insiderkreisen oft schlicht als „The Event“ bezeichnet – haben sich von einer paranoiden Nische zu einer eigenständigen Multi-Milliarden-Dollar-Industrie entwickelt.

Medienberichte, investigative Bücher (u. a. von Douglas Rushkoff) und Branchenberichte zeigen, dass diese Maßnahmen weit über klassische Vorräte hinausgehen und sich über vier zentrale Säulen erstrecken:

1. Physische Zufluchtsorte & Autarke Bunker-Festungen

Die Strategie setzt auf geografische Isolation und extrem aufwendige Infrastruktur:

  • Geografische Hotspots: Neuseeland gilt als das begehrteste Ziel (u. a. Peter Thiel), gefolgt von Hawaii (Mark Zuckerberg errichtet ein riesiges Areal auf Kauaʻi mit unterirdischem Bunker), Alaska, Island, Teilen Kanadas sowie ländlichen Bundesstaaten der USA wie Idaho oder South Dakota.

  • High-Tech-Bunker: Unternehmen wie Rising S Company, Vivos oder Oppidum bauen unterirdische Luxusanlagen mit autonomen Energie- und Frischwassersystemen, hydroponischen Gewächshäusern, Luftfilteranlagen gegen biologische/chemische Stoffe und Unterhaltungskomplexen (Kinos, Pools).

2. Söldner, Disziplinierung & das „Loyalitätsproblem“

Die größte Sorge der Eliten gilt nicht den extremen Wetterereignissen selbst, sondern dem Ausfall der staatlichen Ordnung und drohenden Volksaufständen. Daraus ergibt sich das sogenannte „Loyalitätsproblem“: Wie behält man die Kontrolle über die eigenen Sicherheitskräfte, wenn Geld wertlos wird?

  • Private Sicherheitsdienste: Anwerbung ehemaliger Spezialeinheiten (z. B. Navy SEALs), die im Krisenfall Verträge zur Evakuierung und Bewachung erfüllen sollen.

  • Kontrollmechanismen: In vertraulichen Meetings diskutierten Manager und Gründer Szenarien wie:

    • Exklusive Kombinationen oder biometrische Schlösser für Vorräte und Nahrungsmittel, die nur der Eigentümer kennt.

    • Spezielle Zuteilungssysteme für die Familien der Sicherheitskräfte als Druckmittel.

    • Der angestrebte Ersatz menschlicher Wachen durch autonome Roboter oder KI-Systeme, um Meutereien auszuschließen.

3. Logistik, Mobilität & „Pass-Portfolios“

Damit die Flucht im Ernstfall gelingt, investieren die Eliten in redundante Transport- und Rechtsstrukturen:

  • Goldene Visa & Zweitpass-Strategien: Über Agenturen wie Henley & Partners sichern sich Investoren Staatsbürgerschaften und Reiserrechte in Klimazufluchtsländern (Neuseeland, Österreich, karibische Inseln).

  • Evakuierungs-Logistik: Exklusive Abonnements bei privaten Sicherheits- und Helikopterdiensten, um bei Unruhen innerhalb von Stunden aus Metropolen wie New York, London oder San Francisco ausgeflogen zu werden.

4. Finanzielle Absicherung & Realgut-Investitionen

An den Finanzmärkten und an der Wall Street schlagen sich die Risiken in spezifischen Investmentstrategien nieder:

  • Land- und Ressourcenerwerb: Massiver Kauf von Agrarland mit gesicherten Grundwasservorkommen in nördlicheren Breitengraden (z. B. US-Midwest, Süd-Chile, Skandinavien).

  • Klima-Hedges & Katastrophen-Anleihen: Nutzung komplexer Derivate, Weather Derivatives und Catastrophe Bonds (Cat Bonds), um Portfolios gegen Extremwetterereignisse und Lieferkettenunterbrechungen abzusichern.

  • Sachwerte statt Papiergeld: Verstärkte Allokation in physische Rohstoffe, autarke Infrastruktur und dezentrale Sachwerte.

Kritische Einordnung

Soziologen und Kulturkritiker beschreiben dieses Verhalten oft als „The Mindset“: Ein ausgeprägter technokratischer Absolutismus, bei dem das Ziel darin besteht, genug Reichtum anzuhäufen, um sich vor den Konsequenzen genau des Systems zu isolieren, das diesen Reichtum hervorgebracht hat.