Demokratie - ein notweniges Gegenstück zu Bitcoin

Aus aktuellem Anlass des World Happiness Reports belebe ich diesen Thread mal wieder.

Glaub die Artikel könnten hier ganz gut reinpassen:

Martela:
"Kulturelle Eigenheiten können also nicht die Erklärung sein. Viel entscheidender sind die Strukturen, und so ist es kein Zufall, dass diese Länder in anderen Rankings ebenfalls gut abschneiden: Demokratie, materielle Sicherheit und ein funktionierender Wohlfahrtsstaat fördern das Miteinander in einer mehr oder weniger egalitären, gleichberechtigten Gesellschaft.

SPIEGEL: Sie haben mit einem Team ausgewertet, welche wissenschaftlichen Erklärungen es bereits für die Lebenszufriedenheit vieler Menschen gibt. Was war Ihr Ergebnis?

Martela: Es sind wirklich die Institutionen, die uns umgeben. Und Vertrauen. Es geht darum, wie wir in die Gesellschaft eingebunden sind. Ein Alltag, in dem wir uns gut aufgehoben fühlen, ist wichtig. Es braucht also gar nichts Weltbewegendes, um glücklich zu sein.

SPIEGEL: Tatsächlich lässt sich Lebenszufriedenheit mit fehlender Korruption, funktionierender Müllabfuhr und kostenlosen Kitas erklären?

Martela: Sagen Sie das nicht einfach so. Es bedeutet viel. Millionen Menschen wären froh, wenn sie davon profitieren könnten. Ja, natürlich ist das alles wichtig. Es verändert den ganzen Alltag, wenn man mit solchen Problemen nicht allein gelassen wird."

Er erklärt, dass die glücklichsten Länder der Welt gut funktionierende Demokratien mit hohem Einkommen sind – insbesondere solche mit einem hohen Maß an sozialer Gleichheit, Vertrauen und guter Regierungsführung.

Völlig überschätzt werde dagegen Geld als Zufriedenheitsfaktor. Eine Studie der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman und Angus Deaton kommt zu dem Schluss, dass ein hohes Einkommen zwar Lebenszufriedenheit erzeugt, sich damit aber kein Glück erkaufen lässt. Ab einem Jahreseinkommen von ungefähr 75.000 Dollar werde man nicht glücklicher.

Auch die UNO berichtet, dass mit steigendem Wohlstand das Glück nicht immer weiter wächst. „Die Menschen denken, sie wären mit 20 Prozent mehr Geld glücklicher – das stimmt aber nicht, weil ein hohes Einkommen auch für mehr Arbeit und Belastung sorgt“, sagt Braun. Dass materielle Dinge immer überschätzt würden, stehe im Widerspruch zu der Tatsache, dass man Glück in erster Linie mit allen Sinnen erfahre: bei einem besonderen Essen, Sonne auf der Haut oder dem Duft von Blumen.

„Ein charakteristisches Merkmal der finnischen Kultur ist, dass zwischenmenschliche Beziehungen betont gefördert werden. Die Menschen werden ermutigt, starke, gesunde Beziehungen zu ihren Familien, Freunden und der Gemeinschaft aufzubauen und zu pflegen.“ Das fördere das Grundvertrauen und führe zu mehr Hilfsbereitschaft und zum Anstreben eines Konsens.
Der finnische Trust Index ist sehr hoch“, sagt Schneider. Das habe weitreichende Folgen für die Gesellschaft und das Individuum, denn vertrauensvoll und positiv gestimmte Menschen handelten häufiger selbstlos und würden von anderen mehr gemocht. „Dieses hohe subjektive Wohlbefinden führt zu einer besseren Gesundheit, einer höheren Lebenserwartung, besseren sozialen Beziehungen und zu mehr Produktivität in der Arbeit – insgesamt ein erstrebenswerter Gesamtzustand, der wiederum glücklich macht.
Für Annegret Braun macht unser Demokratie-Verständnis und das Leben in einer Leistungsgesellschaft den interkulturellen Unterschied: „Durch die Annahme, Glück müsse für alle gleich verfügbar sein und dass jeder glücklich werden kann, wenn er sich nur genug anstrengt, steht in unserer individualistischen Gesellschaft immer das eigene Glück im Vordergrund – während in kollektivistischen Gesellschaften das Glück der Gemeinschaft zählt.“

Diese scheiß Sozialisten wollen uns mir ihrerer Propaganda untergraben!
:imp:

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