Man sollte mit 55% direkt Abstimmung immer Neuwahlen auslösen können
oh, dann ist die Halbwertzeit einer Regierung kürzer als traditionell in Italien …
das ist eben nur auf den esten Blick und scheinbar so.
Du kannst den Rechtsweg wählen … langwierig, ggf. teuer, Erfolg nicht sicher.
Du kannst dich parteipolitisch betätigen … steter Tropfen höhlt den Stein, den Nerv haben nur wenige, ist mit Arbeit verbunden …
Es gibt laufend Wahlen auf den verschiedensten Ebenen, ja, auch langwierig aber langfristig erfolgversprechend.
Warum glaubt ihr, dass gewisse Kreise das Bestreben haben, alle Wahlen auf den gleichen Tag zu legen , Wahlen aller Ebenen. Zwischenbilanz fällt damit weg. Umfragen sind keine Wahlen.
Es gibt auf allen Ebenen Plebiszite - ja auf Bundesebene extrem eingeschränkt, änderbar, aber lassen wir einfach mal weg.
Hinderungsgrund? Arsch hoch kriegen !!! Oh, lass das mal andere machen.
Hier muss man sich allerdings von unten her die Ebenen durchkampfen - und das Initiativrecht des Bundesrats herausfordern.
Zuvor die Länderparlamente und -regierungen drangsalieren.
Aber hier, würde man den Arsch hoch kriegen, wären die meisten eurer Forderungen bereits erfüllt.
Folgt man aber dem Narrativ der (Möchtegern-)Autokraten, würden Wahlen etwas ändern, waren sie längst verboten, tappt man genau in deren Falle.
Ohne jetzt alles gelesen zu haben. Gibt ein einfaches Mittel für bessere Demokratie:
Volksabstimmung über alle Dinge, die sich gravierend auf Land, Leute, Vermögen auswirken werden.
So wie in der Schweiz.
Das wären bspw.:
Energiewende, Wehrpflicht, Migration, Ukraine-Unterstützung, drastische Staatsverschuldung, Reformen der Sozialsysteme. Evtl. mit ein paar Feinheiten. Also über Wehrpflicht würde ich bspw. keine bsp. Ü30-Leute abstimmen lassen, die davon nicht betroffen wären.
wie kommst du darauf, dass die nicht betroffen wären?
Umgekehrt, warum soll man dann U60 über Altersvorsorge abstimmen lassen? ,![]()
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sind ja nicht betroffen
Finde den Fehler!
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. In deiner Welt zahlen Auszubildende, junge Angestellte und Arbeiter also nicht in die immer teurer werdende Rentenversicherung ein, ohne jemals die Chance zu haben, davon im Alter anständig leben zu können?
doch, aber bei der Wehrpflicht zahlen auch Rentner mit und im V-Fall sind nicht nur u30 in der Bütt, sondern werden verpflichtet.
Und von der heutigen Rente kann schon derzeit ein Großteil nicht mehr angemessen leben
Weil die marode Rentenversicherung vorallem von U60 bezahlt wird.
Willst du damit sagen das über Steuern das Verteidigungsbudget zu bezahlen damit vergleichbar ist im Schützengraben zu liegen?
nu, dann sollten wir für jeden Jahrgang eine eigene Verwaltung, Parlament, Regierung, …
… sollte doch möglich sein, siehe Post mit ohne Parteien, dafür 83 Mio Bewerbern … nur noch Einzelmandate, … keine Parteien (ok), …
83 Mio Einzelmeinungen und und für jeden spezielle Regeln (natürlich auf die Person zugeschnitten)
Kann aber auch libertär geregelt werden, machen wir Einzelverträge für dies und jenes und alles.
Wird nur schwierig, wenn sich dann welche sich raushalten, weil. … ihr macht das schon
die Rentnergeneration hat dafür bezahlt, dass du in die Lage kommst, Rentenbeiträge und Vorsorge leisten kannst.
bezüglich Verteidigungsausgaben ist deine Interpretation die bösartige.
Sie sollen dabei helfen, dass keiner in den Schützengraben muss.
Die Rentnergeneration hat über Jahrzehnte Parteien etabliert, die ein System installiert haben, das jetzt kollabiert. Die Zeche sollen die Jungen und die Sparer zahlen.
Haftung für Fehler hat nach dem Verursacherprinzip zu erfolgen, nicht nach dem Prinzip einer übertragbaren Erbsünde.
dann pass mal auf, dass deine Generation nicht danach gemessen wird.
Die ältere Generation könnte allerdings auf die Idee kommen, ihre Leistungen von den jungeren zuruckzufordern.
Ich bin näher am Rentner als am Berufsanfänger, vom Alter her. Allerdings habe ich Kinder und sehe nun deren schwindende Perspektiven. Aufgrund von Umständen, die sie nicht zu verantworten bzw. nicht verschuldet haben.
Wenn die Älteren glauben, dass sie die Jungen dazu zwingen können diesen Mist auszubaden, dann werden sie sich mit einer Auswanderungswelle konfrontiert sehen.
Niemand lässt sich freiwillig als junger Mensch in ein 40-jähriges Hamsterrad ohne Perspektive einspannen.
Wer was kann, der geht. Wer nichts kann, der muss natürlich bleiben.
du sagst es, wir leben in einem freien Land, einem der freiesten auf der Welt.
Also kann jeder für sich entscheiden …,
ob er sich diese Zwangsgesellschaft weiter antun will.
Exakt! Siehst Du, am Ende haben wir doch noch einen Konsens gefunden ![]()
Du meinst die E-ID?
Das war die zweite Abstimmung zu dem Thema, die erste Version hatten wir abgelehnt. Danach sind die mit den Kritikern zusammen gesessen und haben gemeinsam eine Lösung entwickelt welche all deren Kritikpunkte berücksichtigt.
Das Design und die Implementation ist alles open source (auch eine der Bedingungen) und kannst du hier einsehen swiyu - the Swiss Trust Infrastructure ecosystem · GitHub
Das ganze ist optional und kein Zwang.
Das hat nichts mehr mit der E-ID zu tun die ihr in der EU sicher auch kriegen werdet, weil euch muss ja auch niemand fragen ob die präsentierte Lösung zufriedenstellend ist und eure Privatsphäre respektiert.
Ist mir schon klar das alle grundsätzlich von dem Begriff E-ID getriggert sind und Staat ist böse und so und ich hier wahrscheinlich eh wieder gegen eine Wand rede ohne das sich jemand differenziert mit dem Thema befassen mag, deshalb lassen wir das mal.
Aber um auf das Thema des Threads zurück zu kommen, DAS war für mich ein Gewinn der direkten Demokratie und die hat hier zu besseren Resultaten geführt als das was euch alle aufgezwungen werden wird.
Allerdings muss man generell sagen wird auch die direkte Demokratie immer im Sinne der Systemerhaltung funktionieren. Solange die Leute mit ihrem Lebensstandard komplett vom Kapital abhängig sind werden sie auch in dessen Interesse abstimmen.
Das Schweizer System hat noch einige weitere Besonderheiten die ich fast nie erwähnt sehe aber ebenfalls eine Verbesserung bringen könnten. Wir können nämlich die Wahlzettel verändern und Leute die uns nicht passen streichen, oder sogar komplett eigene Listen erstellen. Das hilft auch schon irgendwelche unbeliebten Deppen loszuwerden die von den Parteien immer mitgeschleppt werden. (Kumulieren und panaschieren? - So wählt man mit Listen - News - SRF)
Ich sehe darin kein Problem, weil du das explizit ansprichst bzw. betonst. Denn du schreibst das so, als ob Kapital etwas schlechtes ist, von dem man sich trennen sollte.
Denn du wirst einen Lebensstandart nie ohne Kapital = Macht halten können. Mit anderen Worten: Du benötigst das Kapital um irgendwie Einfluss auf die Welt zu nehmen. Und wenn du keinen Einfluss nehmen kannst, dann bist du auf die gnädige Abhängigkeit der Anderen angewiesen, dass sie dich mit ihrem Kapital versorgen (oder eben nicht versorgen und sterben lassen).
Kapital ist also persee nichts schlechtes. „Schlecht“ (im Sinne von Gesellschaftsschädlich) wird das Kapital nur dann, wenn es zu sehr zentralisiert wird, sodass nur einige Wenige praktisch absolutistisch über viele Andere herrschen können. Genauso „Schlecht“ ist der andere Fall, wo das Kapital so sehr dezentralisiert ist, dass es lokal nicht mehr Wirken kann und die Menschen damit ihren benötigten Einfluss verlieren.
Und genau da kommen eben Demokratien ins Spiel: Mit einer guten Demokratie wie in der Schweiz wird der Staat eben genau kein zentrales Machtmonopool ausbilden sondern ein Machtgleichgewicht zwischen verschiedenen Mächten herstellen: Legislative, Volk, Judikative usw. Und dieses Machtgleichgewicht sorgt dafür, dass es kaum extreme (zentralisierende) Mächte oder Kapitaleinflüsse im Staat gibt weil sie eine Gefahr für alle anderen Machtkomponenten darstellen und somit automatisch bekämpft werden (sofern die anderen Mächte was dagegen tun können!).
Und genau hier ist der große Unterschied zwischen der Schweiz und anderen Ländern, die sich zwar Demokratie nennen, in Wahrheit die Gewaltenteilung aber nicht (mehr) implementiert haben. Das Resultat ist damit in Deutschland oder der EU eine immer weiter vorranstrebende Machtzentralisierung bzw. Kapitalzentralisierung mit all den schlechten Auswirkungen, die die Sozialisten oder Kommunisten immer voraussagen. Die Schweiz hat noch wenigstens das Volk als eine Machtkomponente in der Demokratie und damit eine Gegenmacht zum zentralisierendem Staat. Genau das haben die anderen Länder nicht (mehr), dort gibt es nur „Scheinwahlen“ bzw. scheinbare Einflussnahme der Bevölkerung obwohl der eigentliche Weg schon beschlossene Sache ist.
Das Problem ist aber wie gesagt nicht das Kapital selber, das ist ersteinmal völlig unpolitisch bzw. politisch sehr zerstritten. Das Problem ist zu große Zentralisierung des Kapitals bzw. der Macht und damit zu große Einflussnahme gegenüber allen anderen (wahrscheinlich unterlegenen) Mächten. Aber das Gegenteil, zu geringer Einfluss ist genauso schädlich für die Gesellschaft denn dann können sie sich nicht gegen andere Mächte im Angriff wehren (Staatsunterwanderung, Krieg von außen, Bürgerkrieg von innen,…).
Damit ist „das Kapital“ zu bekämpfen definitiv der falsche Weg bzw. zu einfach gedacht. Es muss die übermäßige Zentralisierung bekämpft werden, aber gleichzeitig darf die generelle Zentralisierung-Möglichkeit nicht abgeschafft werden. Und diesen Spagat bzw. diese Abwägung zwischen Zentralität und Dezentralität schaffen wirkliche Demokratien mit verwirklichter Gewaltenteilung eben am besten zu gewährleisten weil sich damit alle Gewallten gegenseitig kontrollieren und eine stabile Gleichgewichtslage finden.
Habe ich in diesem Fall nicht geschrieben, aber meine Meinung dazu ist ja allgemein bekannt
. Was ich damit gemeint habe ist das 1% der Bevölkerung 45% des Kapitals besitzt und damit einen grossen Teil der Entscheidungen im Interesse dieser 1% und nicht der restlichen 99% gefällt werden, weil die 99% vom verhalten der 1% abhängig sind.
Diese Abhängigkeit sind Jobs und Steuersubstrat oder allgemein Kapitalentzug, im Sinne von “wenn ihr das annehmt dann ziehe ich weg und mache die Fabrik hier zu”.
Die meisten nehmen an eine Demokratie bevorzugt die 1% nur weil die bestochen oder durch die Lobby manipuliert werden, aber das sieht man halt bei der direkten Demokratie dass dies nicht mal der Hauptgrund ist und auch das Volk im Sinne der 1% abstimmt.
Das haben wir ja auch. Zum Beispiel nehmen sowohl Gemeinde, Kantone wie auch Bund selbst Steuern ein. Das Geld fliesst nicht erst zum Bund und wird dann wieder verteilt, sondern der grösste Teil deiner Steuern bleibt in der Gemeinde wo du dann vielleicht mit ein paar tausend anderen Leuten über das Budget abstimmen kannst wo das auch relevant ist ob die Steuern gesenkt oder erhöht werden. Kannst dann halt wählen ob du mehr Schlaglöcher willst oder tiefere Steuern.
Diese Dezentralisierung ist deshalb absolut möglich und sinnvoll und sieht man ja direkt am Beispiel in der Schweiz dass das ganz gut funktioniert.
na, kein Alleinstellungsmerkmal. Ist in Bayern auch so - auf Bundeseben wäre es tatsächlich ein Gewinn. Aber da müssten die anderen Länder auch drüber nachdenken. So wäre es trotzdem auf Regionen begrenzt. Bei 8 Mio bei euch(?) noch machbar, viel darüber hinaus könnte es an Grenzen stossen.
Bei uns wird lieber darüber nachgedacht, wie das Wahlrecht so manipuliert werden kann, dass unbeliebte Parteien im günstigsten Fall rausfallen - da meine ich jetzt nicht die 5%-Klausel direkt, sondern die Ampel, die sich damit genaugenommen in Teilen selbst verarscht hat.
nur was für Reiche. Keine Aldi-Verkäuferin kann sich ein Rechtsstreit mit dem Staat leisten.
selbst wenn du Erfolg hast, scheiterst spätestens an der 5%-Hürde. Bis dahin musst du Werbung aus eigener Tasche zahlen, während die etablierten Parteien Millionen € Parteispenden durch Steuern erhalten. Da kann man nur verlieren.
jo der Normalobürger hat die Zeit dafür nicht. Der schiebt ne 50 Stunden-Woche auf der Arbeit, kümmert sich um seine Kinder, Eltern, Steuern, sein Auto, seine Versicherungen und ständig muss ein Vertrag geändert werden, weil die Verlängerung eine einzige Verarsche ist. Ständig wird man beschäftigt, damit man gar nicht erst zur Politik kommt.