ne, ganz so nicht. Die 50±Std.-Woche haben die Leistungsbereiten - und die würden auch noch den politischen Teil wuppen.
Es ist die Masse, die gerne die 25 bis 30-Std-Woche hätten, um noch mehr vor der Glotze zu hocken oder anderen bei sogenanntem Sport - Fußball - zuzugucken, aber dann nur noch Zeit haben, die Leistungsbeteiten zu beschimpfen.
Die Arbeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Arbeit. Arbeit ist kein Selbstzweck.
Normalerweise sollte der Mensch bestrebt sein, sich so zu organisieren, dass er die wenigste Zeit mit Arbeit verbringt und die meiste Zeit eben Zeit hat für andere Dinge.
Hier passiert das Gegenteil. Warum wohl? Warum wird die Arbeit als solche zum Selbstzweck gemacht? Damit sich die, die selber nicht arbeiten und von der Arbeit anderer leben, die Taschen noch voller machen können. Und damit sind selbstverständlich diejenigen am oberen Ende der Nahrungskette gemeint.
Die “Leistungsbereiten” wie du sie genannt hast, sind Teil des Problems.
Denn die buckeln nach oben und treten nach unten. Bilden sich auf ihre Überstunden und Bereitschaft für das Unternehmen “alles zu geben” was ein und sehen auf die herab, die eben nicht bereit sind - aus welchen Gründen auch immer - so viel zu leisten.
Die ersteren haben nicht verstanden, dass sie nur ausgenutzt werden und geben den Druck indirekt weiter. Die letzteren machen zumindest bei der Verarsche nicht noch aktiv mit.
Ich habe vor jedem Bürgergeldempfänger der meinetwegen auch offen zugibt, das Sozialsystem ausnutzen, mehr Achtung, als vor jedem, der freiwillig Überstunden reißt, am Wochenende immer freiwillig auf der Matte steht und sich dann noch was drauf einbildet. Die lache ich aus. ;)
ach, armer Herr Doktor, bist nur nur bedauernswert.
Ja, die von dir genannten gibt es. Verallgemeinerungen - dein Lieblingssport - sind nicht angebracht.
Genauso könntest behaupten, alle Wenigerverdiener und Empfänger von Sozialleistungen sind faule Säcke.
Alle auf links gebürstete wären gerne faule Säcke, haben nur noch nicht den Ausgang gefunden, an die entsprechenden Töpfe zu kommen.
I habe diese Ausreden so satt das XY nur funktioniert weil die Schweiz so klein ist… Das erzählen sie euch einfach ok? Da muss man schnell 2min drüber nachdenken dann hat man das gelöst. Oder ist das zu viel Aufwand für ne bessere Demokratie?
Wir wissen doch alle, dass es für die Schweiz etwas andere Voraussetzungen gibt.
Neben dem - sonst überall auch - Gefälle zwischen Stadt und Land, urbane und ländlich, gut situierte und schwächeren Regionen, kommen bei der Schweiz noch die Sprachregionen und regionalen Eigenheiten verstärkt dazu. Franzose tickt eben anders als Italiener oder Deutscher. Müssen eben andere Methoden der Konsensfindung her, und, du hast es auch schon angesprochen, diese Regionen mussten schon lange enger zusammenrücken um zu überleben.
Wenn dir der Verweis auf die Schweiz nicht passt - was nicht negativ gemeint war - nehmen wir eben euer Nachbarland. Nehmen wir die letzte Rentenreform oder zumindest Versuch.
Da ist die Bevölkerung geschlossen aufgestanden. Etwas, was mit 6 oder 8 Mio viel leichter zu schaffen ist, als mit 80, wo inzwischen das Weltzentrum der Ichlinge angesiedelt ist.
ach ja? das meine ich nicht dass es nur so aussieht.
Arsch hoch kriegen? wenn mans nicht ganz so genau nimmt dann arbeite ich ab Mittwoch Mittag für die Gesellschaft und den Staat. Von den Besten Jahren meines Lebens, gebe ich die Hälfte für das Allgemeinwohl ab. Ja wieviel mehr muss ich denn meinen Arsch noch höher bringen?
Ich denke du hast heute Weihnachtsfeier gehabt, richtig? …….holy moly
@Multilator ,
wenn ich mal ganz viel Zeit habe, auch keine Weihnachtsfeier oder so ansteht, überlege ich mir, ob ich Mitleid mit dir haben soll oder einfach bedauern soll.
Das Argument ist auch Bullshit.
Deutschland hat ja auch Unterteilungen die ähnlich groß sind wie Schweizer Kantone auf die man dann dieselben Systeme anwenden könnte