Das ist doch Wucher... Lightning Transaktion

Ja, wäre es. Man hätte den Eingangspost eigentlich unkommentiert so lassen sollen. Da hast du recht. Ist mit mir durchgegangen.

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@anon49319794 das hier ist genau das was ich meine. Jemand ist neu in dem Thema und verliert unerwartet Geld. Natürlich ist er emotional.

Besser wäre es doch zu erklären und ggf. Helfen das er das nächste mal bessere Erfahrungen machen kann?

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Hallo Quarzer das dies für dich aggressiv sein soll, kann ich nicht verstehen. Das du dich mit solchen Fragen nicht mehr beschäftigen willst weil es dich langweilt. Immer diese Dumme User mit dumme Fragen. Mag ja sein, aber dann müsste das Forum anders formuliert sein . BITTE KEINE DUMME FRAGEN … hier sind nur Experten gefragt. Dann hätte ich das nicht geschrieben. Was ist daran aggressiv ? sind das keine Wucher Gebühren ? ok mir fehlt das fundierte wissen, aber Bitte das ist doch voll daneben was du da sagst.

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Wie @anon57620043 erklärt hat, hat es eine hohe Gebühr gekostet, weil du einen Kanal geschlossen (oder geöffnet?) hast. Dies ist eine normale Bitcoin On-Chain Transaktion. Wenn du Lightning hast und mit aktiven Kanälen verbunden bist, kannst du ganz normal Transaktionen über Lightning durchführen. Günstig und schnell.

Du bist wie ich aber so den Verlauf durchlese mit dem Kopf durch die Wand in die Thematik. Hast dich zu schnell aus meiner Sicht auf das Thema Lightning gestürzt, ohne sich gross mit Bitcoin auseinandergesetzt zu haben. Klar, eigentlich ist es ein Fehler von Muun, weil sie nicht wirklich aufklären - In diesem Falle wäre es deren Arbeit gewesen, was im Hintergrund passiert.

Ich empfehle dir, die Basics von Bitcoin zuerst anzuschauen und zu verstehen wie es grob funktioniert bevor du dich mit Lightning auseinandersetzt. Du hast ja gesagt, es ist für dich noch spannend, was Bitcoin ist und wie es funktioniert. Wir sind noch früh mit Bitcoin. Die grosse Masse ist noch nicht wirklich bereit finde ich.
Aktuell ist es schon noch so, dass man verstehen muss, wie es funktioniert damit man nicht derartige Fehler macht wie du. Aber um ehrlich zu sein habe ich wie du in meiner Anfangszeit gleiche Fehler gemacht. Manchmal muss man es auf die „harte“ Weise lehren… Bei mir zumindest so (Weil ich oft naiv bin und immer eigene Erfahrungen sammeln will anstatt auf Ratschläge anderer zu hören)

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Sorry, aber hier muss dann doch nochmal was schreiben. Wo ist hier genau deine Frage:

„Hallo zusammen ich habe gestern meine Mumm wallet räumen wollen. Und hatte noch knapp 11€ drauf gehabt. Hab sie auf die wallet übertragen wollen. Die Transaktion hat mich 10,55€ gekostet das kann’s doch nicht sein. Für mich Grund genug als Anfänger zu erkennen das es nur noch reine abzocke ist.“

„was soll ich da verstehen als Anfänger muss man erst verstehen bevor man abgezockt wird Grandios echt !!“

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Hallo Quarzer die Frage ist in der Empörung versteckt. Ich möchte als Anfänger dazu beitragen das meine Fehler nicht gemacht werden, vielleicht gibt es hier auch andere die nicht so wissend sind wie du. Sorry …Natürlich ist meine Reaktion emotional gewesen. Aber eine Aufklärung und Verständnis kann ich von Experten erwarten. Das ist zumindest meine Idee warum ich hier bin.

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Ist für dich deine Frage nun beantwortet oder hast du noch offene Fragen?

Ne Danke, ich glaube ich habe gelernt wie das Forum funktioniert und bedanke mich an Alle die mit Verständnis reagiert haben. Ich werde euch nicht mehr belästigen .

Deine Erfahrung ist sicherlich nicht angenehm. Jedoch ist es kein Wucher, da Muun daran nicht wirklich etwas verdient (mittels Wucherpreis von Ihnen). Die hohen Fees fürs öffnen und schliessen der Kanäle sind on-chain Transaktionen auf der Blockchain.
Da der Speicherplatz auf der Blockchain begrenzt ist, ist es wie ein alle 10 Minuten wiederkehrendes Wettbieten, wer am meisten bezahlt wird meistens als erstes bedient (Die Transaktion in den nächsten Block augenommen). Da die Miner wie alle gewinnoptimiert arbeiten. Hier kannst du zB. die Blockchain sehen und die aktuellen offenen Transaktion resp. Gebühren etc.

Somit ist wichtig bei Bitcoin sich etwas gedanken zu machen was will ich damit erreichen. Wann möchte ich vielleicht BTC ausgeben etc. um möglichst die Blockchain dann zu nutzen wen möglichst wenig andere dies tun.

Beispiele:

  • Bei einem Sparplan auf einer Börse vielleicht jeden Monat für 20 oder 50 Euro etc. Kaufen aber immer nur alle 3-6 Monate etc. auf die eigene Hardware Wallet senden.

  • Bei Lightning überlegen, ob man wirklich eigene Kanäle verwalten will oder nicht. Falls ja, möglichst Kanäle eröffnen resp. schliessen, wenn die Gebühren tief sind.
    → Dies bedeutet ja nicht, dass man einige Sats verkaufen kann etc. Börsen wie Kraken etc. bieten ja mittlerweile auch Lightning an. Somit kann einmal wenn die Fees tief sind ein Kanal eröffnet werden, und bei hohem Kurs über lightning eine begrgrenzte Menge Kanalgrösse) praktisch ohne Fees an Kraken gesendet werde und dort auch verkauft werden. Der Kanal muss ja nicht geschlossen werden und wenn ich wieder kaufen möchte kann ich über zb: Kraken wieder kaufen und über den selben alten bestehenden Kanal wieder BTC über Lighning an mich senden.

Bitcoin ist ein Tool um zu einem gewissen Grad finaziell Unabhängig zu werden. Die Frage die sich für jedem stellt ist, wie viel Eigenverantwortung, Zeit und Aufwand er selber betreiben will um seinen eigenen indviduellen Grad finanzielle Unabhänigkeit zu erreichen.

Sie es so an, du hast 10 Euro in dein Wissen und deine finazielle Unabhängigkeit investiert. Du wurdest weder Betrogen noch hast du sehr viel Geld verloren. Aber du hast eine wichtige Erkenntnis gewonnen und unabhängig ob du diesen Bitcoin Weg weiter gehst oder nicht du hast einige wichtige Sachen gelernt. Und ich bin mir sicher sofern du diesen Weg weitergehst wird dir das selbe wohl nicht noch einmal passieren.

Ich bin mir sicher, selbst Warren Buffet, Bill Gates oder Elon Musk haben Geld mit schlechten Investittionen oder Entscheidungen verloren, aber Sie haben bestimmt daraus gelehrt und haben sich nicht enmutigen lassen.

Viel Glück dir, für was du dich auch immer entscheiden wirst

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Danke für deine Antwort. so stelle ich mir Unterstützung vor. Aufklären um zu verstehen.

Wünsche euch allen weiterhin gutes gelingen.

Mal eine Frage wird man den beim Anlegen von so einem Kanal auf die Kosten hingewiesen? z.b. von dem Mumm Wallet?

Ich habe da auch keine Erfahrungen.

Aber ich hoffe, dass bei Einsteiger Apps in Zukunft besser darauf Hingewiesen wird.

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nein wirst du nicht. zumindest bei mir nicht, andernfalls hätte ich es nicht gemacht.
Ich meine wer ist so bekloppt der von einer 11€ Transaktion 10€ gebühr zahlt , den möchte ich sehen.

Bei Phoenix wirst du darauf hingewiesen, bzw. kannst deine akzeptierte Gebühr einstellen.

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Der THread zwigt schön, welche Probleme immer noch hier sind und von erfahrenen Bitcoinern weggewischt werden. Doch genau diese Eigenschaft des Lightning Netzwerks ist ein fundamentales Problem.
Mal eine Frage an die Leute, die sich mit der Lightning Entwicklung besser auskennnen: GIbt es Bestrebungen, die Transaktionen zu open/close channel, gebührenfrei zu stellen und zu priorisieren?
So schwer kann das nicht sein. Ethereum hat das bereits gelöst. Die Auszahlung der validator Rewards werden direkt vom Protokoll übernommen und heißen auch nicht mehr Transaktionen sondern Operationen. Operationen sind Protokolltransaktionen, die keine fees kosten. So etwas ähnliches würde doch Bitcoin auch helfen. Ohne second layer wird es nicht für tägliche Transaktionen genutzt werden und solange kein besser designter 2nd layer kommt, wird die Adoption stark behindert.

Benenn gerne die Probleme, dann kann man über diese reden, bzw. die ganzen Treads verlinken in denen bereits darüber gesprochen wurde.

Lightning funktioniert reibungslos und unproblematisch.
Ich zahle immer wieder gern über Lightning.

Es gibt immer 3 Möglichkeiten,

  • du setzt dich selbst mit einer neuen Technik auseinander bevor du sie verwendest
  • du läst dir von jemandem Helfen der sich auskennt.
  • du machst learning by doing

Bei learning by doing zahlt man meistens Lehrgeld, was sich aber auch lohnt, denn die Erfahrungen brennen sich besser ein.

Mit der WOS kann jeder ohne Vorkenntnisse sofort loslegen.
Oder man nutzt non-custodial mit Kanälen. Dann sollze man aber auch wissen das das eröffnen eines kanals Voraussetzung ist und Gebühren kostet. Ebenfalls wie hoch die Gebühren aktuell sind.

Lightning wird von jedem immer als Portemonnaie betitelt in dem nur soviel Geld stecken sollte, wie du auch sonst im Portemonnaie hast.
Das Geld welches du im Portemonnaie hast bringst du aber doch auch nicht ohne Not einfach mal zur Bank.
Wenn man zu Zeiten in denen die Gebühren exttem hoch sind ohne not seinen Kanal zu macht, hat das die hier beschriebenen folgen.
Ist dumm gelaufen, hat aber niemand schuld dran und sagt auch nichts über Lightning aus.

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Uijuijui… harte Worte!
Ist es ein Problem des Internets, dass TCP/IP für den Laien echt schwer zu verstehen ist und man händisch sehr schwer einen Server anpingen kann?
Oder ist es eher ein Softwareproblem, welches durch entsprechende Techniken die Bedienbarkeit vereinfacht?

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Davon habe ich gar nicht gesprochen. Das Problem/die Eigenschaft die ich meinte ist, dass es zwei onchain Transaktionen braucht um Lightning zu verwenden. Lightning kann kein Mittel gegen hohe Transaktionsgebühren sein, wenn es selbst onchain Transaktionen braucht.

Daher mein Vorschlag/Frage, exakt diese Transaktionen feeless zu behandelt. Jetzt verstanden?

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Dem würde ich gar nicht widersprechen, aber es verschweigt auch, dass es nur gilt, so lange die channel balance passt. Irgendwann kann ich nicht mehr mit Lightning zahlen, wenn alle Liquidität remote liegt.
Dann gibt es Möglichkeiten, sich wieder outbound zu beschaffen, aber das ist wesentlich kostenintesiver als das einfache Bezahlen.

Ich denke der Fragesteller ist genau in diese Falle getappt. Oft gehört wie reibungslos und perfekt und sowieso alles funktioniert und dann selbst herausgefunden, dass die Nachteile schlicht verschwiegen wurden. Natürlich kann man ihm jetzt die Schuld dafür geben, er hätte sich besser informieren sollen, aber das wird keine Neulinge in den space holen. Im Gegenteil, sie werden sich nach Möglichkeiten umsehen, wo diese Probleme nicht existieren. Dann dürfen sie sich zum Abschied noch als Shitcoiner beschimpfen lassen. Das rundet das Bild dann ab.

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Manche können schwer damit umgehen, wenn es keine Firma gibt, die Support anbietet und die Verantwortung übernimmt.

Einerseits finden die Leute Bitcoin wegen der (monetären) Eigenverantwortung gut, aber dann beschweren sie sich wieder, wenn sie nicht vor irgendwelchen Dingen gewarnt wurden.

Wie sollen erfahrene Bitcoiner ihrerseits Deiner Meinung nach damit umgehen?

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